Diktatur unter dem Deckmantel der Fürsorge
Gut am Arbeitgeber finde ich
Überdurchschnittliche Bezahlung und gute zusätzliche Vergütungen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Launenhaftigkeit der Führungskräfte
Wenig Möglichkeiten zur persönlichen Weiterbildung und so gut wie keine Aufstiegschancen
Verbesserungsvorschläge
Mehr Vertrauen in die Arbeitnehmer legen und diese mit einbeziehen.
Mitarbeitern Perspektiven geben und diese auch wirklich mit vorantreiben.
Arbeitsatmosphäre
Nach außen hin spielen alle die fröhliche Familie. Untereinander wird aber nur darüber gesprochen wie unzufrieden man ist.
Image
Contargo präsentiert sich bei weitem besser als die Realität es widerspiegelt.
Work-Life-Balance
Durch altmodische Schichtsysteme und Wochenendarbeiten kann man hier nicht von modernen Verhältnissen sprechen. Als erstes zählt, dass die Arbeit immer Vorrang hat.
Bei privaten Problemen wird aber versucht Freiraum zu schaffen.
Karriere/Weiterbildung
Man bekommt sehr selten Weiterbildungen, meistens nur die „Pflichtlehrgänge“ für Zertifizierungen der Firma.
Auf Wünsche und Anregungen wird nicht eingegangen und meisten scheitert es daran, dass man für die benötigte Zeit nicht fehlen kann.
Aufstiegschancen sind sehr sehr gering, da man das Potential hinter vielen guten Mitarbeitern nicht sieht.
Oft besteht der Aufstieg darin, dass man einfach zusätzliche Aufgaben bekommt und das dann als „Beförderung“ betitelt.
Gehalt/Benefits
Überdurchschnittlicher Verdienst und gute zusätzliche Leistungen wie Rentenvorsorge, Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ist nicht umsonst einer der großen Punkte der Contargo.
Es wird versucht Papierlos zu arbeiten und E-Mobilität voranzutreiben.
Lediglich für Mitarbeitet ist es aktuell nicht möglich das eigene E-Auto am Terminal zu laden.
Kollegenzusammenhalt
In vielen Fällen halten die Kollegen innerhalb einer Abteilung zusammen. Darüber hinaus ist der Zusammenhalt eher weniger vorhanden.
Umgang mit älteren Kollegen
Man versucht älteren Kollegen die Arbeit bis zur Rente zu ermöglichen und schaut auch darauf ob der Arbeitsplatz anpassbar ist.
Das ganze geschieht auch ohne die Arbeit auf jüngere umzuwälzen.
Vorgesetztenverhalten
Sehr durchwachsen und Personenabhängig. Viele Führungskräfte sind nur darauf bedacht, dass sie selber gut dastehen und weiter aufsteigen können. Arbeit wird unkoordiniert in die Abteilung geschmissen und unter den Führungskräften gibt es auch Unstimmigkeiten die auf den Schultern der Mitarbeiter ausgetragen werden.
Die Geschäftsführung besticht durch Desinteresse auf der einen Seite und durch Mikromanagement auf der anderen Seite.
Zudem verhalten sich viele Führungskräfte sehr emotional.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsmaterialien sind zum Teil schon etwas in die Jahre gekommen.
Um Modernisierungen zu bekommen muss man lange diskutieren und auch wenn Teile kaputt gehen, werden diese nicht ohne Diskussion erneuert oder repariert.
Kommunikation
Man erfährt nur das aller nötigste im besten Fall. Meistens muss man sich aber die Infos selber zusammensuchen.
Gleichberechtigung
Abgesehen vom typischen Faktor der Sympathien gibt es keine Benachteiligung durch Geschlecht, Religion, Sexualität oder andern Merkmalen.
Auch im alltäglichen Arbeiten findet man keine Form der Benachteiligung oder Diskriminierung.
Interessante Aufgaben
Es besteht das Potential auf spannende Projekte. Dafür muss man aber auch ganz klar Sachen an sich „reißen“ und diese Projekte auch den Vorgesetzten als wichtig vorzeigen und erklären.
In der Umsetzung ist man dann auch relativ frei und darf sich da auch entfalten.

