Computec Media AG als Arbeitgeber

  • Fürth, Deutschland
  • BrancheMedien
Kein Firmenlogo hinterlegt

32 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 2,6Weiterempfehlung: 27%
Score-Details

32 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

6 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 16 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

Finde heraus, was Mitarbeiter von Computec Media AG über den Umgang mit Corona sagen.

Bewertungen anzeigen

Ein Verlag, in dem generell Lockerheit und gute Arbeitsathmosphäre gepflegt wird.

2,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Computec Media GmbH in Fürth gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der kollegiale Umgang innerhalb des eigenen Teams. Mit dem Wechsel der Geschäftsführung Ende 2018 hat sich das miese Klima zudem wieder verbessert. Die eigentliche Arbeit als Redakteur heißt weitestgehend seine Leidenschaft zum Beruf machen zu können.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Informationspolitik (bis hin zu den leitenden Mitarbeitern wird man immer nur vor vollendete Tastsachen gestellt), schlechtes Gehalt (weit unter Verlagstarif, Betriebsrat gibt es nicht) bei immer mehr Arbeit (die oft nur mit unbezahlten Überstunden zu stemmen ist) und keine wirklichen Perspektiven.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Redakteur

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Computec Media GmbH in Fürth gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

immer viel zu viel zu tun und stressig.

Image

wenn man erwaehnte wo man arbeitet wurde man meist mitleidig belaechelt.

Work-Life-Balance

you live for your work. ohne unbezahlte ueberstunden kaum zu schaffen. wenn man gut im job sein wollte und sich weiterbilden musste das in der freizeit erfolgen

Karriere/Weiterbildung

aufstieg zum leitenden redakteur moeglich, allerdings ohne finanziellen ausgleich.

Gehalt/Sozialleistungen

deutlich unter tarif, 12 monatsgehaelter, keine bezahlten ueberstunden, keine weiteren sozialleistungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

von beide habe ich wenig bemerkt.

Kollegenzusammenhalt

insgesamt viel hickhack zwischen den abteilungen, aber innerhalb der abteilung wurde an einem strang gezogen

Umgang mit älteren Kollegen

immer respektvoll

Vorgesetztenverhalten

direkte vorgesetzte fast immer sehr fair

Arbeitsbedingungen

lautes grossraumbuero, wenig ergonomische arbeitsplaetze, dauerlaufende klimaanlage die den staub im raum verteilte. kaffeekueche und toiletten nicht zu beanstanden.

Kommunikation

flurfunk war die wichtigste infoquelle.

Gleichberechtigung

alle waren gleich rechtlos

Interessante Aufgaben

wer dahin ging hat sein hobby zum beruf gemacht. bis die online clickmachine immer dominanter wurde waren die aufgaben sehr spannend. danach viel ermuedendes hinterherlaufen von google keywords

Gewinnmaximierung auf Kosten der Mitarbeiter

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Design / Gestaltung bei Computec Media GmbH in Fürth gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nette Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Führung, Personalleitung ist de facto nicht vorhanden, keine Kommunikation, schlechte Bezahlung,

Verbesserungsvorschläge

Um erfolgreich zu sein, braucht man Ideen und Visionen und man muss die Mitarbeiter einbeziehen und fair bezahlen. Außer sparen, sparen, sparen hat die Geschäftsleitung leider keine Ideen, darunter leiden müssen die Mitarbeiter. Mit unbezahlten Praktikanten kann man aber keine gute Qualität produzieren.

Arbeitsatmosphäre

Kollegen überwiegend nett, flache Hierarchien, aber keiner fühlt sich für irgendwas verantwortlich

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung findet nicht statt, das könnte ja was kosten

Gehalt/Sozialleistungen

Mitarbeiter sollen am besten gar nichts kosten

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das einzige, was zählt, ist Geld machen

Kollegenzusammenhalt

okay

Umgang mit älteren Kollegen

keine Rücksichtnahme, wenn man Glück hat, wird man nicht ein paar Jahre vor der Rente entlassen

Vorgesetztenverhalten

Desinteresse, wirklich gute Mitarbeiter werden nicht gefördert, Blender und Selbstdarsteller haben gute Chancen

Arbeitsbedingungen

solange der Laden läuft, wird man in Ruhe gelassen

Kommunikation

Kommunikation findet so gut wie überhaupt nicht statt, Mitarbeiter werden nicht mit einbezogen

Gleichberechtigung

Männerwirtschaft, Frauen werden nicht so recht ernstgenommen


Image

Work-Life-Balance

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Aufgaben, die mit viel Druck delegiert werden

2,6
Nicht empfohlen
FreelancerHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Computec Media GmbH in Fürth gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Druck ausüben, Werbe-Inhalte nach oben schrauben und gute Kollegen ziehen lassen, ohne den Versuch zu starten, sie zu halten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hohe Mitarbeiter-Fluktuation sorgt für Unmut in den Abteilungen, Gehälter werden für neue Kollegen immer geringer: Man bekommt das, was man bezahlt.

Verbesserungsvorschläge

Gute Kollegen halten! Weniger Druck, bessere Bezahlung.

Arbeitsatmosphäre

Viel Druck von oben

Vorgesetztenverhalten

Wenig Lob

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Themen


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Falsche Versprechungen und keinerlei Interesse an Mitarbeitern

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Computec Media GmbH in Fürth gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass ich früh genug abgesprungen bin!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Umgang mit Mitarbeitern, die Informationspolitik/Kommunikation... außer pünktlicher Gehaltszahlungen gab es eigentlich kaum Positives...

