164 von 544 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
164 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
164 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Wird einfach gekündigt ohne Vorgespräch
Kommunikation und nicht einfach kündigen
Voll ok
Vollnok
Gibt nichts
Geht
Geht
Team ist super
Geht
Geht garnicht
Voll ok
Keine Kommunikation von den Vorgesetzten
Mann hört viel negatives von Frauen
Naja
Gutes Team und sehr interessante Aufgaben - man kann viel bewegen und man bekommt Freiräume
Das Image verbessern vor allen Dingen in der Außendarstellung aber daran wird schon gearbeitet, wie z.B. Werbepartner beim Biathlon.
Ein wenig mehr Flexibilität bei den Homeoffice Regeln - vor allen Dingen im Zuge der aktuelle Lage mit den erhöhten Spritpreisen.
Alle Kollegen sehr kollegial und hilfsbereit
Ausbaufähig aber wir tun schon einiges dafür.
Es wird Homeoffice angeboten - vielleicht ein wenig mehr Lösungen fände ich besser.
Bin noch relativ neu aber hier wird es sicherlich was geben.
Top kann nicht besser sein
Sehr vertrauensvoll und die Mitarbeiter werden nicht alleine gelassen.
Top es gibt aber Unterschiede zu den Standorten.
Mitarbeiter werden nur als Kostenfaktor und als Schuldiger gesehen. Da wird z.B. ein Büro in Polen aufegebaut, weil die Leute in Hirschau zu teuer sind. Aber wenn es um die Geschäftsleitung geht ist Geld da.
Viele Kollegen sind in Ordnung aber mit Vorsicht zu geniesen.
Nur unter direkten Kollegen
Gibt nicht viele ältere.
Schwach
Schlecht
Die offene Du-Kultur bis ins C-Level sowie der insgesamt respektvolle Umgang miteinander tragen zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei. Besonders hervorzuheben ist der sehr starke Kollegenzusammenhalt, der den Arbeitsalltag deutlich erleichtert.
Positiv ist außerdem die mittlerweile klarere strategische Ausrichtung, insbesondere im Marketing, die für nachvollziehbare Entscheidungen und interessante Aufgaben sorgt. Führungskräfte geben Informationen grundsätzlich weiter, und wichtige Themen werden transparent in Town-Halls adressiert.
Trotz bestehender Herausforderungen ist erkennbar, dass an vielen Stellen aktiv an Verbesserungen gearbeitet wird – sei es beim Wiederaufbau von Vertrauen, bei der internen Kommunikation oder in der Zusammenarbeit in den Teams. Abgerundet wird das Gesamtbild durch eine gute IT-Ausstattung und eine qualitativ überzeugende Kantine.
Die Arbeitsbedingungen sind in vielen Bereichen nicht mehr zeitgemäß. Das veraltete Bürogebäude, fehlende Klimatisierung, Lärmbelastung im Großraumbüro sowie allergikerunfreundliche Teppiche erschweren konzentriertes Arbeiten.
Die Präsenzpflicht von drei Tagen pro Woche am Standort Hirschau wirkt unflexibel und steht sowohl einer besseren Work-Life-Balance als auch nachhaltigem Arbeiten entgegen. Insbesondere aufgrund der schlechten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr führt dies zu langen Pendelzeiten und zusätzlichen Emissionen.
Auch die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind ausbaufähig. Interne Entwicklung wird zu selten priorisiert, Weiterbildungen hängen stark vom jeweiligen Budget ab.
Zudem sind Gehalt und Sozialleistungen im Branchenvergleich eher unterdurchschnittlich und bieten wenig zusätzliche Anreize. Das Image des Unternehmens leidet weiterhin unter der Schließung der B2C-Filialen und der noch unzureichend kommunizierten strategischen Neuausrichtung auf B2B.
Eine flexiblere Ausgestaltung der Präsenzregelung sowie moderne Arbeitsmodelle wie Workation oder erweitertes Remote Work würden sowohl die Work-Life-Balance als auch das Umweltbewusstsein deutlich verbessern und die Attraktivität des Standorts erhöhen.
