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Computec Media AGals Arbeitgeber

Deutschland Branche Medien
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Computec Media AG Erfahrungsberichte

Bewertungsfaktoren

Wohlfühlfaktor

Arbeitsatmosphäre
2,75
Vorgesetztenverhalten
2,43
Kollegenzusammenhalt
3,43
Interessante Aufgaben
3,54
Kommunikation
2,20
Arbeitsbedingungen
2,57
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
2,32

Karrierefaktor

Gleichberechtigung
3,26
Umgang mit älteren Kollegen
2,67
Karriere / Weiterbildung
1,85
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Image
2,48
Benefits

Folgende Benefits werden geboten

flex. Arbeitszeit bei 12 von 27 Bewertern Homeoffice bei 10 von 27 Bewertern Kantine bei 3 von 27 Bewertern keine Essenszulagen keine Kinderbetreuung keine Betr. Altersvorsorge Barrierefreiheit bei 3 von 27 Bewertern keine Gesundheitsmaßnahmen kein Betriebsarzt kein Coaching Parkplatz bei 16 von 27 Bewertern gute Verkehrsanbindung bei 10 von 27 Bewertern keine Mitarbeiterrabatte kein Firmenwagen kein Mitarbeiterhandy keine Mitarbeiterbeteiligung Mitarbeiterevents bei 4 von 27 Bewertern Internetnutzung bei 15 von 27 Bewertern Hunde geduldet bei 12 von 27 Bewertern
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Bewertungen

  • 26.März 2019 (Geändert am 28.März 2019)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Keinerlei Informationen und falsche Versprechungen sorgen für ständig wachsenden Unmut

Vorgesetztenverhalten

Falsche Versprechungen, dann nur noch Ignorieren von Mitarbeitern ganzer Unternehmenszweige und Hinhaltetaktik

Kollegenzusammenhalt

Natürlich interessiert andere Kollegen/Tochterunternehmen nicht, was mit Mitarbeitern passiert - "besser die als ich"

Kommunikation

Es gibt keine Informationen - und wenn, dann sind es schlichtweg Falschaussagen!

Gleichberechtigung

Schwer zu sagen - wir waren ausschließlich Männer...

Umgang mit älteren Kollegen

Computec ist offensichtlich froh, wenn ältere und verdiente Mitarbeiter gehen, denn junge unerfahrene kosten weniger. Zur Not kündigt man halt oder verlegt mal eben den Arbeitssitz in ein anderes Bundesland...

Karriere / Weiterbildung

Weiterbildung ist für Computec ein Fremdwort, Kariere gab es zumindest bei uns nicht

Gehalt / Sozialleistungen

Absolut ungerechtes/ungerechtfertigtes Gehaltsgefälle

Arbeitsbedingungen

Es war warm (im Sommer sogar heiß...) und trocken. Die Ausstattung war bestenfalls einfach und antiquiert.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein...?! Das kostet doch Geld oder bringt zumindest keins...

Work-Life-Balance

Schwer zu sagen - da eh egal ist, was man tut (gute Leistung wird nicht bekohnt) muss man sich auch nicht kaputtmachen...

Image

Zum Schluss gab es niemanden mehr, der ein gutes Wort für C. fand...

Verbesserungsvorschläge

  • Versucht es mal mit ehrlicher Kommunikation!

Pro

Dass ich früh genug abgesprungen bin!

Contra

Den Umgang mit Mitarbeitern, die Informationspolitik/Kommunikation... außer pünktlicher Gehaltszahlungen gab es eigentlich kaum Positives...

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
1,00
  • Firma
    Computec Media GmbH
  • Stadt
    Fürth
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
Wie ist die Unternehmenskultur von Computec Media AG? Mit deinen Einblicken in das Unternehmen hilfst du anderen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
  • 04.Dez. 2018
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Galgenhumor ist auch Humor. Auf unterer Ebene sitzen alle im gleichen Boot und alle sind wegen Begeisterung für die Themen da, aber die Arbeitslast ist erdrückend. Das Resultat ist eine Mischung aus locker und stressig.

Vorgesetztenverhalten

Die Hierarchie ist sehr flach und auch die mittlere Ebene ist, wenn sie ihren Job halbwegs ernst nimmt, stark belastet und bemüht, die eigenen Schäfchen trocken zu halten. Daraus resultieren ein Verhältnis auf Augenhöhe mit den unteren Rängen und 0 Fortschritte bei den Problemen.

Kollegenzusammenhalt

Auf menschlicher Ebene hoch - s.o.: Alle sitzen im gleichen Boot. Aber da alle überarbeitet und ohne Einfluss sind, resultiert aus der Kameradschaft nur etwas Hilfe bei großen Problemen, ein gemeinsames Auftreten gegen die Führung oder gar einen Betriebsrat gibt es nicht.

Interessante Aufgaben

Computer-Spiele. nuff said.

Kommunikation

Inexistent. Das die Nachbarabteilung aufgelöst werden könnte, erfährt man von den (Ex-)Kollegen, die gerade ihre Kündigung erhalten haben. Das die Rahmenbedingungen für die eigene Arbeit geändert wurden, bekommt man mit, wenn die eigenen Ergebnisse nicht mehr zu besagtem Rahmen passen. Und wo das ganze hinführen soll, kann sowieso niemand mitteilen, weil es niemand weiß.

