Ausbildung bei Conrad
Arbeitsatmosphäre
Durch teilweises Homeoffice auch während der Ausbildung ist es ziemlich angenehm. Die Büros sind leider oft laut und man kann sich schlecht konzentrieren, außerdem wird es im Sommer auch oft sehr heiß. In solchen Fällen darf man aber auch ins Homeoffice wechseln.
Karrierechancen
Insgesamt okay. Es gibt viele Mitarbeiter, welche seit Jahren/Jahrzehnten dort arbeiten und sich klassisch hoch gearbeitet haben. Als Azubi schaut das anderes aus aufgrund der fehlenden Übernahmen. Mit einer Übernahme muss man bei Einstellung nicht rechnen, das sind die seltensten Fälle. Auch wenn sich viele Azubis wünschen würden, eine feste Stelle später zu erhalten. Es fühlt sich teilweise an, als würden eher überqualifizierte Leute eingestellt werden, als die, die mit den Prozessen und den Menschen bereits vertraut sind. Die Wertschätzung dahingehend ist leider nicht so groß.
Arbeitszeiten
Gefiel mir sehr gut. 40 Stunden mit Gleitzeit. Man kommt und geht wann man will, ungefährer Rahmen vorgegeben. Durch Abstimmung mit der aktuellen Abteilung kann man auf Überstundenbasis auch sehr spontan früher aufhören oder auch Urlaub nehmen - natürlich je nach Kulanz und Arbeitsvolumen. Viele Abteilungen sind da sehr entspannt, solange man alles erledigt bekommt. Je nach Abteilung ist ein Arbeitsbeginn von 7-9 Uhr für Azubis der Rahmen.
Ausbildungsvergütung
Ausbildungsvergütung ist typisch. Manche Betriebe bezahlen etwas mehr, im Vergleich zu anderen in derselben Ausbildung sind wir aber ziemlich der Durchschnitt.
Die Ausbilder
Bemühte Ausbilder mit offenen Ohr. Oft merkt man, dass die Ausbilder selbst genug Stress haben und deshalb der Fokus nicht auf den Azubis liegt. Ein Punkt der das ganze unterstützt ist, dass es leider auch nach 3-jähriger Begleitung der Azubis keinen richtigen Abschied gab. Nicht mal kurz eine halbe Stunde nochmal alle zusammentrommeln - garnichts, außer man hat sich zufällig am Flur gesehen. Für viele, vorallem junge Leute deren erste Arbeitserfahrung das war, eine sehr prägende Zeit die ohne Tschüss und meist ohne Übernahme beendet ist.
Spaßfaktor
Je nach Abteilung variiert es an Vielfalt und Spaß.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wenn man Gas gibt und Engagement zeigt kriegt man oft spannende und fordernde Aufgaben zugetraut. Allerdings gibt es auch Abteilungen in denen das typische „abarbeiten“ an der Tagesordnung ist und man sich eher langweilt - Weil: zu viel Zeit, zu wenig Aufgaben.
Variation
Sehr viel Variation während der Ausbildung - durch regelmäßige Abteilungswechsel hat man am Ende der Ausbildung meist 6-7 Abteilungen kennengelernt. Bei der Wahl der Abteilungen kann man weitestgehend mitwirken was mir sehr gut gefiel. Wenn man also seinen Schwerpunkt findet, kann man gezielt in den Bereichen eingesetzt werden.
Respekt
Natürlich abhängig davon, mit wem man redet. Ich hatte aber das Gefühl, ich wurde wie ein vollwertiger Mitarbeiter behandelt, anstatt einfach als Azubi. Man kann sich aufjedenfall Respekt verdienen. Natürlich gibt es einzelne Kollegen bei denen man ein anderes Gefühl hat, ich würde es aber keineswegs auf Conrad insgesamt übertragen wollen.

