28 von 52 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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28 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
+ Attraktive Branche, interessantes Marktumfeld
+ Abwechslungsreiche und spaßige Aufgaben
- Katastrophale Arbeitsatmosphäre
- Antiquiertes Equipment
- Mangelhafte Kommunikation
- Keine Zukunftsperspektiven
- Unterdurchschnittliche Vergütung & Urlaubsansprüche
Die Messlatte liegt niedrig: Selbst in rumänischen Geflügelfabriken herrscht ein enspannteres Betriebsklima. Mangelnde Zukunftsperspektiven, keine griffige Unternehmensvision und nicht zuletzt die hohe Arbeitsauslastung sorgen dafür, dass selbst Top-Performer im Verlag über die Jahre Ihre Leistungsbereitschaft erheblich gedrosselt haben. Es existiert auch sonst keine Form der sozialen Bestätigung. Lob ist eher die Ausnahme. Wenn welches kommt, dann primär von Leserseite. Aber das nahm in der Vergangenheit angesichts gesunkener Qualität der Verlagserzeugnisse auch ab. Wer "clever" ist, stellt sich dumm und verschleppt Aufgaben solange es irgend geht. Konsequenzen gibt es dann nämlich nicht. Wie auch? Personelle Maßnahmen wie eine ausgesprochene Kündigung würden viele höchstwahrscheinlich als Erlösung empfinden.
Das Image ist ruiniert, diese Erkenntnis reift nicht erst beim Besuch einschlägiger Diskussionsforen, in denen Computec Media und die Verlagserzeugnisse immer wieder Gegenstand kontroverser Debatten sind. Dringt leider nur nicht bis zur Unternehmensführung durch - oder wird gekonnt ignoriert. Auch bei Publishern ist längst angekommen, dass Computec nicht unbedingt ein verlässlicher Geschäftspartner ist. Aufgrund der immer noch guten Mediadaten wird dies aber billigend in Kauf genommen. Als Mitarbeiter gibt's mitunter eine Portion Mitleid, wenn man sich öffentlich dazu bekennt, hier unter Lohn und Brot zu stehen. Immerhin: Bei den "Konsumenten" ist ein gewisses Ansehen mitunter noch vorhanden, viele verbinden mit PC Games und Konsorten nunmal Nostalgie. Aber auch diese Generation wird irgendwann älter...
Einziger Pluspunkt: Home Office ist nach vorheriger Absprache fast immer möglich und auch Urlaube werden in der Regel ohne große Debatten gewährt. Sonst nur Schatten: Das Arbeitspensum ist in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen, viel Kündigungen (größenteils Mitarbeiterflucht) haben die Situation zusätzlich verschlimmert. Damit einher gehen Qualitätseinbußen bei den Verlagserzeugnissen mit der Folge, dass die eigene Identifikation mit seiner persönlichen Arbeit immer schwerer fällt und schlussendlich der Resignation weicht. Die entstandene Abwärtsspirale wäre aufzuhalten gewesen, würde die Geschäftsführung nicht wegschauen.
Fortbildungen innerhalb des Unternehmens gibt es nicht. Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, tut dies bitte auf eigene Kosten und nach erledigtem Arbeitspensum. Innerhalb des Verlags die Hierarchieleiter hochzuklettern ist praktisch unmöglich, da keine vakante Stellen existieren. Und falls sich doch eine Option eröffnet, dann ausschließlich Angestellten mit längerer Betriebszugehörigkeit. Die eigene Leistung ist nur selten ein Garant, um im Karrrieaufzug eine Etage zu erklimmen.
Das Einstiegsgehalt eines Redakteurs liegt bei 2.100 Euro brutto - und damit knapp unter dem Gehaltsgefüge eines ALDI-Kassierers. Nur dass die Verkäufer im Discounter zusätzliche Prämien und Gratifikationen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld ausgezahlt bekommen. Im Verlag wird über derlei "Geschenke" nur noch gescherzt. Selbst gestandene Mitarbeiter mit vielen Jahren Berufserfahrung und entsprechender Betriebszugehörigkeit erhalten selten mehr als 2.500 Euro brutto.
