Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Coolblue GmbH erhält ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre bewerten viele Mitarbeiter:innen positiv: Sie beschreiben sie als offen, entspannt und geprägt von der niederländischen Unternehmenskultur. Der Kollegenzusammenhalt wird ebenfalls gelobt – Teams helfen einander, und neue Kolleg:innen werden herzlich aufgenommen. Das Image des Unternehmens gilt mehrheitlich als modern und wachstumsstark, jedoch bemängeln einige, dass das nach außen kommunizierte Bild nicht immer der internen Realität entspricht.
Kritischer fällt die Bewertung bei Gehalt und Karriere aus. Die Vergütung liegt nach Ansicht vieler Bewertenden unter dem Branchendurchschnitt, und Aufstiegschancen hängen vereinzelt eher von persönlichen Beziehungen als von Leistung ab. Auch die interne Kommunikation polarisiert: Während einige sie als of...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Coolblue GmbH erhält im Gesamtbild eine gemischte Bewertung. Einige Nutzer:innen beschreiben sie als offen, direkt und ehrlich, wobei kontinuierlicher Austausch und aktives Feedback geschätzt werden. Auch die Verfügbarkeit von Informationen wird von wenigen positiv hervorgehoben.
Jedoch überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass wichtige Informationen häufig verloren gehen – besonders in der dezentralen Struktur des Unternehmens und abteilungsübergreifend. Die Kommunikation wird als teils chaotisch beschrieben, geprägt von unklaren Zuständigkeiten und einer zu starken Abhängigkeit von E-Mails statt persönlichem Austausch. Wenige Nutzer:innen kritisieren zudem, dass entscheidende Informationen nicht konsistent weitergegeben werden und relevante Neuigkeiten oft nur zufällig bekannt werden. Übersetzungsprobleme sowie das schnelle Unternehmenswachstum werden als weitere Faktoren genannt, die die Kommunikation erschweren.
Das Vorgesetztenverhalten bei Coolblue GmbH erhält gemischte Bewertungen. Einerseits beschreiben einige Nutzer:innen ihre Vorgesetzten als respektvoll, authentisch und fair – mit offener Kommunikation, gegenseitigem Vertrauen und realistischen Zielvorgaben. Auch der freundliche Umgang auf Augenhöhe wird positiv hervorgehoben, wenngleich wenige Nutzer:innen mehr Wertschätzung neben der Leistungsorientierung wünschen.
Dem stehen kritischere Stimmen gegenüber: Einige Mitarbeiter:innen empfanden ihre Vorgesetzten als wenig präsent und unzuverlässig, mit kaum nachvollziehbarer Kommunikation und fehlender Einbindung in Entscheidungen. Kontrollierendes Verhalten und defizitorientiertes Feedback werden als belastend beschrieben. Lob oder Anerkennung vermissen diese Nutzer:innen weitgehend. Die gegensätzlichen Eindrücke deuten auf deutliche Unterschiede je nach Bereich oder Führungsperson hin, was das ausgeglichene Gesamtbild der Kategorie erklärt.
Die Arbeitsatmosphäre bei Coolblue GmbH wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Viele beschreiben das Arbeitsklima als angenehm, entspannt und respektvoll, geprägt von gegenseitiger Hilfsbereitschaft und einem freundschaftlichen Umgang. Die Beziehung zu Vorgesetzten und Kolleg:innen gilt als offen und herzlich, und einige heben hervor, dass Erfolge gemeinsam gefeiert und Lob aktiv ausgesprochen werden. Die niederländische Unternehmenskultur mit ihrer direkten und informellen Kommunikation wird dabei als positiver Einfluss wahrgenommen.
Einige Nutzer:innen äußern sich jedoch kritisch: Sie berichten von einem Klima, das durch Gerüchte und mangelnde Wertschätzung seitens des Managements geprägt sei, sowie von fehlender konstruktiver Kommunikation und direkter Konfliktlösung. Diese Einschätzungen stehen im Widerspruch zur mehrheitlich positiven Wahrnehmung, spiegeln aber dennoch eine Minderheitsmeinung wider, die nicht unerwähnt bleiben sollte.