Gleichberechtigung

Nerds. "Zurückhaltung", "Sinn für gutes Benehmen" oder ähnliches darf man nicht erwarten. Frauen sind nicht nur in der Redaktion Mangelware, sondern auch im Privatleben vieler Mitarbeiter. Die daraus resultierende Aufmerksamkeit ist positiv konotiert und frei von Benachteiligung, kann aber schnell aufdringlich werden und der allgemein derbe Humor machts nicht besser.

Umgang mit älteren Kollegen

Umgang innerhalb der Angestellten richtet sich nach Persönlichkeit und Arbeitsverhalten. Mit den einen kann man besser, mit den anderen schlechter und die, wegen deren Unfähigkeit man regelmäßig selber mehr arbeiten muss, kann man besonders schlecht. Das Alter ist dabei aber vollkommen egal und aufgrund der vielen Quereinsteiger durchmischter, als man in der Branche erwarten würde. Das "egal" gilt auch seitens der Vorgesetzen und Konzernführung. Die beachten nur das Alter des Arbeitsvertrages: So alt, dass noch große Summen drin stehen? So alt, dass eine Abfindung richtig hoch wäre?

Karriere / Weiterbildung

Die flache Hierarchie bietet keine Aufstiegschancen. Bildung jeglicher Art ist dem Unternehmen fremd. Neue werden nicht ausgebildet, sondern genießen lediglich ein paar Monate Schonfrist in denen sie sich alles selber aneignen sollen. Entsprechend sinkt das Niveau mit jedem erfahrenen Mitarbeiter der geht oder gegangen wird, aber das stört die oberen nicht. Gegenmaßnahmen/Weiterbildung gibt es deswegen nicht, dabei würde einigen der neuen Kollegen schon ein Rechtschreibkurs nützen.

Gehalt / Sozialleistungen

Gehalt ist natürlich "geheim" und von jedem einzeln auszufechten, die Praxis liegt aber rund 40% unter Tarif. Natürlich erst nach 2, 3, 4 Jahren, Einstieg ist auf Mindestlohnniveau. Zusatzleistungen gibt es nicht.

Arbeitsbedingungen

Ausstattung wird benutzt, bis sie auseinanderfällt und dann wird improvisiert. Wer Glück hat, bekommt von PC Games Hardware vernünftige Peripherie, aber deren Fundus reicht nicht für alle und angeschafft wird wenig bis gar nichts. Spätestens beim Möbilar wird das deutlich. Im Zuge der Entlassungen steht immerhin ausreichend Platz zur Verfügung, Ruhe ist im Großraumbüro aber eine Seltenheit.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Einmal im Jahr wird die Mail zur Radfahraktion einer Krankenkasse weitergleitet. Das war's. Schon bei einer Möglichkeit das Fahrrad dann diebstahlsicher unterzustellen scheitert der Verlag. Über den 24/7-Betrieb vieler Rechner braucht man gar nicht zu reden (10 Minuten Bootzeit gespart). Für die Klimatisierung gibt es mehrere unabhängige Anlagen pro Etage ohne trennende Türen zwischen den Bereichen, was regelmäßig dazu führt das eine auf Volllast läuft, während an anderer Stelle ein offenes Fenster die warme Luft rein lässt.

Work-Life-Balance

Your work is your life. 10-20% Überstunden sind die Regel und gelten laut Arbeitsvertrag mit dem normalen Gehalt als abgegolten. Immerhin: Solange die Arbeit irgendwie fertig wird, ist man sehr frei, seine Zeit einzuteilen. Plangung gibt es sowieso keine und die Vorgesetzen wissen, dass sie jedes Arbeitsgericht eine schriftliche Anweisung unter diesen Bedingungen in der Luft zerreißen würde.

Image

Die miesen Arbeitsbedingungen sind branchenweit bekannt. Die unter diesen Bedingungen erbrachten Leistungen werden aber zum Teil geachtet und halbtote Computec-Medien sind lebendiger als manch ganz toter Konkurrent.

Verbesserungsvorschläge

  • Wer Fachmagazine herausgeben will, braucht Fachleute. Wer jährlich 10% der erfahrenen Kollegen an besser zahlende Unternehmen verliert und nochmal so viele feuert, während Bewerbungen fast nur noch von Leuten kommen, die woanders kein Volontariatsplatz erhalten, sollte man anfangen nachzudenken. Und nicht darüber, welcher Suchbegriff letzte Woche auf Google getrendet hat.

Pro

Interessante Themen, große Freiheiten bei der Arbeitsgestaltung.

Contra

Miese Bezahlung, hohe Arbeitsbelastung und kein Konzept, wie der Laden jemals aus diesem Loch herauskommen soll. Damit meine ich nicht, dass ich das Konzept fragwürdig finde, sondern es gibt einfach keinen Plan, der weiter als bis nächsten Monat reicht.

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
5,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Parkplatz wird geboten
  • Firma
    Computec Media GmbH
  • Stadt
    Fürth
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige
  • 28.Nov. 2018
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist mies. Die meisten machen nur noch das nötigste, denn wirklich gefördert wird Ideenreichtum und Kreativität nicht.

Vorgesetztenverhalten

Wenn es überhaupt noch richtige Vorgesetzte gibt, haben sie auch keine Chance gegen die Geschäftsführung. Entscheidungen werden über Köpfe hinweg getroffen und am Ende muss sich jeder damit abfinden. Kreative Ideen werden mit einem Handwedeln abgetan, was dazu führt, das Mitarbeiter nur noch die Aufgaben erledigen, die sie zugeteilt bekommen.

