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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ein ehemaliges Startup, das nun typische Konzernkrankheiten hat

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT in Halle (Saale) gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich denke, die Bewertung hier spricht für sich.

Verbesserungsvorschläge

Common Sense in der Geschäftsführung wäre nicht schlecht.
Neue Mitarbeiter einzustellen, obwohl kein neues Umsatzvolumen reingeholt wurde, ist einfach nicht nachvollziehbar. Da braucht man auch kein BWL studiert haben.

Weg von den Nebenschauplätzen zum Beispiel Preispakete oder Namen für Pakete und so weiter und so fort und Strukturen und Prozesse schaffen

Eine Strategie mit Substanz für Sales und Marketing entwickeln. Während Corona ist so ziemlich jedes SaaS-Unternehmen gewachsen. Die Annahme, dass das endlos so weitergeht ohne Strategie, war offensichtlich falsch.

Das Tool basiert auf User-Feedback-Entwickeln und nicht auf dem, was man glaubt, das gut. So funktioniert Marktwirtschaft nicht.

Arbeitsatmosphäre

Man spürt im Unternehmen, dass ein massives Klima der Unsicherheit herrscht. Die Geschäftsführung ist nicht in der Lage, schnell relevante Entscheidungen zu treffen, und beschäftigt sich stattdessen sehr lange mit Belanglosigkeiten wie der Namensgebung von Lizenzen.

Kommunikation

Vollkommen unehrlich: Der Versuch der Gründung eines Betriebsrats wurde sabotiert. Stattdessen hat man versprochen, eine freiwillige Alternative anzubieten mit vergleichbarem Schutz, den es am Ende nicht gab. Bei einer Entlassungsrunde wurden so ziemlich alle Leute die Teil dieses freiwilligen Betriebsrates waren entlassen. Die Geschäftsführung hat gesagt, dass man dies bedauere und man nun darauf wartet, dass andere Leute sich bereit erklären, sich dem freiwilligen Betriebsrat anzuschließen. Das ist keine Kommunikation von einem Geschäftsführer, das ist die Kommunikation eines ZENSIERT, der jemanden erschießen lässt und dann auf seiner Trauerfeier Beileid bekundet.

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf die Kollegen an: Einige Kollegen spielen politische Konzernspiele um nicht gefeuert zu werden, andere wiederum sind absolut zuverlässig und loyal.

Work-Life-Balance

Das negative Arbeitsklima schlägt auch ins Private über. Nach der Kündigung geht es mir privat auch deutlich besser. Ich weiß, dass andere Kollegen lange krank waren und es ihnen nach der Kündigung besser ging.

Vorgesetztenverhalten

Es kommt auf die Führungskraft an. Ich habe persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht mit jemandem aus der direkten Geschäftsführung, mit dem ich gearbeitet habe. Das hat wunderbar funktioniert.

Bei meinem direkten Vorgesetzten stelle ich mir wiederum die Frage, warum er ein Manager ist, wenn er die Qualitäten eines Managers offenbar nicht mitbringt (ich war definitiv nicht der einzige mit der Einschätzung, die Einschätzung wurde Abteilungsübergreifend geteilt). Bei ihm hatte ich eher den Eindruck, dass sein Hauptinteresse daran besteht, politisch am Leben zu bleiben und sich unersetzbar zu machen und Prozesse unnötig zu verkomplizieren, um eine Abhängigkeit zu ihm zu schaffen und nicht das Firmeninteresse zu vertreten.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben waren mal da, und potenziell hätte es auch weitere interessante Aufgaben gegeben. Es ist einfach daran gescheitert, dass die Führungskräfte es nicht geschafft haben, Prozesse zu etablieren und alles ohne Qualitätsstandard ablief. Ohne Prozesse gibt es natürlich keine Struktur. Ohne Struktur kann man Dinge nicht automatisieren oder verwalten. Stattdessen kam man auf die Idee, dass man einfach mehr Leute einstellen müsste und dann die Produktivität steigen würde. Das war aber offensichtlich nicht der Fall.

Gleichberechtigung

Die Geschäftsführung entscheidet Dinge mehr oder minder allein, das kann sie ja meinerseits auch tun. Nur, wenn Mitarbeiter in der Vergangenheit angemerkt haben, dass gewisse Entscheidungen finanziell nicht sinnvoll sind (z.B das einstellen von X neuen Mitarbeitern für das "kommende Aufkommen", was nicht kam), die Geschäftsführung das aber gekonnt ignoriert, und dann, sobald das Problem eintritt, fragt: "Wie lösen wir das Problem?" ist das einfach nur peinlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Ein Mitte 50 jähriger wurde während der Entlassungswelle entlassen, hätte nicht sein müssen.

Arbeitsbedingungen

Die langen Entscheidungsprozesse die man normalerweise aus Konzernen kennt, machen die Arbeit sehr frustrierend

Gehalt/Benefits

Gehälter können nur mit Pistole auf der Brust verhandelt werden und mit politischen Spielchen. Ist nicht an Leistung geknüpft, wer die Konzernspiele spielt, kann auch entsprechende Gehälter beziehen. Zum Glück gibt es genug KMUs, wo das nicht der Fall ist.

Image

Siehe Google Bewertungen. Die waren mal deutlich negativer, wurden aber entfernt, das kann man bei Google auch sehen.

Karriere/Weiterbildung

Es gab mal ein theoretisches Konzept von Junior, mid und Senior level, in der Praxis angekommen ist aber nichts.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Julia DellekönigTeam Lead, People & Culture

Liebe:r Ex-Kolleg:in, wir nehmen eure ehrliche, konstruktive Kritik ernst und werden uns mit den angesprochenen Themen auseinandersetzen. Die geschilderten Erfahrungen bedauern wir. Zugleich erwarten wir, dass Feedback beidseitig sachlich und respektvoll geäußert wird. Für einen vertraulichen Austausch kannst du dich gerne direkt an unser People&Culture Team wenden. Wir wünschen dir alles Gute!

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.