33 von 106 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
33 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
33 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gut am Arbeitgeber ist, dass er kämpft, um einen Neuanfang zu versuchen. Die Umsetzung ist fragwürdig und meiner Meinung nach nicht effizient.
Der Arbeitgeber erlaubt keine Diskussion über den besten Weg, das Produkt zu entwickeln. Allgemein gültige Normen werden einfach bei Seite geschoben.
Wer sicherheitskritische Systeme entwickelt, sollte gut durchdachte Prozesse definieren und sie auch konsequent einhalten. Hohe Qualität, Zuverlässigkeit und die Erfüllung aller Anforderungen an die funktionale Sicherheit müssen bei einer Ladestation gewährleistet sein. Ich habe mich dazu entschieden, die Ladestationen für meine vermieteten Parkplätze wo anders zu kaufen.
Der Arbeitgeber beschäftigt nicht die besten Führungskräfte. Es fehlen fachliches Know-how und psychologische Fähigkeiten. Eine vertikale Kommunikation habe ich nicht erlebt. Es ist so still wie auf einem Friedhof.
Keiner wagt sich aus der Deckung.
Wegen der Insolvenz 2023/24 war und ist das Ansehen von Compleo massiv beschädigt. Der Personalabbau hat viele Menschen tief verletzt. Der verbliebene Rest fürchtete um den Arbeitsplatz. Die Bereitschaft fehlte, mutiger aufzutreten und Qualitätsanforderungen zu formulieren, sowohl an das Führungsverhalten der Chefs als auch an die gelebten Prozesse.
Ich kann meine Arbeitszeit ziemlich frei einteilen. Es gibt nur wenige feste Termine für Besprechungen, die ich konsequent einhalten muss.
Das Thema hat nicht existiert.
OK.
Spielte keine Rolle.
Ich beobachte, dass sich Kollegen austauschen. Ob der Kollegenzusammenhalt auch in größeren Gruppen funktioniert, kann ich nicht beurteilen.
Meine Kollegen begegneten mir mit Respekt. Sie verstanden, dass ich dem Projekt mit meinen Fähigkeiten hätte sehr helfen können, wenn die Führungsebene bereit gewesen wäre, meiner Expertise zu folgen. Das tat sie aber nicht.
Ich erlebe Führungskräfte, die unklare Spielchen betreiben. Gute Führung sieht meiner Meinung nach anders aus. Eine qualifizierte Führungskraft kommuniziert präziser, strukturierter, ehrlicher.
Gute EDV-Ausstattung. Alle notwendige Werkzeuge sind vorhanden. Die Kantine bietet abwechslungsreiche Gerichte an. Das Büro ist hell und freundlich.
Es bleibt für mich unverständlich, wer mit wem über meine Arbeit spricht und wie meine Arbeit bewertet wird. Ich bekomme keine qualifizierte Rückmeldung, was meine Integration in das Projekt erschwert.
Es gibt keine einzige Frau mehr in der Entwicklung, außer einer Dame in der Anmeldung. Sie sagt freundlich "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen", hat aber sonst nichts zu melden.
Strategisch wegweisendes Produkt.
Die Kollegen/innen
Es gab nur stürmische Zeiten mit viel Unsicherheit
Mal ehrlich sein und sagen was Sache ist
Die letzte Jahre waren nur stürmisch und dieses nicht im Positiven. Die Kollegen/innen waren aber immer klasse!
Dort Insolvenz, Kurzarbeit und Übernahme arg gelitten
Das war ok - um Großen und Ganzen konnte man sich das einteilen
Weiterbildung gab es nicht
Erst ok, dann ja lange gar nichts und dann nur geringfügig
Wie geschrieben - trotz der vielen stürmischen Jahre prima!
Da gibt es nicht so viele
Eigentlich ok, zum Ende etwas mager
Hätte besser sein können
Insolvenz -> Verkauf -> Kurzarbeit -> Personalabbau.