Zudem besteht klarer Modernisierungsbedarf bei den Arbeitsbedingungen. Eine zeitgemäße Bürogestaltung mit besserem Raumklima, reduzierter Lärmbelastung und allergikerfreundlichen Materialien würde die tägliche Arbeit spürbar erleichtern.
Im Bereich Karriere und Entwicklung wären transparentere interne Aufstiegsmöglichkeiten sowie eine stärkere Förderung von internen Talenten wünschenswert. Weiterbildungsmaßnahmen sollten weniger stark vom jeweiligen Budget abhängen und langfristiger geplant werden.
Auch die interne und externe Kommunikation könnte weiter geschärft werden, insbesondere um die strategische Ausrichtung auf den B2B-Markt klarer nach außen zu tragen und Missverständnisse über die Zukunft des Unternehmens zu vermeiden.
Insgesamt sind viele positive Ansätze vorhanden – durch konsequente Weiterentwicklung in diesen Bereichen könnte das Unternehmen nachhaltig an Attraktivität gewinnen.
Insgesamt ist die Arbeitsatmosphäre gut. Der Umgang ist durchweg per Du, auch bis in das C-Level hinein, was zu einer offenen und modernen Unternehmenskultur beiträgt. Positiv hervorzuheben ist, dass mittlerweile erfahrene Führungskräfte eingesetzt sind, die fachlich kompetent sind und wissen, wovon sie sprechen.
Das menschliche Miteinander ist insgesamt in Ordnung. Die in der Vergangenheit erfolgte Zentralisierung hat allerdings spürbar Vertrauen innerhalb der Belegschaft gekostet. Dieses Vertrauen wird aktuell jedoch durch erfolgreiche Maßnahmen Schritt für Schritt wieder aufgebaut, was sich zunehmend positiv auf das Arbeitsklima auswirkt.
Das Image ist aktuell noch stark angekratzt, was vor allem auf die Schließung der Filialen für B2C-Kunden zurückzuführen ist. Dieser Schritt hat bei vielen Außenstehenden für Irritation und auch Unmut gesorgt.
Die strategische Ausrichtung ist jedoch eindeutig: Fokus auf B2B. In diesem Bereich baut sich Conrad derzeit wieder sichtbar und positiv auf. Leider ist diese Neuausrichtung am Markt noch nicht ausreichend bekannt. Viele gehen weiterhin davon aus, dass das Unternehmen „weg vom Fenster“ oder wirtschaftlich angeschlagen sei, was dem tatsächlichen Kurs und den aktuellen Entwicklungen nicht gerecht wird.
Homeoffice ist grundsätzlich möglich, allerdings besteht eine Präsenzpflicht von drei Tagen pro Woche am Standort Hirschau. In einer ländlichen Region mit eingeschränkter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr bedeutet das für viele Mitarbeitende: Auto fahren und pendeln – je nach Wohnort mit mehr oder weniger Kilometern.
Die Gewinnung neuer Fachkräfte im näheren Umkreis von Hirschau gestaltet sich dadurch zunehmend schwierig. Entsprechend wurden Ausnahmeregelungen eingeführt, diese greifen jedoch erst ab größeren Entfernungen. Was derzeit noch fehlt, sind moderne Konzepte wie Workation oder weitergedachte New-Work-Modelle. Mit Blick auf die neue Vice President People besteht jedoch Hoffnung, dass sich in diesem Bereich künftig positive Entwicklungen ergeben.
Gesetzliche Vorgaben werden eingehalten und es gibt Bestrebungen, insbesondere im Energiebereich möglichst stromautark zu arbeiten. Diese Maßnahmen greifen nicht nur am Standort Hirschau, sondern auch in der Logistik.
Gleichzeitig steht dem jedoch das verpflichtende Pendeln vieler Mitarbeitender an drei Tagen pro Woche gegenüber. Die dadurch entstehenden Emissionen dürften einen Großteil der positiven Effekte wieder relativieren. In diesem Zusammenhang wäre eine konsequentere Ausrichtung auf nachhaltige Arbeitsmodelle wünschenswert.