Kollegenzusammenhalt

Zwangsweise, sonst hält man keinen Tag aus. Die Gespräche enden meist jedoch in Lästereien über andere Kollegen oder die Führungsetage.

Interessante Aufgaben

Spiele testen klingt zunächst nach einem spannenden Aufgabenbereich. Das ändert sich jedoch schnell, denn auch wenn die Videospiele das A und O sein sollten, die Arbeit drum herum läuft immer nach Schema F ab, was sich auch an der Qualität der Artikel zeigt.

Kommunikation

Eine Katastrophe. Wenn irgendetwas mal die Mitarbeiter erreicht, ist es über den Flurfunk. Entscheidungen werden über die Köpfe der wichtigsten Kollegen hinweg getroffen und dann muss man sich damit einfach abfinden.

Gleichberechtigung

Frauen werden wie Objekte behandelt und oft nicht ernst genommen, vor allem von älteren Kollegen. Praktikanten dürfen sich dem Aufräumen widmen oder dem Gießen der Pflanzen und bekommen kaum wirklichen Einblick in das Arbeitsfeld, aber das ist allen egal.

Karriere / Weiterbildung

Weiterbildungen werden weder angeboten noch bezahlt. Wer sich weiterbilden will, muss das in der Freizeit und aus eigener Tasche machen. Karriere ist auch ein Fremdwort im Unternehmen. Aufsteigen ist kaum möglich und wenn doch, dann bitte für dasselbe Gehalt, aber natürlich mit Mehrarbeit.

Gehalt / Sozialleistungen

Ein einziger Witz. Fragen nach Gehaltserhöhungen werden belächelt, Sozialleistungen sind ein Fabelwesen in diesem Unternehmen. Wer mehr Geld will, droht mit Kündigung. Und auch das funktioniert oft nicht. Manche Mitarbeiter fahren seit Jahren ohne mehr Gehalt, dafür bekommen sie aber immer mehr Aufgaben.

Arbeitsbedingungen

Die Geräte sind aus dem letzten Jahrhundert, die Arbeitsplätze trist und ungemütlich. Eine Lampe wird erst auf Nachfrage aus irgendeiner verstaubten Ecke gekramt und ist auch noch kaputt. Die Tastaturen (das Hauptarbeitsgerät) sind absolut nicht ergonomisch, sondern Billigware vom Feinsten. Die Konsolen und Controller haben schon wesentlich bessere Zeiten gesehen, sind verdreckt, verstaubt und verklebt.

Kostenlose Getränke oder gar Obst sucht man hier vergeblich, genauso wie funktionierende Küchengerätschaften oder die Bereitschaft, Kollegen zu unterstützen, die von Rückenschmerzen geplagt sind. Fußbänke werden auf mehrmalige Nachfrage bestellt, jedoch nur die 10-Euro-Varianten von Amazon. Besseres Gerät muss selbst gekauft und mitgebracht werden.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Rechner laufen die ganze Nacht, die Klimaanlage ist bei geöffneten Fenstern an und Mülltrennung macht keiner.

Work-Life-Balance

Urlaub wird ohne viel Gezanke schnell gewährt. Trotz angeblich möglichem Home Office wird es aber nicht gern gesehen, wenn man danach fragt. In Zeiten von Burnout und Work-Life-Balance als einem wichtigen Faktor des Arbeitslebens ein absolutes No-Go.

Image

Altbacken und grauenvoll. Wer hier so etwas wie Persönlichkeit oder Leidenschaft erwartet, ist am falschen Ort. Die Branche lacht, das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren kaum weiter entwickelt, eher zurück. Medien sind ein Fremdwort, Social Media versteht dort keiner.

Verbesserungsvorschläge

  • Das Unternehmen sollte von Grund auf umstrukturiert werden. Es fehlt massiv an Budget, Mitarbeitern und Leidenschaft und daran sollte gearbeitet werden.

Pro

Parkplatz
Bürohunde erlaubt
Nette Kollegen
Spannende Aufgabenbereich

Contra

Die meisten Dinge. Gehalt, Work-Life-Balance und Sozialleistungen sind Mist. Das Image nach außen ist grauenvoll und das Unternehmen ist rückständig und in alten Print-Zeiten hängen geblieben. Wer sich hier Fortschritt erhofft, ist falsch.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Kantine wird geboten Parkplatz wird geboten Hunde geduldet wird geboten
  • Firma
    Computec Media GmbH
  • Stadt
    Fürth
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Produktion
  • 29.Aug. 2018 (Geändert am 07.Sep. 2018)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist grausig. Man spürt bereits durch bloße Anwesenheit, dass hier die Luft seit Jahren raus ist. Die Branche lacht über dieses Unternehmen und jeder, der dort arbeitet, sollte es besser niemandem verraten und wenn, dann bloß nicht über Atmosphäre und Zustände sprechen.

Vorgesetztenverhalten

Wenn es überhaupt noch Vorgesetzte gibt (die meisten wurden ausradiert), haben diese den Auftrag, die irrwitzigen Vorstellungen der Geschäftsführung durchzudrücken. Natürlich alles ohne Budget und Kosten. Organisation in der Führungsebene existiert nicht. Es wird gemacht, was beliebt. Was liegenbleibt, taucht Monate später wieder auf. Pläne werden oft geschmiedet, sogar Präsentationen abgehalten. Hinter vorgehaltener Hand wird darüber gelacht und gespottet, denn nichts davon wird auch nur ansatzweise in die Realität umgesetzt. Die Geschäftsführung erdreistet sich Vorgaben, die an Wahnsinn grenzen. Verlangt wird die Welt, gegeben wird ein Hauch von Nichts.