Verbesserungsvorschläge

Versucht es mal mit ehrlicher Kommunikation!

Arbeitsatmosphäre

Keinerlei Informationen und falsche Versprechungen sorgen für ständig wachsenden Unmut

Image

Zum Schluss gab es niemanden mehr, der ein gutes Wort für C. fand...

Work-Life-Balance

Schwer zu sagen - da eh egal ist, was man tut (gute Leistung wird nicht bekohnt) muss man sich auch nicht kaputtmachen...

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist für Computec ein Fremdwort, Kariere gab es zumindest bei uns nicht

Gehalt/Sozialleistungen

Absolut ungerechtes/ungerechtfertigtes Gehaltsgefälle

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein...?! Das kostet doch Geld oder bringt zumindest keins...

Kollegenzusammenhalt

Natürlich interessiert andere Kollegen/Tochterunternehmen nicht, was mit Mitarbeitern passiert - "besser die als ich"

Umgang mit älteren Kollegen

Computec ist offensichtlich froh, wenn ältere und verdiente Mitarbeiter gehen, denn junge unerfahrene kosten weniger. Zur Not kündigt man halt oder verlegt mal eben den Arbeitssitz in ein anderes Bundesland...

Vorgesetztenverhalten

Falsche Versprechungen, dann nur noch Ignorieren von Mitarbeitern ganzer Unternehmenszweige und Hinhaltetaktik

Arbeitsbedingungen

Es war warm (im Sommer sogar heiß...) und trocken. Die Ausstattung war bestenfalls einfach und antiquiert.

Kommunikation

Es gibt keine Informationen - und wenn, dann sind es schlichtweg Falschaussagen!

Gleichberechtigung

Schwer zu sagen - wir waren ausschließlich Männer...


Interessante Aufgaben

Hobby zum Beruf machen = viel schuften für sehr wenig

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Computec Media GmbH in Fürth gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Themen, große Freiheiten bei der Arbeitsgestaltung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Miese Bezahlung, hohe Arbeitsbelastung und kein Konzept, wie der Laden jemals aus diesem Loch herauskommen soll. Damit meine ich nicht, dass ich das Konzept fragwürdig finde, sondern es gibt einfach keinen Plan, der weiter als bis nächsten Monat reicht.

Verbesserungsvorschläge

Wer Fachmagazine herausgeben will, braucht Fachleute. Wer jährlich 10% der erfahrenen Kollegen an besser zahlende Unternehmen verliert und nochmal so viele feuert, während Bewerbungen fast nur noch von Leuten kommen, die woanders kein Volontariatsplatz erhalten, sollte man anfangen nachzudenken. Und nicht darüber, welcher Suchbegriff letzte Woche auf Google getrendet hat.

Arbeitsatmosphäre

Galgenhumor ist auch Humor. Auf unterer Ebene sitzen alle im gleichen Boot und alle sind wegen Begeisterung für die Themen da, aber die Arbeitslast ist erdrückend. Das Resultat ist eine Mischung aus locker und stressig.

Image

Die miesen Arbeitsbedingungen sind branchenweit bekannt. Die unter diesen Bedingungen erbrachten Leistungen werden aber zum Teil geachtet und halbtote Computec-Medien sind lebendiger als manch ganz toter Konkurrent.

Work-Life-Balance

Your work is your life. 10-20% Überstunden sind die Regel und gelten laut Arbeitsvertrag mit dem normalen Gehalt als abgegolten. Immerhin: Solange die Arbeit irgendwie fertig wird, ist man sehr frei, seine Zeit einzuteilen. Plangung gibt es sowieso keine und die Vorgesetzen wissen, dass sie jedes Arbeitsgericht eine schriftliche Anweisung unter diesen Bedingungen in der Luft zerreißen würde.

Karriere/Weiterbildung

Die flache Hierarchie bietet keine Aufstiegschancen. Bildung jeglicher Art ist dem Unternehmen fremd. Neue werden nicht ausgebildet, sondern genießen lediglich ein paar Monate Schonfrist in denen sie sich alles selber aneignen sollen. Entsprechend sinkt das Niveau mit jedem erfahrenen Mitarbeiter der geht oder gegangen wird, aber das stört die oberen nicht. Gegenmaßnahmen/Weiterbildung gibt es deswegen nicht, dabei würde einigen der neuen Kollegen schon ein Rechtschreibkurs nützen.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist natürlich "geheim" und von jedem einzeln auszufechten, die Praxis liegt aber rund 40% unter Tarif. Natürlich erst nach 2, 3, 4 Jahren, Einstieg ist auf Mindestlohnniveau. Zusatzleistungen gibt es nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Einmal im Jahr wird die Mail zur Radfahraktion einer Krankenkasse weitergleitet. Das war's. Schon bei einer Möglichkeit das Fahrrad dann diebstahlsicher unterzustellen scheitert der Verlag. Über den 24/7-Betrieb vieler Rechner braucht man gar nicht zu reden (10 Minuten Bootzeit gespart). Für die Klimatisierung gibt es mehrere unabhängige Anlagen pro Etage ohne trennende Türen zwischen den Bereichen, was regelmäßig dazu führt das eine auf Volllast läuft, während an anderer Stelle ein offenes Fenster die warme Luft rein lässt.

