Nicht mehr so wie ich die CONITAS bei der Einstellung erlebte
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass ich rechtzeitig damals die Entscheidung getroffen habe, das Unternehmen zu verlassen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Starre Strukturen auf Kundenseite im öffentlichen Dienst haben Veränderungen und neue Arbeitsweisen deutlich verlangsamt.
-Innovationen wurden aus meiner Sicht nur begrenzt verfolgt; der Fokus lag überwiegend auf dem Erhalt bestehender Prozesse und Systeme.
-Der Einsatz moderner Technologien und zeitgemäßer Arbeitsmethoden war aus meiner Erfahrung eingeschränkt.
-Die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Gestaltung hingen stark vom jeweiligen Team und insbesondere vom Engagement des Teamleiters ab.
-Eine gute Zusammenarbeit war vor allem dort möglich, wo ein engagiertes und unterstützendes Team vorhanden war; teamübergreifend habe ich dies nicht erlebt.
Verbesserungsvorschläge
Informationen sollten frühzeitig, vollständig und über offizielle Kommunikationswege weitergegeben werden, damit weniger Abhängigkeit vom Flurfunk entsteht.
-Zuständigkeiten sollten klarer geregelt und Entscheidungswege verkürzt werden, damit Veränderungen und innovative Ideen schneller umgesetzt werden können.
-Veraltete Abläufe und Rahmenbedingungen sollten regelmäßig überprüft und an die tatsächlichen Anforderungen der Mitarbeitenden angepasst werden.
-Weiterbildung sollte in allen Teams einen vergleichbaren Stellenwert haben. Verbindliche Entwicklungspläne und regelmäßige Gespräche könnten dabei helfen.
-Ein offenerer, respektvoller Umgang sowie regelmäßiges konstruktives Feedback könnten den Kollegenzusammenhalt und die Motivation verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als nicht zufriedenstellend erlebt. Die Zusammenarbeit war aus meiner Sicht teilweise von Spannungen und mangelnder Wertschätzung geprägt.
Kommunikation
Die Kommunikation habe ich insgesamt als unzureichend erlebt. Informationen wurden aus meiner Sicht teilweise verspätet, unvollständig oder nicht transparent weitergegeben. Der Flurfunk hingegen funktionierte meist sehr schnell, wodurch Informationen teilweise auf informellem Weg bekannt wurden, bevor sie offiziell kommuniziert wurden.
Kollegenzusammenhalt
Den Kollegenzusammenhalt habe ich insgesamt als durchwachsen erlebt. Zwar gab es vereinzelt hilfsbereite und engagierte Kollegen, andere wiederum legten nur Steine in den Weg oder versuchten beim Vorgesetzten zu glänzen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance habe ich insgesamt als durchschnittlich erlebt. Es gab Phasen mit einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, allerdings war dies aus meiner Sicht nicht immer gewährleistet. Die tatsächliche Belastung hing teilweise stark von der jeweiligen Arbeitsphase und den anstehenden Aufgaben ab.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten des Teamleiters habe ich als sehr positiv erlebt. Er war stets ansprechbar, unterstützend und lösungsorientiert. Entscheidungen und Erwartungen wurden nachvollziehbar kommuniziert, und auch bei Herausforderungen konnte man auf seine Unterstützung zählen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben habe ich insgesamt als wenig abwechslungsreich und kaum innovativ erlebt. Neue Ideen und Ansätze wurden aus meiner Sicht nur langsam umgesetzt. Die Prozesse waren teilweise stark durch die Strukturen des öffentlichen Dienstes geprägt, wodurch Entscheidungen und Veränderungen häufig sehr lange dauerten.
Gleichberechtigung
Die Gleichberechtigung habe ich als sehr positiv erlebt. Alle Mitarbeitenden wurden gleich behandelt.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen war aus meiner Sicht sehr wertschätzend und respektvoll.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen habe ich insgesamt als nicht zufriedenstellend erlebt. Aus meiner Sicht waren die Rahmenbedingungen teilweise wenig zeitgemäß und haben effizientes Arbeiten erschwert. Sinnvolles Feedback oder Verbesserungen wurden nie umgesetzt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein habe ich als sehr positiv erlebt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt und die angebotenen Benefits habe ich insgesamt als unterdurchschnittlich erlebt. Aus meiner Sicht standen die Leistungen nicht immer im angemessenen Verhältnis zu den Anforderungen.
Image
Das Image des Unternehmens habe ich insgesamt als nicht überzeugend erlebt. Zwischen der öffentlichen Wahrnehmung und meinen persönlichen Erfahrungen im Arbeitsalltag gab es aus meiner Sicht teilweise deutliche Unterschiede. Dadurch konnte ich mich mit dem nach außen vermittelten Bild des Unternehmens nicht identifizieren.
Karriere/Weiterbildung
Nach meinem Eindruck hatte Weiterbildung im Team meines Teamleiters einen hohen Stellenwert. In anderen Bereichen -wie ich hörte- haben Teamleiter weder aktiv auf Weiterbildungen hingewiesen oder diese in den jährlichen Mitarbeitergesprächen verankert. Gut das ich in einem Team war, wo dies gefördert wurde.