Die Bewertungen zur Vergütung bei Coolblue GmbH fallen negativ aus. Viele Nutzer:innen empfinden das Gehalt als unterdurchschnittlich im Vergleich zur Branche, wobei besonders Führungskräfte unterhalb des oberen Managements eine deutliche Diskrepanz zwischen Arbeitsbelastung und Vergütung wahrnehmen. Einige Bewertungen kritisieren zudem, dass neu eingestellte Mitarbeiter:innen trotz Qualifikation mit besonders niedrigen Einstiegsgehältern abgespeist werden. Auch Sozialleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden als wenig großzügig beschrieben.
Auf der anderen Seite heben wenige Nutzer:innen positive Aspekte hervor: Das Gehalt wird pünktlich ausgezahlt, es gibt Mitarbeiterrabatte sowie leistungsabhängige Erhöhungen. Einzelne bezeichnen das Gehaltsniveau als solide, jedoch nicht branchenführend. Die Meinungen sind damit gespalten, wobei die kritischen Stimmen überwiegen und vor allem fehlende Wertschätzung für gute Leistungen sowie unzureichende Zusatzleistungen bemängeln.
53 von 142 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)
53 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ein guter Arbeitgeber mit Potenzial nach oben.
3,7
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Düsseldorf gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr gutes Onboarding, viele abwechslungsreiche Aufgaben und auf persönliche Wünsche wird fast immer eingegangen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Thema "offen, ehrlich und direkt" wird im Unternehmen nur bedingt gelebt.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte viel mehr gemacht werden, um die finanziellen Belastungen der Mitarbeiter zu erleichtern. Das schafft Loyalität und Bindung an das Unternehmen.
Ein gutes Unternehmen mit ein paar Macken die aber behoben werden können
3,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Trinkgeld und die Atmosphäre im allgemeinen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu wenige festverträge für gute Mitarbeiter, wenn man eine feste Zusagen für eine Position bekommt dann wäre es toll dass man dies auch einhält und nicht nach einem Monat sagt; sry es klappt doch nicht
Verbesserungsvorschläge
Versprechen einhalten die man Mitarbeitern gibt bzw. denen man bestimmte Positionen fest zusagt aber nach einem Monat dann sagt es klappt doch nicht Mehr Leute fest einstellen und nicht immer neue Leute einstellen und die Männer die knapp 2 Jahre da sind kündigen bzw. Keinen Festvertrag vergeben ist nicht so toll
Arbeitsatmosphäre
Macht jedesmal auf‘s neue Spaß auf die Arbeit zu kommen
Image
Kunden sind sehr Zufrieden mit uns
Karriere/Weiterbildung
Wie gesagt an Versprechen halten die sich nicht deshalb glaube ich an die Weiterbildung nicht
Gehalt/Benefits
Gutes Gehalt dank dem Trinkgeld, ohne Trinkgeld würde es keiner machen
Kollegenzusammenhalt
Viel Lästerei aber ins Gesicht wird gelacht
Umgang mit älteren Kollegen
Werden nicht immer respektiert
Vorgesetztenverhalten
Leider hält man sich nicht an die Versprechen die man einem Mitarbeiter zu 100% zusagt
Kommunikation
Nicht immer zu 100% leider
Gleichberechtigung
Der eine oder andere wird anders behandelt je nach Sympathie
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Quereinsteiger die aber nach paar Monaten ausgetauscht werden
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Chefin und Shift leads sollen Mitarbeiter nicht zwingen zu ,,freiwilligen” Veranstaltungen zu gehen.
Verbesserungsvorschläge
Hören sowieso nicht drauf
Arbeitsatmosphäre
Schlecht. Wurde nur gelästert. Chefin und Shift leads lästern immer nur im Pausenraum. Jeder hat zwei Gesichter.