Kollegenzusammenhalt

Auf menschlicher Ebene hoch - s.o.: Alle sitzen im gleichen Boot. Aber da alle überarbeitet und ohne Einfluss sind, resultiert aus der Kameradschaft nur etwas Hilfe bei großen Problemen, ein gemeinsames Auftreten gegen die Führung oder gar einen Betriebsrat gibt es nicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Umgang innerhalb der Angestellten richtet sich nach Persönlichkeit und Arbeitsverhalten. Mit den einen kann man besser, mit den anderen schlechter und die, wegen deren Unfähigkeit man regelmäßig selber mehr arbeiten muss, kann man besonders schlecht. Das Alter ist dabei aber vollkommen egal und aufgrund der vielen Quereinsteiger durchmischter, als man in der Branche erwarten würde. Das "egal" gilt auch seitens der Vorgesetzen und Konzernführung. Die beachten nur das Alter des Arbeitsvertrages: So alt, dass noch große Summen drin stehen? So alt, dass eine Abfindung richtig hoch wäre?

Vorgesetztenverhalten

Die Hierarchie ist sehr flach und auch die mittlere Ebene ist, wenn sie ihren Job halbwegs ernst nimmt, stark belastet und bemüht, die eigenen Schäfchen trocken zu halten. Daraus resultieren ein Verhältnis auf Augenhöhe mit den unteren Rängen und 0 Fortschritte bei den Problemen.

Arbeitsbedingungen

Ausstattung wird benutzt, bis sie auseinanderfällt und dann wird improvisiert. Wer Glück hat, bekommt von PC Games Hardware vernünftige Peripherie, aber deren Fundus reicht nicht für alle und angeschafft wird wenig bis gar nichts. Spätestens beim Möbilar wird das deutlich. Im Zuge der Entlassungen steht immerhin ausreichend Platz zur Verfügung, Ruhe ist im Großraumbüro aber eine Seltenheit.

Kommunikation

Inexistent. Das die Nachbarabteilung aufgelöst werden könnte, erfährt man von den (Ex-)Kollegen, die gerade ihre Kündigung erhalten haben. Das die Rahmenbedingungen für die eigene Arbeit geändert wurden, bekommt man mit, wenn die eigenen Ergebnisse nicht mehr zu besagtem Rahmen passen. Und wo das ganze hinführen soll, kann sowieso niemand mitteilen, weil es niemand weiß.

Gleichberechtigung

Nerds. "Zurückhaltung", "Sinn für gutes Benehmen" oder ähnliches darf man nicht erwarten. Frauen sind nicht nur in der Redaktion Mangelware, sondern auch im Privatleben vieler Mitarbeiter. Die daraus resultierende Aufmerksamkeit ist positiv konotiert und frei von Benachteiligung, kann aber schnell aufdringlich werden und der allgemein derbe Humor machts nicht besser.

Interessante Aufgaben

Computer-Spiele. nuff said.

Da hilft nur noch verkaufen oder komplett umstrukturieren

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Produktion bei Computec Media GmbH in Fürth gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Parkplatz
Bürohunde erlaubt
Nette Kollegen
Spannende Aufgabenbereich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die meisten Dinge. Gehalt, Work-Life-Balance und Sozialleistungen sind Mist. Das Image nach außen ist grauenvoll und das Unternehmen ist rückständig und in alten Print-Zeiten hängen geblieben. Wer sich hier Fortschritt erhofft, ist falsch.

Verbesserungsvorschläge

- Das Unternehmen sollte von Grund auf umstrukturiert werden. Es fehlt massiv an Budget, Mitarbeitern und Leidenschaft und daran sollte gearbeitet werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist mies. Die meisten machen nur noch das nötigste, denn wirklich gefördert wird Ideenreichtum und Kreativität nicht.

Image

Altbacken und grauenvoll. Wer hier so etwas wie Persönlichkeit oder Leidenschaft erwartet, ist am falschen Ort. Die Branche lacht, das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren kaum weiter entwickelt, eher zurück. Medien sind ein Fremdwort, Social Media versteht dort keiner.

Work-Life-Balance

Urlaub wird ohne viel Gezanke schnell gewährt. Trotz angeblich möglichem Home Office wird es aber nicht gern gesehen, wenn man danach fragt. In Zeiten von Burnout und Work-Life-Balance als einem wichtigen Faktor des Arbeitslebens ein absolutes No-Go.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Rechner laufen die ganze Nacht, die Klimaanlage ist bei geöffneten Fenstern an und Mülltrennung macht keiner.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden weder angeboten noch bezahlt. Wer sich weiterbilden will, muss das in der Freizeit und aus eigener Tasche machen. Karriere ist auch ein Fremdwort im Unternehmen. Aufsteigen ist kaum möglich und wenn doch, dann bitte für dasselbe Gehalt, aber natürlich mit Mehrarbeit.

Kollegenzusammenhalt

Zwangsweise, sonst hält man keinen Tag aus. Die Gespräche enden meist jedoch in Lästereien über andere Kollegen oder die Führungsetage.

Vorgesetztenverhalten

Wenn es überhaupt noch richtige Vorgesetzte gibt, haben sie auch keine Chance gegen die Geschäftsführung. Entscheidungen werden über Köpfe hinweg getroffen und am Ende muss sich jeder damit abfinden. Kreative Ideen werden mit einem Handwedeln abgetan, was dazu führt, das Mitarbeiter nur noch die Aufgaben erledigen, die sie zugeteilt bekommen.

