103 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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103 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
103 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Derzeit fällt es schwer, konkrete positive Aspekte hervorzuheben
Negativ fallen vor allem das Verhalten der Führungskräfte, die widersprüchliche und intransparente Kommunikation sowie das gezielt aufrechterhaltene Misstrauen innerhalb der Teams auf. Selbst nach dem Standortwechsel einer Führungskraft bleibt ihr Einfluss am südlichen Standort deutlich spürbar, da die operative Verantwortung weiterhin bei ihr liegt. Die Art der Einflussnahme sorgt jedoch wiederholt für Unruhe und zusätzliche Spannungen innerhalb der Teams.
Der Arbeitgeber sollte endlich konsequent gegen die bestehenden Probleme vorgehen. Es braucht klare Veränderungen in der Führung, mehr Transparenz in der Kommunikation und konkrete Maßnahmen gegen den dauerhaft hohen Druck sowie das Misstrauen innerhalb der Teams. Einzelne Anpassungen reichen nicht mehr aus, notwendig ist ein grundlegender Kurswechsel.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Druck geprägt. Von oben wird permanent vermittelt, dass die erbrachte Leistung nie ausreicht. Gleichzeitig wird der Wettbewerb unter den Kolleginnen und Kollegen gezielt gefördert, was Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung erschwert. Viele Beschäftigte sind daher erleichtert, wenn sie im Homeoffice arbeiten können, da die Atmosphäre dort deutlich weniger belastend ist.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist nur eingeschränkt möglich. Der dauerhaft hohe Leistungsdruck, die angespannte Kommunikation und das gegenseitige Misstrauen wirken über den eigentlichen Arbeitstag hinaus belastend. Das Homeoffice wird daher von vielen weniger als flexible Arbeitsform, sondern vielmehr als Rückzugsort von der belastenden Atmosphäre im Büro wahrgenommen.
Der Kollegenzusammenhalt ist stark beeinträchtigt. Es entsteht der Eindruck, dass es feste Rollen gibt: diejenigen, die Informationen weitertragen, und diejenigen, über die berichtet wird. Diese Dynamik wird offenbar aufrechterhalten und führt dazu, dass unter den Kollegen dauerhaft Misstrauen herrscht. Ein offener und vertrauensvoller Austausch ist dadurch kaum möglich.
Das Verhalten der Vorgesetzten wird häufig als trotzig, rechthaberisch und nachtragend wahrgenommen. Kritik oder abweichende Meinungen werden nur schwer angenommen und wirken sich spürbar auf die Stimmung im Team aus. Dadurch entsteht ein angespanntes Arbeitsumfeld, in dem offene Kommunikation und konstruktive Zusammenarbeit erschwert werden.
Die Arbeitsbedingungen sind stark von Leistungsdruck, mangelnder Transparenz und einer angespannten Kommunikation geprägt. Besonders in den vertriebsorientierten Bereichen entsteht der Eindruck, dass die Anforderungen dauerhaft hoch sind, die erbrachte Leistung jedoch selten als ausreichend wahrgenommen wird. Gleichzeitig erschweren widersprüchliche Aussagen, zurückgehaltene Informationen und das bestehende Misstrauen eine verlässliche und effiziente Zusammenarbeit.
Die Kommunikation ist widersprüchlich und wenig transparent. Unterschiedliche Kolleg erhalten teilweise verschiedene Aussagen zum selben Thema, wodurch Misstrauen und Unsicherheit zwischen den Teams entstehen. Relevante Informationen werden mitunter gezielt zurückgehalten, sodass Mitarbeitende immer wieder auf die Führungskraft angewiesen sind – selbst dann, wenn der ursprüngliche Arbeitsauftrag bereits von dort kam. So werden Abhängigkeiten bewusst aufrechterhalten.
Das Gehalt steht aus meiner Sicht nicht im Verhältnis zum dauerhaft hohen Druck, zur angespannten Arbeitsatmosphäre und zu den Erwartungen, die insbesondere in den Vertriebsbereichen gestellt werden.