Image
Schlecht. Alles Fake
Work-Life-Balance
Schlecht. Musste immer Samstags arbeiten und habe nie wirklich meinen Urlaub bekommen
Karriere/Weiterbildung
Gibt’s keine. Du wirst direkt nach paar Monaten ausgetauscht
Gehalt/Benefits
Sehr schlecht. Unterbezahlt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zu viel unnötiger Verlust von Kartons
Kollegenzusammenhalt
Paar korrekt. Andere alle falsche. Man muss sich entschuldigen, wenn man nichts falsch gemacht hat aber die Person die was falsch gemacht hat wird beschützt
Umgang mit älteren Kollegen
Joa
Vorgesetztenverhalten
Sehr schlecht. Chefin unprofessionell und Shift leads auch.
Arbeitsbedingungen
Schlecht. System hat nie funktioniert. KPI’s waren unfair.
Kommunikation
Gab es nicht. Nur E-Mails
Gleichberechtigung
Nein. Alle die gerne rauchen und trinken wurden bevorzugt. Nur die mit lästern wurden gut behandelt
Gute Ansätze, aber deutliche Schwächen in Führung und Fairness
1,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Quereinsteiger sind willkommen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bei Coolblue wird das KPI-System von vielen Mitarbeitenden als nicht durchgehend fair und sehr leistungsfokussiert wahrgenommen. Die Bewertung der Leistung wirkt teilweise einseitig auf Verkaufszahlen ausgerichtet, während Beratungsqualität, Teamarbeit und tatsächlicher Arbeitsaufwand weniger stark berücksichtigt werden. Auch die interne Kommunikation wird als verbesserungswürdig erlebt. Informationen und Entscheidungen kommen häufig nicht direkt im persönlichen Austausch an, sondern eher über indirekte Wege oder allgemeine Mitteilungen. Dadurch entsteht bei einigen Mitarbeitenden Unsicherheit und der Eindruck, nicht immer ausreichend eingebunden zu sein. Der Arbeitsalltag ist zudem stark von Leistungsdruck geprägt, insbesondere in verkaufsintensiven Phasen wie dem Weihnachtsgeschäft oder anderen Peak-Zeiten. Viele Mitarbeitende empfinden diese Phasen als sehr belastend, da hohe Erwartungen an kurzfristige Ergebnisse gestellt werden, ohne dass dies immer durch langfristige Entlastung oder nachhaltige Strukturverbesserungen begleitet wird.
Darüber hinaus werden Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten von Teilen der Belegschaft als begrenzt wahrgenommen, insbesondere wenn der Fokus stark auf kurzfristigen KPI-Ergebnissen liegt.
Auch die Führungskultur wird teilweise kritisch gesehen, da Unterstützung im Arbeitsalltag nicht immer konstant verfügbar ist und Entscheidungen für Mitarbeitende nicht immer nachvollziehbar kommuniziert werden.
Verbesserungsvorschläge
Das KPI-System bei Coolblue sollte grundlegend überarbeitet werden. Eine fairere und realistischere Bewertung der Leistung wäre wichtig, insbesondere eine klarere Unterscheidung zwischen Vollzeit- und Teilzeitkräften sowie zwischen reiner Verkaufsleistung und tatsächlicher Beratungsqualität. Gute Mitarbeiter sollten mehr geschätzt werden
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre bei Coolblue war zu Beginn überwiegend positiv und von einem freundlichen Miteinander geprägt. Nach einigen Monaten veränderte sich dieser Eindruck jedoch deutlich.
Das Verhalten von Vorgesetzten sowie Teilen der Führungsebene wurde zunehmend als kontrollierend und wenig wertschätzend wahrgenommen. Mitarbeitende hatten teilweise das Gefühl, stark beobachtet und bei Fehlern unverhältnismäßig kritisiert zu werden. Zudem kam es vor, dass über Kolleginnen und Kollegen in deren Abwesenheit negativ gesprochen wurde, teilweise auch in Anwesenheit der Führungsebene.
Auffällig war außerdem, dass Konflikte selten direkt untereinander geklärt wurden. Stattdessen wurden Anliegen häufig an die Führungsebene oder die Personalabteilung weitergetragen, ohne zuvor das persönliche Gespräch zu suchen. Dies wirkte sich negativ auf das Vertrauen und die Zusammenarbeit im Team aus.