Arbeitsbedingungen

Die Geräte sind aus dem letzten Jahrhundert, die Arbeitsplätze trist und ungemütlich. Eine Lampe wird erst auf Nachfrage aus irgendeiner verstaubten Ecke gekramt und ist auch noch kaputt. Die Tastaturen (das Hauptarbeitsgerät) sind absolut nicht ergonomisch, sondern Billigware vom Feinsten. Die Konsolen und Controller haben schon wesentlich bessere Zeiten gesehen, sind verdreckt, verstaubt und verklebt.
Kostenlose Getränke oder gar Obst sucht man hier vergeblich, genauso wie funktionierende Küchengerätschaften oder die Bereitschaft, Kollegen zu unterstützen, die von Rückenschmerzen geplagt sind. Fußbänke werden auf mehrmalige Nachfrage bestellt, jedoch nur die 10-Euro-Varianten von Amazon. Besseres Gerät muss selbst gekauft und mitgebracht werden.

Kommunikation

Eine Katastrophe. Wenn irgendetwas mal die Mitarbeiter erreicht, ist es über den Flurfunk. Entscheidungen werden über die Köpfe der wichtigsten Kollegen hinweg getroffen und dann muss man sich damit einfach abfinden.

Gehalt/Sozialleistungen

Ein einziger Witz. Fragen nach Gehaltserhöhungen werden belächelt, Sozialleistungen sind ein Fabelwesen in diesem Unternehmen. Wer mehr Geld will, droht mit Kündigung. Und auch das funktioniert oft nicht. Manche Mitarbeiter fahren seit Jahren ohne mehr Gehalt, dafür bekommen sie aber immer mehr Aufgaben.

Gleichberechtigung

Frauen werden wie Objekte behandelt und oft nicht ernst genommen, vor allem von älteren Kollegen. Praktikanten dürfen sich dem Aufräumen widmen oder dem Gießen der Pflanzen und bekommen kaum wirklichen Einblick in das Arbeitsfeld, aber das ist allen egal.

Interessante Aufgaben

Spiele testen klingt zunächst nach einem spannenden Aufgabenbereich. Das ändert sich jedoch schnell, denn auch wenn die Videospiele das A und O sein sollten, die Arbeit drum herum läuft immer nach Schema F ab, was sich auch an der Qualität der Artikel zeigt.

Endstation Tristess

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Computec Media GmbH in Fürth gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante Aufgabe, wenn man sie selbst sucht. Die Spiele-Branche möchte natürlich jeder Junge Mensch gerne mal ausprobieren. Einige Mitarbeiter wachsen einem ans Herz und können gute Freunde werden - zusammen leidet es sich eben einfacher. Es gibt einen Parkplatz und Bürohunde sind erlaubt. Zwei tolle Pluspunkte - und das war's.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So ziemlich alles. Angefangen von der "Karriere", dem "Gehalt" und den Zuständen des Arbeitsgerätes. Die Atmosphäre, die Geschäftsführung, einige Mitarbeiter, die IT-Abteilung, das Image, die Planlosigkeit und der Desolate Zustand. Wer sich hier bewirbt, ist selber schuld.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte verkauft und umstrukturiert werden. Ohnehin scheint sich der Verlag Richtung Event-Management zu verlagern, die alten Bereiche wurden schon lange aufgegeben. Eigene Events werden dagegen auf dem Hinterhof neben Mülltonnen abgehalten, erst nach massiv Beschwerden der Belegschaft wurde hier wieder einiges verbessert. Die jährliche Weihnachtsfeier ist der einzige Pluspunkt, den man von diesem Arbeitgeber erwarten kann.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist grausig. Man spürt bereits durch bloße Anwesenheit, dass hier die Luft seit Jahren raus ist. Die Branche lacht über dieses Unternehmen und jeder, der dort arbeitet, sollte es besser niemandem verraten und wenn, dann bloß nicht über Atmosphäre und Zustände sprechen.

Image

Könnte nicht schlechter sein. Die Branche lacht über diesen Laden, man wird belächelt, ja bemitleidet, wenn man die Visitenkarte zückt (wenn man überhaupt eine bekommen hat). Es ist peinlich, zu sagen, wo man arbeitet. Ex-Kollegen, die den Absprung geschafft haben, lachen, wenn man selbst immer noch dort ist.
Die Leser der Hefte und Onlineportale hacken seit Jahren auf den Zuständen rum, die den desolaten Zustand natürlich mitbekommen haben. Die Foren werden nur spärlich moderiert, auf den sozialen Plattformen herrscht Anarchie. Hier hat man nicht nur den Anschluss an alle modernern Medien verpasst, sondern liefert auch eine peinliche Vorstellung nach Außen ab.
Ex-Praktikanten verbreiten die Zustände in Unis und auf Hochschulen, so dass man tolle Geschichten hört, die dort herumgeistern. Zum Fremdschämen.

Work-Life-Balance

Überstunden ohne Ende. Vergütung oder ein "Danke" gibt es keineswegs - im Gegenteil. Das wird sogar noch verlangt! Mitarbeiter sind teilweise 14 Stunden im Büro und werden dann sogar noch angeschnauzt. Auf der anderen Seite wird auch Gekommen und Gegangen, wie es beliebt. Teilweise tauchen Mitarbeiter erst um 12 Uhr Mittags aus, obwohl Meetings oder andere Besprechungen stattgefunden haben. Natürlich werden die spärlichen Infos daraus nicht weitergegeben, was daraus resultiert, dass meist eine 0-Plan-Stimmung herrscht.

