Es war mal besser.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die flexiblen Arbeitszeiten waren gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teils mangelnde und unklare Kommunikation
Schwankende Ziele, dadurch schwer, an einem Strang zu ziehen als Team
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiterfeedback nicht nur einholen, sondern auch ernst nehmen und damit arbeiten.
Kommunikation stärken. Es sind Menschen, die da arbeiten, keine Maschinen oder bloße Nummern.
Und ehrlich mit den Leuten sein.
Arbeitsatmosphäre
Remote-Arbeit, daher jeder selber für seine Atmosphäre verantwortlich;
oft entweder zu viel oder zu wenig Arbeit, nach einer Art prozentualem Normsystem (ein gewisser Teil abrechenbare Kundenarbeit, ein Teil nicht abrechenbare Kundenarbeit, win Teil internes), wer gerade zu wenig Kundenarbeit hatte, hatte eben Pech;
Es gab ein internes Hierarchiesystem von Beginner, Fachkraft und Spezialist, das sich auch im Gehalt wiederspiegeln sollte. Die Bedingungen für die Stufen wurden regelmäßig (nach oben) angepasst und teils auch stillschweigend geändert. So hat zu meiner Zeit nie jemand den Spezialisten erreichen können. Motivation sieht anders aus
Kommunikation
Besprochene Dinge wurden alle dokumentiert, dennoch gab es öfter Unstimmigkeiten (zur Führungsebene);
Teils überkorrekt in der geforderten Wortwahl und auch der Einhaltung der Meetingzeiten wenige Minuten überziehen war teils schon ungern gesehen;
Nur was vorher schriftlich auf der Agenda stand, durfte besprochen werden
Kollegenzusammenhalt
Recht kleines Team, das sich damals größtenteils gegenseitig unterstützt hat.
Das war wohl noch das beste am Unternehmen.
Work-Life-Balance
Selbst einzuteilende, flexible Arbeitszeiten, auch nachts oder am Wochenende möglich (ohne entsprechende Zuschläge); daher private Termine jederzeit möglich (außer zu Meetingzeiten natürlich);
Überstunden konnten abgesetzt werden
Vorgesetztenverhalten
Schwierig, meiner Meinung nach.
Oft nicht nachvollziehbare Entscheidungen, gerade zum Ende meiner Zeit dort.
Einwände und Team-Meinungen allgemein wurden zwar gesammelt, aber selten gehört oder etwas damit gemacht.
Es gab ständig Feedbackschleifen und Fragebögen zu allen möglichen Arbeitsabläufen. Das hat aber selten zu Verbesserungen beigetragen.
Interessante Aufgaben
Viele Bereiche, die mit dem kleinen Team versucht wurden, abzudecken. Vieles sollte dann zuletzt die KI übernehmen, ungeachtet der Qualität.
Es gab aber auch mal neue Themen, an die man sich ran wagen durfte. Im E-Commerce gibt es ja täglich Neues, an das man sich ran wagen muss/darf.
Gleichberechtigung
Offiziell alle gleich, inoffiziell verdienen alle unterschiedlich
Gehaltserhöhungen mussten teils hart diskutiert werden, oder haben einfach nicht stattgefunden, obwohl sie vorab in den intern abgesprochenen Bedingungen erfüllt waren.
Arbeitsbedingungen
Technik und Schreibtischstuhl wurden gestellt, war soweit in Ordnung. Wer neue Geräte benötigte, konnte sie über ein Formular beantragen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wurde mal darauf geachtet, welche Kunden rein geholt werden. Welche Umweltbilanz diese quasi haben und wie sie sozial drauf sind.
Zuletzt gab es da aber auch einige "Querulanten".
Es wurde sich für Kinderprojekte eingesetzt.
Firmenintern war es sozial manchmal eher mau.
Starke KI-Nutzung (hoher Energieverbrauch) und weniger soziale Benefits.
Gehalt/Benefits
Gehalt war nicht super hoch, aber kam pünktlich und es gab eine kleine Sonderzahlung für Spotify o.Ä.
Es gab zwischendurch eine Art Jahresendzahlung, die aber an den Gewinn der Firma gekoppelt war und zuletzt nicht mehr ausgezahlt wurde.
Je nach Dauer der Firmenzugehörigkeit gab es extra Urlaubstage.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wurde erwartet und z.T. durch Videos/Podcasts über Lernplattformen unterstützt.
Zertifizierte Weiterbildungen über IHK o.Ä. waren nicht möglich.