Lange Betriebszugehörigkeit dank Freiraum, Vertrauen und Weiterentwicklung – Gehalt leider nur auf Einsteiger-Niveau.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich hatte viele Freiheiten, konnte mich in Themen einbringen, die über meine eigentliche Rolle hinausgingen, und wurde dabei unterstützt. Vertrauen, Eigenverantwortung und ein angenehmes Arbeitsumfeld haben es leicht gemacht, über viele Jahre gern dort zu arbeiten.
Verbesserungsvorschläge
Ein transparenterer Umgang mit internen Themen würde vieles vereinfachen – weniger Flurfunk, mehr direkte Kommunikation. Und beim Gehalt sollte langfristige Betriebszugehörigkeit mit mehr Wertschätzung vergütet werden – finanziell und ideell.
Das tangierte mich selbst nicht wirklich, da man in meiner Abteilung wie gesagt gutes Feedback hatte (Danke Chef), aber für andere Kollegen, vergangene und zukünftige, dient Wertschätzung sicher der Motivation.
Arbeitsatmosphäre
Für mich war die Atmosphäre meist kollegial und entspannt. In meiner Abteilung gab es Feedback und Unterstützung – sicher auch dank einer guten Führung. Ich weiß aber, dass es in anderen Bereichen zeitweise auch anstrengende Phasen gab.
Work-Life-Balance
"Which life? xD" – Spaß beiseite: Je nach Abteilung (vor allem in unserer) war die Balance sehr fair. In der Entwicklung hatte ich viel Freiraum, und private Termine ließen sich problemlos unterbringen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zum Umweltbewusstsein kann ich wenig sagen – das spielte im Arbeitsalltag keine sichtbare Rolle für mich. Vielleicht hätte Mülltrennung noch besser funktionieren können. ^^ Sozial gab es aber durchaus ein gutes Miteinander im Team, und man half sich gegenseitig, wenn’s irgendwo klemmte. Und Leute, Geschirrspülmaschinen kann man übrigens ein- und ausräumen und Kaffeemaschinen "warten", wenn man sie benutzt (Ja, Redaktionsküche, euch meine ich ;p).
Karriere/Weiterbildung
Ich konnte an mehreren Weiterbildungen und Events teilnehmen, die auch vom Unternehmen bezahlt wurden. Die Entwicklungsmöglichkeiten waren da – man musste sie nur selbst ergreifen.
Kollegenzusammenhalt
Ich war zwar oft der Grumpy-Part, aber der Zusammenhalt im Team – und auch mit anderen Abteilungen – war über die Jahre konstant gut. Man half sich gegenseitig, tauschte sich aus. Reibereien gab’s natürlich auch mal. (Wie überall halt. Wer was anderes behauptet, lügt sich selbst was vor. :p )
Umgang mit älteren Kollegen
Hier kann ich nur drei Sterne geben, weil ich gerade eine bestimmte altersbedingte "Weg-Rationalisierung" persönlich alles andere als ok fand. Aber sonst war Alter der Kollegen nie ein Problem. Davon ab haben sich diverse Teams deutlich verjüngt, was nichts negatives ist!
Vorgesetztenverhalten
Ich wurde in neue Themen eingebunden, konnte Verantwortung übernehmen und hatte dabei Vertrauen von oben. Kommunikation war auf Augenhöhe.
Arbeitsbedingungen
Technisch war alles da, was man braucht, auch wenn nicht immer super aktuell und man musste manchmal um größere/mehr Monitore feilschen (nicht mit der IT <3!) ^^ - aber reichte zum Arbeiten voll aus. Auch Homeoffice war möglich, war aber persönlich lieber im Verlag (Bewegung, Soziales und so).
Kommunikation
Als Mitarbeiter:in bekommt man nicht immer alles sofort mit – das ist normal! Dennoch hätten manche Themen etwas weniger Gemauschel und Flurfunk, dafür mehr offene Kommunikation verdient.
Gehalt/Benefits
Betriebliche Altersvorsorge und der ganze Standard war vorhanden. Achtung, Überraschung, Gehalt war aber leider (für mich) auf Einsteiger-Niveau meiner Branche in Bayern - und das nach xx Jahren. Das war aber nicht der Grund für den Jobwechsel. Wollte was neues machen. :)
Interessante Aufgaben
Wer nicht stillsteht und den Hintern hochbekommt, kann definitiv mehr machen als nur das Standardpensum. AUCH als ich noch Redakteur war, fand ich vor allem die Themen (Games, Medien), die Events und unsere Projekte in der Abteilung super spannend. ^^