Das Produkt
Hochnäsig
Die Mitarbeiter pflegen, andere Vorgesetzten einstellen, die das Unternehmen mit Mitarbeiter vorantreiben
Immer unter Druck arbeiten
Da viel Wechsel stattfindet, sehr unruhig
Wird gewünscht, aber nicht umgesetzt
Wenn man mit Vorgesetzten gut ist, dann kommt man weiter.
Nicht nach Tarif sondern nach leistung
Gehalt wird nicht angepasst. Eltern werden benachteiligt
Gute Zusammenarbeit
Die kommen sind sehr hilfsbereit.
Der Mitarbeiter wird oft niedergemacht
Die Vorgesetzten drohen den Mitarbeiter ständig
Finden zwar immer Meetings statt, doch nach dem Meeting wird immer was anderes beschlossen als besprochen
Da die Vorgesetzten nicht vorbildlich sind, ist die Vielfalt so empfehlenswert
Da Produkt ist klasse, es gibt tolle Bereiche. Doch die Bezahlung ist nicht entsprechend
Seit dem Führungswechsel nichts mehr
Umgang von der Führungsebene sowie seine Lieblinge die einem das Leben nicht leichter machen
Komplette Führungsebene austauschen und auch auf die Mitarbeiter und deren Vorschläge eingehen
Geht so, kommt darauf an in welcher Abteilung Man ist, wenn man bei den Lieblingen und ja dagegen von den Chef sitzt und man seine eigene Meinung vertritt dann hat man es schwer
Nicht mehr so gut wie er anfangs mal war seit dem Führungswechsel
Die Lieblinge ja der Rest nicht
Könnte mehr sein
Der ein oder andere ist schon in Ordnung
Auch unter aller Sau, total von oben herab und null führungsverhalten
Unter aller Sau, es wissen nur ein paar und wenn man dann was falsch macht weil man es nicht weiß dann bekommt man direkt einen auf den Deckel
Gibt es nicht, nur bei den ja dagegen und Lieblingen vom Chef
Ich komme gerne zur Arbeit. Es wird viel geboten und auch Rücksicht auf privates genommen. Bitte weiter so.
Die Richtung, die in den letzten Monaten eingeschlagen wurde, ist die richtige. Bitte weiter dran bleiben.
Nach einem emotional schwierigen Jahr, entwickelt sich die Atmosphäre dieses Jahr wieder sehr positiv.
Das Image ist gut.
Ich kann meine Arbeit meistens gut mit meinem
Privatleben in Einklang bringen. Im Sommer ist der Workload meistens deutlich höher. Da bleibt die ein oder andere Überstunde nicht aus.
Hier wurde in der Vergangenheit bereits viel gemacht, aber das Thema Weiterentwicklung ist noch nicht ganz rund.
Beim Gehalt gibt es immer Luft nach oben, aber für die Größe der Firma liegt mein Gehalt im Durchschnitt.
Hier kann man sicher noch besser werden, aber man achtet schon darauf, umweltschonende Produkte zu verwenden.
In meinem Team ist der Zusammenhalt sehr stark.
Die Zusammenarbeit mit meiner Führungskraft ist sehr gut und vertrauensvoll. In anderen Teams mag das anders sein, aber im Großen und Ganzen hört man viel Gutes über die Führungskräfte.
Hier und da könnte die Ausstattung moderner sein. Aber ich fühle mich generell wohl.
Die Kommunikation hat sich über die Jahre stark verbessert. Die Transparenz hat deutlich zugenommen. Dennoch ist das ein Punkt, an dem die Firma weiter arbeiten sollte.
Soweit ich mitbekomme, wird die Gleichberechtigung in den meisten Teams gelebt. In der Führungsebene sind allerdings deutlich mehr Münner zu finden.
Es kommen immer wieder neue und spannende Aufgaben hinzu.
Den eingeschlagenen Weg bei der Weiterentwicklung der Kommunikation konsequent fortsetzen. Politische Einzelinteressen sollten weiter zugunsten einer noch stärkeren, gemeinsamen Ausrichtung in den Hintergrund treten.
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt sehr gut. Der überwiegende Teil der Kolleginnen und Kollegen arbeitet konstruktiv zusammen und ist daran interessiert, gemeinsam erfolgreich zu sein. Natürlich gibt es vereinzelt auch politische Dynamiken, wie sie in vielen Unternehmen vorkommen, sie prägen aber nicht das Gesamtbild.