Man durfte arbeiten wie man wollte/könnte. Kann man sich nicht beschweren.
Bei Compleo waren keine Weiterbildungen angeboten, zzgl. English/Erste-Hilfe-Kursen. Habe daher nach einer Weiterbildung in anderer Branche nachgefragt. Mit einem Nein meinte mein Vorgesetzter, das bringt der Firma keine Vorteile. 3 Sterne, weil man "Elektromobilität" im Lebenslauf schreiben kann.
Bin mit einem Masterabschluss mit 55k in die Softwareentwicklung eingestiegen. Nach einem Jahr hieß es, die wäre genug für mein Alter laut meines Vorgesetzten. Ich sollte nach dem TVL13 Vertrag bezahlt werden (weil er so viel an der Uni verdient hatte) während andere Mitarbeiter nach dem IGM/Innogy-Tarif für dieselbe Arbeit bezahlt werden.
Gehaltserhöhung auf 60k nach 2 Jahren harter Arbeit.
Elektromobilität ...
Toxisch belastete Kollegen gab es. Ansonsten war der Zusammenhalt bei 70% gut.
War ok.
1 Stern: War ausgebildet
2 Stern: Könnte tatsächlich mitentwickeln
3 Stern: Hat sich die Mühe gegeben gute Arbeit zu leisten
4 Stern: Zu emotional und hat Favorit gespielt.
5. (Zu mir persönlich) über ihn sollte man nicht hinauswachsen.
Moderne Büros. Gute Parkplätze. Kaffee und Obst in Küchen. So viel braucht man nicht.
Notwendige Vorgänge wurden diskutiert. Man durfte seine Meinung äußern.
Vorgesetzter hat immer erfahrener Kollegen prioritisiert.
Es gab immer was Spannendes zu tun. Während meinen letzten Tagen aber nicht.
Das Gehalt ist für einen Produktionsjob ganz gut.
Kollegen, Kontrolle, Führungskräfte verfügen über keine Personalführung, keine Weiterbildungsmöglichkeiten
Gopro und Stoppuhr weglassen und anderweitig die Mitarbeiter motivieren
Arbeitszeiten sind gut
Keine Weiterbildungsmöglichkeiten. Es zählt nur die Stückzahl
Auch ältere Kollegen habe eine Chance bekommen
Gopro, Stoppuhr, Stückzahl
Eines der wenig positiven Dinge
Trotz der doch sehr angespannten Marktsituation und der viele Veränderungen durch die Integration in die Kostal, ist es ein super Team und ich fahre jeden Tag gerne in das Büro. Gerade der Vertrieb ist ein super Team!
Leider durch die Insolvenz gelitten. Auch die Marke ist am Markt "kaputt". Hier wird das positive Image von Kostal noch nicht genutzt.
Es wird viel verlangt, aber man ist auch extrem flexible. Hier kann jeder seine persönliche Situation mit der Arbeit "unter einen Hut bringen"
Es kann mehr in die Weiterbildung der Mitarbeiter investiert werden. Es ist niemand wirklich dafür verantwortlich, was sich allerdings hoffentlich mit der Übernahme der HR Aktivitäten durch Kostal ändert.
Gehalt ist absolut angemessen - die Sozialleistungen können gerne wieder ausgebaut werden. Hier wird allerdings seit längerem dran gearbeitet.
Kann ebenfalls nachgebessert werden. Gerade bei dem Umgang mit Retouren. Sonst top. Auch das Mindset stimmt bei den Kollegen..
Hier kann ich nichts negative sagen - im Gegenteil. Es gibt unfassbar viele Kollegen und Bereiche, welche immer "die Extrameile" für einen gehen.
Keine negativen Erfahrungen gemacht
In meinem Bereich absolut Top!
