80/20 Pareto Prinzip
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist mal so, mal so. Es gibt Tage, da läuft vieles gut, an anderen Tagen fühlt man sich wie in einer schlechten Sitcom. Ich glaube allerdings, das wird bei vielen Firmen so der Fall sein. Daher sehe ich die Sache eher neutral.
Work-Life-Balance
Für mich persönlich ist das Schichtsystem einer der besten. Dadurch kann man privat und Arbeit sehr gut unter einem Hut bringen. Es gibt natürlich auch bessere Schichtsysteme, aber ich würde behaupten, wir haben es gar nicht mal so schlecht.
Karriere/Weiterbildung
Compo Expert fördert sehr gut seine Mitarbeiter.
Gehalt/Benefits
Ich glaube niemand in der Chemiebranche kann sich über die Bezahlung beschweren. Für das was wir leisten werden wir gut entlohnt. Die Gehaltsstrukturen zwischen den Anlagen ist manchmal unfair und fühlt sich an wie Rosinen picken. Im Vergleich zu Bayer, Lanxess und co sind wir unterbezahlt, aber man muss auch ehrlich sein, wir sind nicht Bayer oder Lanxess.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das macht Compo schon ganz gut und muss man auch mal positiv hervorheben.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den jeweiligen Schichten ist sehr gut. Es gibt genug Leute, mit denen man sich gerne auf einen Kaffee auf der Arbeit oder ein Feierabend Bier nach der Arbeit trifft. Schade ist nur das ständige profilieren und gegenseitig schlecht machen vor den Chefs und die ständigen Lästereien. Das zieht ein wenig die Moral runter. Der Flurfunk ist auch extrem stark. Manchmal erfahrt man Sachen über sich, die man selbst nicht einmal wusste. Aber im großen und Ganzen sind alle Kollegen super nett.
Vorgesetztenverhalten
Die direkten Führungskräfte sind im Großen und Ganzen in Ordnung, auch wenn denen vieles im operativem Geschäft unter geht oder liegen bleibt, trotz mehrfacher Erinnerung. Aber kein Mensch ist perfekt. Ab der Ebene des Betriebsleiters wird es manchmal sehr merkwürdig. Es werden Entscheidungen getroffen, die nicht besonders durchdacht wirken oder gegen den gesunden Menschenverstand sprechen. Und wenn man auf solche Entscheidungen hinweisen möchte, darf man sich als „Querulant“ oder „nicht flexibel genug“ bezeichnen lassen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeit an sich ist jetzt nicht hoch komplex, aber bietet den nötigen Ausgleich zwischen ruhig und herausfordernd. Man möchte nicht ausgebrannt nach Hause kommen und auch nicht total verblödet durchs rumsitzen. Diesen Spagat zwischen den beiden kriegt man ganz gut hin, wenn man es möchte.
Kommunikation
Die Kommunikation lässt an manchen Stellen zu wünschen übrig. Der Arbeitgeber ist bemüht da nachzubessern, aber gut ist das noch lange nicht.
Gleichberechtigung
Vitamin B gibt‘s glaube ich überall, das sollte kein Geheimnis sein.
Interessante Aufgaben
Das Werk Krefeld bietet jetzt nicht viel Abwechslung. Die Arbeiten an sich sind ganz interessant, aber es ist jetzt auch keine Raketenwissenschaft. Wer plumpe Aufgaben mag, wird hier glücklich sein.