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kununu Prüfprozess
10 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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10 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen.
Besonders negativ empfunden habe ich den Umgang mit der Übernahme. Die Geschäftsführung hat zwar kommuniziert, dass alle Fragen offen gestellt werden können, in der Praxis hatte ich jedoch nicht den Eindruck, dass sich die Mitarbeitenden wirklich sicher genug fühlten, diese Fragen auch ehrlich zu stellen. Gleichzeitig empfand ich die Kommunikation der Geschäftsführung als wenig transparent und nicht immer offen. Dadurch entstand eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Anspruch, offen kommunizieren zu können, und dem tatsächlichen Gefühl innerhalb der Belegschaft.
Davon unabhängig empfand ich auch die Grüppchenbildung innerhalb des Unternehmens als problematisch. Es gab kleinere Gruppen, die sich teilweise deutlich von anderen Mitarbeitenden abgrenzten. Besonders kritisch empfand ich dabei, dass aus diesen Kreisen heraus teilweise über andere Mitarbeitende gesprochen und gelästert wurde. Das hat aus meiner Sicht nicht zu einer offenen und vertrauensvollen Arbeitsatmosphäre beigetragen.
Die Liste der möglichen Verbesserungen ist lang. Einige Mitarbeitende haben über Jahre hinweg versucht, Veränderungen anzustoßen und konkrete Verbesserungsvorschläge einzubringen. Aus meiner Erfahrung wurden viele dieser Vorschläge jedoch von der Geschäftsführung nicht weiterverfolgt oder abgelehnt. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass Engagement und der Wunsch, Prozesse oder Strukturen nachhaltig zu verbessern, häufig nicht die notwendige Unterstützung fanden. Ein offenerer Umgang mit Kritik und Verbesserungsvorschlägen sowie die ernsthafte Einbeziehung der Mitarbeitenden in Veränderungsprozesse wären aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt für die Zukunft.
Weiterbildungen werden nur bestimmten Mitarbeitern gewährt. Ansonsten stimmungsabhängig.
Wenn darauf aufmerksam gemacht wurde. Ansonsten war es recht egal.
Besonders positiv hervorzuheben ist der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. Trotz einiger Herausforderungen im Arbeitsalltag herrschte innerhalb des Teams ein guter und unterstützender Umgang. Man konnte sich gegenseitig aufeinander verlassen und erhielt bei Fragen oder Problemen in der Regel schnell Unterstützung. Der kollegiale Zusammenhalt hat vieles im Arbeitsalltag deutlich angenehmer gemacht.
Das Verhalten der Vorgesetzten empfand ich als äußerst enttäuschend und wenig professionell. Ein offener, respektvoller und lösungsorientierter Umgang mit Mitarbeitenden war aus meiner Sicht nicht ausreichend vorhanden. Kritik oder Unzufriedenheit wurde häufig nicht direkt mit den betreffenden Personen besprochen. Stattdessen entstand teilweise der Eindruck, dass über Mitarbeitende gesprochen und auf Grundlage von Vermutungen oder unvollständigen Informationen gehandelt wurde, bevor das direkte Gespräch gesucht wurde.
Besonders problematisch empfand ich zudem eine aus meiner Sicht nicht immer nachvollziehbare unterschiedliche Behandlung einzelner Mitarbeitender. Während einige offensichtlich mehr Rückhalt und Wohlwollen erhielten, hatte ich bei anderen den Eindruck, dass deutlich strengere Maßstäbe angelegt wurden. Ein transparenter und fairer Umgang sieht für mich anders aus.
Insgesamt fehlte mir bei den Vorgesetzten die notwendige Führungskompetenz, Konflikte direkt, respektvoll und konstruktiv anzusprechen. Statt Vertrauen und eine offene Fehler- und Feedbackkultur zu fördern, entstand dadurch ein Arbeitsklima, in dem man sich teilweise eher beobachtet als unterstützt fühlte.
Die Kommunikation im Unternehmen war leider häufig unstrukturiert und wenig transparent. Wichtige Informationen wurden teilweise nicht über offizielle Kommunikationswege weitergegeben, sodass der informelle Austausch unter Kolleginnen und Kollegen, der sogenannte "Flurfunk", oft eine größere Rolle spielte. Insgesamt wirkte die Kommunikation stellenweise willkürlich und nicht ausreichend koordiniert, was zu Unsicherheiten und einem unnötigen Informationsdefizit führen konnte. Grund hierfür war insbesondere die GF oder Bereichsleitung.