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden, außer, man kämpft darum. Wenn es dann klappt, hat man 1000 Aufgaben mehr, aber keinen Cent mehr in der Tasche. Irgendwann kehrt sich dann alles wieder in den Alltagstrott, die gleiche Leier. Weiterbildungen gibt es keine. Wenn man fragt, dann "kann man das ja im Urlaub machen". Natürlich auf eigene Kosten.
Jährliche Entlassungen sind hier die Norm. Teils wurden Führungskräfte versetzt/entlassen, so dass die Belegschaft auf sich alleine gestellt ist und keinen Verantwortlichen mehr hat. Die Mannschaft schrumpft von Jahr zu Jahr mehr. Leute werden in "neue" Abteilungen versetzt, kehren oft nach Monaten wieder zurück, so dass jeder nur noch lacht, wenn Rundmails eintreffen, dass Kollege X jetzt wieder an Stelle Y sitzt.
Mails von der Firmenspitze werden lautstark belacht und ob ihrer Obskurität und Rechtschreibfehler "gefeiert".

Gehalt/Sozialleistungen

Sozialleistungen existieren keine, sieht man mal von ein paar Gratis-Spielen ab, die man bekommt. Darum muss man sich aber selbst bemühen und die Reputation von Computec aus den 90ern nutzen, um bei den Publishern anzufragen.
Gehalt ist ein Witz sondersgleichen. Kassierer verdienen mehr. 2.500 Euro - hier ist Schluss für 95% der Belegschaft und gleichzeitig das absolute Maximum. Einstieg ist natürlich viel geringer. Inflationsausgleich existiert nicht, Gehaltserhöhungen werden abgetan und belächelt. Hier herrscht Beschäftigung an der untersten Existenzgrenze.
"Beförderungen" mit neuen Aufgaben gehen mit massiven Arbeitsbelastungen einher, das Gehalt bleibt aber immer gleich. Dazu unten mehr.
Schön sind Ausflüge ins Ausland oder zu Events im Inland, die allerdings zu 90% nur dann stattfinden, wenn sie von Publishern/Entwicklern bezahlt wurden. Sonst kann man froh sein, überhaupt mal rauszukommen.
Wie gesagt, jeder Kassierer verdient mehr. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld sind running gags, benefits ebenfalls.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden. Klimageräte und Heizungen bleiben über Nacht einfach an. Das Gleiche mit Monitoren, Rechnern und anderen Geräten. Eins muss man diesem Unternehmen lassen: Durch die Hardware aus den frühern 2000ern wird wenigstens die Technik bis zum letzten Atemzug genutzt. Und wenn sie kaputt ist, wird kurz rumgeschraubt und dann an die Praktikanten weitergegeben.

Kollegenzusammenhalt

Ist teilweise vorhanden, da man sonst keinen Arbeitstag überlebt. Wenn es den nicht gäbe, könnte man gleich einen Strick nehmen. Allerdings gibt es auch extreme Verfeindungen zwischen Abteilungen, Diebstähle, Diffamierungen, Ausraster und peinliche Aktionen, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Konsequenzen gibt es für solches Verhalten natürlich keine.
Der größte Witz ist die IT. Unfreundlichkeit, kaum Hilfbereitschaft und Genervtheit, wenn man Probleme hat. Hier wird gerne in der Mittagspause (und vermutlich auch in der Arbeitszeit) gedaddelt und Probleme mit der Hardware werden hinten angestellt. Und die gibt es massiv, dazu weiter unten mehr.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden gerne entlassen, wenn sie noch "alte" Verträge aus den frühen 2000ern haben. Natürlich ohne oder mit einer lächerlichen Abfindung. Wenn das nicht geht oder schwierig ist, verfrachtet man sie in dunkle Ecken oder andere Stockwerke mit Alibi-Jobs und "neuen Positionen", bei denen sie viel mehr ackern müssen, aber nicht mehr verdienen.

Vorgesetztenverhalten

Wenn es überhaupt noch Vorgesetzte gibt (die meisten wurden ausradiert), haben diese den Auftrag, die irrwitzigen Vorstellungen der Geschäftsführung durchzudrücken. Natürlich alles ohne Budget und Kosten. Organisation in der Führungsebene existiert nicht. Es wird gemacht, was beliebt. Was liegenbleibt, taucht Monate später wieder auf. Pläne werden oft geschmiedet, sogar Präsentationen abgehalten. Hinter vorgehaltener Hand wird darüber gelacht und gespottet, denn nichts davon wird auch nur ansatzweise in die Realität umgesetzt. Die Geschäftsführung erdreistet sich Vorgaben, die an Wahnsinn grenzen. Verlangt wird die Welt, gegeben wird ein Hauch von Nichts.