Auch interne Kommunikationskanäle wurden genutzt, um allgemeine Hinweise oder Kritik zu äußern, die nicht immer konstruktiv oder zielführend formuliert waren. Gleichzeitig wurde von Seiten des Unternehmens ein starker Fokus auf Teamarbeit betont, was im Arbeitsalltag nicht immer entsprechend gelebt wu
Image
Das Unternehmensimage von Coolblue wird von einigen Mitarbeitenden als stark von der gelebten Realität im Arbeitsalltag abweichend wahrgenommen. Die externe Kommunikation wirkt sehr positiv und auf ein freundliches, modernes Arbeitsumfeld ausgerichtet, was bei vielen zunächst einen guten ersten Eindruck hinterlässt.
Im weiteren Verlauf entsteht jedoch bei Teilen der Belegschaft der Eindruck, dass die tatsächlichen Arbeitsbedingungen nicht immer diesem Bild entsprechen. Einige Mitarbeitende berichten davon, sich im Arbeitsalltag wenig unterstützt zu fühlen und mit Herausforderungen teilweise allein gelassen zu werden.
Dies führt dazu, dass sich ein Teil der Mitarbeitenden bereits nach kurzer Zeit nach alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten umsieht.
Work-Life-Balance
Die geschilderten Erfahrungen decken sich in vielen Punkten mit bereits bestehenden Bewertungen zu Coolblue. Insbesondere entstand der Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende bevorzugt behandelt wurden.
Dabei handelte es sich häufig um Personen, die sich stark an die Führungsebene anpassten, selten widersprachen oder andere Mitarbeitende in einem negativen Licht darstellten. Dies führte zu einem Ungleichgewicht innerhalb des Teams und wurde von vielen als unfair wahrgenommen.
Auch bei organisatorischen Themen, wie beispielsweise dem Tausch von Schichten, zeigte sich diese Ungleichbehandlung. Während einige Mitarbeitende auf die Zustimmung von Kolleginnen und Kollegen angewiesen waren, wurden entsprechende Anfragen bei bevorzugten Personen oftmals unkompliziert genehmigt.
Zudem entstand der Eindruck, dass Mitarbeitende, die Missstände frühzeitig ansprachen oder kritisch hinterfragten, nicht immer konstruktiv aufgenommen wurden. Teilweise wurde deren Verhalten im Team negativ dargestellt, was das Arbeitsklima zusätzlich belastete.
Die Planung und Möglichkeit zum Abbau von Überstunden gestaltete sich ebenfalls schwierig. In einigen Fällen war dies organisatorisch kaum umsetzbar, unt
Karriere/Weiterbildung
Die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten bei Coolblue werden von Mitarbeitenden insgesamt als stark eingeschränkt erlebt. Aus eigener Erfahrung und im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen entsteht der Eindruck, dass beruflicher Aufstieg nicht nur leistungsabhängig ist, sondern auch stark von internen Dynamiken und persönlichen Faktoren beeinflusst wird.
Zudem entsteht bei vielen Mitarbeitenden der Eindruck, dass in verkaufsstarken Phasen gezielt Motivation und kurzfristiger „Push“ aufgebaut wird, um die Leistung zu steigern. Diese intensive Unterstützung und Energie wirkt jedoch oft zeitlich begrenzt und wird nicht immer von nachhaltigen Veränderungen oder langfristigen Verbesserungen begleitet. Dadurch entsteht bei einigen das Gefühl, dass kurzfristig viel Druck und Antrieb erzeugt wird, ohne dass sich daraus dauerhaft stabile Strukturen entwickeln
Gehalt/Benefits
Die Vergütung bei Coolblue wurde von vielen Mitarbeitenden als unterdurchschnittlich wahrgenommen. Obwohl das Unternehmen häufig mit einem modernen, niederländisch geprägten Arbeitskonzept wirbt, wurde dies im Arbeitsalltag teilweise anders erlebt.