Trotz aller Kritikpunkte: Die Kollegen und die Vielfalt der Projekte sind echte Pluspunkte, die man nicht kleinreden sollte
Die Führungskultur ist der größte Schwachpunkt. Micromanagement, fehlende Transparenz und eine ungleiche Behandlung der Mitarbeiter bremsen das Unternehmen mehr aus als jeder externe Faktor
Weniger Micromanagement, mehr Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter, offene Kommunikation auf allen Ebenen und eine faire, leistungsgerechte Vergütung würden das Unternehmen deutlich nach vorne bringen
Das Bürogebäude ist konservativ geplant und wirkt entsprechend. Ein langer Gang, links und rechts Büros für drei bis vier Personen, sachlich, kalt, wenig einladend. Ein Atrium für Veranstaltungen gibt es zwar, es steht aber meist leer. Wärme und Atmosphäre entstehen nur dort, wo Mitarbeiter selbst die Initiative ergreifen. Dass es nach dem Einzug ins neue Gebäude fast fünf Jahre gedauert hat, bis Bilder an den Wänden hingen, ist kein Zufall, sondern symptomatisch für die schleppenden Entscheidungswege und das allgegenwärtige Micromanagement. Ein kleines Detail mit großer Aussagekraft.
Das Image des Unternehmens wirkt nach außen hin etwas angestaubt. Kunden sprechen die vergleichsweise hohen Preise offen an, manchmal mit einem Schmunzeln. Intern bremst die schleppende Einführung neuer Technologien und Workflows den Arbeitsalltag spürbar aus. Das Micromanagement des Bereichsleiters sorgt zusätzlich für interne Spannungen und kostet letztlich Entwicklungszeit, was sich direkt auf den Umsatz auswirkt.
Die Work-Life-Balance ist insgesamt in Ordnung. Private Termine lassen sich gut einplanen, und spontane freie Tage für die Kinderbetreuung sind kein Problem. Allerdings wird die Gleitzeitregelung nicht für alle Mitarbeiter gleich gehandhabt, was für Unmut sorgt. Stressphasen entstehen zudem regelmäßig durch mangelhaft geplante Projekte.
Weiterbildung ist ein zweischneidiges Thema. In Auftragsflauten wird häufig auf autodidaktisches Lernen gesetzt, die Mitarbeiter sind dabei weitgehend auf sich allein gestellt. Professionelle Schulungen gibt es zwar, aber eher sporadisch und nicht für jeden. Wer teilnehmen darf und wer nicht, wirkt wenig transparent. Ähnlich verhält es sich mit Konferenzen, es wird zwar kommuniziert, dass jeder Mitarbeiter sich bei Bedarf melden kann. Aber auch hier bleibt der Zugang nur bestimmten Mitarbeitern vorbehalten. Wer gezielt in seine Weiterentwicklung investieren möchte, muss hier viel Eigeninitiative mitbringen und etwas Glück haben.
Das Gehalt kommt verlässlich und pünktlich. An Benefits gibt es einiges: Jobrad, Mitarbeiterrabatte, Fitness, Gleitzeit, mobiles Arbeiten und mittlerweile auch eine betriebliche Altersvorsorge, wobei letztere nur das Minimum abdeckt. Offizielle Events wie Sommerfest, Familienfest und Weihnachtsfeier werden regelmäßig organisiert, mal besser, mal schlechter. Inoffizielle Treffen unter Kollegen sind dagegen kaum noch ein Thema. Das Weihnachtsgeld fällt überschaubar aus, Urlaubsgeld oder andere monetäre Boni gibt es nicht. Bei der Vergütung wäre noch Luft nach oben, besonders was die Leistungsgerechtigkeit angeht.
Im Bereich Umwelt wird das Nötigste getan: Mülltrennung und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Mehr passiert nicht, fairer Handel spielt keine Rolle, beim Einkauf zählt der Preis. Auch beim Kaffee wird gespart, er ist aber kostenlos verfügbar. Wasser und einen Obstkorb gibt es ebenfalls. Auf der sozialen Seite ist die Möglichkeit zur Workation ein echter Pluspunkt. Was hingegen seit Jahren ein Dauerthema ist und bleibt: die Vergütung. Die meisten Kollegen empfinden ihre Bezahlung als nicht leistungsgerecht.