Arbeitsbedingungen

Hier müsste man 0 Sterne vergeben, wenn das ginge. Die Ausstattung ist museumsreif und eine Zumutung. Die sogenannten Spielerechner taugen (bis auf PC Games Hardware) nur zum Ausschlachten oder Verbrennen. Die Arbeitsrechner sind eine absolute Katastrophe. 10-15 Minuten Hochfahren ist die Norm, Öffnen von mehr als 5 Tabs bringt das Gerät zum Erliegen. Tastaturen, Mäuse, Joypads und andere Geräte sind widerlich verklebt und in einem Zustand, der zum Schämen ist.
Praktikanten müssen mit noch schlimmeren Geräten auskommen. Es kostet Überwindung, sein tägliches Arbeitsgerät zu benutzen. Zu großen Teilen bringen Mitarbeiter ihre eigenen Sachen mit (natürlich auf eigene Kosten), wenn sie für Zuhause zu schlecht geworden sind oder ersetzt wurden. Selbst dann sind sie besser als die Ausstattung in diesem Unternehmen.
Kopfhörer sind 1 Euro-Billigware, die von der IT ausgegeben werden, sie verursachen Schmerzen, so dass jeder Mitarbeiter eigene Hardware angeschafft hat, um überhaupt vernünftig arbeiten zu können. Gerne werden diese Geräte auch von anderen Mitarbeitern "ausgeliehen". Tägliche Rundmails, wo Geräte abgeblieben sind, sind an der Tagesordnung.

Kommunikation

Kommunikation gibt es keine. Flurfunk ist die Informationsquelle Nummer 1. Auf den seltenen Betriebsfeiern wird sich nur selbst auf die Schulter geklopft, von den desolaten Zuständen ist keine Rede. Auch Veränderungen im Unternehmen erfährt man erst, wenn es soweit ist - und ist dann meistens vor den Kopf gestoßen. Eine schlechtere Kommunikation kann man sich auch mit viel Fantasie nicht vorstellen.
Gerüchte sind ständig im Umlauf, da keiner weiß, was wirklich abgeht. Bei Entlassungen werden einfach Nachfolger bestimmt, die ohne Gehaltserhöhung mehr Aufgaben übernehmen sollen.
Lob gibt es keinen. Dafür aber auch wenig Tadel, da den meisten alles relativ egal ist. "Irgendeiner macht's schon."

Gleichberechtigung

Frauen sind gerne gesehen. Ist ja klar, bei einem derart hohen Männeranteil. Schlechte Anbaggerversuche und Bevorzugung bei Aufgaben gehören hier zum Alltag.

Interessante Aufgaben

Videospiele - das Thema ist natürlich für viele interessant und auch das Einzige, was die Mitarbeiter dort hält. Allerdings gibt es auch viele Aufgaben, die vollkommen am Ziel vorbeischießen und sinnlos sind. Man kommt sich oft vor wie Mastvieh, dem Trockenfutter hingeworfen wird. Um Aufgaben sollte man sich in diesem Laden unbedingt selbst kümmern, sonst bekommt man nur den Mist ab, den keiner machen will. Devise: Am besten alles aufschieben, in 2 Wochen kräht kein Hahn mehr danach, obwohl es doch "so wichtig war".

Blankes Entsetzen: Ein Lehrstück über das effiziente Verheizen von Mitarbeitern

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Computec Media GmbH in Fürth gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

+ Attraktive Branche, interessantes Marktumfeld
+ Abwechslungsreiche und spaßige Aufgaben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Katastrophale Arbeitsatmosphäre
- Antiquiertes Equipment
- Mangelhafte Kommunikation
- Keine Zukunftsperspektiven
- Unterdurchschnittliche Vergütung & Urlaubsansprüche

Arbeitsatmosphäre

Die Messlatte liegt niedrig: Selbst in rumänischen Geflügelfabriken herrscht ein enspannteres Betriebsklima. Mangelnde Zukunftsperspektiven, keine griffige Unternehmensvision und nicht zuletzt die hohe Arbeitsauslastung sorgen dafür, dass selbst Top-Performer im Verlag über die Jahre Ihre Leistungsbereitschaft erheblich gedrosselt haben. Es existiert auch sonst keine Form der sozialen Bestätigung. Lob ist eher die Ausnahme. Wenn welches kommt, dann primär von Leserseite. Aber das nahm in der Vergangenheit angesichts gesunkener Qualität der Verlagserzeugnisse auch ab. Wer "clever" ist, stellt sich dumm und verschleppt Aufgaben solange es irgend geht. Konsequenzen gibt es dann nämlich nicht. Wie auch? Personelle Maßnahmen wie eine ausgesprochene Kündigung würden viele höchstwahrscheinlich als Erlösung empfinden.

Image

Das Image ist ruiniert, diese Erkenntnis reift nicht erst beim Besuch einschlägiger Diskussionsforen, in denen Computec Media und die Verlagserzeugnisse immer wieder Gegenstand kontroverser Debatten sind. Dringt leider nur nicht bis zur Unternehmensführung durch - oder wird gekonnt ignoriert. Auch bei Publishern ist längst angekommen, dass Computec nicht unbedingt ein verlässlicher Geschäftspartner ist. Aufgrund der immer noch guten Mediadaten wird dies aber billigend in Kauf genommen. Als Mitarbeiter gibt's mitunter eine Portion Mitleid, wenn man sich öffentlich dazu bekennt, hier unter Lohn und Brot zu stehen. Immerhin: Bei den "Konsumenten" ist ein gewisses Ansehen mitunter noch vorhanden, viele verbinden mit PC Games und Konsorten nunmal Nostalgie. Aber auch diese Generation wird irgendwann älter...