Das Unternehmen entwickelt sich in die richtige Richtung. Die positiven Seiten überwiegen deutlich, und es ist ein gutes Zeichen, dass bestehende Schwachpunkte ernst genommen und aktiv angegangen werden.
Besonders positiv ist die hohe Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung. Es gibt viele Möglichkeiten, sich die Arbeitszeit frei einzuteilen, was den Arbeitsalltag deutlich erleichtert und zu einer guten Balance beiträgt.
Es gibt Entwicklungsmöglichkeiten, und insgesamt bewegt sich das Unternehmen in eine gute Richtung. Positiv ist vor allem, dass Schwachpunkte erkannt und nicht klein geredet werden, sondern aktiv bearbeitet werden.
Das Gehalt ist sehr gut und gehört klar zu den Pluspunkten. In Kombination mit der Flexibilität bei der Arbeitszeit ergibt sich hier ein sehr attraktives Gesamtpaket.
Nachhaltigkeit steht klar im Vordergrund und ist eng mit unserem täglichen Handeln verbunden. Gerade die Stärkung des Fahrrads und der Ausbau nachhaltiger Mobilität sind ein zentraler Teil unserer Arbeit. Dass dieses Thema nicht nur kommuniziert, sondern auch aktiv vorangetrieben wird, finde ich besonders positiv.
Der Kollegenzusammenhalt ist stark. Die meisten ziehen an einem Strang und unterstützen sich gegenseitig. Das gemeinsame Ziel, gute Ergebnisse zu erzielen, steht beim überwiegenden Teil im Vordergrund.
Der Umgang ist wertschätzend und professionell. Erfahrung wird anerkannt und als wichtiger Beitrag zum gemeinsamen Erfolg gesehen.
Insgesamt wird professionell und lösungsorientiert geführt. Schwachpunkte werden nicht ignoriert, sondern ernst genommen. Man merkt, dass an Verbesserungen gearbeitet wird und dass die Richtung stimmt.
Die Rahmenbedingungen sind insgesamt gut. Besonders die freie Einteilung der Arbeitszeit sorgt für ein modernes und angenehmes Arbeitsumfeld.
Die Kommunikation ist bereits auf einem hohen Niveau und wird dennoch weiterhin ernsthaft verbessert. Es ist spürbar, dass man sich nicht auf Erreichtem ausruht, sondern aktiv daran arbeitet, Transparenz, Abstimmung und Austausch noch besser zu machen.
In meinem Wirkungskreis erlebe ich den Umgang miteinander als fair und respektvoll. Unterschiede aufgrund von Herkunft oder Geschlecht spielen aus meiner Sicht keine Rolle. Ich habe bisher auch nichts Gegenteiliges wahrgenommen, was für ein insgesamt wertschätzendes und professionelles Umfeld spricht.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich, sinnvoll und häufig abteilungsübergreifend. Positiv ist besonders, dass man sich auch über den eigenen Bereich hinaus einbringen kann. Gute Ideen und Engagement werden nicht ausgebremst, sondern unterstützt, wenn sie einen sinnvollen Beitrag leisten.
Ich kann nichts negatives sagen. Ich fühle mich sehr wohl und habe mich sehr schnell aufgenommen und integriert gefühlt. Durch den respektvollen Umgang entsteht ein Umfeld, in dem man wirklich gerne arbeitet. Zudem herrscht im gesamten Unternehmen eine Du-Kultur, von den Teams bis hin zur Geschäftsführung, was die gesamte Atmosphäre insgesamt lockerer macht.
Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als sehr angenehm. Trotz der herausfordernden Zeit, die das Unternehmen durchlaufen hat, merkt man deutlich, wie viel Motivation und Leidenschaft für das Fahrradthema und das tägliche Geschäft rund um die Bikes im Unternehmen steckt.
Die Work-Life-Balance ist durch die flexible Gestaltung der Arbeitszeiten gegeben. Ich kann meinen Alltag gut organisieren und selbstständig entscheiden, wie ich mir meine Arbeit einteile. Es wird sehr viel Vertrauen entgegengebracht.
