Ich war sehr gern und lang bei con terra und habe nur gewechselt, weil ich derzeit näher arbeiten wollte.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Offenheit in Gesprächen sowie das die Tür von jedem offen steht, die Kultur ("Du" von unten bis oben), der Wille zu zuhören, auch wenn Vernänderungen nicht immer
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
das Münster so weit weg ist :(
Verbesserungsvorschläge
Im obersten Management sind keine Frauen (GL, Bereichsleitung) auch auf Principal-Positionen sind nur wenige weibliche Personen: Die Unterschiedlichkeit von Menschen in Führungspositionen und deren Akzeptanz, würde dem Unternehmen nochmal sehr gut tun. Aber es ist ein schwieriger Weg zu mehr Weiblichkeit, das sehe ich auch ein.
Arbeitsatmosphäre
es wird nach Lösungen gesucht, nicht auf dem Geschehenen herum diskutiert. Es ist ein freundliches miteinander und es gibt sehr viele sehr nette Menschen.
Work-Life-Balance
Ich konnte mir meine Arbeit selbständig einteilen, auch mal unter tags zum Arzt gehen (wenn es im Kalender eingetragen ist und das Team Bescheid weiß). Das Vertrauen, dass ich meine Arbeit mache war vollkommen da.
Karriere/Weiterbildung
Zum Thema Weiterbildung kann ich nur positives berichten, ich hatte alle Fort-/Weiterbildungen erhalten, die für mich sinnvoll waren. Karriere: ich habe ein Team von sehr unterschiedlichen Menschen (virtuell) geführt, wurde jedoch nicht als Führungskraft gesehen. Der Nachteil war, dass ich keine Peer-Group hatte und auch nicht in den Führungskräfte Themen dabei war und nicht geschult wurde. Ich hatte es auch sehr oft im Mitarbeitergespräch angesprochen. Vielleicht hätte ich nach Münster ziehen sollen, dann wäre ich vor-Ort und wäre dann Führungskraft geworden? Meinen Frieden hab ich damit gefunden, als jemand sagte "du hast zwar nicht den Titel, aber bist trotzdem eine Führungskraft mit Herz und Verstand" und dass ein Teammitglied mir einen Schlüsselangänger mit "Chefin" schenkte.
Kollegenzusammenhalt
In meinem eigenen Team, das ich virtuell geführt habe, war der Zusammenhalt bombig. Offene, gute, vertrauensvolle Kommunikation. Auch mit meinem langjährigen Vorgesetzten war die beidseitige Loyalität grandios.
Vorgesetztenverhalten
Den Großteil meiner Arbeit bei con terra (8 von 10 Jahren) hatte ich einen sehr guten Vorgesetzten, auf den ich mich verlassen konnte und der mir trotz der großen Entfernung Nähe zur Firma vermitteln konnte. Wenn er in meiner Nähe meines Homeoffice war, nahm er sich immer Zeit für mich.
Arbeitsbedingungen
Nettes Büro in Münster und für mein Homeoffice hab ich eine anständige sehr gute Ausstattung erhalten.
Kommunikation
Es gibt monatliche Briefings in denen es um das Unternehmen geht. Informationen, die ich für Meine Arbeitsthemen gebraucht habe, konnte ich immer erfragen und erhielt Antworten. Manchmal wünschte ich mir proaktive Infos für meine Themen zu erhalten.
Gehalt/Benefits
Sozialleistungen sind sehr gut, es wird auch immer daran gearbeitet. Gehalt ist in Ordnung.
Gleichberechtigung
Ich fühlte mich zum größten Teil gleichberechtigt, hatte auch eine gute Unterstützung (s. Vorgesetzten verhalten), aber in der IT-Branche sind nun mal vorrangig männlichen / technisch orientierte Menschen, bei denen man sich behaupten muss und häufig und nachdrücklich beweisen muss was der eigene Wert ist - auch wenn man kein Hardcore-Techniker ist. Anfänglich schwieriger, aber ich habe es immer geschafft anerkannt zu werden.
Interessante Aufgaben
In den vergangenen Jahren konnte ich mich in sehr viele unterschiedliche Themengebiete einarbeiten und diese maßgeblich mit gestalten. Natürlich gibt es auch mal "Standard"-Aufgaben, aber die gehören überall mal dazu und sind doch auch gut :)