Work-Life-Balance

Einziger Pluspunkt: Home Office ist nach vorheriger Absprache fast immer möglich und auch Urlaube werden in der Regel ohne große Debatten gewährt. Sonst nur Schatten: Das Arbeitspensum ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen, viel Kündigungen (größenteils Mitarbeiterflucht) haben die Situation zusätzlich verschlimmert. Damit einher gehen Qualitätseinbußen bei den Verlagserzeugnissen mit der Folge, dass die eigene Identifikation mit seiner persönlichen Arbeit immer schwerer fällt und schlussendlich der Resignation weicht. Die entstandene Abwärtsspirale wäre aufzuhalten gewesen, würde die Geschäftsführung nicht wegschauen.

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen innerhalb des Unternehmens gibt es nicht. Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, tut dies bitte auf eigene Kosten und nach erledigtem Arbeitspensum. Innerhalb des Verlags die Hierarchieleiter hochzuklettern ist praktisch unmöglich, da keine vakante Stellen existieren. Und falls sich doch eine Option eröffnet, dann ausschließlich Angestellten mit längerer Betriebszugehörigkeit. Die eigene Leistung ist nur selten ein Garant, um im Karrrieaufzug eine Etage zu erklimmen.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Einstiegsgehalt eines Redakteurs liegt bei 2.100 Euro brutto - und damit knapp unter dem Gehaltsgefüge eines ALDI-Kassierers. Nur dass die Verkäufer im Discounter zusätzliche Prämien und Gratifikationen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld ausgezahlt bekommen. Im Verlag wird über derlei "Geschenke" nur noch gescherzt. Selbst gestandene Mitarbeiter mit vielen Jahren Berufserfahrung und entsprechender Betriebszugehörigkeit erhalten selten mehr als 2.500 Euro brutto.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Von Umweltbewusstsein kann in dem Verlag keine Rede sein. Arbeitsgerät wie Computermonitore und sogar High-End-PCs werden auch nach Feierabend angelassen. Wer an Hausstauballergie oder ähnlichem leidet, fällt beim Betreten der Büroräume um. Doch auch Kerngesunde bekommen unter Garantie Hustenanfälle, wenn sie sich erdreisten, einen Monitor zurechtzurücken und so die Zentimeter-dicke Staublawine erst in die stickige Büroluft befördern. Besonders nervig sind jene Mitarbeiter, die selbst in den kältesten Wintermonaten bei voll aufgedrehter Heizung für eine gefühlte Stunde aufsperren, weil sie "frische Luft" benötigen.

Kollegenzusammenhalt

Aus der Not geboren vergleichsweise groß, könnte man meinen. Tatsächlich hat die Solidarität in den vergangenen Jahren spürbar abgenommen. Aktuelles Credo: Jeder ist sich selbst der Nächste. Die Kollegialität hat unter den desaströsen Arbeitsbedingungen gelitten: Lästereien sind an der Tagesordnung. Vermeintliche Fachkompetenz der Betroffenen wird fast immer als Grund genannt, tatsächlich versuchen die "Täter" Ihre angestaute Wut über die Zustände verzweifelt rauszulassen. Nur trifft es im Verlag in der Regel den falschen Personenkreis.

Umgang mit älteren Kollegen

Angestellte Ü40 sind eher die Ausnahme. Die meisten Redakteure mit älteren, besser bezahlten Verträgen wurden ausgeknipst - entweder durch Zwangsversetzung oder schneller: Kündigung. Wer noch im Verlag arbeitet, nennt familiäre / private Gründe für den Verleib oder hat noch nicht ausreichend Mut angesammelt, um den Sprung zu wagen.

Vorgesetztenverhalten

Wie oben bereits skizziert, ist der Chefredaktion und den leitenden Redakteuren soweit keinen Vorwurf zu machen. Denn die stehen genauso vor vollendeten Tatsachen wie das einfache Fußvolk. Die irrationalen Entscheidungen kommen von weiter oben, denn der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her. Die Unternehmensleitung hat das klassische Verlagsgeschäft längst aufgegeben und sucht ihren Seelenheil nun voller Euphorie im B2B-Umfeld, wo sich vor versammelter Prominenz der quasi nicht vorhandenen deutschen Spieleindustrie schöne Selfies fürs persönliche Linkedin- und Xing-Profil knipsen lassen. Prinzip: "Wenn der Laden mal zusammenkracht, komme ich dank Vitamin B zügiger woanders unter."

Arbeitsbedingungen

Abseits der High-End-Gaming-PCs eher Arbeitsgerät von vorgestern. Verbaute Festplatten mit 60 GB Volumen sind keine Seltenheit. Die Monitore ("Hallo 19 Zoll LCD!") stammen noch aus der Zeit unmittelbar nach Jahrtausendwende und erreichen nicht einmal die Standard-Auflösung von 1920x1080. Mäuse und Tastaturen sind ebenso hoffungslos veraltet. Kopfhörer? Gibt das Unternehmen heraus, allerdings nur die Budget-Variante aus Plastik und ungepolsterten Ohrmuscheln. Kostenpunkt: 3,99 Euro. Die drastische Konsequenz: Alteingesessene Redakteure bringen ihr persönliches Arbeitsgerät ins Büro, natürlich aus eigener Tasche bezahlt. Nicht nur Qualität der Ausstattung ist miserabel, auch quantitativ sieht es düster aus. Die Not ist so groß, dass die Arbeitsplätze jener Mitarbeiter, die aus dem Unternehmen ausscheiden, gnadenlos ausgeschlachtet werden.