Im Unternehmen ist der Zusammenhalt wirklich spürbar, nicht nur im eigenen Team, sondern auch darüber hinaus. Trotz der häufigen Zusammenarbeit über Teams (besonders auch mit Mitarbeitenden, die von weiter her arbeiten) bleibt der regelmäßige Austausch lebendig. Auch die Unterstützung ist jederzeit da. Man hilft sich gegenseitig und kann sich aufeinander verlassen.
Ich kann nichts schlechtes darüber sagen. Zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzen begegnet man sich mit Respekt und Anliegen können offen angesprochen werden.
Sehr schönes Büro !
Ich habe nicht das Gefühl, dass es in unserem Arbeitsumfeld Ungerechtigkeiten gibt, auch nicht zwischen den unterschiedlichen Rollen.
Ich fühle mich sehr wohl und komme gerne zur Arbeit. Man spürt eine große Motivation bei den meisten Mitarbeitenden und trotzdem ist immer Zeit für das Zwischenmenschliche.
Das letzte Jahr war wirtschaftlich hart und hat zwischenzeitlich die Stimmung sehr verschlechtert, da Unsicherheit und angeknackstes Vertrauen verbreitet waren. Inzwischen scheint sich das aber in den meisten Teams wieder beruhigt zu haben und der Optimismus und die Motivation kehren zurück.
Vereinzelt gibt es leider Teams, die sich weiterhin davon überzeugen, dass alles schlecht läuft und die Geschäftsleitung an allem die Schuld hat. Im Großen und Ganzen gibt es aber wieder einen positiven Aufschwung.
Hier gibt es nichts Negatives zu sagen. Man hat die Freiheit, sich die Arbeitszeiten so zu legen, wie es am besten passt. Auch Homeoffice kann man sich frei einplanen, wie es am besten passt - natürlich in Absprache mit dem Team.
Die Atmosphäre ist sehr angenehm und freundschaftlich. Man lacht zusammen, unterstützt und motiviert sich. Ein Vertrauensverhältnis untereinander ist da und man findet immer ein offenes Ohr.
Es gibt natürlich verschiedene Bubbles, und in einzelnen davon wird gefühlt taktisch daran gearbeitet, die Stimmung weiterhin schlecht zu halten und die Mitarbeitenden davon zu überzeugen, dass sich die Geschäftsführung nicht für sie interessiert und nur im eigenen Interesse handelt (was das sein soll, bleibt unklar - ist es nicht im Interesse einer Geschäftsführung, eine motivierte und positive Belegschaft zu haben?)
Unser Team ist insgesamt sehr jung. Die älteren Kolleginnen und Kollegen werden allerdings extrem geschätzt, da sie Erfahrung und Expertise aus vorherigen Stationen mitbringen, und sie Ruhe und Weitsicht ins Unternehmen tragen.
Der Großteil der Führungskräfte ist extrem engagiert und will das Beste für die Firma und für die Mitarbeitenden. Die Einzelpersonen werden gehört, ernst genommen und nach besten Möglichkeiten unterstützt und gefördert. Ich empfinde meine Führungskraft als Vertrauensperson, die mir den Rücken stärkt.
Leider gibt es vereinzelt Führungskräfte, die ihre Teams gezielt aufhetzen und ihnen einreden, die Firma wolle ihnen Schlechtes, interessiere sich nicht für sie und wolle sie nur ausnutzen. Sehr schade, dass diese Teams so unter sich bleiben und sich gegenseitig immer weiter in ihre Meinung reinsteigern, anstatt der positiven Aufbruchsstimmung aufgeschlossen gegenüber zu stehen und die aktuellen Herausforderungen zuversichtlich und motiviert anzugehen. Aktuell sind wir in einer Phase, in der wir die Chance haben, sehr viel mitzugestalten und zu verbessern. Lasst uns diese Chance doch auf eine positive Weise nutzen!
Top ausgestattetes Büro und Möglichkeit zum Mobilen Arbeiten. Hunde sind ebenfalls willkommen.
