Potential
Gut am Arbeitgeber finde ich
Vielzahl an unterschiedlichen, spannenden Projekten, Expansions- und Veränderungswillen. Aufbruchstimmung, insbesondere bei internationalen Aufgaben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Entscheidungen vom Topmanagement fühlen sich oft an als würden sie aktuellen und vergangenen unternehmerischen Moden hinterherjagen, sind also stark tagesformabhängig und opportunistisch geprägt, statt sich erst einmal einen fundiert recherchierten, logischen und konsequenten Plan einer Unternehmensstrategie zu erarbeiten.
Verbesserungsvorschläge
Eine wahre flexible, moderne Arbeitszeiteinteilung orientiert an Vertrauensarbeitszeit und Arbeitsergebnissen statt Präsenz. Mehr MIT den neuen Mitarbeitern reden statt über sie, sprich mehr Partizipation ermöglichen und auch selbst entscheiden lassen.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich gut, konstruktives Miteinander, wenn auch Mikromanagement und Kontrollwahn bei einigen Chefs vorherrscht.
Image
Bei Bestandskunden grundsätzlich gut, sonst im Markt eher unbekannt.
Work-Life-Balance
Arbeitszeit lässt sich über Projekte grundsätzlich frei einteilen, Home-Office ist möglich. Aber Topmanagement hält an veraltetem Modell von Kernpräsenzzeiten fest statt echter, flexibler Arbeitszeiten.
Karriere/Weiterbildung
50/50, zum Teil in der aktuellen Situation der Expansion bieten sich neue Möglichkeiten auf operativer Ebene, aber viele Stellen bzw. Aufstiegsmöglichkeiten mit Entscheidungsgewalt oder strategischem Einfluss werden von der "alten Garde" / Bekannten besetzt bzw. für diese neu geschaffen.
Gehalt/Benefits
Je nachdem, durchschnittlich für die Firmengröße bis leicht darunter, kommt auf individuelles Verhandlungsgeschick an.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wenig bekannt bisher, bis auf Greenwashingabsichten wie "komplett auf E-Autos umstellen".
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut, viele hilfsbereite Kollegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr gut, voll integriert.
Vorgesetztenverhalten
Wie immer total personenabhängig, aber bei vielen generell eine Tendenz zu Mikromanagement und Kontrollwahn. Entscheidungen schwanken stark und werden anscheinend vom Topmanagement direkt auf die niedrigeren Ebenen durchgedrückt. Insbesondere alteingesessene Führungskräfte auf Abteilungs- oder Teamleiterebene trauen ihren jungen oder kürzlich abgeworbenen Mitarbeitern wenig zu (zu wenig Stallgeruch), blocken daher statt aktiv zu fördern. Ansonsten guter Umgang miteinander.
Arbeitsbedingungen
Einige Büros sind veraltet (90er Jahre) und bräuchten endlich eine Renovierung. IT-Ausstattung zwar vergleichsweise neu, aber Umfang nur auf das nötigste beschränkt. Für einige Dinge braucht es einen Antrag auf zusätzliche Beschaffung, sowohl für Hardware als auch Software.
Kommunikation
Hat sich über die Jahre stark verbessert, insbesondere durch die internen Meetings mit der Führungsspitze.
Gleichberechtigung
Sehr gut, alle haben die gleichen Chancen, Pflichten und Gehälter.
Interessante Aufgaben
Sehr unterschiedliche Projekte aus verschiedenen Branchen.