Was das Team ausmacht, sind die Menschen. Der kollegiale Zusammenhalt ist ein echtes Highlight: gemeinsames Mittagessen und Teamevents sind keine Pflichtveranstaltungen, sondern werden wirklich gelebt und genossen. Der neu eingeführte Teamtag hat sich als besonders wertvolle Maßnahme erwiesen. Er schafft Raum für echten Austausch und macht schlicht Spaß. Hier merkt man, dass die Kollegen gerne miteinander arbeiten.
Der Umgang mit langjährigen Kollegen ist ein Punkt, der auffällt und nachdenklich stimmt. Wer dem Unternehmen jahrelang die Treue hält, wird intern kaum gewürdigt. Jubiläen werden mit dem geringstmöglichen Aufwand abgehandelt, während dasselbe Ereignis nach außen hin aufwendig inszeniert wird. Ein Punkt der mittlerweile zum running Gag unter Kollegen geworden ist. Diese Diskrepanz zwischen interner Wertschätzung und externer Selbstdarstellung ist schwer zu übersehen und sendet ein deutliches Signal darüber, wie viel die Loyalität der Mitarbeiter dem Unternehmen wirklich wert ist.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist leider in mehreren Punkten verbesserungswürdig. Die Aufgabenverteilung ist unausgewogen, Projekte werden wiederholt schlecht geplant, was zu vermeidbarem Stress führt. Bei Gehaltsverhandlungen wird man aktiv dazu aufgefordert, nicht mit Kollegen über das Gehalt zu sprechen, obwohl eine solche Schweigepflicht vertraglich nicht vereinbart ist. Das erzeugt ein Klima der Intransparenz und sorgt für Diskussionen. Die Meetingkultur ist ein weiteres Problem: Termine werden nicht eingehalten, der Bereichsleiter kommt häufig zu spät oder unvorbereitet in Besprechungen. Das kostet nicht nur Zeit, sondern signalisiert wenig Wertschätzung gegenüber dem Team. Konflikte zwischen Kollegen werden zwar manchmal thematisiert, aber selten so aufgearbeitet, dass sie wirklich nachhaltig gelöst werden.
Die technische Ausstattung ist zeitgemäß. Jeder Arbeitsplatz verfügt über zwei Monitore, eine Dockingstation und die nötige Peripherie, also das Standard Equipment, um den Job ordentlich erledigen zu können. Wer sich ein bestimmtes Betriebssystem wünscht, muss allerdings zu den erfahrenen Entwicklern gehören, alle anderen haben hier keine Wahl. Etwas ernüchternd ist zudem, dass ausgemusterte Geräte an Auszubildende weitergegeben werden. Ein kleines, aber symbolisches Detail, das zeigt, wie intern priorisiert wird.
Die interne Kommunikation lässt deutlich zu wünschen übrig. Relevante Informationen kommen regelmäßig zu spät an, oft weiß der Flurfunk schon Bescheid, bevor die offizielle Kommunikation erfolgt. Konflikte zwischen Mitarbeitern werden nicht offen adressiert, sondern stillschweigend umgangen oder schlicht ignoriert. Das löst nichts, sondern lässt Spannungen schwelen. Die einst kommunizierte flache Hierarchie existiert in der Realität schon lange nicht mehr. Stattdessen haben sich Grüppchen gebildet, was sich im Alltag deutlich bemerkbar macht. Man betritt die Küche und plötzlich verstummt das Gespräch. Das sagt mehr als jede Mitarbeiterbefragung.
Bei der Gleichberechtigung gibt es ein gemischtes Bild. Insgesamt liegt der Frauenanteil bei nicht ganz einem Drittel. In der Buchhaltung und im Bereich HR sind Frauen gut repräsentiert, in Bereichen wie Marketing oder Entwicklung hingegen deutlich weniger. Eine bewusste und abteilungsübergreifende Förderung wäre wünschenswert. Das Potenzial ist da, es wird nur noch nicht konsequent genutzt.
Die Projektlandschaft ist zweigeteilt. E-Commerce-Projekte bieten eine gute Mischung aus einfachen und anspruchsvollen Aufgaben, was den Arbeitsalltag abwechslungsreich gestaltet. Website-Projekte ohne Shop sind dagegen meist wenig komplex und füllen eher die Lücken zwischen aufwendigen Projekten. Ein grundlegendes Problem ist die ungleiche Auslastung der einzelnen Teams. Während manche unter Volllast arbeiten, sind andere deutlich weniger gefordert. Ein aktiver Vertrieb könnte hier für eine gleichmäßigere Verteilung sorgen und das Potenzial aller Teams besser ausschöpfen.