Leider kommen Informationen häufig nicht oder erst verspätet bei Personen an, für die sie relevant wären. Das ist kein böser Wille, sondern es fehlen noch die Strukturen und Prozesse, um eine transparente und zuverlässige Kommunikation zu gewährleisten. Die Geschäftsführung hat das erkannt und zur Priorität erklärt.
Grundsätzlich werden Frauen und Männer gleichberechtigt behandelt. Seit einem Jahr gibt es ein Frauennetzwerk, das aus der Initiative einiger Kolleginnen entstanden ist und das von der Geschäftsführung unterstützt wird.
Leider ist unsere Geschäftsführung rein männlich und auch in der oberen und mittleren Management-Ebene sind die Frauen deutlich in der Unterzahl.
Man hat die Möglichkeit, sich zu engagieren und an vielfältigen Projekten mitzuarbeiten. Auch interne Initiativen kann man unterstützen - oder ins Leben rufen.
CBS tut viel für mich als Arbeitnehmer. Teilweise habe ich das Gefühl, dass mein Arbeitgeber zu viel tut, sodass ein Teil der Kollegen das überhaupt nicht mehr zu schätzen weiß.
Bessere Mitarbeiterführung. Es ist schade, wenn einzelne oder wenige Personen schlechte Stimmung verbreiten, weil sie Ihren eigenem Charakter nicht kontrollieren können, und dadurch einen großen Teil des Unternehmens mit hinunterziehen. Vorallem wenn diese auch noch im mittleren Management sitzt.
Die Atmosphäre im Unternehmen empfinde ich als gut, teilweise sogar wieder als sehr gut, nachdem das Jahr 2025 für alle herausfordernd war.
Im Nachhinein bin ich aber froh, dass unsere Geschäftsführung dafür sorgen konnte, dass wir – anders als einige Mitbewerber – keine 20 bis 30 Prozent der Kolleginnen und Kollegen entlassen mussten. Natürlich hätte man auch hier vieles anders machen können, aber hinterher ist man immer schlauer.
Die Work-Life-Balance war schon immer gut. Mittlerweile werden auch die Mehrarbeitsstunden erfasst, was insbesondere den Führungskräften hilft, bei zu vielen Stunden rechtzeitig gegenzusteuern. Ich bin persönlich auch ganz froh, dass wir noch kein Überstundenkonto (nicht zu verwechseln mit Mehrarbeitsstunden) haben, da es mir die Freiheit der Vertrauensarbeitszeit nehmen würde. Aber wie alles im Leben haben Überstunden natürlich auch ihre Vorteile, wenn man hier viel ansammelt.
Das Gehalt könnte höher sein – aber ist das nicht immer so? Wir sind immer noch in der Einzelhandelsbranche und kein Pharmakonzern oder eine Leasinggesellschaft.
Der Nachhaltigkeitsgedanke sollte definitiv mehr im Vordergrund stehen und kann noch ausgebaut werden. Müssen Inlandsflüge sein? Vermutlich nicht. Ich habe aber Verständnis dafür, wenn man mittlerweile mehrere Unternehmen in verschiedenen EU-Ländern zu leiten hat.
Auch bei uns gibt es einzelne Kolleginnen und Kollegen im mittleren Management, die kein „Wir“ kennen, sondern Dinge für ihr eigenes Ego durchsetzen möchten, weil Sie sich mit der Geschäftsführung verwechseln. Aber ich würde behaupten, dass jedes Unternehmen ab einer gewissen Größe solche Menschen hat. Lässt man diesen Bereich außen vor, ist der Zusammenhalt wirklich gut. Es macht einfach wahnsinnig viel Spaß, mit den Kolleginnen und Kollegen aus den einzelnen Abteilungen wie HR, Einkauf, Marketing, Finance und auch der Logistik mit unseren Service-HUBs zusammenzuarbeiten.
Ich kann mich hier nicht beschweren. Wünsche werden versucht zu berücksichtigen, allerdings wird auch direkt klargestellt, dass nichts versprochen werden kann. Aber hier ist vermutlich auch jede Führungskraft anders.
Es wird sich über fehlende Hafermilch und Duschen beschwert. Ich denke, da kann sich jeder selbst ein Bild von der sonstigen Ausstattung machen.