Aufgrund der Integration in die Kostal-Group etwas holprig, aber grundsätzlich top. Modernes Büro aber etwas veraltete IT-Ausstattung. Hier gerne nachbessern. Der langsame, gebrauchte Laptop kostet am Ende mehr (Zeit die nicht gearbeitet werden kann), als ein vernünftiger und neuer Laptop. Hier wird klar am falschen Ende gesparrt.
Hier kann und muss es besser werden. Gerade aus der Kostal heraus ist die Art der Kommunikation geführt mehrere Jahrzehnte zurück.. bitte arbeitet daran!
Frauen sind schon in der Unterzahl, allerdings ist dies nicht systematisch. Es gibt einfach nicht genügend weibliche Kandidaten. Es dürfen sich gerne mehr bewerben ;-)
Auch wenn die Elektromobilität gerade sehr unter Druck ist, gestaltet man doch jeden Tag die Zukunft mit. Auch ist man sehr frei in der Ausgestaltung seiner Aufgaben. Hier zählt das Ergebnis und nicht der Weg..
Die Kollegen.
Inkonsequentes Verhalten des Management.
Geschäftschädigende Fehlentscheidungen haben nie Konsequenzen.
Falsche Marktbeurteilung und zu gestreutes Produktportfolio. Es fehlt die Spezialisierung und Konzentration auf 1-2 wenige Kernprodukte.
Komplettes Management sofort austauschen!
Die "alten weiße Männer" von der sauerländer-KOSTAL-Generation hat komplett falsche Vorstellungen von "Führung". Anbrüllen und hinterhältiges Verhalten ist hier an der Tagesordnung.
Dazu kommt eine falsche Selbsteinschätzung und fachlich nur eingeschränktes Wissen, da sie in ihrem Leben oft nur ein Konzern gesehen haben. Nicht ohne Grund ist die alte deutsche Industrie kaum noch konkurenzfähig zu modernen Lösungen.
Jeder ist auf dem Absprung. Mit schlechten Freiwilligen Programmen wird versucht "günstig" Mitarbeiter los zu werden.
Insolvenz, schlechtes Management und fragwürdige Auftritte mit falscher Selbsteinschätzung.
Hier achtet niemand auf Kernarbeitszeiten oder ähnliches.
keine Aufstiegsmöglichkeiten. Es gab noch nie Weiterbildungen.
Angemessen, aber leider mit vielen Ausnahmen.
Ständigen Produktänderungen und alte Schrott-Bauteile
Einziger Grund, dass überhaupt noch jemand da ist.
Es gibt kaum ältere Kollegen. So lange hält es hier niemand aus.
Ab VP und GF komplett unbrauchbar
einfachste Büroaustattung mit IKEA Tischen
Führungskräfte lügen nur noch rum. In Betriebsversammlungen wird der gesamten Belegschaft ins Gesicht gelogen ohne rot zu werden.
Gehaltsunterschiede von 60-80% bei gleicher Tätigkeit.
An der Aufgabe liegt es nicht...
Kein Konzerndenken, sondern Hands On Mentalität.
Viele Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln. Ich kenne keinen vergleichbaren Arbeitgeber.
“Alle” wissen wie ein Projekt sauber durchgesteuert werden soll, aber bei jedem neuen Projekt entwickelt man schon los, bevor man die wesentlichen Anforderungen zusammengetragen hat. Hier sollte die Theorie mehr zur Praxis werden.
Alles in allem hat sich der Entwicklungsprozess aber schon wesentlich verbessert.
Regelmäßiges Feedback und nicht nur zu den Jahresgesprächen sorgt für mehr Transparenz und wirkt motivierend.
Der Blick nach vorn lässt die Probleme der Vergangenheit kleiner werden. Spannende Entwicklungsthemen an denen man mit einem tollen Team arbeiten darf.
Hat durch die Gründe, die zur Insolvenz geführt haben, ziemlich gelitten. Mit der Unterstützung durch Kostal wird sich das vielleicht ja bald schon ändern.