Besonders schätze ich das angenehme Arbeitsklima und den Zusammenhalt unter den Kolleg:innen.
Es gibt eigentlich nichts, was ich wirklich schlecht finde. Manchmal könnten interne Abläufe etwas strukturierter sein, aber das kann offen angesprochen werden und wird meist schnell gelöst.
Es könnten interne Abläufe und Informationswege noch etwas klarer strukturiert werden, um Prozesse zu vereinfachen. Auch regelmäßige Feedbackrunden oder Austauschformate zwischen Teams wären eine schöne Ergänzung.
Angenehm und kollegial.
Am Image könnte man nach Außen noch arbeiten.
Sehr gut – flexible Arbeitszeiten und Verständnis, wenn mal etwas Privates dazwischenkommt.
Man bekommt die Chance, Neues zu lernen und Verantwortung zu übernehmen.
Das Gehalt ist fair und leistungsgerecht.
Man legt Wert auf soziales Miteinander.
Man unterstützt sich gegenseitig, hilft spontan aus und lacht auch mal zusammen. Der Teamgeist ist wirklich toll.
Kann ich nicht wirklich einschätzen, da ich bisher wenig Berührungspunkte hatte – mir ist jedoch nichts Negatives aufgefallen.
Respektvoll, unterstützend und immer ansprechbar. Man bekommt ehrliches Feedback und spürt echte Wertschätzung.
Moderne Ausstattung, gute Arbeitsmittel.
Offen, ehrlich und auf Augenhöhe. Feedback wird ernst genommen.
Ich fühle mich absolut gleich behandelt. Ich habe nie Unterschiede in der Behandlung erlebt.
Abwechslungsreich und fordernd im positiven Sinne. Ich kann meine Stärken einbringen und lerne ständig dazu.
Jetzt wo fast alle Leute gehen, wird dann doch mal was für die Mitarbeiter gemacht... Bisschen spät.
Bereichsleitung. Keine Führungskompetenz.
Keine kranpfhaft "guten" Kununu-Bewertungen nach realistischen Bewertungen hier posten.
Die Kollegen, die noch da sind, sind cool
Lahm
Wird jetzt bestimmt besser weil man ja erst 30% der Leute verlieren muss, bis sich was bewegt.
Unterdurchschnittlich. Fortbildungen werden kritisch gesehen, wenn sie Abwesenheit und Budget erfordern.
Unterdurchschnittlich. Keine Vermögenswirksamen Leistungen. Qualitrain und Jobrad wird immerhin angeboten.
Das einzig gute in dem Laden
Ohne Worte
Früher face-to-face. Heute per Mail.
Entwickelt sich immer mehr zum eCommerce Dienstleister. Weniger Abwechslung als früher
Soziale Verantwortung in der Außenwirkung. Kollegialer Zusammenhalt. Tolle Events. Spannende Projekte und Kunden. Zentrale Lage und auch gut mit den Öffis erreichbar in Lingen.
siehe Verbesserungsvorschläge
Führungsqualitäten unbedingt ausbauen. Mitarbeiter-Anliegen ernst nehmen. Motivationales Umfeld schaffen. Finanzielle Anreize schaffen. Karriere-Perspektiven aufbauen. Wertschätzung "leben" und nicht nur drüber reden.
Bedingt durch den Umzug in ein anderes Gebäude und den Verkauf an eine Unternehmensgruppe, habe ich mich eher isoliert gefühlt. Ebenfalls empfinde ich die Fehlerkultur und Feedback-Kultur als verbesserungswürdig. Hier fühlte ich mich in meiner Motivation stark ausgebremst und es ging und geht einigen Kollegen ebenso.
Aus meiner Perspektive etwas angestaubt mit wenig Innovationskraft. Interne Projekte wirkten für mich durch aktives Ausbremsen des Managements stark demotivierend. Sie wurden daher von Mitarbeitern eher gemieden als begrüßt. Innovation und ein entsprechendes Image sowie Mitarbeiterzufriedenheit und intrinsische Motivation können sich aus meiner Sicht so nicht entwickeln. Das Unternehmen sieht sich selbst als modern, agiert aus meiner Sicht jedoch teils antiquiert und beharrt auf alten Strukturen und klassischen, überholten Führungsmodellen.