Von Umweltbewusstsein kann in dem Verlag keine Rede sein. Arbeitsgerät wie Computermonitore und sogar High-End-PCs werden auch nach Feierabend angelassen. Wer an Hausstauballergie oder ähnlichem leidet, fällt beim Betreten der Büroräume um. Doch auch Kerngesunde bekommen unter Garantie Hustenanfälle, wenn sie sich erdreisten, einen Monitor zurechtzurücken und so die Zentimeter-dicke Staublawine erst in die stickige Büroluft befördern. Besonders nervig sind jene Mitarbeiter, die selbst in den kältesten Wintermonaten bei voll aufgedrehter Heizung für eine gefühlte Stunde aufsperren, weil sie "frische Luft" benötigen.
Aus der Not geboren vergleichsweise groß, könnte man meinen. Tatsächlich hat die Solidarität in den vergangenen Jahren spürbar abgenommen. Aktuelles Credo: Jeder ist sich selbst der Nächste. Die Kollegialität hat unter den desaströsen Arbeitsbedingungen gelitten: Lästereien sind an der Tagesordnung. Vermeintliche Fachkompetenz der Betroffenen wird fast immer als Grund genannt, tatsächlich versuchen die "Täter" Ihre angestaute Wut über die Zustände verzweifelt rauszulassen. Nur trifft es im Verlag in der Regel den falschen Personenkreis.
Angestellte Ü40 sind eher die Ausnahme. Die meisten Redakteure mit älteren, besser bezahlten Verträgen wurden ausgeknipst - entweder durch Zwangsversetzung oder schneller: Kündigung. Wer noch im Verlag arbeitet, nennt familiäre / private Gründe für den Verleib oder hat noch nicht ausreichend Mut angesammelt, um den Sprung zu wagen.
Wie oben bereits skizziert, ist der Chefredaktion und den leitenden Redakteuren soweit keinen Vorwurf zu machen. Denn die stehen genauso vor vollendeten Tatsachen wie das einfache Fußvolk. Die irrationalen Entscheidungen kommen von weiter oben, denn der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her. Die Unternehmensleitung hat das klassische Verlagsgeschäft längst aufgegeben und sucht ihren Seelenheil nun voller Euphorie im B2B-Umfeld, wo sich vor versammelter Prominenz der quasi nicht vorhandenen deutschen Spieleindustrie schöne Selfies fürs persönliche Linkedin- und Xing-Profil knipsen lassen. Prinzip: "Wenn der Laden mal zusammenkracht, komme ich dank Vitamin B zügiger woanders unter."
Abseits der High-End-Gaming-PCs eher Arbeitsgerät von vorgestern. Verbaute Festplatten mit 60 GB Volumen sind keine Seltenheit. Die Monitore ("Hallo 19 Zoll LCD!") stammen noch aus der Zeit unmittelbar nach Jahrtausendwende und erreichen nicht einmal die Standard-Auflösung von 1920x1080. Mäuse und Tastaturen sind ebenso hoffungslos veraltet. Kopfhörer? Gibt das Unternehmen heraus, allerdings nur die Budget-Variante aus Plastik und ungepolsterten Ohrmuscheln. Kostenpunkt: 3,99 Euro. Die drastische Konsequenz: Alteingesessene Redakteure bringen ihr persönliches Arbeitsgerät ins Büro, natürlich aus eigener Tasche bezahlt. Nicht nur Qualität der Ausstattung ist miserabel, auch quantitativ sieht es düster aus. Die Not ist so groß, dass die Arbeitsplätze jener Mitarbeiter, die aus dem Unternehmen ausscheiden, gnadenlos ausgeschlachtet werden.
... ist kein Teil der gelebten Unternehmenskultur. Entscheidungen werden regelmäßig über die Köpfe einfacher und leitender Redakteure getroffen. Firmeninterna erfährt man ausschließlich über überraschend eintrudelnde Pressemitteilungen im geschäftlichen E-Mail-Postfach oder - wenn man gut vernetzt ist - schneller über den Flurfunk. Dann steht man vor vollendeten Tatsachen. Das gilt im Übrigen auch für einfache Jobs, die an einen herangetragen werden. Mit Suggestivfragen wird sich nach Arbeitsauslastung angesprochener Mitarbeiter erkundigt. Wer solche Taschenspielertricks durchschaut hat, duckt sich weg und flüchtet sich in banale Ausreden. Meetings finden statt, jedoch selten mit einem produktiven Resultat. Es besteht daran auch kein sonderlich großes Interesse, was angesichts mangelhafter Zukunftsperspektiven im Verlag / der Branche und fehlendem Support seitens Geschäftsführung niemanden überrascht.