Wenn man alle anstehenden Aufgaben in der gesteckten Zeit erledigen will, sprengt man ziemlich schnell eine 40h Woche. Daher bleiben manche Themen länger liegen. Allgemein wird dafür Verständnis gezeigt.
Wenn es der täglichen Arbeit zuträglich ist und auch einen Mehrwert dem Unternehmen bietet, hat man auch hier Möglichkeiten.
Tolles Team mit vielen motivierten Mitstreitern. Untereinander hilft man sich und steht füreinander ein.
Es sind nicht so viele, da das Team ziemlich jung ist.
Vertrauensvoller und Umgang auf Augenhöhe. Man fühlt sich und seine Arbeit wertgeschätzt und man bekommt das auch gesagt.
Gut ausgestattete Büros, super IT Equipment.
Über die wesentlichen Themen wird in regelmäßigen Abständen gut informiert.
Wenn man Interesse zeigt und über den Tellerrand seines Aufgabenbereiches hinausschauen will, hat man hier alle Möglichkeiten.
Mitarbeiterzusammenhalt
Perspektive durch die Übernahme der Kostal-Gruppe
Kommuniziert Eure Entscheidungen transparent und glaubwürdig.
Sprecht Euch mit dem Betriebsrat ab, bevor diverse Themen mit der Belegschaft geteilt werden.
Reden, reden, reden. Sprecht mit den Mitarbeitern an der Basis und lasst Sie zu Wort kommen. Intern wissen die meisten Mitarbeiter was die Stunde geschlagen hat. Ein produzierendes Unternehmen muss produzieren und keine internen und externen Luftschlösser bauen.
Vertrauen in den neuen Vorstand ist (noch) vorhanden. Dieser schwindet jedoch von Tag zu Tag mehr auf Grund katastrophaler Kommunikation. Die Aufbruchstimmung nach der Verkündung der Übernahme durch die Kostal-Gruppe ist verschwunden und in Resignation umgeschlagen.
Die Stimmung droht zu kippen. Von der Aufbruchtstimmung wie bereits oben erwähnt ist nicht mehr viel übrig geblieben.
Vorhanden.
In der aktuellen Situation nicht zu bewerten.
Gehalt würde ich als gut bezeichnen.
Vorhanden.
Für viele Mitarbeiter der einzige Grund, Compleo die Treue zu halten. Trotz der angespannten Situation vor Ort ist die Stimmung unter den Kollegen sehr gut.
Ich kann keine Unterschiede im Umgang mit älteren Kollegen feststellen (bin selber als Ü45 nicht mehr der Jüngste)
Mein Vorgesetzter versucht die Probleme aus der Belegschaft bei unserem Vorstand und in diversen Meetings zu platzieren. Ich zweifle allerdings sehr stark an, ob das Feedback angenommen wird.
Arbeitsbedingungen und Ausstattung sind sehr gut.
Könnte ich diesen Punkt mit Minussternen bewerten können, würde ich es sofort machen. Ein Stern ist noch zu viel.
Keinerlei verlässliche Kommunikation. Dies gilt sowohl intern als auch extern. Die Braut Compleo wird gerade künstlich aufgehübscht.
Kann ich nicht wirklich beurteilen. Allerdings ist gerade der Anteil an Mitarbeiterinnen und besonders weiblichen Führungskräften sehr gering.
Der Bereich der Elektromobilität ist und bleibt sehr spannend.
Das Unternehmen befindet sich in der Insolvenz. Am 20.12 wurde die Insolvenz in Eigenverantwortung bekannt. Am 01.04 dann die offizielle Insolvenz. Genau an diesem Tag haben mehrere Mitarbeiter ihre Beförderung bekanntgegeben. Head of… VP… etc.
Ein Schlag ins Gesicht der Gläubiger und der Beweis für !!keinerlei!! Feingefühl und die aktuelle Situation!
