Eigentlich gut, aber Gehalt und Arbeitsanforderungen passen nicht mehr zusammen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Kollegenzusammenhalt ist super, das Unternehmen tut sehr viel für die Mitarbeiter, Work-Life-Balance ist top, die Vorgesetzen ebenfalls. Insgesamt trägt das zu einer sehr angenehmen Arbeitsatmosphäre bei, es macht Spass, dort zu arbeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt sehr nervige Dinge, die zwar bekannt sind, die aber scheinbar einfach ignoriert werden:
- wer auf Wert auf seine Gesundheit legt darf sich sicher sein, dass er in der hauseigenen Kantine regelrecht zu einer gesunden und nahezu vegetarischen Ernährung genötigt wird.....wem es schmeckt, und wer gerne viel Geld für sehr überschaubare Portionen (überwiegend fleischlos) ausgibt.....dann man los....
- insgesamt hat man leider das Gefühl, dass in der Außenwirkung und bei der internen Sprachregelung vieles sehr viel schöner dargestellt wird, als es in Wirklichkeit ist. Würden sich Wunschdenken und Realtität ein wenig näher kommen, wäre schon viel erreicht....das wäre aber eine Lernaufgabe für die Führungsebene bzw. den Vorstand.....
Verbesserungsvorschläge
Der Vorstand könnte sich mal folgenden Kritikpunkten mit offenen Augen, und dem wirklichen Willen etwas zu ändern, annehmen:
- das Budget, welches pro Abteilung für Gehaltserhöhungen zur Verfügung steht, ist lächerlich. Bekommt einer eine Gehaltserhöhung, bleibt für andere Kollegen der Abteilung nichts mehr übrig. Bei entsprechend großen Abteilungen kann man sich ausrechnen, ob man bis zur Rente nochmal eine entsprechende Gehaltserhöhung erhaschen kann. Eine Gehaltsveränderung hat dadurch nichts mit Leistung zu tun, sondern ergibt sich eher daraus, wer "rechtzeitig da ist, um etwas vom kleinen Kuchen abzubekommen".
Dieses Vorgehen empfinde ich den Mitarbeitern gegenüber als wenig wertschätzend, und dass, wo doch Begrifflichkeiten wie "Wertschätzung" und "Füreinander" im Hause überall gegenwärtig sind.
- die Arbeitsmenge und Komplexität ist aufgrund eines internen Großprojektes in allen Abteilungen deutlich gestiegen. Eine Entlohnung für die Mehrarbeit gibt es für die Mitarbeiter aber nicht. Dafür werden externe Projektleiter und Berater (vermutlich) teuer eingekauft, der langjährige Mitarbeiter hat da (auf Grund des niedrigen Budgets) das Nachsehen.
- viele erfahrene Kollegen sind in das Großprojekt abberufen worden, die verbleibenden Mitarbeiter müssen deren Arbeit "zum gleichen Gehalt" mit erledigen. Neueinstellungen finden extrem schleppend, teilweise gar nicht statt. Und wenn mal neue Stellen da sind, sind diese auch gleich im internen Großprojekt "verschwunden", denn diese werden lieber dort eingesetzt, als dass man Mitarbeiter außerhalb des Projektes einmal entlasten würde.....sehr schade...
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Wird leider nach außen und hausintern besser dargestellt, als es in Wirklichkeit ist
Gehalt/Benefits
Veränderungen sind kaum möglich, Budget dafür ist lächerlich klein


