Schade ... eigentlich!
Arbeitsatmosphäre
Die Kollegin, die mich einarbeiten sollte war stolz darauf, innerhalb von knapp drei Jahren, drei Einrichtungsleitungen und 5 Pflegedienstleitungen kommen und gehen gesehen zu haben. (Die EL, die zu meiner Zeit kam, ist nach ein paar Monaten, auch schon wieder gegangen)
Das mache Mut für die kommende Zeit.
Image
Das Haus hatte bereits einen Image-Schaden und wäre kein Pflegenotstand, dann wäre es höchstwahrscheinlich niemals mehr fast voll belegt worden.
Kollegenzusammenhalt
Was?
Vorgesetztenverhalten
Die Verwaltungsleiterin hatte keine Ambitionen zu fragen, warum ich Fehler machte (du konntest das doch, jetzt Pass doch auf, ist die fertig, hat Du das schon gemacht?). Nu ja, wer nur auf einem Lungenflügel atmet, könnte Probleme mit der Konzentration haben!
Der EL versuchte freundlich zu sein. Mich jedoch anzurufen während ich gerade zu einer Lungen-OP verlegt werde (was ich ihm am Beginn des Gespräches sagte) und mich zu fragen wann ich wieder arbeiten komme, war voll daneben (die RTW-Besatzung hat mir mit den Kopf geschüttelt). Danach Woche der Gedanke daran, dass ich dort nicht weiter beschäftigt sein wollte.
Der Chef für Deutschland war toll.
Ich bin froh, dass ich so krank geworden bin, dass länger ausfallen würde und ich das Verhalten der Vorgesetzten frühzeitig erkennen durfte sowie dass mich der AG während der Probezeit entlassen und mir damit eine Entscheidung ab genommen hat.
Arbeitsbedingungen
Veraltete Hardware, Deutschlandweit lief alles über einen Server, der unterdimensioniert war.
Kommunikation
Bei Fehlern wurde ich nicht angeleitet sondern, teilweise persönlich, kritisiert.
Kommunikation bei getrennten Büros ist schwierig!
Gehalt/Benefits
Es war OK bis angemessen
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren anspruchsvoll und man hatte viel Verantwortung im Aufgabengebiet! Treuhandkonto u. -gelder verwalten. Bewohnerverträge erstellen.

