Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Condor Flugdienst GmbH erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamtbild. Besonders die Vergütung steht stark in der Kritik: Einstiegsgehälter von teils unter 1.200 Euro netto, fehlende Sozialleistungen und zusätzliche Eigenkosten für Uniform und Parkplatz belasten Mitarbeiter:innen finanziell erheblich. Gleichzeitig bemängeln viele die interne Kommunikation – wichtige Informationen erfahren Beschäftigte oft zuerst über die Presse statt intern. Das Verhalten von Vorgesetzten wird als wenig unterstützend und kritikresistent beschrieben. Die Work-Life-Balance leidet unter häufigen Dienstplanänderungen, kurzen Ruhezeiten und hoher Arbeitsbelastung, was viele dazu treibt, auf Teilzeit zu wechseln.
Die Arbeitsatmosphäre wird als angespannt und seit Jahren rückläufig wahrgenommen. Der Kollegenzusammenhalt biet...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zum Gehalt und zu den Sozialleistungen bei Condor Flugdienst GmbH fallen sehr negativ aus. Viele Nutzer:innen kritisieren die als zu niedrig empfundenen Gehälter, die laut einigen Bewertungen kaum über dem Mindestlohn liegen. Einstiegsgehälter von etwa 1.200 bis 1.700 Euro netto werden mehrfach genannt, wobei Schichtzulagen bei Urlaub oder Krankheit entfallen sollen. Hinzu kommen fehlende Sozialleistungen wie vermögenswirksame Leistungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Kosten für Uniform und Parkplatz, die Mitarbeiter:innen selbst tragen müssen. Einige Bewertungen beschreiben die Kabinengehälter als zu den niedrigsten in Europa gehörend. Gleichzeitig berichten wenige Nutzer:innen, dass das Management hohe Boni erhalte, während die Gehälter der übrigen Belegschaft stagnieren. Die Mehrheit der Bewertungen sieht die finanzielle Wertschätzung als unzureichend an.
Die Kommunikation bei Condor Flugdienst GmbH wird von den Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele, dass wichtige Informationen häufig zuerst über die Presse statt intern kommuniziert werden. Hinzu kommt, dass E-Mails an interne Abteilungen oft unbeantwortet bleiben und offene Kommunikation zwar versprochen, aber nicht eingehalten wird. Einige Mitarbeiter:innen bemängeln zudem, dass der Arbeitgeber vertragliche Bedingungen einseitig ändert, ohne dies zu kommunizieren. Die Qualität der Kommunikation wird als entweder übertrieben und irrelevant oder gänzlich fehlend beschrieben. Wenige Stimmen bewerten die Lage etwas positiver und heben hervor, dass der Austausch unter Kolleg:innen besser funktioniert als mit Vorgesetzten. Auch Handbücher, Webcasts und Unternehmensnachrichten werden von wenigen als hilfreiche Informationsquellen genannt, wenngleich dies die vorherrschende Kritik kaum abmildert.
Das Vorgesetztenverhalten bei Condor Flugdienst GmbH wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Die Kritik richtet sich vor allem gegen den Umgang mit Mitarbeiter:innen: Vorgesetzte gelten als nicht offen für Kritik, wenig hilfsbereit und distanziert. Lob wird selten ausgesprochen, und einfache Fragen bleiben oft unbeantwortet oder werden abgewimmelt.
Darüber hinaus beschreiben einige Nutzer:innen den Führungsstil als respektlos und entwürdigend, mit einer ausgeprägten Fehlerkultur, die in Richtung Einschüchterung geht. Entscheidungen wirken wenig transparent, und der Fokus liege laut einigen Bewertungen vorrangig auf wirtschaftlichen Interessen. Insgesamt zeichnen die Bewertungen das Bild einer Führungsebene, die weder demokratisch agiert noch konstruktiv mit Mitarbeiter:innen kommuniziert.
Die Work-Life-Balance bei Condor Flugdienst GmbH wird von den Nutzer:innen als deutlich negativ bewertet. Im Mittelpunkt der Kritik stehen häufige Dienstplanänderungen, die eine verlässliche Freizeitplanung kaum möglich machen. Besonders das Kabinenpersonal leidet laut den Bewertungen unter anstrengenden Rotationen mit wenig Ruhezeit, Überstunden und fehlender Planungssicherheit. Einige Nutzer:innen berichten, dass sich die Situation unter der neuen Geschäftsführung weiter verschlechtert habe, mit vollbesetzten Dienstplänen und verschobenen freien Tagen nach Langstreckenflügen. Das Gefühl, wie eine Maschine behandelt zu werden, wird ebenfalls erwähnt. Wenige Nutzer:innen weisen darauf hin, dass Vollzeitkräfte aufgrund instabiler Arbeitszeiten zunehmend auf Teilzeit wechseln.
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