In der Praxis entstand bei einigen Mitarbeitenden der Eindruck, dass das Verhältnis zwischen Arbeitsleistung, Verantwortung und Vergütung nicht immer als ausgewogen empfunden wurde. Besonders engagierte und leistungsorientierte Mitarbeitende hatten teilweise das Gefühl, dass ihr Einsatz nicht ausreichend anerkannt oder wertgeschätzt wird.
Auch das oft beschriebene „moderne Arbeitsumfeld“ wurde nicht von allen Mitarbeitenden als durchgehend positiv wahrgenommen.
Insgesamt führte dies bei Teilen der Belegschaft zu Unzufriedenheit hinsichtlich Gehalt, Anerkennung und Arbeitsbedingungen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Im Arbeitsalltag entstand teilweise der Eindruck, dass mit Verpackungsmaterialien, insbesondere Kartonage, nicht besonders ressourcenschonend umgegangen wird. Bei Coolblue entsteht bei einigen Mitarbeitenden der Eindruck, dass Aussagen von Vorgesetzten nicht immer durchgehend konsistent oder nachvollziehbar sind. Teilweise werden Inhalte im Nachhinein anders dargestellt als zuvor kommuniziert oder frühere Aussagen relativiert bzw. nicht mehr in gleicher Form bestätigt.
Auch bei Absprachen oder Zusagen durch Vorgesetzte kommt es aus Sicht einiger Mitarbeitender vor, dass diese später nicht mehr eindeutig nachvollziehbar sind. Dies führt zu Unsicherheit im Arbeitsalltag und erschwert eine verlässliche Kommunikation.
Insgesamt wirkt die Kommunikation der Vorgesetzten dadurch für einige Mitarbeitende nicht durchgehend transparent und stabil, was sich negativ auf Vertrauen und Zusammenarbeit auswirken kann. Ich kann einigen bestehenden Kommentaren zustimmen, insbesondere was den Umgang mit internen Veranstaltungen betrifft bei Coolblue. Mitarbeitende berichten von einem hohen Erwartungsdruck, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen. Private Gründe oder persönliche Einschränkungen werd
Kollegenzusammenhalt
Trotz der insgesamt angespannten Situation gab es vereinzelt Kolleginnen und Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit angenehm war und die den Arbeitsalltag positiv beeinflusst haben. Gleichzeitig herrschte jedoch häufig das Gefühl, sich in Gesprächen zurückhalten zu müssen, da Äußerungen schnell weitergetragen und unter Umständen an die Personalabteilung gemeldet wurden.
In einigen Fällen führte dies dazu, dass Mitarbeitende Abmahnungen erhielten, ohne dass zuvor ein klärendes Gespräch auf Augenhöhe stattgefunden hatte. Konflikte wurden somit eher formal eskaliert, anstatt zunächst intern und direkt gelöst zu werden.
Darüber hinaus wurde die Erreichbarkeit von Vorgesetzten als eingeschränkt wahrgenommen. Unterstützung im Arbeitsalltag war nicht immer gegeben, und es kam vor, dass Mitarbeitende mit ihren Anliegen an andere verwiesen wurden, anstatt direkte Hilfe zu erhalten. Auch die Präsenz der Führungsebene wurde als unregelmäßig empfunden.
Während zu Beginn noch ein freundlicher Umgang, beispielsweise durch Begrüßungen, spürbar war, ließ dies im weiteren Verlauf nach. Der Umgang miteinander wirkte zunehmend distanzierter, was sich zusätzlich negativ auf das Arbeitsklima auswirk
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten bei Coolblue wurde insgesamt als wenig zuverlässig und nicht ausreichend präsent wahrgenommen. Teilweise waren Führungskräfte über längere Zeiträume nicht erreichbar oder nicht auf der Verkaufsfläche anzutreffen, was die Unterstützung im Arbeitsalltag erschwerte.
Darüber hinaus entstand vereinzelt der Eindruck, dass Aufgaben nicht klar abgegrenzt wurden. In manchen Situationen wurde Unterstützung durch Vorgesetzte angekündigt, letztlich jedoch an Mitarbeitende delegiert, wodurch zusätzliche Arbeitsbelastung entstand.