Die Aufstiegschancen sind aus meiner Sicht eher begrenzt. Interne Mitarbeitende werden bei der Besetzung höherer Positionen nicht immer vorrangig berücksichtigt, da externe Kandidatinnen und Kandidaten häufig bevorzugt werden.
Weiterbildungen können grundsätzlich beantragt werden. Ob diese genehmigt werden, hängt jedoch stark vom verfügbaren Budget ab – ist dieses vorhanden, werden Maßnahmen ermöglicht, andernfalls nicht.
Hier gibt es nichts zu beanstanden. Die Kolleginnen und Kollegen stehen stark füreinander ein und der Zusammenhalt ist sehr ausgeprägt. Lästereien, Mobbing oder vergleichbare negative Verhaltensweisen, wie man sie aus anderen großen Konzernen kennt, sind hier nicht zu beobachten.
Besonders positiv ist, dass Mitarbeitende eigenständig immer wieder schöne Teamevents organisieren. Für abteilungsübergreifende oder größere Events steht leider kein Budget mehr zur Verfügung, sodass diese privat finanziert werden müssen. Angesichts des sehr guten kollegialen Miteinanders macht man das jedoch gerne.
Im Zuge der Zentralisierung wurden neue Teamleads eingesetzt, die teils in Deutschland, teils in den Niederlanden und teils in Polen angesiedelt sind. Dadurch ist der persönliche Austausch nicht immer einfach und erfordert zusätzliche Abstimmung.
Insgesamt funktioniert die Zusammenarbeit jedoch solide und die Unterstützung, die man im Arbeitsalltag benötigt, ist grundsätzlich gegeben.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt deutlich ausbaufähig. Das Bürogebäude stammt aus den 1980er-Jahren, was man im Alltag klar merkt: Im Sommer wird es sehr warm, da keine Klimaanlage vorhanden ist, und im Winter ist es stellenweise kalt und zugig.
Positiv ist, dass teilweise höhenverstellbare Schreibtische eingeführt und neue Bürostühle angeschafft wurden. Auch die IT-Infrastruktur ist auf einem zeitgemäßen Stand. Weniger gelungen sind jedoch die Teppichböden, die insbesondere für Allergiker problematisch sind. Hier könnten ein moderner Bodenbelag, ein paar modernere Möbel und ein frischer Anstrich spürbar zur Modernisierung beitragen.
Zusätzlich ist die Arbeit im Großraumbüro oft sehr laut. Durch die Vielzahl an Meetings, die direkt am Arbeitsplatz stattfinden, leidet die Konzentration bei intensiven Aufgaben deutlich.
Positiv hervorzuheben ist hingegen die Kantine: Trotz einer Preiserhöhung zum Jahr 2026 ist das Essen lecker und die Verpflegung insgesamt sehr gut.
Grundsätzlich ist man gut informiert. Führungskräfte geben relevante Informationen weiter und auch das C-Level spricht in Town-Hall-Meetings die notwendigen Punkte offen an. Diese sind häufig mit Lob verbunden, enden jedoch meist mit einer klaren Erwartungshaltung, dass mehr Einsatz notwendig ist.
Auf Abteilungsebene fehlt es stellenweise noch an regelmäßigem Austausch und an der vollständigen Weitergabe von Informationen. Allerdings ist positiv zu sehen, dass die Team-Leads mittlerweile aktiv daran arbeiten, die Kommunikation zu verbessern. Wie in jedem größeren Unternehmen gilt: Je mehr Mitarbeitende, desto anspruchsvoller wird es, alle relevanten Informationen rechtzeitig an die richtigen Stellen zu bringen.
Das Gehalt entspricht dem Üblichen, liegt innerhalb der Branche jedoch eher im unteren Durchschnitt. Mehr wäre natürlich immer wünschenswert, was vermutlich auch mit dem Standort Hirschau und dessen Lage abseits größerer Ballungsräume zusammenhängt.
Die Sozialleistungen beschränken sich größtenteils auf das gesetzlich Verpflichtende. Darüber hinaus gibt es Mitarbeiterrabatte für eher nur unalltägliche Dinge sowie Corporate Benefits. Angebote wie JobRad sind vorhanden und entsprechen dem Standard, den auch viele andere Unternehmen bieten. Aber den bekannten Obstkorb gibt es beispielsweise nicht.
