3 von 25 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich schätze sehr, dass wir auf lokaler Ebene viel Verantwortung tragen – jeder Standort agiert wie ein Unternehmen im Unternehmen.
Ich finde es stark, dass es bei uns keine Hierarchie gibt – wir arbeiten als großes Netzwerk miteinander.
Ich profitiere von Lean Management: wenig Prozesse, schlanke Strukturen und eine moderne Tool-Landschaft, die Arbeit wirklich erleichtert.
Manchmal wirkt die schwedische ‚Fluffyness‘ für strategisch langfristig denkende Deutsche etwas zu hands-on und weniger plangetrieben. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz ein agiles Go-with-the-flow, das auf die Entwicklung im Markt reagiert unsere Wachstumsambition in einem agilen Mindset balanciert. Insofern ist der kulturelle Unterscheid hier ein guter Mix.
Nach 2,5 Jahren ist Consid in Deutschland naturgemäß noch weniger bekannt als etablierte Wettbewerber. Ein stärkerer Markenauftritt und noch mehr Sichtbarkeit am deutschen Markt würden Consid helfen, die besondere Kultur noch bekannter zu machen.
Offene, vertrauensvolle Kultur nach schwedischem Vorbild – geprägt von Augenhöhe und Respekt.
Als skandinavische Beratung mit klaren Werten sehr positiv wahrgenommen, aber die Bekanntheit kommt erst mit der Zeit.
Ein Kernwert der Unternehmenskultur, der durch flexible Modelle und realistische Erwartungen aktiv gelebt wird.
Continuous Development in Eigenverantwortung der Mitarbeiter unter Begleitung ihrer Mentoren und einer stetigen Feedbackeinforderung von Peers, das ist das Konzept. Ein Karrieremodell gibt es - wie in Schweden - nicht. Es geht nicht um Titel, sondern um Wirksamkeit.
Meines Erachtens überdurchschnittliche Vergütung und ergänzt durch Benefits, die das Wohlbefinden stärken.
Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung sind fest in den Werten verankert, aber für echte CSR-Projekte fehlt noch etwas Substanz.
Starker Zusammenhalt durch Teamgeist und gegenseitige Unterstützung – man zieht wirklich an einem Strang.
Erfahrung und Wissen werden geschätzt, Altersdiversität wird als Stärke wahrgenommen.
Fördern Eigenverantwortung und begegnen Mitarbeitenden auf Augenhöhe.
Die Offices sind so etwas wie die Signature von Consid. Wer einmal in einem Consid-Office war, wird sich immer daran erinnern.
Transparent und partizipativ, mit klaren Informationen und Raum für Mitgestaltung.
Vielfalt, Chancengleichheit und Gleichstellung sind fester Bestandteil der Unternehmenskultur.
Abwechslungsreiche Projekte mit viel Freiraum für Kreativität, viel Austausch mit sehr erfahrenen Beratern, echtes Sharing!
Die Kollegen sind wirklich tolle Menschen, mit denen man sehr gerne arbeitet. Auch in den Bereichen Consulting und HR sind die Führungskräfte von erster Güte und ein großer Mehrwert.
Kurzfristige Zahlen stehen über langfristiger und nachhaltiger Entwicklung, starkes Mikromanagement, fehlende Strategie, keine offene Kommunikation und Auseinandersetzung über Probleme, undifferenzierte Kritik, Desinteresse aus Schweden, ideale vorzutäuschen, welche mMn nicht gelebt werden.
Sich konsequent mit Problemen und Herausforderungen auseinanderzusetzen ist notwendig, besonders bei einer so jungen Kultur. Dieser Verantwortung wird man besonders im Sales Bereich nicht gerecht, sowohl in Deutschland als auch in Schweden. Dadurch, dass man sich einer offenen und tief gehenden Auseinandersetzung entzieht und nur oberflächlich angeht, werden die Probleme immer größer und struktureller. Meiner Auffassung nach ist das Verhalten von einigen Führungskräften, besonders aus Schweden unvereinbar mit der gewünschten Ziel-Kultur. Überflüssiges Mikromanagement sollte durch eine ernsthafte Auseinandersetzung der Herausforderungen ersetzt werden. Dabei sollte Priorität auf eine ernsthafte Sales-Strategie gelegt werden, welche meinem Empfinden nach gänzlich fehlt.
Ob das ganze normale Wachstumsschmerzen einer jungen Kultur sind oder es strukturell an den Führungskräften liegt, lasse ich mal dahingestellt.