Zudem berichteten Mitarbeitende von einem Gefühl ständiger Beobachtung im Arbeitsalltag. In Kombination mit hohen Erwartungen führte dies zu einem dauerhaft erhöhten Stress- und Druckempfinden.
Auch die Vorbildfunktion wurde nicht durchgehend erfüllt. Der Umgang untereinander wirkte stellenweise wenig respektvoll, und es kam vor, dass selbst innerhalb der Führungsebene negativ übereinander gesprochen wurde.
Insgesamt wurde eine Kultur wahrgenommen, in der persönliche Außendarstellung gegenüber der Führungsebene eine größere Rolle spielte als konstruktive Teamarbeit. Dies vermittelte den Eindruck, dass beruflicher Fortschritt eher durc
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen bei Coolblue wurden insgesamt als herausfordernd wahrgenommen. Es wird mit einem System gearbeitet, das in der Praxis als instabil beschrieben wurde und teilweise zu Ausfällen oder Verzögerungen im Arbeitsalltag führte.
Auch das Bewertungssystem (KPIs) wurde von Mitarbeitenden häufig als nicht vollständig fair empfunden. Unterschiedliche Beschäftigungsmodelle, wie Vollzeit und Teilzeit, wurden teilweise anhand derselben Kriterien bewertet, obwohl sich Arbeitsumfang und Kundenkontakt deutlich unterscheiden können. Dies führte bei einigen Mitarbeitenden zu dem Eindruck einer unausgewogenen Leistungsbewertung.
Zudem entstand der Eindruck, dass betriebliche Entscheidungen, wie Vertragsverlängerungen oder Entwicklungsmöglichkeiten, stark von diesen Kennzahlen abhängig waren.
Im Verkaufsalltag führte der starke Fokus auf Kennzahlen teilweise dazu, dass bestimmte Verkaufsstrategien bevorzugt wurden. In einzelnen Fällen wurde berichtet, dass Kundinnen und Kunden weitergeleitet wurden, wenn kein Zusatzverkauf oder keine Zusatzleistung zustande kam, um Einfluss auf die eigenen Kennzahlen zu vermeiden.
Ein weiterer Kritikpunkt war die hohe Bedeutung der KPI-Ergebni
Kommunikation
Die interne Kommunikation bei Coolblue wurde insgesamt als wenig effektiv wahrgenommen. Obwohl täglich eine hohe Anzahl an E-Mails durch Vorgesetzte und die Führungsebene versendet wurde, fiel auf, dass auch Auszubildende sich in diese Kommunikationsstruktur einbrachten und teilweise in einer Weise auftraten, die eher einer leitenden Funktion entsprach. Dies wirkte im Arbeitsalltag stellenweise unangemessen und trug zu Unklarheiten in den Rollenverteilungen bei.
Trotz der Vielzahl an E-Mails fehlte es häufig an direkter, persönlicher Kommunikation mit den Mitarbeitenden.
Persönliche Gespräche fanden überwiegend mit leistungsstarken Mitarbeitenden statt, insbesondere mit denen, die durch hohe Umsätze auffielen. Gleichzeitig entstand der Eindruck, dass kritisches Feedback oder offene Meinungsäußerungen nicht immer positiv aufgenommen wurden.
Zudem wurde von einigen Mitarbeitenden wahrgenommen, dass Vorgesetzte Anliegen oder Gespräche nicht vertraulich behandelten, sondern diese unmittelbar an die nächsthöhere Ebene weitergaben. Dies führte zu einem Gefühl von mangelnder Unterstützung und Vertrauen.
Darüber hinaus entstand der Eindruck, dass zugesagte Maßnahmen oder Versprechen se
Gleichberechtigung
Im Arbeitsumfeld bei Coolblue entstand teilweise der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden gleich behandelt wurden. Es wurde von einer gewissen Bevorzugung einzelner Personen berichtet, wodurch das Gefühl von Fairness im Team beeinträchtigt wurde.
Zudem wurde die Teamzusammensetzung und der Umgang untereinander unterschiedlich wahrgenommen. Unterschiedliche Erfahrungsniveaus wurden nicht immer angemessen berücksichtigt, was insbesondere bei langjährig erfahrenen Mitarbeitenden zu Frustration führen konnte.