Der alte Vorstand hat nicht verstanden, dass die großen Umsätze über Ausschreibungen kommen und kamen. In diesen kann man nicht nachträglich (nach <6 Monaten) die Preise anpassen. Man brüstet sich damit, dass man die technisch bessere Lösung hat. Schafft es aber nicht diese in Euros umzusetzen. Man gewinnt immer über den Preis!
Mein Vorschlag: versteht „euer“ Business!
Zu viel Arbeit auf zu wenige Leuten verteilt. Man gewinnt Ausschreibungen mit Produkten die man nicht hat. Mit viel Aufwand wird dann versucht die Produkte zu entwickeln die man versprochen hat.
Der Wettbewerb fragt sich warum Compleo die Preise kaputt machen - zu recht
Siehe Arbeitsatmosphäre
Tolle Kollegen. Gehen gemeinsam durch die Hölle und zurück
Ein Kollege ist in Rente gegangen und wurde noch nachträglich beauftragt zu unterstützen.
Die Kommunikation!
Es gab tolle Schulungen zum Thema Mitarbeiterführung. Der alte Vorstand hat diese dann noch während des Trainings torpediert. Andere Themen waren wichtiger
Top ausgestattet! Handy, Laptop, Home Office, mehrere Bildschirme etc.
Es gibt zwei Welten: die des alten Vorstands und die des neuen Vorstands. Neuer Vorstand versucht Transparenz zu schaffen. Der alte Vorstand war leider komplett Unfähig (nicht nur in der Kommunikation)
Wenn man den Kunden immer wieder Sachen verspricht die man nicht hat… kann es nicht langweilig werden
-Interessante Branche
-Starker Teamzusammenhalt
-Es gab einen Obstkorb
Aktuell sehr unruhige, angespannte und intransparent Lage durch Insolvenz, Umstrukturierungen, kommender Sanierungsphase und des aktuell laufenden Investorenprozesses.
-offene und ehrliche Kommunikation mit weniger Schönfärberei
-Beseitigung des starken Lohngefälles, z.B. durch Tarif
-flexiblere Arbeitszeitmodelle wie Zeitkonten
Leider seit dem Eintritt in die Wachstumsphase geprägt von stetigen Veränderungen, einem hohen Arbeitstempo mit viel Parallelität und hohem (Termin)Druck.
Mit dem extremen Wachstum nach dem Börsengang kamen auch die üblichen Probleme wie fehlende und nicht passende Prozesse, unklare Zuständigkeiten und Co. Bisher wurde hier noch keine Lösung gefunden, aber der neue Vorstand ist bemüht und es gibt erste Anzeichen der Besserung.
Gerade in der Kriese merkt man, dass sich der Wind langsam ändert und auch viele langjähriger Kollegen dem Unternehmen bereits den Rücken gekehrt oder sich anderweitig umschauen.
Der Pionier rappelt sich gerade wieder auf und dann kann hoffentlich den entstandenen Imageschaden wieder reparieren.
Ist dank flexiblen Arbeitszeiten und mobilem Arbeiten ganz okay, aber man muss selber auch dafür einstehen. Denn Termindruck und eine Flut an fälligen Aufgaben sind seit Jahren ein ständiger Begleiter.
Mehrarbeit wird leider für den Großteil der Kollegen nicht honoriert, da es üblich ist, dass monatlich 16h mit dem Gehalt abgegolten sind.
Seit Beginn der Kriese im letzten Jahr ist eine Weiterbildung nicht mehr möglich. Davor war es einem selber überlassen mit konkreten Vorschlägen auf seinen Vorgesetzen zuzugehen.
Das Gehaltsniveau ist sehr verzerrt durch die turbulente Geschichte der Firma. Die ex. EBG Mitarbeiter hatten früher einen IG-Metall-Tarif, die ex. Innogy Leute den RWE-Tarif. Die ex. Wallbe Kollegen klammer ich hier mal aus, da die Firma überraschend zum Jahresende 2022 abgewickelt wurde und die Mitarbeiter entlassen wurden.
