182 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
182 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
182 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nichts.
Super professioneller, wertschätzender Umgang, ein zügiger Prozess mit allen wichtigen Infos und dazu noch sympathische Personen und fachlich spannende Aufgaben. Habe mich rundum sehr gut eingebunden und willkommen gefühlt, daher auch meine Entscheidung bei Conrad zu starten :-)
Wenn man der normalen Etikette folgt, dann unterlaufen Fehler wie in der Überschrift genannt nicht. Kein Problem mit dem "Duzen", nach einer gewissen Zeit, dem heutigen "Cultural-Fit", aber man darf von der jüngeren Generation schon erwarten, dass man einen älteren Bewerber vorher fragt, ob er dies möchte oder eben nicht.
Da gibt es nichts zu verraten, es gab kein Vorstellungsgespräch, weil es eine Absage gab. Ich habe mit Absagen kein Problem, jedoch mit ungefragtem "Duzen". Ob es Ihnen nun passt oder nicht, aber es gibt gute Gründe dafür, zumindest im Bewerbungsprozess auf das "Duzen" zu verzichten. Jede Person selbst entscheidet ob Sie jemanden näher an sich heranlässt oder eben auch nicht. Und ja, es ist mein gutes Recht, dies nicht zu akzeptieren. Und es mag ja sein, dass Sie sich verärgert zeigen, das bin ich auch. Denn wer in heutiger Zeit, qualifiziertes Personal so behandelt, der braucht sich auch nicht zu wundern, wenn es Gegenwind gibt. Alles muss man sich auch nicht gefallen lassen.
Ein paar Tage nach meiner Bewerbung erhielt ich eine extrem umfangreiche technische Aufgabe (Terraform, Airflow, dbt, CI/CD), die mindestens 15+ Stunden Aufwand bedeutet. Es gab nicht einmal einen kurzen Anruf vom Personalvermittler! Nach fristgerechter Abgabe herrschte über eine Woche Funkstille.
Auf meine Nachfrage behauptete der Recruiter, das Team würde den Code "gerade prüfen" - obwohl ich den Zugang zum Repository zu diesem Zeitpunkt bereits widerrufen hatte. Eine Überprüfung war also faktisch unmöglich.
Die Absage kam mit der vagen Begründung "architectural misses". Ohne ein einziges konkretes Beispiel oder technisches Feedback. Der GitHub-Account, der meine Senior-Architektur bewerten sollte, markierte gleichzeitig Anfänger-Tutorials wie das "Data Engineering Zoomcamp" mit Sternchen.
Als ich ankündigte, meinen Code als Open-Source-Projekt zu veröffentlichen, um mein geistiges Eigentum zu schützen, bat mich HR ausdrücklich darum, dies nicht zu tun. Der gesamte Prozess wirkt wie "Brewdogging" - das Sammeln von kostenlosen Architektur-Blueprints, weil das interne Team nicht die Seniorität hat, diese selbst zu bauen.
Respektiert die Zeit und das geistige Eigentum eurer Kandidaten. Stellt keine 15-Stunden-Aufgaben, wenn niemand im Team die fachliche Reife hat, diese zu beurteilen. Ich habe meine Bewerbung formal zurückgezogen und eine DSGVO-Löschung beantragt.
Mehr Transparenz und Ehrlichkeit im Prozess
Wertschätzende Behandlung
- In der automatischen Eingangsnachricht daraufhin weisen das es länger dauern kann
- Bei Zeiten ein Status abgeben
Keine Verbesserungsvorschläge, alles prima!
Klare Kommunikation mehr Transparenz und nicht den Bewerber im Gespräch ins „offene Messer“ laufen lassen. Auch im Anschluss Stillschweigen und keinerlei Feedback mehr. Sehr schade und befremdlich.
Aus dem erlebten Bewerbungsprozess können keine Verbesserungsvorschläge gegeben werden. Weiter so! Der gesamte Prozess war sehr angenehm, die Meetings waren strukturiert sowie professionell und gleichzeitig locker.
So verdient kununu Geld.