Ein Arbeitgeber, für den man arbeiten kann.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Insgesamt ist CBTW, vor allem im Vergleich zu anderen Consultaing-Firmen, ein deutlich angenehmerer Arbeitgeber. Die branchentypischen Nachteile sind zwar vorhanden, fallen hier jedoch deutlich moderater aus.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitsausstattung - explizit der Laptop!
Es wird mitgeteilt, dass man Bedenken und Feedback direkt äußern soll - jedoch habe ich nicht das Gefühl, dass das in den meisten Fällen respektiert wird oder ein Versuch unternommen wird es umzusetzen (hier wieder das Beispiel der Arbeitsausstattung).
Verbesserungsvorschläge
Besseres Equipment bereitstellen!
Arbeitsatmosphäre
In meinem unmittelbaren Umfeld würde ich die Atmosphäre als recht zufriedenstellend betrachten. Sowohl Teamlead als auch Projektverantwortlicher Manager sind sowohl fachlich als auch menschlich kompetent. Auch das Backoffice ist bis jetzt auch immer hilfsbereit und zuvorkommend gewesen.
Bei geringer Auslastung wird jedoch nicht selten gebeten (aber nicht explizit verlangt) in den Urlaubstopf zu greifen, um Firmenverluste zu kompensieren.
Kommunikation
Prinzipiell wird regelmäßig (monatlich) bereichsübergreifend über die aktuelle Lage berichtet. Allerdings auch nur die "guten" Sachen wie Wins und Opportunities.
Kollegenzusammenhalt
Man kennt sich, arbeitet gut zusammen - aber der persönliche Draht bleibt nur oberflächlich, da die meisten Kollegen quer durch Deutschland verteilt sind und größtenteils im Homeoffice sind.
Work-Life-Balance
Für eine Consulting Bude überraschend gut.
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Vorgesetzter ist prinzipiell unterstützend und wohlwollend. Es werden jedoch hier und da paar Ziele aufgedröselt, auf die man ggf. keine/ wenig Lust hast.
Interessante Aufgaben
Ist sehr stark von der Projektlage abhängig. Es wird jedoch versucht, dass man auf Projekte positiert wird, auf die man Lust hat und die sich mit der Kompetenz des jeweiligen Consultants gut überschneiden.
Arbeitsbedingungen
Hier wird definitiv an der falschen Ecke gespart!
Ich verstehe nicht, wie man IT-Consultants so derart mittelmäßige Hardware geben kann. Klar finden viele Workflows mittlerweile in der Cloud statt - das heißt aber noch lange nicht, dass man den Mitarbeitern das Minimum zur Verfügung stellen muss.
Ein guter Rechner macht die Arbeit nicht nur effizienter, sondern auch deutlich angenehmer für den Arbeitnehmer.
Es wird auch andauernd die steile Lernkurve im Consulting erwähnt. Diese bewältigt man täglich mit intensiven Recherchen, die dementsprechend viele Ressourcen in Beschlag nehmen. 16GB RAM sind objektiv gesehen heutzutage einfach nicht mehr zeitgemäß.
Darüber hinaus bin ich auch der Meinung, dass der Laptop (sofern der Kunde keinen bereitstellt), als DAS zentrale Arbeitsmittel, immer ein Aushängeschild des Consultants und der Firma ist.
Gehalt/Benefits
Gutes Einstiegsgehalt (unabhängig von Seniorität), die Erhöhungen muss man sich erkämpfen.
Image
Von dem was ich mitbekomme, kennt die Firma keiner. Die frequenten Namenswechsel und Umstrukturierungen helfen auch nicht.
Karriere/Weiterbildung
Kann die schlechten Bewertungen im Bereich Weiterbildung nicht nachvollziehen. Eine der wenigen Firmen, die extra Mitarbeiter aufgestellt hat, die sich in erster Linie, um die Weiterentwicklung der Consultants kümmern und diese dabei unterstützen.
Es wird so ziemlich fast alles genehmigt und bezahlt, sofern es das Profil des Consultants sinnvoll und gewinnbringend ergänzt und ausbaut. Neben den Kosten für Zertifizierungen werden sowohl Kosten für Lernmaterialien als auch genug Zeit für die Vorbereitung bereitgestellt.