Alle werden gleich "schlecht" behandelt, denn Aufstiegschancen gibt es nicht. Und selbst wenn Redakteure in eine "leitende" Position schlüpfen, ergeben sich daraus keine nennenswerten Vorteile. Ein deutlicher Sprung beim Gehalt? Fehlanzeige. Mehr Urlaubstage? Nein. Sonstige Benefits? Nada. Stattdessen erntet man neben mehr Arbeit vor allem auch noch die Missgunst seiner Kollegen, wenn man nicht rechtzeitig mit gut zur Schau gestelltem Understatement auftritt.
Internationale Events besuchen, Spiele testen, darüber schreiben und Video anfertigen - es gibt zweifellos langweiligere Jobs auf diesem Planeten. Die Qualität der eigenen Beiträge hat man selbst in der Hand.
Mitgefangen, mitgehangen: Kollegenzusammenhalt ist schon aus der Not heraus sehr gut. Aufgrund vollkommener Überlastung sind Hilfestellungen von Kollegen allerdings völlig unrealistisch.
Das Unternehmen gehört zu Marquard Media. Marquard versucht seit Jahren erfolglos, den Verlag zu verkaufen. Um die Tochter schön zu rechnen, wurden alle Mitarbeiter, die über 4000 € brutto verdienen, ohne Ansehen der Position entlassen - außer dem dafür operativ verantwortlichen Verlagsleiter. Das Führungsvakuum führt dazu, dass nur noch mit Mühe überhaupt Magazine und Webseiten veröffentlicht werden können.
trotz der Grösse, extrem flache Hirarchie - ich habe sehr viel gelernt!
leider KEINE Auftsiegsmöglichkeiten
fördert eure Leute, sie sind es wert
Die Menschen, die dort arbeiten und der Zusammenhalt untereinander; das Tätigkeitsfeld und das ganze Portfolio; das Drumherum (immer wieder mal gratis Essen, Eis, ..., Sommerfest, Redaktionstreffen...)
Höchstens das - vermeintlich - nicht ganz optimale Image (siehe oben). Als Praktikant konnte ich das wie gesagt nicht nachvollziehen, auf Mitarbeiter-Seite kann es womöglich anders aussehen - auch wenn ich derartige Bemerkungen nur selten und vereinzelt aufgeschnappt habe.
Ganz ehrlich bin ich wirklich jeden Tag gerne zur Arbeit gegangen - und hätte auch nach dem Praktikum immer noch gern weitergemacht. Ein gutes Zeichen, denke ich!
Was ich im Vorfeld mitbekommen habe, sind die Meinungen über das Unternehmen (vor allem) in der Branche eher verhalten, deshalb auch die schlechtere Wertung. ABER, nachdem ich nun einige Zeit dort war, kann ich zumindest für mich sagen, dass meine Erwartungen vielfach positiv übertroffen wurden. Hier trifft (zumindest aus meiner "Praktikanten-Sicht") definitiv die Phrase "ist besser, als der Ruf" absolut zu. Ich würde und habe die Firma schon einigen Freunden und Bekannten empfohlen und stehe nach dem Praktikum voll und ganz hinter der Marke!
Neben Gleitzeiten sowohl morgens als auch abends, war der Arbeitsumfang absolut im Rahmen. Wenn etwas mehr zu tun war und man ein paar Minuten länger gemacht hat, konnte man dafür auch früher gehen, wenn es wieder ruhiger wurde. Urlaubstage waren überhaupt kein Problem, auch kurzfristig nicht.
Hier hilft man sich - platte Floskel, trifft aber wirklich zu. Wenn es Probleme gibt, egal wann oder wie, ist immer jemand zur Stelle - ohne dass man das Gefühl haben muss, jemanden damit zu nerven. Auch sonst waren alle Leute echt nett und immer für einen Spaß zwischendurch zu haben.
