Gut am Arbeitgeber finde ich
* Die Arbeitszeiten sind sehr gut. Im Winter wird mehr gearbeitet, es gibt auch eine Urlaubssperre aber danach sind die Tage sehr viel kürzer und angenehmer im Sommer.
* Es gibt Betriebsferien!
* Es gibt Spinde, und Umkleidekabinen die relstiv groß sind.
* Die Toiletten sind zumeist sauber.
* Es gibt öfter Gespräche mit dem Personalchef, wobei diese manchmal schwer zu erreichen sind.
* Die Kollegen. Defintiv das beste Team ganz Deutschland :]
* Die Arbeit an sich! Sehr Umfangreich, vieles zu lernen, und zu sehen!
* Die Verbindungen sind nicht schlecht, es gibt eine S10 die immer zu Osnabrück HBF zu erreichen ist.
* Eine Hose, einen Kittel gibt es 'Gratis' dazu.
* Vollzeitarbeitende und Mütter dürfen eher flexible Arbeitszeiten haben!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Diskriminierung.
Ich bin Autist. Ich habe es offen und ehrlich im Bewerbungsgespräch auch mehrfach erwähnt und detailliert angeben habe, wobei es an mir 'mangelt'.
Mir wird vorgeschlagen, dass ich immer meine Kollegen als Stütze benutzen darf. Doch genau dies wird mir dann als Kündigungsgrund vorgeworfen.
Das ich das nicht tun hätte, das ich mehr Selbständig sein sollte.
Ich wurde diskriminiert, nicht weil ich beleidigt wurde. Sondern, dass mir trotz meiner Offenheit und Ehrlichkeit mir falsche Hoffnungen gemacht wurden sind dass auch ich - vielleicht eine Chance auf Normalheit haben kann.
Durch mein Autismus habe ich große Probleme mich schnell anzupassen, und meinen Rhythmus zu finden - Daher brauche ich mehr Unterstützung und Erklärungen, aber meine Kollegen hatten nie ein Problem damit. Trotzallem, bin ich sehr selbständig nachdem mir alles gründlich erklärt wird und eine routine mit mir eingearbeitet wird, wobei ich mich immer halte.
Alle meiner Kollegen schätzten mich, und alle Kollegen sind sehr entegenkommend. Die Kollegen, das Team. Sie sind so menschlich. Die Besten Kollegen in der Welt. Ihr zusammenhalt ist so stark. Sie haben mich stets motiviert.
Kurz danach war ich in einem Autounfall, und danach wurde von mir erwartet dass ich trotz meiner physischen schmerzen einfach normal weiter machen kann - und ich habe dies trotz schmerzen alles getan um den gerecht zu werden. Ich wollte zeigen das ich alles tun würde um den Ansprüchen gerecht fertigt zu sein.
Am Ende war ich statt Azubi, nur Seasonarbeiter.
Mir wurde am Nikolaustag gekündigt, und einen schönen Abend gewünscht.
Ich wünsche an denjenigen der diese Review liest eine erfolgreiche Zukunft.
Ich wünsche der Confiseri Rabbel einen schönen Abend.
- Dem Autist.
Verbesserungsvorschläge
* Alle Kollegen, egal ob Azubi, Seasonarbeiter oder Vollzeit beschweren sich über Ihren Lohn.
* Gibt Auszubildenden eine Chance sich zu eignen - fragt die Kollegen nach Meinungen wie man helfen kann.
* Umweltfreundlichere Verpackungen, es wird sehr viel an Plastik verworfen.
* Es fehlt an Allergie Kennzeichnungen an den Verpackungen die man in der Confiseri kauft.
* Egal ob das Versicherungssystem funktioniert oder nicht, ihr habt mich als Azubi 8 Wochen lang nicht krankenversichert, selbst nach meinem Autounfall.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist zu meist sehr guter Natur, man ist immer auftrap und die Kollegen sind die besten der besten.
Arbeitszeiten
7-17 Uhr, 1 Std Pause, ggf. 1-3 Samstage von 7-13 Uhr in der Winterseason.
Ansonsten sind es weniger durchaus der Seasons.
Ausbildungsvergütung
Sehr schlecht.
Es wird zuspät bezahlt, manchmal gar nicht und "vergessen". Meine Bezahlung war zu meist nicht die richtige Vergütung da ich vom ersten Jahr ins zweite Jahr gerutscht bin, und das denen wohl nicht gefallem haben muss. Wenn Ihr es wegen des Geldes macht, lohnt sich das dort nicht zu arbeiten.
Die Ausbilder
Mein Ausbilder war selten anzusprechen, und Sie selbst waren schlechr vorbereitet Fragen zu beantworten. Mein Erster Ausbilder verlass seinem Arbeitsplatz nach kurzer Zeit in der ich arbeitete und danach fehlte dementsprechend jemand für einiger Zeit.
Spaßfaktor
Die Arbeit an sich macht so sehr spaß, es kann durchaus Monoton werden aber jenachdem wie dir das Handwerk gefällt, gefällt dir auch der Arbeitsplatz.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben werden je nach Postleiter aufgegeben und kontrolliert, sowie besprochen. Sie sind sehr unterhaltsam, und natürlich gibt es nicht so schöne Aufgaben, aber man darf sich unter Kollegen und Postleitern immer eine Lösung zu versuchen zu finden.
Variation
Von Spülen, zu mischen, zu backen, zu sprühen und sortieren - und vieles mehr! Ich durfte viel sehen und tun.
Respekt
Der Respekt war nie fehl am Platz, wobei es stressige momente gibt die sehr menschlich sind unter Zeitdruck. Das Büro bemüht sich sehr, doch.. Es fehlt Ihnen auch sehr am Respekt die Zeit der Mitarbeitern mehr zu schätzen, und Offen mit den Arbeitenden umgehen.