Wer direkt zur Compleo kam, war der Schmied seines eigenen Glückes, jedoch war der Verhandlungsspielraum sehr stark abhängig vom Einstiegszeitpunkt.
So blieben leider die langjährigen Mitarbeiter auf der Strecke durch geringe Einstiegsgehälter, ausbleibende Gehaltsrunden, ungünstige Überstundenregelungen und zum Schluss dann noch komplett fehlenden Verhandlungsmöglichkeiten. Dazu dann die sehr intransparenten Bonusregelungen für das "13. Gehalt".
Ebenso gab es weder die staatliche Coronaprämie, die Inflationsprämie oder einen sonstigen Inflationsausgleich.
Aufgrund des Insolvenzverfahren und der anschließenden Sanierungsphase werden die nächsten Runden höchstwahrscheinlich auch wieder Nullrunden.
Gerade im Bezug auf das Thema Refubishing wird sehr viel Potential liegen gelassen.
Der Kollegenzusammenhalt innerhalb der Abteilung und in den Projektteams ist immer noch gut, auch wenn sich hier bereits die ersten Risse zeigen. Durch den andauernd hohen Termin- und Erfolgsdruck zeigen sich so langsam die Schuldzuweisungen und es wird mit dem Finger auf andere Abteilungen gezeigt.
Was die angestoßenen Umstrukturierung für den Kollegenzusammenhalt bedeuteten wird sich zeigen müssen.
Gerade dem fordernden und wechselhaften Umfeld ist nicht alle älteren Kollegen gewachsen und sind in den letzten Jahren so mindestens zwei im Burnout gelandet.
Die direkte Vorgesetzen sind vorbildlich: Setzen sich für ihre Mitarbeiter ein und halten ihnen den Rücken frei. Dabei werden sie leider auch selber immer wieder von den oberen Ebenen überrascht: Sei es durch Mikromanagement an ihnen vorbei und Entscheidungen über ihren Kopf hinweg.
Was die angestoßenen Umstrukturierung für das Vorgesetztenverhalten bedeuteten wird sich zeigen müssen.
Hängt sehr stark von der Abteilung und dem Standort ab.
So sind die Büros an der Obersten Wilmsstraße und Hildebrandstraße eine Zumutung, aber auch in der Ezzestraße, dem modernsten Standort ist nicht alles Gold was glänzt, besonders bei der Lautstärke ist hier akuter Nachbesserungsbedarf.
Im Laborbereich gibt es auch große Unterschiede in der Ausstattung, aber eine gesundes Improvisationstalent hilft einem schon enorm weiter, um diverse Mängel zu Kompensieren.
Dem neuen Vorstand ist zu Gute zu halten, dass er stets um Transparenz und offene Kommunikation bemüht ist. Bei dem alten Vorstand gab es so gut wie gar keine Kommunikation.
Es gab wöchentliche und aktuell zweiwöchentliche Inforunden vom Vorstand, diese waren anfangs geprägt von sich widersprechenden Aussagen, steten Überraschungen und vielen Durchhalteparolen.
Es gibt aktuell immer mal wieder offene Wort, kleine Einblicke und Informationen, diese ermöglichen leider im aller seltensten Fall eine eigene Einschätzung der gesamten Lage. Meistens wird man dann hier vor vollendete Tatsachen gestellt und mit Sachzwängen konfrontiert, gerade in Bezug auf die Insolvenz und damit verbundenen Umstrukturierungen.
Vieles ist leider auch dem Wertpapierrecht geschuldet, so dass man wichtige Infos zuerst über die Adhoc-Mitteilungen der Börsenapp erfährt.
Die Frauenquote ist sehr gering.
Definitiv ein spannendes und forderndes Aufgabenfeld, langweilig wird es nicht.
So verdient kununu Geld.