Durch den neuen CSO im Marketing gibt es endlich wieder eine klare strategische Ausrichtung. Entscheidungen wirken nicht mehr willkürlich, sondern nachvollziehbar und fundiert. Der fachliche Input ist wertvoll und bringt einen persönlich wie auch inhaltlich weiter – ein klares Lob an dieser Stelle.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und machen Spaß. Man kann Verantwortung übernehmen und die eigene Expertise wird ernst genommen, statt regelmäßig infrage gestellt zu werden.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark abhängig von der Abteilung in der man arbeitet und von den Kollegen. Die meisten Abteilungen halten zusammen und es macht Spaß, ein Teil davon zu sein.
Durchwachsen. 3 Tage Präsenz Pflicht und keine Erlaubnis aus dem europäischen Ausland zu arbeiten sprechen für sich.
Wenn Du Dich nicht proaktiv darum kümmerst, wird das nichts.
Könnte besser sein
Was notwendig ist wird gemacht, aber nur das.
Wir oben schon geschrieben, meist super
ebenso
Hängt vom Vorgesetzten ab. Da gibt es die ganze Bandbreite von katastrophal bis super.
Klimaanlagen wären schon nicht schlecht. Bei Hitze gehst Du ein und bei Kälte bringst Du besser eine Wolljacke mit.
Unterirdisch. Es wird immer behauptet, man bemühe sich um gute Kommunikation, aber das erfolgt nur punktuell. Es gibt keine klaren Regeln. Wenn Mitarbeiter ausscheiden, erfährt man das oft erst, wenn irgendwann Nachfragen kommen, weil der entsprechende Mitarbeiter nicht mehr da ist.
kein Thema, Gleichberechtigung ist selbstverständlich
Wer interessante Aufgaben sucht, der wird sie finden. Aber man kann sich natürlich immer davor drücken.
Fand ich: "Die alten Firmen-Eigenschaften - Vertrauen, miteinander, zusammen wachsen - TEAM-Fähigkeit" !! <-- das hat Conrad leider in den letzten 15 Jahren verloren.
"Leider - ist dieses Defizit - nur immer an Hand von gewissen Personen - in Vergessenheit geraten" !!
Ich muss leider meine äußerst enttäuschende Erfahrung mit den Führungskräften ab Bereichsleiter / Categorie-Management in diesem Unternehmen teilen.
Es mangelt deutlich an klarer Kommunikation, Transparenz und einer professionellen Zusammenarbeit - intern sowie extern mit div. Partnern (Hersteller oder. Lieferanten).
Entscheidungen werden häufig ohne Rücksprache oder Verständnis für die Situation der Lieferanten getroffen, was die Zusammenarbeit erheblich erschwert.
Es fehlt an Empathie, Verlässlichkeit und einer echten Wertschätzung für die Partner.
Insgesamt hinterlassen die Führungskräfte den Eindruck, dass sie die Bedeutung einer fairen und respektvollen Geschäftsbeziehung nicht wirklich erkennen, was das Vertrauen und die Zusammenarbeit stark beeinträchtigt.
Ich hoffe sehr, dass in Zukunft mehr Wert auf eine kompetente und partnerschaftliche Führung gelegt wird und machen Vorgesetzte ab "Bereichsleiterebene / Categorie-Management" - etwas mehr Ihren Kopf frei machen - andernfalls wird das in den nächsten Jahren nichts mehr.
Führungskräfte sollten aufgrund von Entscheidungen auf die aktuelle "wirtschaftliche bzw. soziale Ebende" gebracht werden und nicht auf (ggf.) persönliche Belange Entscheidungen treffen - welche zum Nachteil für die gesamte Kommunikation sowie Lieferkette zurück zu verfolgen sind !
Es macht den Anschein, das manche Führungskräfte einfach nur Ihren Willen ohne Sinn und Versand umsetzen wollen.
Zu viele Vorgesetzte mit unklaren Vorgehensweisen !
Generell - ein sehr guter Arbeitgeber - mit Möglichkeiten !
