Gute Rahmenbedingungen und tolle Kollegen in anderen Abteilungen – aber massive Defizite in Führung und Teamklima
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die eigentliche Arbeit im Service bereitet viel Freude. Ein großer Pluspunkt ist die hohe Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Zudem bietet das Home-Office eine hervorragende Möglichkeit, sich ganz auf die eigenen Aufgaben zu fokussieren, ohne im ständigen, oft belastenden Kontakt mit der Abteilung stehen zu müssen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das voreingenommene und manipulierbare Vorgesetztenverhalten, das mangelnde Fairplay im Team sowie das systematische Übergehen von direkten Führungskräften bei Personalentscheidungen.
Verbesserungsvorschläge
* **Weg vom Hörensagen, hin zu Fakten:** Objektivität muss an erster Stelle stehen. Nur weil mehrere Personen eine Behauptung aufstellen, darf dies nicht ungeprüft als Wahrheit übernommen werden – insbesondere wenn Gegenbeweise vorliegen.
* **Transparente Personalentscheidungen:** Personelle Konsequenzen und Kündigungen sollten gemeinsam im Kreis aller zuständigen Führungskräfte entschieden werden. Es darf nicht vorkommen, dass übergeordnete Instanzen einsame Entscheidungen treffen und der direkte Teamleiter völlig übergangen wird und die Information vom Mitarbeiter erhält.
Arbeitsatmosphäre
Gut solange man nicht am Hauptstandort Arbeit sondern im Home-Office
Kommunikation
Die Qualität und Sachlichkeit der internen Kommunikation hängt stark von Sympathien sowie dem individuellen sprachlichen Bildungsstand des Gegenübers ab.
Kollegenzusammenhalt
Die Arbeitsatmosphäre in der Serviceabteilung ist leider von starkem Konkurrenzdenken und mangelndem Zusammenhalt geprägt. Fehler werden ungleich behandelt: Während Vorfälle bei einigen Mitarbeitern direkt eskaliert werden, bleiben Fehler bei anderen ohne Konsequenz. Um für bestimmte Kollegen maximale Konsequenzen zu erzwingen, werden dabei auch bewusst die eigentlich zuständigen Vorgesetzten übergangen. Zudem fehlt es an der nötigen Diskretion untereinander, da interne Informationen oder Fehler schnell weitergetragen werden. Eine transparente und faire Feedbackkultur ist hier leider nicht gegeben.
Ein großer Lichtblick war jedoch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit: Andere Abteilungen standen dem Service jederzeit hilfsbereit zur Seite, und in diesem Austausch hat die tatsächlich gute und kollegiale Atmosphäre stattgefunden.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist durch flexible Arbeitszeitmodelle sehr positiv hervorzuheben. Durch teilweise kurze Serviceeinsätze von Montag bis Mittwoch ist an den Donnerstagen und Freitagen Home-Office möglich, was hervorragend funktioniert. Solange man Termine und Abwesenheiten rechtzeitig ankündigt, lässt sich hier alles sehr verlässlich und flexibel einplanen.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskraft agiert extrem voreingenommen und ist durch gezielte Stimmungsmache im Hintergrund leicht manipulierbar. Ein sachlicher Austausch auf Basis von Fakten oder Beweisen ist kaum möglich, da die Meinung meist im Vorfeld durch Dritte gebildet wurde. Besonders kritisch ist das Verhalten in Konfliktsituationen: Anstatt als Führungskraft zu vermitteln oder Rückendeckung zu geben, werden unverhältnismäßige Maßnahmen ergriffen, die den Mitarbeitenden gezielt schaden sollen. Dass dabei teilweise rechtliche Grauzonen oder klare Richtlinien überschritten werden, scheint aufgrund der Rückendeckung durch das Unternehmen billigend in Kauf genommen zu werden.
Interessante Aufgaben
Die Technik auf jedenfall. Selbst im Wartungsalltag steht man immer wieder vor neuen Dingen weil man andere Fehler findet.
Gleichberechtigung
Keine
Umgang mit älteren Kollegen
Normal