Kollegenzusammenhalt

Ist teilweise vorhanden, da man sonst keinen Arbeitstag überlebt. Wenn es den nicht gäbe, könnte man gleich einen Strick nehmen. Allerdings gibt es auch extreme Verfeindungen zwischen Abteilungen, Diebstähle, Diffamierungen, Ausraster und peinliche Aktionen, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Konsequenzen gibt es für solches Verhalten natürlich keine.

Der größte Witz ist die IT. Unfreundlichkeit, kaum Hilfbereitschaft und Genervtheit, wenn man Probleme hat. Hier wird gerne in der Mittagspause (und vermutlich auch in der Arbeitszeit) gedaddelt und Probleme mit der Hardware werden hinten angestellt. Und die gibt es massiv, dazu weiter unten mehr.

Interessante Aufgaben

Videospiele - das Thema ist natürlich für viele interessant und auch das Einzige, was die Mitarbeiter dort hält. Allerdings gibt es auch viele Aufgaben, die vollkommen am Ziel vorbeischießen und sinnlos sind. Man kommt sich oft vor wie Mastvieh, dem Trockenfutter hingeworfen wird. Um Aufgaben sollte man sich in diesem Laden unbedingt selbst kümmern, sonst bekommt man nur den Mist ab, den keiner machen will. Devise: Am besten alles aufschieben, in 2 Wochen kräht kein Hahn mehr danach, obwohl es doch "so wichtig war".

Kommunikation

Kommunikation gibt es keine. Flurfunk ist die Informationsquelle Nummer 1. Auf den seltenen Betriebsfeiern wird sich nur selbst auf die Schulter geklopft, von den desolaten Zuständen ist keine Rede. Auch Veränderungen im Unternehmen erfährt man erst, wenn es soweit ist - und ist dann meistens vor den Kopf gestoßen. Eine schlechtere Kommunikation kann man sich auch mit viel Fantasie nicht vorstellen.

Gerüchte sind ständig im Umlauf, da keiner weiß, was wirklich abgeht. Bei Entlassungen werden einfach Nachfolger bestimmt, die ohne Gehaltserhöhung mehr Aufgaben übernehmen sollen.

Lob gibt es keinen. Dafür aber auch wenig Tadel, da den meisten alles relativ egal ist. "Irgendeiner macht's schon."

Gleichberechtigung

Frauen sind gerne gesehen. Ist ja klar, bei einem derart hohen Männeranteil. Schlechte Anbaggerversuche und Bevorzugung bei Aufgaben gehören hier zum Alltag.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden gerne entlassen, wenn sie noch "alte" Verträge aus den frühen 2000ern haben. Natürlich ohne oder mit einer lächerlichen Abfindung. Wenn das nicht geht oder schwierig ist, verfrachtet man sie in dunkle Ecken oder andere Stockwerke mit Alibi-Jobs und "neuen Positionen", bei denen sie viel mehr ackern müssen, aber nicht mehr verdienen.

Karriere / Weiterbildung

Nicht vorhanden, außer, man kämpft darum. Wenn es dann klappt, hat man 1000 Aufgaben mehr, aber keinen Cent mehr in der Tasche. Irgendwann kehrt sich dann alles wieder in den Alltagstrott, die gleiche Leier. Weiterbildungen gibt es keine. Wenn man fragt, dann "kann man das ja im Urlaub machen". Natürlich auf eigene Kosten.

Jährliche Entlassungen sind hier die Norm. Teils wurden Führungskräfte versetzt/entlassen, so dass die Belegschaft auf sich alleine gestellt ist und keinen Verantwortlichen mehr hat. Die Mannschaft schrumpft von Jahr zu Jahr mehr. Leute werden in "neue" Abteilungen versetzt, kehren oft nach Monaten wieder zurück, so dass jeder nur noch lacht, wenn Rundmails eintreffen, dass Kollege X jetzt wieder an Stelle Y sitzt.

Mails von der Firmenspitze werden lautstark belacht und ob ihrer Obskurität und Rechtschreibfehler "gefeiert".

Gehalt / Sozialleistungen

Sozialleistungen existieren keine, sieht man mal von ein paar Gratis-Spielen ab, die man bekommt. Darum muss man sich aber selbst bemühen und die Reputation von Computec aus den 90ern nutzen, um bei den Publishern anzufragen.

Gehalt ist ein Witz sondersgleichen. Kassierer verdienen mehr. 2.500 Euro - hier ist Schluss für 95% der Belegschaft und gleichzeitig das absolute Maximum. Einstieg ist natürlich viel geringer. Inflationsausgleich existiert nicht, Gehaltserhöhungen werden abgetan und belächelt. Hier herrscht Beschäftigung an der untersten Existenzgrenze.

"Beförderungen" mit neuen Aufgaben gehen mit massiven Arbeitsbelastungen einher, das Gehalt bleibt aber immer gleich. Dazu unten mehr.

Schön sind Ausflüge ins Ausland oder zu Events im Inland, die allerdings zu 90% nur dann stattfinden, wenn sie von Publishern/Entwicklern bezahlt wurden. Sonst kann man froh sein, überhaupt mal rauszukommen.

Wie gesagt, jeder Kassierer verdient mehr. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld sind running gags, benefits ebenfalls.