Empfand ich als passabel, jedoch für ein IT-Unternehmen, dass sich als modern und fortschrittlich präsentiert, meiner Ansicht nach hinter dem Branchendurchschnitt.
Empfand ich als unterdurchschnittlich. Hier wurde immer ein offenes Ohr signalisiert, wenn man aber zu einer Fortbildung oder z. B. einer interessanten Messe wollte, wurden diese Bitten aus meiner Perspektive sehr kurzsichtig betrachtet und ein direkter Benefit für die Firma gefordert, wie z. B. Kunden-Leads oder ähnliches. Im Bereich der Karriere empfand ich es ähnlich. Wie oben erwähnt, werden aus meiner Sicht kompetente Menschen hier scheinbar eher als Bedrohung, denn als Bereicherung für das Unternehmen gesehen.
Ich empfand mein Gehalt im Vergleich zum Branchendurchschnitt unterdurchschnittlich. Gehälter werden nach meinem Empfinden eher subjektiv nach Sympathie und nicht nach Expertise oder Grad der Verantwortung verteilt. Von sich aus kam hier nichts, ich musste mich um jeden Cent bemühen und Gegenargumente für Gehaltserhöhungen wurden teils subjektiv und ohne nachvollziehbare Untermauerung ausgespielt. Hier habe ich mich unfair behandelt gefühlt. Sonstiges wie z. B. Jobrad, Qualitrain, Obstkorb, Corporate Benefits etc. sind vorhanden, jedoch hätte ich Fortbildungsbudgets oder vermögenswirksame Leistungen als wichtig erachtet, die es bisher nicht gibt.
Es werden Patenschaften und Stipendien usw. übernommen sowie regelmäßig für gute Zwecke gespendet. Hier ist der Arbeitgeber sich seiner Verantwortung bewusst, wie ich finde. Ebenso werden viele unterjährige Aktionen veranstaltet wie z. B. Sommerfest, Familienfest als auch die klassische Weihnachtsfeier, bei denen sich immer viel Mühe gegeben wird. Ebenso werden regelmäßige Impftermine angeboten.
Es herrscht unter den Kollegen eine familiäre und lockere Atmosphäre. Sobald die Führungsetage zu kleineren gesprächigen Gruppen dazustößt, empfand ich es eher angespannt und ich hatte den Eindruck, dass die Gespräche eingestellt oder nur vorsichtig reduziert weitergeführt wurden.
Unter den Kollegen gab es aus meiner Sicht meist kaum Probleme und wenn, dann wurden aus meiner Sicht konstruktive Lösungen gefunden. Der Umgang mit älteren Kollegen ist der gleiche wie mit allen anderen wie ich finde.
Aus meiner Sicht der Bereich mit dem größten Verbesserungspotential. Ich habe Gerede hinter dem Rücken der Arbeitnehmer beobachten können, anstatt die direkte Kommunikation unter vier Augen zu wählen. Auch offene Diffamierung von Kollegen vor anderen bei Fehlverhalten konnte ich beobachten. Es entstand aus meiner Sicht in den letzten Jahren eine deutliche Misstrauenskultur und eine „Die-da-oben“ gegen „Die-da-unten“ Mentalität. Propagierung einer offenen Tür, bei der es jedoch aus meiner Sicht bei Lippenbekenntnissen blieb und ich oft das Gefühl hatte, eigentlich mit meinen Anliegen nicht willkommen zu sein. Es kam der Eindruck bei mir auf, dass Kompetenzen von Mitarbeitern und selbstbewusste Mitarbeiter eher als Bedrohung, denn als Bereicherung wahrgenommen werden. Ich fühlte mich ge-micromanaged. Als Mitarbeiter konnte ich hierdurch leider kaum Vertrauen ggü. der Führungsetage aufbauen und schwierige Themen ansprechen. Verwandtschaftsverhältnisse in der Führungsetage haben aus meiner Sicht ihr Übriges dazu getan, mit Meinungen und Einschätzungen äußerst vorsichtig sein zu müssen.
Die technische Ausstattung empfand ich als durchschnittlich. Es gibt höhenverstellbare Schreibtische sowie Doppel-Monitore. Falls ich besondere Wünsche an meine Arbeitsausstattung und Hardware hatte, musste ich herausfordernde Strukturen überwinden und in diesem Bereich stellte sich der Arbeitgeber aus meiner Sicht als recht unflexibel heraus.