In einigen Fällen entstand der Eindruck, dass Erfahrung und Kompetenz im Arbeitsalltag weniger Gewicht hatten als persönliche Dynamiken innerhalb des Teams. Dies wirkte sich negativ auf das allgemeine Miteinander und die Zusammenarbeit aus.
Interessante Aufgaben
Die Aufgabenbereiche bei Coolblue wurden insgesamt als wenig abwechslungsreich wahrgenommen. Als „Abwechslung“ galten teilweise eher einfache oder fachfremde Tätigkeiten, wie beispielsweise Reinigungsaufgaben, die nicht dem eigentlichen Tätigkeitsprofil entsprachen.
Zudem fiel auf, dass bestimmte Mitarbeitende regelmäßig mit denselben Aufgaben betraut wurden. Eine ausgewogene Verteilung war nicht immer erkennbar, wodurch einige Mitarbeitende häufiger für wiederkehrende Tätigkeiten eingeplant wurden.
Insgesamt entstanden dadurch kaum Entwicklungsmöglichkeiten oder echte Abwechslung im Arbeitsalltag. Dies wirkte sich langfristig demotivierend aus und ließ wenig Raum für persönliche Weiterentwicklung.
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Düsseldorf gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich fand gut, dass mir als Quereinsteiger mit Führungserfahrung eine Chance geboten wurde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich vor allem, dass offenbar keine klaren Ideen entwickelt wurden, wie gute Führung in den verschiedenen Positionen umgesetzt werden sollte. Nur weil Aufgaben aus anderen Ländern nach Deutschland übertragen und versucht wurden, hier an den Markt angepasst zu werden, bedeutet das nicht automatisch, dass die verantwortlichen Personen auch gute Führungskräfte sind. Motivation allein im Workaholics-Stil reicht nicht aus, um Führung effektiv zu gestalten.
Verbesserungsvorschläge
Lebt nach den Grundwerten die ihr auf eure Wände klebt.
Arbeitsatmosphäre
Zu Beginn war die Arbeitsatmosphäre sehr positiv: freundlicher Einstieg, viele Coffee-Talks und ein enges Netzwerk durch die überschaubare Unternehmensgröße. Die Aufbruchsstimmung und der Aufbauwille vieler Kollegen waren klar spürbar – das ist der Grund für die vergebenen zwei Sterne.
Im weiteren Verlauf verschob sich der Fokus meines Vorgesetzten stark auf Steuerung statt Unterstützung. Ich fühlte mich überwacht und erhielt Feedback überwiegend nur bei Defiziten. Positives oder anerkennendes Feedback für überdurchschnittliche Leistung kam kaum vor. Das empfand ich als demotivierend und nicht wertschätzend im Vergleich zum kommunizierten Anspruch des Unternehmens.
Image
Nach meiner Wahrnehmung entsprach das nach außen gezeichnete Image des Unternehmens kaum der gelebten Realität. Intern hörte ich zunehmend, dass viele Mitarbeitende, die nicht im Upper Management waren, Kritik an Abläufen und Entscheidungen äußerten. Die Rückmeldungen wurden meiner Einschätzung nach oft ignoriert, und offene Kritik konnte negative Folgen haben.
Die Außendarstellung als „jung, hip und freundschaftlich“ empfand ich als stark überhöht im Vergleich zur tatsächlichen Arbeitskultur. Für mich wirkte das Image des Unternehmens eher als Fassade, hinter der Profitinteressen und operative Realitäten die gelebten Werte überlagerten.
Work-Life-Balance
In den ersten Monaten war ich in einer Doppelführungsrolle, da keine Teamleiter für den Standort gefunden wurden. Das führte dazu, dass ich faktisch von Montag bis Freitag der erste im Haus und der letzte wieder raus war – zu jeder Zeit, für alle Aufgaben. Diese Situation war extrem belastend und erforderte erhebliche private Anpassungen, um überhaupt handhabbar zu sein.