Arbeitsbedingungen

Hier müsste man 0 Sterne vergeben, wenn das ginge. Die Ausstattung ist museumsreif und eine Zumutung. Die sogenannten Spielerechner taugen (bis auf PC Games Hardware) nur zum Ausschlachten oder Verbrennen. Die Arbeitsrechner sind eine absolute Katastrophe. 10-15 Minuten Hochfahren ist die Norm, Öffnen von mehr als 5 Tabs bringt das Gerät zum Erliegen. Tastaturen, Mäuse, Joypads und andere Geräte sind widerlich verklebt und in einem Zustand, der zum Schämen ist.

Praktikanten müssen mit noch schlimmeren Geräten auskommen. Es kostet Überwindung, sein tägliches Arbeitsgerät zu benutzen. Zu großen Teilen bringen Mitarbeiter ihre eigenen Sachen mit (natürlich auf eigene Kosten), wenn sie für Zuhause zu schlecht geworden sind oder ersetzt wurden. Selbst dann sind sie besser als die Ausstattung in diesem Unternehmen.

Kopfhörer sind 1 Euro-Billigware, die von der IT ausgegeben werden, sie verursachen Schmerzen, so dass jeder Mitarbeiter eigene Hardware angeschafft hat, um überhaupt vernünftig arbeiten zu können. Gerne werden diese Geräte auch von anderen Mitarbeitern "ausgeliehen". Tägliche Rundmails, wo Geräte abgeblieben sind, sind an der Tagesordnung.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden. Klimageräte und Heizungen bleiben über Nacht einfach an. Das Gleiche mit Monitoren, Rechnern und anderen Geräten. Eins muss man diesem Unternehmen lassen: Durch die Hardware aus den frühern 2000ern wird wenigstens die Technik bis zum letzten Atemzug genutzt. Und wenn sie kaputt ist, wird kurz rumgeschraubt und dann an die Praktikanten weitergegeben.

Work-Life-Balance

Überstunden ohne Ende. Vergütung oder ein "Danke" gibt es keineswegs - im Gegenteil. Das wird sogar noch verlangt! Mitarbeiter sind teilweise 14 Stunden im Büro und werden dann sogar noch angeschnauzt. Auf der anderen Seite wird auch Gekommen und Gegangen, wie es beliebt. Teilweise tauchen Mitarbeiter erst um 12 Uhr Mittags aus, obwohl Meetings oder andere Besprechungen stattgefunden haben. Natürlich werden die spärlichen Infos daraus nicht weitergegeben, was daraus resultiert, dass meist eine 0-Plan-Stimmung herrscht.

Image

Könnte nicht schlechter sein. Die Branche lacht über diesen Laden, man wird belächelt, ja bemitleidet, wenn man die Visitenkarte zückt (wenn man überhaupt eine bekommen hat). Es ist peinlich, zu sagen, wo man arbeitet. Ex-Kollegen, die den Absprung geschafft haben, lachen, wenn man selbst immer noch dort ist.

Die Leser der Hefte und Onlineportale hacken seit Jahren auf den Zuständen rum, die den desolaten Zustand natürlich mitbekommen haben. Die Foren werden nur spärlich moderiert, auf den sozialen Plattformen herrscht Anarchie. Hier hat man nicht nur den Anschluss an alle modernern Medien verpasst, sondern liefert auch eine peinliche Vorstellung nach Außen ab.

Ex-Praktikanten verbreiten die Zustände in Unis und auf Hochschulen, so dass man tolle Geschichten hört, die dort herumgeistern. Zum Fremdschämen.

Verbesserungsvorschläge

  • Das Unternehmen sollte verkauft und umstrukturiert werden. Ohnehin scheint sich der Verlag Richtung Event-Management zu verlagern, die alten Bereiche wurden schon lange aufgegeben. Eigene Events werden dagegen auf dem Hinterhof neben Mülltonnen abgehalten, erst nach massiv Beschwerden der Belegschaft wurde hier wieder einiges verbessert. Die jährliche Weihnachtsfeier ist der einzige Pluspunkt, den man von diesem Arbeitgeber erwarten kann.

Pro

Interessante Aufgabe, wenn man sie selbst sucht. Die Spiele-Branche möchte natürlich jeder Junge Mensch gerne mal ausprobieren. Einige Mitarbeiter wachsen einem ans Herz und können gute Freunde werden - zusammen leidet es sich eben einfacher. Es gibt einen Parkplatz und Bürohunde sind erlaubt. Zwei tolle Pluspunkte - und das war's.

Contra

So ziemlich alles. Angefangen von der "Karriere", dem "Gehalt" und den Zuständen des Arbeitsgerätes. Die Atmosphäre, die Geschäftsführung, einige Mitarbeiter, die IT-Abteilung, das Image, die Planlosigkeit und der Desolate Zustand. Wer sich hier bewirbt, ist selber schuld.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Homeoffice wird geboten Parkplatz wird geboten Hunde geduldet wird geboten
  • Firma
    Computec Media GmbH
  • Stadt
    Fürth
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • 12.Feb. 2018
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Schreckliche Arbeit an uralten Geräten ohne Zeit für Kreativität unter schlimmem Druck mit Aufsehern (Chefredaktion, Vorstand)im Nacken: Ganz mieses Klima. Unter den Kollegen ist die Stimmung ganz O.K. jeder kocht die meiste Zeit sein eigenes Süppchen. Fast jeder ist überlastet. Das schlägt sich natürlich auf den Output nieder und wird auch für die Leser deutlich.