Durch die Remote-Möglichkeit ist das Büro leider sehr leer. Diverse Bemühungen, die Präsenz und dadurch die Arbeitsatmosphäre zu verbessern tragen keine oder sehr wenige Früchte. Ein Großteil der "schwedischen Kultur" basiert auf kleinen Ritualen, welche allerdings durch den Arbeitsalltag nur unregelmäßig gelebt werden und keinen über Bezeichnungen hinausgehenden schwedischen Bezug haben. Gelegentliche Besuche der Geschäftsführung aus Schweden fühlen sich oberflächlich und ehr distanziert an. Gut gemeinte Verbesserungsvorschläge werden mMn oftmals als rechtfertigen wahrgenommen. Das Verhalten der schwedischen Chefs kenne ich so nur aus amerikanischen Großkonzernen.
In Schweden ist Consid ein großer und bekannter Name, in Deutschland allerdings noch recht unbekannt.
Geworben wird intern und vor Kunden mit einer positiven schwedischen Unternehmenskultur, einem Unternehmen welches ganz besonders Wert auf die Mitarbeiter legt, was allerdings stark von der Realität im Sales abweicht. Consid in Deutschland ist sehr geprägt von der Kultur der Unternehmen, von den am meisten abgeworben wurde.
Sehr geprägt durch das Vorleben der Führungskräfte. Die Regelarbeitszeit im Vertrieb wurde in der Regel täglich überschritten. In den ersten Monaten gab es im Sales zudem eine Art "On-Boarding-Zeit", in welcher z.B. Home-Office grundsätzlich verboten war, sollte kein wichtiger Grund vorliegen. Diese wurde mir vorher nicht kommuniziert und kam mMn für alle im Team überraschend. Die Führungskraft hat sich oftmals und regelmäßig aus dem Urlaub eingeklinkt und war sehr präsent.
Verschiedene Sportangebote sind nur sehr wenig und unregelmäßig zustande gekommen, da die Verantwortung diese zu organisieren und umzusetzen nur schwer mit der täglichen Arbeitslast in Verbindung zu bringen war. In den letzten Wochen wurde es etwas mehr und besser.
Gelegentlich gab es "Team-Events", bei welchen man den gesamten Abend im Büro verbracht und essen bestellt hat. Das Problem: Jeder dieser Abende wurde mit Arbeit verbunden. Dort hatte ich persönlich den Eindruck, dass aufgestaute Arbeitslast abgearbeitet werden soll (z.B. Kundenlisten in Excel pflegen) und weniger der Teamgedanke Treiber war.
Die allgemeinen Firmenabende waren immer freiwillig und sinnvoll (Kulturworkshops).
Umwelt:
Die Bemühungen umweltbewusst zu handeln sind meiner Auffassung nach sehr rar und oberflächlich. Zu einem zweitägigen Galadinner in Schweden sind wir fast alle geflogen, obwohl die Strecke mit dem Auto auch kein Problem gewesen wäre. Ein besonderer Umweltfokus beim Einkauf der Lebensmittel oder Ausstattung ist mMn auch wenn überhaupt zweitrangig.
Sozial:
Bei der Auswahl der Kunden und Partnern habe ich persönlich nie eine kritische oder moralische Auseinandersetzung erlebt. Business first, auch bei sehr fragwürdigen Unternehmen und Branchen.
Der Karriereweg ist mMn halbgar ausgearbeitet und wenig mit tatsächlichen Veränderungen der Tätigkeit verbunden. Ich habe nicht verstanden was sich durch einen neuen Titel faktisch an der Rolle ändern würde. Eine gemeinsame Zielvereinbarung wurde mir nie explizit mitgeteilt. Weiterbildung ist mir nicht bekannt.
Die Kollegen sind durch die Bank weg toll und besonders im Sales absolut top. Das Team hat sich allerdings halbiert und steht vor großen Veränderungen.
MMn das große Problem bei Consid. Es gibt zwei Seiten: Auf der einen Seite Vorgesetzte, die sehr gut sind und den Laden zusammenhalten. Diese sind allerdings wenig im Sales eingebunden. Auf der anderen Seite gibt es Vorgesetzte, die der Grund sind, weshalb mMn nie ein echtes angenehmes und wohlfühlendes Arbeitsklima, geschweige denn die "schwedische" Leitkultur entstehen kann.