Aber die Mitarbeiter - dienen nur noch als Mitarbeiter - das mit einander hat hier in den letzten Jahre ziemlich gelitten !
Sehr gute Möglichkeiten !
Gibt es und wir auch Ermöglicht
Ich würde mal sagen für "bayrische Verhältnisse" - alles OK - allerdings, macht der Standord "Hirschau" (als Zentrale) - schon gewisse Abhängigkeiten - wo Conrad "nicht" die marktüblichen Forderungen erfüllt.
Perfekt - hier erfüllt Conrad Electronic die Erwartungen !!
Unteres Management - arbeitet perfekt zusammen...jeder hilft jeden - im Bereich der Möglichkeiten !
(teilweise) werden Erfahrungswerte nicht geschätzt - zumindest im Einkauf / Product-Mangement bei Conrad Electronic !!
In anderen Abteilungen passt das ganze !
Diktatorische Kommunikation - deren Wort ist die Basis !
Der Handlungsspielraum für eine "normale Gesprächsrunde" ist leider über die min. letzten 15 Jahre vernachlässigt worden - jetzt herrscht nur noch - ich als "Chef" bestimme und Du musst oder sollst es so umsetzen.....
Passt in der Regel - außer wiederum im Einkauf / Product-Management - wo es erwartet wird, auch im (ggf.) Urlaub erreichbar zu sein, um Themen usw... zu klären, welche Wichtig sind.
Diktatorische & nicht marktübliche Kommunikation der Vorgesetzen (ab - Bereichsleiter-, Categorie Manger-Ebene) !
Funktioniert
Verschiedene Ausbildungs-, Veränderungsmöglichkeiten im Konzern
Mehr systematisch arbeiten und professionellere Prozesse. Dann würde es noch besser laufen.
Die Arbeitsatmosphäre ist mal mehr und mal weniger gut. Grundsätzlich denke ich, dass sich die meisten wohl fühlen. Man erkennt auch Bemühungen für eine gute Atmosphäre zu sorgen (z.B. Walk & Talk Format, Summer Goodies). Dies ist aber auch stark von den Personen abhängig. Manche Führungskräfte sind People Catcher, die sich für ihre Mitarbeiter einsetzen, andere eher distanziert und zahlengetrieben. Schön wäre es, wenn es öfters öffentlich Lob geben würde. Man fällt doch schneller in Kritik zurück. Auch das Thema Change wird nicht wirklich Rechnung getragen. Man ist veränderungsbereit, nimmt aber manche, vor allem langjährige, Mitarbeiter teilweise nicht richtig mit, was dann zu unnötigen Widerstand oder Unverständnis führt.
Das Image ist gefühlt im Markt besser als es intern wahrgenommen wird.
Die Work-Life-Balance ist gut, war aber schon mal besser. Während Corona wurde eigentlich bewiesen, dass die Arbeit full remote möglich ist. Dies wurde allerdings dann wieder zurückgenommen auf 3 Tage Anwesenheit und 2 Tage Home Office. Wer weiter wegwohnt, darf auch mehr im Home Office arbeiten. Führungskräften ab einem gewissen Level und die in der Umgebung wohnen, müssen seit diesem Jahr an 5 Tagen die Woche da sein. Insgesamt herrscht also ein großer Flickenteppich an Regelungen, die nicht immer Sinn ergeben und vielleicht eher Ausdruck mangelnden Vertrauens oder Kontrollwahn sind. Die unterschiedlichen Regelungen hinsichtlich der Distanz sind aber nötig, da man sonst gewisse Stellen vermutlich einfach nicht besetzen könnte. Schön wäre es den Führungskräften wieder mehr zu vertrauen, dass sie ihre Teams richtig aussteuern und wieder zur Corona-Regelung zurückzukehren. Vor allem da man aktuell wohl viel in die Fortbildung von Führungskräften investiert. Darüberhinaus kann Urlaub flexibel genommen werden. Besondere Berücksichtigung von Eltern oder pflegenden Angehörigen gibt es aber nicht.