Vorgesetztenverhalten

Schrecklich - Vorgesetzte sind Aufseher die affige Götterwünsche der Vorstände mit allen Mitteln durchsetzen. Wer chön schleimt und schluckt, der rutscht aber schnell nach oben. Gehaltserhöhungen werden kategorisch abgelehnt. Inflationsausgleich ist Fehlanzeige. Die Leitung erwartet stattdessen Dankbarkeit. Das einzige Beförderungskriterium ist: "Maul halten und delegieren!"

Kollegenzusammenhalt

Ganz ok. Zumindest an der Oberfläche stimmt alles. Allerdings mit Ausnahmen. Bestimmte Kollegen sind schon bekannt dafür gerne ausfällig zu werden und sich zu blamieren. Tiefgreifendes kollegiales Verhalten gibt es nur unter wenigen Kollegen.

Interessante Aufgaben

Wohl noch das beste an Computec

Kommunikation

Miserabel: Entscheidungen werden ausschließlich hinter verschlossenen Türen getroffen. Die Flurpost ist die verlässliche Informationsquelle. Götterwünsche der Vorstände müssen erfüllt werden, egal wie dämlich sie sind. Chefs und Entscheider sind Fahrradfahrer: Nach oben buckeln, nach unten treten!

Gleichberechtigung

Weibliche Redakteure werden bevorzugt eingestellt! Woran das liegt, kann sich aber jeder denken. Downside: Man wird ständig angeglotzt und angebaggert

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden "ausgemustert" oder fristen ihr Dasein in einer dunklen Ecke. Statt Erfahrung ist billige Arbeitskraft gefragt.

Karriere / Weiterbildung

Keine Chance. Schade.

Gehalt / Sozialleistungen

Unterste Gehaltsklasse. Abitur wird vorausgesetzt, Uniabsolventen gerne angenommen - bezahlt wird aber Mindestlohn! Gehaltserhöhungen gibt es selbst für massig Überstunden nicht. Gespart wird zuerst bei den Mitarbeitern. Jährliche Kündigungsrunden sind fester Bestandteil der "Organisation". Eingestellt werden nur Azubis. Die dort aber nicht gefördert werden sondern nur buckeln müssen.

Arbeitsbedingungen

Furchtbar: uralte Rechner, kaputte Monitore und eklige Eingabegeräte. So ist kaum professionelles Arbeiten möglich. Auch an Lizenzen mangelt es. Kreativität ist nur gefragt, wenn es darum geht möglichst billig zu produzieren.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Gibt es für den Verlag nicht.

Work-Life-Balance

Ok. Überstunden werden zwar erwartet aber kaum ausgeglichen. Wochenenddienst ist Pflicht.

Image

Nicht das Beste. Der Sparkurs kommt langsam sogar beim Publikum an.

Verbesserungsvorschläge

  • Die Organisation überdenken und nicht nur auf Zahlen schauen.

Pro

Hier lernt man, wie man's nicht macht. In allen Punkten.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Parkplatz wird geboten
  • Firma
    Computec Media GmbH
  • Stadt
    Fürth
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Produktion
  • 05.Okt. 2017 (Geändert am 29.März 2018)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Die Messlatte liegt niedrig: Selbst in rumänischen Geflügelfabriken herrscht ein enspannteres Betriebsklima. Mangelnde Zukunftsperspektiven, keine griffige Unternehmensvision und nicht zuletzt die hohe Arbeitsauslastung sorgen dafür, dass selbst Top-Performer im Verlag über die Jahre Ihre Leistungsbereitschaft erheblich gedrosselt haben. Es existiert auch sonst keine Form der sozialen Bestätigung. Lob ist eher die Ausnahme. Wenn welches kommt, dann primär von Leserseite. Aber das nahm in der Vergangenheit angesichts gesunkener Qualität der Verlagserzeugnisse auch ab. Wer "clever" ist, stellt sich dumm und verschleppt Aufgaben solange es irgend geht. Konsequenzen gibt es dann nämlich nicht. Wie auch? Personelle Maßnahmen wie eine ausgesprochene Kündigung würden viele höchstwahrscheinlich als Erlösung empfinden.

Vorgesetztenverhalten

Wie oben bereits skizziert, ist der Chefredaktion und den leitenden Redakteuren soweit keinen Vorwurf zu machen. Denn die stehen genauso vor vollendeten Tatsachen wie das einfache Fußvolk. Die irrationalen Entscheidungen kommen von weiter oben, denn der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her. Die Unternehmensleitung hat das klassische Verlagsgeschäft längst aufgegeben und sucht ihren Seelenheil nun voller Euphorie im B2B-Umfeld, wo sich vor versammelter Prominenz der quasi nicht vorhandenen deutschen Spieleindustrie schöne Selfies fürs persönliche Linkedin- und Xing-Profil knipsen lassen. Prinzip: "Wenn der Laden mal zusammenkracht, komme ich dank Vitamin B zügiger woanders unter."

Kollegenzusammenhalt

Aus der Not geboren vergleichsweise groß, könnte man meinen. Tatsächlich hat die Solidarität in den vergangenen Jahren spürbar abgenommen. Aktuelles Credo: Jeder ist sich selbst der Nächste. Die Kollegialität hat unter den desaströsen Arbeitsbedingungen gelitten: Lästereien sind an der Tagesordnung. Vermeintliche Fachkompetenz der Betroffenen wird fast immer als Grund genannt, tatsächlich versuchen die "Täter" Ihre angestaute Wut über die Zustände verzweifelt rauszulassen. Nur trifft es im Verlag in der Regel den falschen Personenkreis.

