Konstruktive Kultur, klare Entscheidungen und ein Team, das Spaß macht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich bin insgesamt sehr zufrieden hier. Was ich besonders mag: Die Firma drückt sich nicht vor schwierigen Entscheidungen und zieht Dinge dann auch konsequent durch – obwohl schon viel diskutiert wird, wird dann aber trotzdem umgesetzt.
Das Leadership ist sehr zugänglich und auf Augenhöhe. Man kann jederzeit Themen ansprechen und bekommt auch wirklich eine Antwort. Wenn man Feedback konstruktiv rüberbringt, wird das ernst genommen und es wird auch mal nachjustiert, statt stur am Kurs festzuhalten.
Sehr gut finde ich die Pop-up Offices zweimal im Jahr: alle zusammen für eine Woche irgendwo in Europa, Köpfe zusammenstecken, (mehr oder weniger) fokussiert arbeiten und sich als Team zusammenfinden.
Ein großer Punkt für mich: Es gibt einen starken Fokus auf konstruktive Zusammenarbeit. Dauerhaft destruktive Verhalten wird nicht toleriert. Das kann dann auch mal zu harten Konsequenzen führen – aber ehrlich gesagt finde ich, das tut der Firma und den Kollegen gut, die sich dann damit nicht mehr auseinandersetzten müssen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Pace war zuletzt recht heftig. Viele Neuorganisationen, viele Veränderungen, teilweise ziemlich drastisch, das kann schon schlauchen. Und manchmal fühlt es sich an, als wollten wir alles gleichzeitig schaffen.
Das Gute ist, wenn man früh Bescheid sagt und das sauber begründet, sind die Verantwortlichen meistens offen, nochmal draufzuschauen. Trotzdem wäre es manchmal entspannter, wenn es in Change-Phasen etwas planbarer und klarer laufen würde.
Verbesserungsvorschläge
Gerade in Phasen mit vielen Änderungen könnte die Kommunikation noch besser sein. Oft werden Entscheidungen schnell getroffen (was ich grundsätzlich gut finde), aber manchmal fehlt dann noch ein klarer Rahmen: Warum machen wir das? Was ändert sich für welches Team konkret? Was ist der Plan und bis wann?
Und: Der Anspruch ist hoch und es läuft viel parallel. Da wäre es hilfreich, noch konsequenter zu sagen: Was hat jetzt wirklich Priorität? Was lassen wir dafür bewusst liegen, damit sich niemand dauerhaft überlädt.