Karriere ist möglich, wenn man sich einsetzt. Es gibt aber keine systematischen Karrierepfade. Weiterbildungen werden angeboten. Meist sind es digitale Kurse, aber in letzter Zeit merkt man auch, dass es wieder mehr Schulungsangebote vor Ort gibty
Das Gehalt ist okay und meist marktüblich für die Region und Branche.
Hier wird einiges getan. Bei Verpackungsmaterialien (Logistik und Eigenmarken) achtet man schon seit einigen Jahren auf Nachhaltigkeit. Auch das Thema Energie ist mittlerweile schon recht grün durch Solarstrom. Das Unternehmen unterstützt auch soziale Initiativen mit Spenden. Compliance wird mittlerweile sehr ernst genommen.
Die Zusammenarbeit mit den meisten Kollegen unterhalb der Führungsriege ist sehr gut. Die meisten sind immer hilfsbereit und interessiert. Auch abteilungsübergreifend funktioniert dies gut.
Es gibt viele Kollegen mit langer Betriebszugehörigkeit (40+ Jahre teilweise). Wenn man Einsatz zeigt und bereit ist dazuzulernen, dann sind auch ältere Kollegen sehr geschätzte Mitarbeiter. Ebenso werden in meiner Wahrnehmung auch Menschen mit 50+ gerne eingestellt, wenn sie durch ihre Erfahrung und Fachwissen beitragen können.
Die meisten Vorgesetzten sind okay. Viele sind bemüht auch ihre Teams mitzunehmen und für eine gute Arbeitsatmosphäre zu sorgen und die Mitarbeiter einzubeziehen. Allerdings merkt man manchmal, dass zwischen den Führungskräften bzw. Abteilungen teilweise schlechte Stimmung, fehlendes Vertrauen oder Zielkonflikte bestehen. Diese Konflikte werden dann oft nicht gelöst, sondern schwellen weiter. Im Extremfall kann dies dann schon mal zu gegensätzlichen Zielen oder unbewusster Arbeit an denselben Themen führen. Auch gibt es nur selten echte Konsequenzen, wenn Ziele nicht erreicht oder Zeitpläne nicht eingehalten werden. Die Mitarbeiter werden zu Themen wie der Strategie eher noch selten eingebunden. Meist wird dies nur im Vorstand oder auf Ebene der Führungsriege diskutiert.
Die Arbeitsbesingungen sind meist gut. Man arbeitet seit vielen Jahren in der Google-Welt und hat somit für den Großteil der Arbeit moderne Tools. Die Laptops werden bei Bedarf erneuert. Die Ausstattung der Räume ist etwas in die Jahre gekommen, wird aber schrittweise erneuert. Es gibt sicher Unternehmen mit moderneren Büros, aber für ein über 100 Jahre altes Unternehmen, das schon Jahrzehnte am Standort ist, und im Vergleich zu anderen Handelsunternehmen, ist es nicht schlecht. Am meisten merkt man das Fehlen einer Klimaanlage und Kleinikeiten wie fehlende Whiteboards oder nicht aufgefüllte Verbrauchsmaterialien wie Papier und Marker in den Meetingräumen.
Der Vorstand ist bemüht regelmäßig und transparent zu kommunizieren. In den letzten Jahren wurden viele verschiedene Formate (AMA, Lunch & Talk, use) ausprobiert. Als langjähriger Mitarbeiter muss ich sagen, dass es deutlich mehr ist als früher. Leider wurden viele Formate auch schnell wieder eingestellt, was aber mehr daran liegt, das kein Interesse des Großteils der Mitarbeiter bestand. Kritisch ist, dass in letzter Zeit viele Formate (Town Halls, Strategy Talks) nur noch in Echtzeit bzw. vor Ort abgehalten werden, ohne Videoaufnahme, und man somit im Krankheitsfall oder Urlaub die Infos nicht aus erster Hand mitbekomt. Auch ist zu manchen Themen wie die Strategie die Kommunikationsfrequenz vielleicht etwas zu niedrig. Abseits vom Vorstand müssten vermutlich manche Führungskräfte noch mehr in Kommunikation geschult werden, da die Diskrepanz zwischen Abteilungen doch wahrnehmbar ist.