Interessante Aufgaben

Internationale Events besuchen, Spiele testen, darüber schreiben und Video anfertigen - es gibt zweifellos langweiligere Jobs auf diesem Planeten. Die Qualität der eigenen Beiträge hat man selbst in der Hand.

Kommunikation

... ist kein Teil der gelebten Unternehmenskultur. Entscheidungen werden regelmäßig über die Köpfe einfacher und leitender Redakteure getroffen. Firmeninterna erfährt man ausschließlich über überraschend eintrudelnde Pressemitteilungen im geschäftlichen E-Mail-Postfach oder - wenn man gut vernetzt ist - schneller über den Flurfunk. Dann steht man vor vollendeten Tatsachen. Das gilt im Übrigen auch für einfache Jobs, die an einen herangetragen werden. Mit Suggestivfragen wird sich nach Arbeitsauslastung angesprochener Mitarbeiter erkundigt. Wer solche Taschenspielertricks durchschaut hat, duckt sich weg und flüchtet sich in banale Ausreden. Meetings finden statt, jedoch selten mit einem produktiven Resultat. Es besteht daran auch kein sonderlich großes Interesse, was angesichts mangelhafter Zukunftsperspektiven im Verlag / der Branche und fehlendem Support seitens Geschäftsführung niemanden überrascht.

Gleichberechtigung

Alle werden gleich "schlecht" behandelt, denn Aufstiegschancen gibt es nicht. Und selbst wenn Redakteure in eine "leitende" Position schlüpfen, ergeben sich daraus keine nennenswerten Vorteile. Ein deutlicher Sprung beim Gehalt? Fehlanzeige. Mehr Urlaubstage? Nein. Sonstige Benefits? Nada. Stattdessen erntet man neben mehr Arbeit vor allem auch noch die Missgunst seiner Kollegen, wenn man nicht rechtzeitig mit gut zur Schau gestelltem Understatement auftritt.

Umgang mit älteren Kollegen

Angestellte Ü40 sind eher die Ausnahme. Die meisten Redakteure mit älteren, besser bezahlten Verträgen wurden ausgeknipst - entweder durch Zwangsversetzung oder schneller: Kündigung. Wer noch im Verlag arbeitet, nennt familiäre / private Gründe für den Verleib oder hat noch nicht ausreichend Mut angesammelt, um den Sprung zu wagen.

Karriere / Weiterbildung

Fortbildungen innerhalb des Unternehmens gibt es nicht. Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, tut dies bitte auf eigene Kosten und nach erledigtem Arbeitspensum. Innerhalb des Verlags die Hierarchieleiter hochzuklettern ist praktisch unmöglich, da keine vakante Stellen existieren. Und falls sich doch eine Option eröffnet, dann ausschließlich Angestellten mit längerer Betriebszugehörigkeit. Die eigene Leistung ist nur selten ein Garant, um im Karrrieaufzug eine Etage zu erklimmen.

Gehalt / Sozialleistungen

Das Einstiegsgehalt eines Redakteurs liegt bei 2.100 Euro brutto - und damit knapp unter dem Gehaltsgefüge eines ALDI-Kassierers. Nur dass die Verkäufer im Discounter zusätzliche Prämien und Gratifikationen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld ausgezahlt bekommen. Im Verlag wird über derlei "Geschenke" nur noch gescherzt. Selbst gestandene Mitarbeiter mit vielen Jahren Berufserfahrung und entsprechender Betriebszugehörigkeit erhalten selten mehr als 2.500 Euro brutto.

Arbeitsbedingungen

Abseits der High-End-Gaming-PCs eher Arbeitsgerät von vorgestern. Verbaute Festplatten mit 60 GB Volumen sind keine Seltenheit. Die Monitore ("Hallo 19 Zoll LCD!") stammen noch aus der Zeit unmittelbar nach Jahrtausendwende und erreichen nicht einmal die Standard-Auflösung von 1920x1080. Mäuse und Tastaturen sind ebenso hoffungslos veraltet. Kopfhörer? Gibt das Unternehmen heraus, allerdings nur die Budget-Variante aus Plastik und ungepolsterten Ohrmuscheln. Kostenpunkt: 3,99 Euro. Die drastische Konsequenz: Alteingesessene Redakteure bringen ihr persönliches Arbeitsgerät ins Büro, natürlich aus eigener Tasche bezahlt. Nicht nur Qualität der Ausstattung ist miserabel, auch quantitativ sieht es düster aus. Die Not ist so groß, dass die Arbeitsplätze jener Mitarbeiter, die aus dem Unternehmen ausscheiden, gnadenlos ausgeschlachtet werden.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Von Umweltbewusstsein kann in dem Verlag keine Rede sein. Arbeitsgerät wie Computermonitore und sogar High-End-PCs werden auch nach Feierabend angelassen. Wer an Hausstauballergie oder ähnlichem leidet, fällt beim Betreten der Büroräume um. Doch auch Kerngesunde bekommen unter Garantie Hustenanfälle, wenn sie sich erdreisten, einen Monitor zurechtzurücken und so die Zentimeter-dicke Staublawine erst in die stickige Büroluft befördern. Besonders nervig sind jene Mitarbeiter, die selbst in den kältesten Wintermonaten bei voll aufgedrehter Heizung für eine gefühlte Stunde aufsperren, weil sie "frische Luft" benötigen.