Das Thema Kommunikation konnte leider bis heute nicht in den Griff bekommen werden. Was mich aber besonders stört, ist, dass man die Schuld immer ganz oben sucht. In meinen Augen liegt die Ursache jedoch auch im mittleren Management. Besonders unsere externen Standorte bekommen nur wenig mit, was in der Verwaltung passiert.
Es wird stark darauf geachtet, dass Frauen dieselben Chancen haben wie die männlichen Kolleginnen und Kollegen. Allerdings war das gefühlt schon immer so. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich vom männlichen Geschlecht bin und das somit nicht so stark bewerten kann.
Anstatt Energie darauf zu verwenden, negative Bewertungen löschen zu lassen, sollte der Arbeitgeber die hier genannte Kritik ernst nehmen und als Chance zur Verbesserung begreifen. Eine offene Auseinandersetzung mit den angesprochenen Punkten würde deutlich mehr zur Weiterentwicklung des Unternehmens beitragen als der Versuch, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Konstruktives Feedback ist kein Angriff, sondern eine Möglichkeit, Strukturen, Kommunikation und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.
Die Arbeitsatmosphäre ist leider stark von Misstrauen, Kontrolle und einer spürbaren „Top-down“-Mentalität geprägt. Entscheidungen werden überwiegend ohne Einbindung der Mitarbeitenden getroffen, Feedback wird nur selektiv zugelassen und kritische Stimmen sind nicht wirklich erwünscht. Dadurch entsteht ein Klima, das eher von Vorsicht und Absicherung als von Offenheit und Zusammenarbeit bestimmt ist.
Besonders schwierig ist, dass diese Kultur nicht zufällig entstanden wirkt, sondern aus der Führungsebene heraus vorgelebt und entsprechend weitergegeben wird. Vertrauen, Eigenverantwortung und konstruktiver Austausch bleiben dadurch auf der Strecke. Das wirkt sich langfristig negativ auf Motivation, Teamgeist und Innovationsfähigkeit aus.
Wer ein stark hierarchisches Umfeld mit klaren Anweisungen bevorzugt, mag sich hier wohlfühlen. Wer hingegen Wert auf Transparenz, Vertrauen und eine offene Kommunikationskultur legt, wird es schwer haben.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist faktisch nicht gegeben – treffender wäre wohl der Begriff „Work-Work-Balance“. Arbeitszeiten orientieren sich weniger an realistischen Kapazitäten als an dauerhaft hoher Verfügbarkeit.
Zwar existiert eine Zeiterfassung, jedoch wirkt diese eher wie die formale Umsetzung gesetzlicher Vorgaben als ein Instrument zum Schutz der Mitarbeitenden. Überstunden können nicht ausgezahlt werden. Das sorgt für zusätzliche Frustration, da geleistete Mehrarbeit weder angemessen anerkannt noch ausgeglichen wird.
Auffällig ist zudem die unterschiedliche Behandlung verschiedener Hierarchieebenen. Während für Mitarbeitende strikte Zeiterfassung gilt, scheint dies für Führungskräfte nicht in gleichem Maße vorgesehen zu sein. Gleichzeitig sind diese teilweise über längere Zeiträume schwer erreichbar, ohne dass Transparenz über Abwesenheiten oder Zuständigkeiten besteht.
Insgesamt entsteht der Eindruck einer unausgewogenen Regelung, bei der Belastung und Flexibilität sehr ungleich verteilt sind.
Obwohl das Fahrrad offiziell im Mittelpunkt der Arbeit und Außendarstellung steht, spiegelt sich das im Alltag kaum wider. Nachhaltigkeit wirkt eher wie ein Marketingthema als wie ein tatsächlich gelebter Unternehmenswert.
Dienstreisen werden häufig per Flugzeug durchgeführt – auch auf innerdeutschen Strecken, bei denen es praktikable Alternativen gäbe. Das steht in deutlichem Widerspruch zur kommunizierten Ausrichtung.
Auch im Kleinen zeigt sich diese Diskrepanz: Ein überdachter oder entsprechend ausgestatteter Fahrradparkplatz für Mitarbeitende ist nicht vorhanden. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Anspruch und Wirklichkeit hier deutlich auseinandergehen.