Wirklich toll und sehr angenehm, in jeder Hinsicht. Feedback wird konstruktiv gegeben und auch gerne angenommen, falls man eigene Ideen einbringen möchte! Dabei immer freundlich und nie von oben herab oder sonst wie gering schätzend - einfach klasse!
Office-PCs mit denen sich ordentlich arbeiten lässt. Der Geräuschpegel war auch immer angenehmen, falls doch mal etwas mehr um einen herum geredet wurde, einfach Kopfhörer aufsetzen, und gut. Und es gibt im ganzen Gebäude eine Klimaanlage - ein Segen bei sommerlicher Hitze!
Die Redaktion, das heißt also alle wichtigen Leute, sitzen in einem Büro, meist direkt am Nebentisch. Kleinere Besprechungen können so sehr bequem und unkompliziert abgehalten werden; für intensivere Gespräche hat man in den Pausen immer Zeit. Alle nötigen Informationen für die Arbeit bekommt man entweder direkt mündlich oder teils auch noch mal schriftlich - planlos war ich hier nie.
Man sitzt ziemlich wörtlich an der Medienquelle: Täglich flattern die neusten Neuerscheinungen mit der Post ins Haus, Interviews mit international Top-Stars müssen übersetzt werden, News und spannende Hintergrundberichte recherchiert und geschrieben werden, und und und...
- die Kollegen
- das Aufgabenfeld
- rückläufiger Markt, damit schlechte Aussichten
- die Kommunikation im Unternehmen
etwas mehr Ehrlichkeit wäre sehr schön. Gut, wenn man die Mitarbeitern die ganze Wahrheit sagt, dann flüchten sie evtl. :-)
Passt schon, das erzeugen die Kollegen, von der Firma kommt diesbezüglich nicht so viel.
Das Unternehmen polarisiert, sehr unterschiedliche Meinungen.
Viele Überstunden, die schon mit dem Gehalt abgegolten sind (imho Standard in allen Verträgen). Urlaub ist logischerweise an Produktionen/Messen usw. gekoppelt, also sehr eingeschränkt. Maximale Urlaubsdauer eingeschränkt. Sind aber eh nur 25 Tage/Jahr. Dafür Gleitzeit!
Der Markt schrumpft, das schmälert Aufstiegschancen. Weiterbildung? Eher selten.
Bei mir war das noch so, aber ich hatte ja auch einen alten Vertrag. Aber da gab es auch sowas wie 7 Jahre ohne Gehaltserhöhung oder nur Inflationsausgleich. Bei Neuanstellungen sind die Gehälter eher niedrig ...
Spielt keine große Rolle
Super viele nette Kollegen. Angenehmes Arbeitsklima, eine hohe Stressresistenz vorausgesetzt.
Gibt kaum älteres Personal, zum Teil thematisch bedingt.
Eigentlich ok, es wird halt viel verschwiegen (aber wo ist das nicht so?), auch wenn der Chef schon viel mehr weiß.
Wenn man Großraumbüro mag und einen trockene Luft nicht stört, dann passt das schon.
Schwankend bis schlecht. Klar, bei den Zukunftsaussichten will man evtl. keine Pferde scheu machen ...
Alle haben die gleichen Aufstiegschancen. Frauen gibt es halt nicht viele, aber das ist thematisch bedingt.
Abwechslungsreich, spannend, stressig. Viel Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Oft ungerecht verteilte Arbeitsbelastung.
Nichts.
Alles.
Schließt ab und macht dicht. Überlasst die Arbeit denen, die es können.
Man hat sich zu lange auf den Lorbeeren der 90er ausgeruht. Das Image bröckelt. Sinkende Printverkäufe, sinkende Auflage, viele Publikationen werden eingestampft. Die Stammleser wandern ab und nehmen die Publikationen nicht mehr ernst.
Freizeitaktivitäten - Fehlanzeige. Arbeiten bis der Arzt kommt.
Fehlanzeige.
Hungerlohn, keine Sozialleistungen, keine Zuschüsse.
Klimaanlage läuft die ganze Nacht durch - egal. PCs werden oftmals nicht ausgeschaltet und heruntergefahren - man schert sich nicht viel um Umwelt.
Vereinzelte Kollegen sind nett. Es herrscht allerdings ein seltsames Klima zwischen den Abteilungen. Es wird gelästert und getuschelt.
