Enorme Arbeitsbelastung als Flugbegleiter bei der Condor mit einem grenzwertigen Gehalt
Verbesserungsvorschläge
- Mehr Wertschätzung gegenüber dem Flugpersonal
- Eine zeitgemäße Gehaltsanpassung, da viele sich den Beruf nur mit einem Nebenjob leisten können
- Nach anstrengenden Umläufen eine Ruhezeit zu geben, da die jetzigen Mitarbeiter total verschleißen
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist total angespannt aufgrund der Überlastung. Die Mitarbeiter versuchen das zu kompensieren und geraten dadurch in Schwierigkeiten.
Work-Life-Balance
Im Gegensatz zu anderen Airlines hat man bei Condor absolut keine Planungssicherheit. Man hat Angst auf den Dienstplan zu schauen, da es jedes Mal zu Änderungen kommt und man nichts planen kann. Zudem muss man immer mehr anstrengende. Umläufe fliegen mit der kürzesten erlaubten Ruhezeit, den man haben kann.
Karriere/Weiterbildung
keine
Gehalt/Benefits
Unser Gehalt ist europaweit, eins der niedrigsten Bereich Flugbegleiter und deshalb rate ich von einer Bewerbung ab
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen fühlen sich absolut nicht mehr wertgeschätzt, und das macht sich auch in Betriebsklima aus.
Vorgesetztenverhalten
Einen guten Draht zu den Vorgesetzten hat man kaum. Sie wissen von unserer Unzufriedenheit und halten uns deshalb auf Abstand. Gelobt wird in der Regel nie.
Arbeitsbedingungen
Es werden regelmäßig Fatique Reports geschrieben, doch ändern tut sich bis dato nichts und es wird immer nach einem Workaround gesucht, sodass die Condor weiterhin den zu hohen Arbeitspensum aufrecht erhalten kann.
Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über E-Mail. Es gab sehr viele Beschwerden darüber, dass auf E-Mails nicht mehr geantwortet wird. Dennoch blieb eine Verbesserung aus.
Interessante Aufgaben
Die Condor war damals bekannt für die vielfältigen Flüge und die langen Layover. Nun fliegt man nur Minimum und bekommt vom Ausland nicht mehr viel mit. Zudem wurde das Flugprogramm stark gekürzt und man fliegt immer nur die gleichen Ziele an.