Strukturierte Fort- oder Weiterbildungsangebote sind nicht erkennbar. Individuelle Entwicklung wird nicht aktiv gefördert. Perspektiven für fachliches oder persönliches Wachstum bleiben dadurch stark eingeschränkt.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist insgesamt gut. Im Arbeitsalltag unterstützt man sich gegenseitig, tauscht Informationen aus und versucht, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Auf Teamebene funktioniert die Zusammenarbeit meist konstruktiv und solidarisch.
Allerdings entsteht dieser Zusammenhalt weniger aus einer positiven Unternehmenskultur heraus, sondern vielmehr aus einem gemeinsamen Gefühl der Abgrenzung gegenüber der Führungsebene. Das häufig empfundene „Wir gegen die da oben“ schweißt zusammen – ist jedoch kein nachhaltiges Fundament für eine gesunde Unternehmenskultur.
Langfristig wäre es wünschenswert, wenn der Teamgeist nicht aus Abwehrhaltung, sondern aus Vertrauen, Transparenz und echter Wertschätzung im gesamten Unternehmen entstehen würde.
Das Führungsverhalten wird als stark eigenorientiert wahrgenommen. Anweisungen werden überwiegend ungefiltert von oben nach unten weitergegeben, ohne Einordnung, Priorisierung oder konstruktive Unterstützung bei der Umsetzung. Raum für Rückfragen oder fachlichen Austausch ist nur eingeschränkt vorhanden.
Erfolge werden aus Mitarbeitersicht häufig der Führungsebene zugeschrieben, während bei Problemen oder Nichterreichen von Zielen schnell nach Verantwortlichen im operativen Bereich gesucht wird. Dadurch entsteht eine Kultur der Absicherung statt der gemeinsamen Lösungsfindung.
Die interne Kommunikation ist stark hierarchisch geprägt und wenig transparent. Informationen fließen überwiegend von oben nach unten, häufig nur selektiv und teilweise verspätet. Entscheidungsprozesse sind für Mitarbeitende kaum nachvollziehbar, was Unsicherheit und Spekulationen begünstigt.
Zudem entsteht der Eindruck, dass Informationen nicht immer vollständig oder konsistent weitergegeben werden. Widersprüchliche Aussagen und sich kurzfristig ändernde Darstellungen führen dazu, dass Vertrauen in offizielle Mitteilungen leidet. Statt Klarheit zu schaffen, verstärkt die Art der Kommunikation oft das Gefühl von Misstrauen und Intransparenz.
Insgesamt wirkt die Kommunikationskultur dadurch ineffizient und wenig lösungsorientiert. Ein offener Dialog auf Augenhöhe findet nur eingeschränkt statt, was Zusammenarbeit und Motivation unnötig erschwert.
Beim Thema Vergütung besteht aus Mitarbeitersicht deutlicher Verbesserungsbedarf. Das Gehaltsniveau liegt unter dem, was für vergleichbare Positionen branchenüblich erscheint. Gehaltserhöhungen werden sehr ungern und in einem wirklich geringen Maß genehmigt. Für das Jahr 2026 wurde ein "Gehaltstopf" für jede Abteilung verteilt, der allerdings sehr klein war.
Die Aufgaben sind überwiegend wenig abwechslungsreich und bieten kaum Gestaltungsspielraum. In erster Linie gilt es, das von oben vorgegebene umzusetzen. Prioritäten und Zielsetzungen werden dabei häufig nicht klar kommuniziert, was die Umsetzung unnötig erschwert.
Strukturierte Briefings oder klare Erwartungshaltungen fehlen oftmals. Dadurch entstehen Missverständnisse, die im Nachhinein den Mitarbeitenden angelastet werden. Anstelle einer konstruktiven Klärung oder gemeinsamen Lösungsfindung wird Kritik schnell formalisiert.
Insgesamt entsteht so ein Arbeitsumfeld, das wenig motivierend wirkt und kaum Raum für fachliche Weiterentwicklung oder eigenverantwortliches Arbeiten lässt.
Zuhören bei Problemen
Toxische Atmosphäre!!!
Halten nicht zusammen und ohne Respekt
Problem werden ignoriert und erwartet 120% bei der Arbeit
Probleme werden ignoriert
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