Ich hatte den Eindruck, dass jede kleine Sache großflächig kommuniziert wird. Bei heikleren Themen hatten ich und weitere Kollegen den Eindruck, dass entweder gar nicht kommuniziert oder nur unklar kommuniziert wird. Hier blieb bei mir oft ein fader Beigeschmack. Mittlerweile finde ich, dass es zu viele Meetings gibt, die aus meiner Sicht eher der Kontrolle der Mitarbeiter dienen, denn als Beitrag zu einem effizienten Projektfortschritt. Ebenfalls fehlte mir authentische und wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe.
In diesem Punkt könnte ich George Orwell zitieren: „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher“. Ich konnte Klübchen-Bildung seitens der Bereichsleitung beobachten, wie z. B. Kaffeerunden, bei denen man quasi teilnehmen müsste, um wichtiges nicht zu verpassen oder überhaupt wahrgenommen zu werden.
Interessante Projektstruktur von kleinem CMS-System bis hin zu komplexen Middleware-Projekten oder E-Commerce-Plattformen. Es wird versucht, agile Arbeitsmethoden entsprechend den Möglichkeiten zu realisieren.
Tolle Arbeitsatmosphäre, tolles Umfeld und man hat genug Freiräume im Rahmen seiner Aufgaben. Darüber hinaus coole Benefits wie Jobrad, tolle Büroräume und nicht zu vergessen die regelmäßigen Veranstaltungen.
Eigentlich Kleinigkeiten, die auf dem kurzen Dienstweg geregelt werden können.
Interne Kommunikation auf breitere Füße stellen und mehr zwischen den Bereichen austauschen. Arbeitszeiten etwas flexibler gestalten und die Möglichkeit eines Home Office anbieten.
gutes Arbeitsklima unter den Kollegen und Verhalten der Vorgesetzten, viele Firmeninterne Veranstaltungen (Sommerfest, Familienfest, Weihnachtsfest) nun top Büroräume. Jobrad, Freiräume, flache Hierarchien
eigentlich nur Kleinigkeiten, die man aber mit den Vorgesetzten auf kurzem Dienstweg direkt klären kann
mehr Gehalt :-)
Flache Hierarchie, Raum zur Selbstverwirklichung, Einbeziehung der Mitarbeiter, Arbeitskollegen
Kommunikation, Umgang mit Kritik
Mehr nach Feedback fragen
Erhaltenes Feedback berücksichtigen/Konsequenzen daraus tragen
Wenn die Leiter nicht besondern hoch ist lässt es sich eben nur schwer aufsteigen.
Weiterbildung ist eindeutig ausbaufähig.
Es dürfte etwas ehrlicher zugehen, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
Der Einstieg kann für einige manchmal etwas schwer sein, ist eine ziemlich eingeschworene Truppe, die aber trotzdem jeden aufnimmt!
Das Verhalten in Konfliktfällen ist manchmal ganz hervorragend, manchmal nicht ganz nachvollziehbar. Entscheidungen sind allerdings oft nicht nachvollziehbar oder klar, gleiches gilt für die Ziele.
Da muss man dann leider etwas zu oft nachhaken und den Mund aufmachen.
Die Kommunikation ist leider zu oft vom Chaos geprägt. Nicht selten kommt es vor, dass Mitarbeiter unterschiedliche Informationen von gleichen Personen bekommen.
nicht so viel
schlechte Kommunikationskultur der Geschäftsführung, keine Entwicklungsmöglichkeiten
auf Work-Life-Balance wird keine Rücksicht genommen.
für den Einstieg in die IT-Branche vielleicht o.k., danach besser größeres Unternehmen mit mehr Entwicklungsmöglichkeiten suchen.
keine Kommunikation auf Augenhöhe. Zwei Geschäftsführer geben alles vor!
sehr enge Büros mit drei Kollegen in einem kleinen Zimmer.
langweilig auf unterem Niveau in der IT-Branche
Super Team, alle sehr kollegial.
Regelmäßige gemeinsame Aktivitäten, z.B. , Bagger-Park, Swin-Golfen um Team-Zusammenhalt zu fördern und gemeinsam Spaß zu haben.
Kleines Unternehmen, d.h. die Entscheidungen werden von der GF weitegehend ohne Beteiligung der MA gefällt.
Alle Mitarbeiter mehr einbeziehen.
So verdient kununu Geld.