Ich kann keine Unterschiede in der Behandlung zwischen den Geschlechtern erkennen. Je weiter man im Management nach oben schaut, desto mehr Männer sitzen dort. Dies wird aber nicht systematisch getrieben, sondern entspricht wohl dem Marktstandard. Man hat auch keine Quoten, sondern achtet klar auf die fachliche Qualifikation. Auf Teamleiterfunktion gibt es dann verhältnismäßig mehr Frauen mit Führungsverantwortung.
Die Aufgaben sind meist interessant. Natürlich in Abhängigkeit von der Funktion. Wenn man was bewegen möchte, dann kann man dies im Normalfall auch. Man merkt allerdings, dass es einen kleinen Kreis an Kollegen gibt, die mehr machen als andere und auch vom Vorstand immer wieder für Projekte nominiert werden. Hier könnte man manche Aufgaben vielleicht auf breitere Schultern verteilen.
Durch die Möglichkeit teilweise Home-Office zu machen sehr gut
In meinem Team und auch in den Teams mit welchen ich zusammen arbeite herrscht ein sehr gutes Arbeitsklima
Sehr nahbar/ nicht von oben herab
Ich kann komplett autonom arbeiten und eigene Ideen einbringen
...
Meiner Meinung nach werden motivierte Mitarbeiter ausgenutzt
Quasi alles anders machen
Unangenehm
Die Conrad Marke ist lange nicht mehr das was es mal war
So wie ich es gesehen habe machen viele Leute nichts und wenige machen alles
Mir wurde keine angeboten
Soweit ich es gesehen habe zahlen fast alle anderen mehr
Ich habe keine soziale oder umweltschutz Maßnahmen mitbekommen
Irgendwann waren nicht mehr viele Kollegen übrig
Meiner Meinung nach mussten Leute die viel konnten einfach nur mehr machen
Innerhalb eines Jahres mehr als 3 Chefs, da alle freundlich gegangen wurden
Meiner Meinung nach wird die 'familiäre Kultur' nur als Vorwand benutzt die Mitarbeitenden schlechter zu behandeln und zu bezahlen
Vor allem Entscheidungen von oben wurden nicht erklärt oder begründet
Meiner Meinung nach wurden alle gleich schlecht behandelt.
Allerdings kannte ich auch keine Frauen in einer Führungsposition
Ich hatte keine
Work-Life-Balance
Fehlnde Offenheit & Innovation, zwischenmenschliches geht unter, Distanz der Führungskräften zum Team, viel arbeit vor Ort trotz dem Standort, niedriges Gehalt
Offenheit, Innovation, Gehalt
Wenig Zusammenhalt, viele Entlassungen derzeit; Meiner Meinung nach viel altmodisches Denken, wenig Offenheit für Innovation
Ist den meisten Leuten, wenn dann von früher bekannt. Die meisten Leute in meinem Umfeld dachten, dass es die Firma nicht mehr gibt.
Die Arbeitszeiten sind in Ordnung
Während meiner Zeit keine Weiterbildungsmöglikeiten
Unterdurchschnittlich
Bei Verpackungen wird z.T. darauf geachtet. Aufgrund der Office Politik trotz des abgelegenen Standorts würde ich das Bewusstsein aber eher niedriger einstufen.
Begrenzter Kontakt über die Abteilung hinaus, aber in der Abteilung ok
Hier ist mir nichts aufgefallen. Die Lohnprogession ist aber sehr schlecht. Es gibt dennoch viele langjährige Mitarbeiter (vermutlich aufgrund der mangelden Alternativen in der Region)
Arbeiten auf Distanz, keine gute Kommunikation
Veraltete Technik/Arbeitsplätze im Vergleich zu meinen anderen bisherigen Arbeitgebern
Die Town Hall meetings haben meines Erachtens immer den Ablauf "wir haben unsere Ziele nicht erreicht, es läuft nicht, arbeitet mehr" auch generell schwierig mit den Vorgetzten
Funktioniert Großteils auf den unteren Ebenen. Kaum Frauen in Führungskräften.
Eher repetitiv
So verdient kununu Geld.