Auf deutscher Seite herrscht ein mMn starkes narzisstisches Verhalten. Es gibt ein extremes Mikromanagement, besonders in der "On-Boarding-Zeit", was über alles sinnenhafte hinausgeht. Einige Bsp: Der Tag beginnt mit einem "Daily", in welchem jeder MA genau aufzählen soll, was er den Tag über macht. Die Führungskraft möchte in den ersten Monaten in sämtlichen Kundenmeetings dabei sein und ist darin auch überaus präsent. Kommunikation über Sales-Themen läuft ausschließlich über die Führungskraft und wird mMn vom Team ferngehalten. Eigenentscheidungen sind nur schwer möglich. Meiner Auffassung nach gibt es eine Atmosphäre die geprägt von Überwachung ist. Eine ernstzunehmende Sales-Strategie gibt es mMn überhaupt nicht.
Die schwedische Führung interessiert sich überhaupt nicht für Themen außerhalb von Zahlen.
Das Büro ist sehr schön gelegen und auch geschmackvoll eingerichtet. Ein Ort der Eindruck macht. Die Standards wie Obst und Kaffee sind gegeben.
Im Sales hatten wir in den ersten Monaten kein Diensthandy und mussten deshalb mit den privaten telefonieren. Als irgendwann neue und gute Bildschirme bestellt wurden, wurden diese zuerst für die Consultants vorgesehen, obwohl diese selten in den Büros waren und die meisten nach Wochen noch ungenutzt rumstanden. Erst nach mehrmaligen Anmerken, durften auch im Sales diese Bildschirme genutzt werden.
Das genutzte CRM Tool ist mMn rückständig und wenig hilfreich, verkommt ehr zur Pflicht.
Nahezu sämtliche Kommunikation läuft über die Teamleitung, darauf wird sehr viel Wert gelegt. Das Austauschen untereinander im Team wird wie ich empfinde nicht gerne gesehen, es gibt dementsprechend z.B. keine Team-Meetings, die einen Raum zur offenen Kommunikation zulassen. Gut ist, dass unnötige Meetings rar sind, allerdings gilt dies auch für notwenige. Der Austausch mit der schwedischen Geschäftsführung ist zwar "jederzeit möglich", allerdings selten proaktiv und wenn, dann sehr oberflächlich. Ein ernsthaftes Interesse der schwedischen Führungsebene konnte ich persönlich nie wahrnehmen und war rein auf Zahlen fokussiert.
Mein Gehalt war sehr gut, ein Jobticket gab es ebenfalls. BAV oder VWL sind mir zumindest nicht bekannt. Die Dienstwagenregelung ist mMn sehr teuer, allerdings auch flexibel kündbar.
Es gibt keine Benachteiligung, alle sind gleichberechtigt, allerdings ist der Männerüberschuss schon sehr stark, weshalb eine echte Vielfalt nicht da ist. Nach außen hin wird viel Aufwand betrieben das zu kaschieren.
Eingestellt wurde ich unter der Aussage, dass vor allem Bestandskunden in Deutschland ausgebaut oder Bestandskunden aus Schweden rübergeholt werden sollen. Die Realität war dann komplett anders: Es gibt eine bestimmte Anzahl an Meetings, welche täglich gebucht werden müssen, dies wird auch in Tools akribisch gepflegt und mit allen anderen in "Sales Challenges" verglichen.
Hauptsächlich bestand der Arbeitsalltag aus Kaltakquise über das Telefon. Also stundenlang Excellisten abtelefonieren und Meetings buchen. Der Weg über das Telefon wurde mMn auch klar vorgelebt, andere Methoden über z.B. LinkedIn oder Messen wurde weniger gern gesehen.
Da der Druck groß ist, die Consultants an Kunden zu bringen, lag der Fokus mMn auf "reinsellen", also kurzfristig Projekte zu gewinnen. Der langfristige und nachhaltige Kundenaufbau, bei dem nicht sofort etwas rauskommt, aber wenn dann umso nachhaltiger und gezielter, war aus Sicht der schwedischen Führungsebene zu langwierig. Aus Schweden gab es meiner Auffassung nach keinerlei Gefühl und Interesse für den deutschen Markt und dessen Eigenheiten und Herausforderungen. Was in Schweden funktioniert hat auch in Deutschland zu funktionieren.
Definitiv weniger Vielfalt, kein Firmenwagen, keine Kantine,
Anreizesystem verbessern