Es gibt nicht viele, die so töricht sind, mit 45+ noch diesem Verein anzugehören. Wenn sie es doch tun, werden sie normal behandelt.
Praktikanten werden per se nicht ernst genommen. Wenn sie gut sind, dürfen sie die Arbeiten eines normalen Redakteurs übernhemen - für einen Hungerlohn. Viele Führungskräfte haben selber keinen blassen Schimmer von Führung und Journalismus. Viele sind Quereinsteiger aus verschiedenen Branchen und bekleiden führende Positionen, alleine aus dem Grund, weil sie jahrelang dabei sind.
Uralt PCs, die manchmal nicht funktionieren, versiffte Mäuse und Tastaturen, durchgesessene Stühle. Für neues Inventar gibt es kein Budget.
Fast so gut wie keine persönlichen Gespräche. Kommunikation findet meist per Mail oder Chatprogrammen statt. Ohnehin scheinen viele Vorgesetzte in der eigenen Welt zu leben und sich selber am tollsten zu finden. Wozu dann mit niederem Volk reden und Zeit verschwenden?
Ob Männlein oder Weiblein, das ist egal. Frauen werden jedoch von der männlich dominierten Belegschaft "bevorzugt".
Das einzig Positive an der Arbeit ist das Metier - Videospiele. Den Rest kann man vergessen. Druck, Fließbandarbeit, keine vernünftige Einführung, Wurf ins kalte Wasser, Ausschlachtung pur.
Man kann sein Hobby Videospiele zum Beruf machen.
Viel Arbeit, kleines Geld und jederzeit austauschbar gegen einen frischgebackenen Abiturienten.
Das Umfeld ist unfassbar locker, da auch der kontrollierte Wahnsinn mit zum Alltag gehören und in die Hefte einfließen muss. YouTube-Späße angucken ist Pflicht, weil erkannte Trends schnell auch mal ein Heft aufpeppen.
Die Außenwirkung dürfte für die Zielgruppen okay sein, aber in der Branche darf man sich häufig ein "herzliches Beileid" anhören, wenn man bei diesem Verein ist.
Wer seinen Job richtig gut machen will, macht Überstunden ohne Ende, selbstverständlich ohne Vergütung/Honorierung. Wer es schleifen lässt, sinkt im Stellenwert, hat dafür aber seine Ruhe.
Mehr als zwei Wochen Urlaub am Stück sind zudem nicht gerne gesehen.
Weiterbildung? Klar!!! Auf eigene Kosten und in der eigenen Freizeit natürlich! Die Firma profitiert aber gerne davon, ohne dies zu honorieren.
Inzwischen sind 2.500 brutto die Gehaltsobergrenze für Redakteure und Layouter. Peinlicherweise gibt's nicht mal bei einer Beförderung mehr dazu.
Passt.
Prima, man sitzt ja im selben Boot. Vereinzelt wird dennoch gelästert. Eitelkeiten gibt's halt überall. Gerade diejenigen, die sich nicht komplett versklaven lassen, sind bei den ewigen Kuschern natürlich schnell unten durch.
Je jünger, desto besser, weil opferbereiter. Je älter und länger dabei, desto schlechter, weil anspruchsvoller.
Wenn's hart auf hart kommt, ziehen die meisten "Leitenden" vor ihren Vorgesetzten den Schwanz ein und lassen ihre Schäfchen hängen.
Typisches Großraumbüro inkl. jeder Menge Lärm, Umtrieb und Kollegen, die Dich viel zu häufig aus der Konzentration reißen. Konzentriertes Arbeiten funktioniert in aller Herrgottsfrüh, spät am Abend ... oder daheim. Eine Klimaanlage gab's auch, die funktionierte aber nicht. War also immer schön warm und stickig im Großraummief.
Das Fußvolk erfährt erst dann etwas, wenn die Entscheidungen bereits getroffen sind.
In dieser Hinsicht gibt's nix zu beanstanden.
Games testen, um die Welt jetten, Entwickler interviewen, für Leser die Sau rauslassen, echt genial!
die netten Kollegen in allen Abteilungen
Die Unternehmensleitung, die seit Jahren nur an der Maximierung des eigenen Gewinnes interessiert ist- in allen Ebenen