Work-Life-Balance

Einziger Pluspunkt: Home Office ist nach vorheriger Absprache fast immer möglich und auch Urlaube werden in der Regel ohne große Debatten gewährt. Sonst nur Schatten: Das Arbeitspensum ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen, viel Kündigungen (größenteils Mitarbeiterflucht) haben die Situation zusätzlich verschlimmert. Damit einher gehen Qualitätseinbußen bei den Verlagserzeugnissen mit der Folge, dass die eigene Identifikation mit seiner persönlichen Arbeit immer schwerer fällt und schlussendlich der Resignation weicht. Die entstandene Abwärtsspirale wäre aufzuhalten gewesen, würde die Geschäftsführung nicht wegschauen.

Image

Das Image ist ruiniert, diese Erkenntnis reift nicht erst beim Besuch einschlägiger Diskussionsforen, in denen Computec Media und die Verlagserzeugnisse immer wieder Gegenstand kontroverser Debatten sind. Dringt leider nur nicht bis zur Unternehmensführung durch - oder wird gekonnt ignoriert. Auch bei Publishern ist längst angekommen, dass Computec nicht unbedingt ein verlässlicher Geschäftspartner ist. Aufgrund der immer noch guten Mediadaten wird dies aber billigend in Kauf genommen. Als Mitarbeiter gibt's mitunter eine Portion Mitleid, wenn man sich öffentlich dazu bekennt, hier unter Lohn und Brot zu stehen. Immerhin: Bei den "Konsumenten" ist ein gewisses Ansehen mitunter noch vorhanden, viele verbinden mit PC Games und Konsorten nunmal Nostalgie. Aber auch diese Generation wird irgendwann älter...

Pro

+ Attraktive Branche, interessantes Marktumfeld
+ Abwechslungsreiche und spaßige Aufgaben

Contra

- Katastrophale Arbeitsatmosphäre
- Antiquiertes Equipment
- Mangelhafte Kommunikation
- Keine Zukunftsperspektiven
- Unterdurchschnittliche Vergütung & Urlaubsansprüche

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Internetnutzung wird geboten Hunde geduldet wird geboten
  • Firma
    Computec Media GmbH
  • Stadt
    Fürth
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • 14.Juni 2017
  • Mitarbeiter

Pro

Mitgefangen, mitgehangen: Kollegenzusammenhalt ist schon aus der Not heraus sehr gut. Aufgrund vollkommener Überlastung sind Hilfestellungen von Kollegen allerdings völlig unrealistisch.

Contra

Das Unternehmen gehört zu Marquard Media. Marquard versucht seit Jahren erfolglos, den Verlag zu verkaufen. Um die Tochter schön zu rechnen, wurden alle Mitarbeiter, die über 4000 € brutto verdienen, ohne Ansehen der Position entlassen - außer dem dafür operativ verantwortlichen Verlagsleiter. Das Führungsvakuum führt dazu, dass nur noch mit Mühe überhaupt Magazine und Webseiten veröffentlicht werden können.

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Computec Media GmbH
  • Stadt
    Fürth
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2017
  • Position/Hierarchie
    Management / Führungskraft
  • 19.Nov. 2016
  • Mitarbeiter

Kommunikation

Keine wirklich effiziente interne Kommunikation

Gleichberechtigung

Alle werden gleich schlecht behandelt

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es quasi keine

Karriere / Weiterbildung

Mehr Aufgaben, mehr Arbeitszeit und gleichbleibend niedriges Gehalt

Gehalt / Sozialleistungen

Niedriges Gehalt

Arbeitsbedingungen

Hardware in Teilen kurz vor dem Ausfall und kaum zu verwenden.

Image

Der letzte Rest des einst großen Images verblasst grade entgültig

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Internetnutzung wird geboten Hunde geduldet wird geboten
  • Firma
    Computec Media GmbH
  • Stadt
    Fürth
  • Jobstatus
    k.A.
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • 25.Jan. 2016 (Geändert am 27.Jan. 2016)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Dadurch, dass man die Kommunikation meist nicht so gut einschätzen konnte, ob alles in Ordnung ist etc., war die Atmosphäre nicht so locker, wie sie hätte sein können.

Vorgesetztenverhalten

Schwer zu bewerten. Das Verhalten an sich war immer korrekt, es gab grundlegend nichts auszusetzen. Es ist aber auch kein Vergleich zu Herzlichkeit, das fehlt.

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Zusammenhalt sonderlich stark ist, eher das Gegenteil, dass es mehr auf den eigenen Vorteil ankommt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst waren interessant und abwechslungsreich.

Kommunikation

Das Nötigste wird kommuniziert, aber mehr nicht.

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
3,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
5,00
Kommunikation
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
4,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Computec Media GmbH
  • Stadt
    Fürth
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2009
  • Position/Hierarchie
    Freelance/Freiberuflich
  • 19.Okt. 2015
  • Mitarbeiter

Pro

Stets führend in allen Medien

Arbeitsatmosphäre
4,00
Vorgesetztenverhalten
5,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
5,00
Kommunikation
5,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
5,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
5,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
5,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Hunde geduldet wird geboten
  • Firma
    Computec Media GmbH
  • Stadt
    Fürth
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Management / Führungskraft
  • Unternehmensbereich
    Marketing / Produktmanagement