Kommunikation

... ist kein Teil der gelebten Unternehmenskultur. Entscheidungen werden regelmäßig über die Köpfe einfacher und leitender Redakteure getroffen. Firmeninterna erfährt man ausschließlich über überraschend eintrudelnde Pressemitteilungen im geschäftlichen E-Mail-Postfach oder - wenn man gut vernetzt ist - schneller über den Flurfunk. Dann steht man vor vollendeten Tatsachen. Das gilt im Übrigen auch für einfache Jobs, die an einen herangetragen werden. Mit Suggestivfragen wird sich nach Arbeitsauslastung angesprochener Mitarbeiter erkundigt. Wer solche Taschenspielertricks durchschaut hat, duckt sich weg und flüchtet sich in banale Ausreden. Meetings finden statt, jedoch selten mit einem produktiven Resultat. Es besteht daran auch kein sonderlich großes Interesse, was angesichts mangelhafter Zukunftsperspektiven im Verlag / der Branche und fehlendem Support seitens Geschäftsführung niemanden überrascht.

Gleichberechtigung

Alle werden gleich "schlecht" behandelt, denn Aufstiegschancen gibt es nicht. Und selbst wenn Redakteure in eine "leitende" Position schlüpfen, ergeben sich daraus keine nennenswerten Vorteile. Ein deutlicher Sprung beim Gehalt? Fehlanzeige. Mehr Urlaubstage? Nein. Sonstige Benefits? Nada. Stattdessen erntet man neben mehr Arbeit vor allem auch noch die Missgunst seiner Kollegen, wenn man nicht rechtzeitig mit gut zur Schau gestelltem Understatement auftritt.

Interessante Aufgaben

Internationale Events besuchen, Spiele testen, darüber schreiben und Video anfertigen - es gibt zweifellos langweiligere Jobs auf diesem Planeten. Die Qualität der eigenen Beiträge hat man selbst in der Hand.

Götterwünsche, Überstunden, Mieser Lohn

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Computec Media GmbH in Fürth gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hier lernt man, wie man's nicht macht. In allen Punkten.

Verbesserungsvorschläge

Die Organisation überdenken und nicht nur auf Zahlen schauen.

Arbeitsatmosphäre

Schreckliche Arbeit an uralten Geräten ohne Zeit für Kreativität unter schlimmem Druck mit Aufsehern (Chefredaktion, Vorstand)im Nacken: Ganz mieses Klima. Unter den Kollegen ist die Stimmung ganz O.K. jeder kocht die meiste Zeit sein eigenes Süppchen. Fast jeder ist überlastet. Das schlägt sich natürlich auf den Output nieder und wird auch für die Leser deutlich.

Image

Nicht das Beste. Der Sparkurs kommt langsam sogar beim Publikum an.

Work-Life-Balance

Ok. Überstunden werden zwar erwartet aber kaum ausgeglichen. Wochenenddienst ist Pflicht.

Karriere/Weiterbildung

Keine Chance. Schade.

Gehalt/Sozialleistungen

Unterste Gehaltsklasse. Abitur wird vorausgesetzt, Uniabsolventen gerne angenommen - bezahlt wird aber Mindestlohn! Gehaltserhöhungen gibt es selbst für massig Überstunden nicht. Gespart wird zuerst bei den Mitarbeitern. Jährliche Kündigungsrunden sind fester Bestandteil der "Organisation". Eingestellt werden nur Azubis. Die dort aber nicht gefördert werden sondern nur buckeln müssen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gibt es für den Verlag nicht.

Kollegenzusammenhalt

Ganz ok. Zumindest an der Oberfläche stimmt alles. Allerdings mit Ausnahmen. Bestimmte Kollegen sind schon bekannt dafür gerne ausfällig zu werden und sich zu blamieren. Tiefgreifendes kollegiales Verhalten gibt es nur unter wenigen Kollegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden "ausgemustert" oder fristen ihr Dasein in einer dunklen Ecke. Statt Erfahrung ist billige Arbeitskraft gefragt.

Vorgesetztenverhalten

Schrecklich - Vorgesetzte sind Aufseher die affige Götterwünsche der Vorstände mit allen Mitteln durchsetzen. Wer chön schleimt und schluckt, der rutscht aber schnell nach oben. Gehaltserhöhungen werden kategorisch abgelehnt. Inflationsausgleich ist Fehlanzeige. Die Leitung erwartet stattdessen Dankbarkeit. Das einzige Beförderungskriterium ist: "Maul halten und delegieren!"

Arbeitsbedingungen

Furchtbar: uralte Rechner, kaputte Monitore und eklige Eingabegeräte. So ist kaum professionelles Arbeiten möglich. Auch an Lizenzen mangelt es. Kreativität ist nur gefragt, wenn es darum geht möglichst billig zu produzieren.

Kommunikation

Miserabel: Entscheidungen werden ausschließlich hinter verschlossenen Türen getroffen. Die Flurpost ist die verlässliche Informationsquelle. Götterwünsche der Vorstände müssen erfüllt werden, egal wie dämlich sie sind. Chefs und Entscheider sind Fahrradfahrer: Nach oben buckeln, nach unten treten!

Gleichberechtigung

Weibliche Redakteure werden bevorzugt eingestellt! Woran das liegt, kann sich aber jeder denken. Downside: Man wird ständig angeglotzt und angebaggert

Interessante Aufgaben

Wohl noch das beste an Computec

Mehr Bewertungen lesen