Enttäuschende Ausbildungserfahrung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr modernes Gebäude
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die buchhalterischen Aufgaben wie das Einsammeln der Post, das Einheften, Scannen und Zuordnen von Rechnungen sollten nicht Teil der Ausbildung zum Fachinformatiker sein. Diese Tätigkeiten nahmen fast einen ganzen Arbeitstag in Anspruch und mussten im Laufe der Woche immer wieder nachbearbeitet und korrigiert werden, sodass sie nie wirklich abgeschlossen waren. Das bremst einen Auszubildenden in seiner fachlichen Entwicklung und nimmt Zeit für relevante IT-Lerninhalte. Diese Aufgaben sollten ausgelagert oder klar von der IT-Ausbildung getrennt werden.
Die Ausbilder
Die Betreuung in der Ausbildung war leider nicht gut. Der eigentliche Ausbilder war fast immer in Meetings und kaum erreichbar. Die andere Person, die sich um mich kümmern sollte, konnte mir beim Reden nicht einmal richtig ins Gesicht schauen und wirkte insgesamt überfordert. Als Führungsperson war sie aus meiner Sicht nicht qualifiziert. Dadurch fehlten mir klare Anleitungen, Unterstützung und konstruktives Feedback.
Aufgaben/Tätigkeiten
Als Fachinformatiker bestanden meine Tätigkeiten größtenteils aus organisatorischen Aufgaben. In der Gesundheitsberatungsfirma fiel regelmäßig sehr viel Post an, oft ganze Stapel. Einmal pro Woche musste ich diese einsammeln, Rechnungen einheften, scannen, per E-Mail versenden sowie im System erfassen und zuordnen. Allein diese Aufgabe nahm fast einen ganzen Arbeitstag ein und hatte nichts mit IT zu tun, sondern eher mit buchhalterischen Tätigkeiten. Bei Fehlern gab es deutliche Kritik, obwohl es bei der Menge an Aufgaben nahezu unmöglich war, komplett fehlerfrei zu arbeiten.
Variation
Die IT Aufgaben und Tätigkeiten waren insgesamt gut.
Ausbildungsvergütung
Nichts Ansatzweise in der nähe von dem Tarifgehalt