Trotz wiederholter Rückmeldungen an meinen Vorgesetzten änderte sich wenig. Krankmelden fühlte sich nie wirklich möglich an, und Überstunden, oft deutlich über zehn Stunden pro Tag, waren Alltag. Auf dem Papier sah die Organisation strukturiert aus, die Realität entsprach dem jedoch nicht. Für mich und das Team wirkte die Arbeitsbelastung dauerhaft hoch, während die Unterstützung durch Führung begrenzt war.
Karriere/Weiterbildung
Im Mutterunternehmen in Holland waren Karriereentwicklung und Weiterbildung fester Bestandteil, etwa durch regelmäßige Updates vom CEO und transparente Entwicklungsmöglichkeiten. In Deutschland habe ich diese Strukturen praktisch nicht erlebt.
Nach meiner Wahrnehmung wurden Entscheidungen über Beförderungen und Weiterbildungen stark von persönlichen Beziehungen beeinflusst. Leistung allein schien dabei oft nicht ausschlaggebend zu sein. Mein direkter Vorgesetzter zeigte weder Initiative noch Unterstützung bei meiner Weiterbildung. Selbst bei konkreten Vorschlägen wirkte die Reaktion überheblich und bevormundend, was ich als demotivierend und respektlos empfand.
Gehalt/Benefits
Die Sozialleistungen waren aus meiner Sicht unauffällig und boten keinen besonderen Mehrwert. Das Gehalt empfand ich dagegen als deutlich unter dem Branchendurchschnitt, insbesondere in Führungspositionen unterhalb des Upper Managements.
Für viele Mitarbeitende, inklusive Teamleiter:innen, entsprach die Vergütung meiner Wahrnehmung nach nicht dem Umfang und der Intensität der geleisteten Arbeit. Zuschläge oder Trinkgelder wurden gelegentlich hervorgehoben, wirkten aber insgesamt kaum ausgleichend und konnten die Belastung nicht kompensieren.
Diese Diskrepanz zwischen Arbeitsleistung und Gehalt erschwerte zudem die Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitenden, insbesondere an Standorten, die wirtschaftlich oder demografisch weniger attraktiv waren. Insgesamt wirkte die Vergütung aus meiner Sicht weder motivierend noch angemessen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viele Abläufe wirkten ineffizient und teilweise willkürlich. Pakete wurden beispielsweise über weite Strecken transportiert, obwohl sie an ein anderes Depot hätten gehen sollen. Entscheidungen erschienen häufig nicht nachvollziehbar und wurden streng kontrolliert, was die Umsetzung pragmatischer Lösungen erschwerte. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Umwelt- und Ressourcenaspekte im Tagesgeschäft kaum Berücksichtigung fanden.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb meines direkten Teams im Depot war der Kollegenzusammenhalt hervorragend. Entscheidungen wurden transparent getroffen, das Miteinander war offen und unterstützend – das Team funktionierte wirklich gut.
Außerhalb dieses Teams habe ich im Verlauf des Jahres eine zunehmend distanzierte und negativ geprägte Atmosphäre erlebt. Die gelebte Realität stand für mich in starkem Kontrast zu den Grundwerten „Freunde. Ehrlich. Direkt. Offen.“ – diese wurden außerhalb meines Teams kaum bis gar nicht umgesetzt. Führung und HR schienen sich eher auf Kontrolle und Machtspiele zu konzentrieren, wodurch die Kolleg:innen spürbar entwertet und auseinandergetrieben wurden. Für mich wirkte es so, als sei das Wohl der Mitarbeitenden in vielen Situationen nebensächlich.
Umgang mit älteren Kollegen
Mein Eindruck war, dass ältere Kolleg:innen im Unternehmen weder gezielt gefördert noch besonders wertgeschätzt wurden. Ausnahmen ergaben sich eher zufällig, etwa durch eigene Entscheidungen bei der Teambesetzung. Insgesamt empfand ich den Umgang mit älteren Kolleg:innen als durchschnittlich, ohne besondere Förderung oder Aufmerksamkeit.
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Vorgesetzter zeigte für mich kaum Leadership-Fähigkeiten. Die Arbeit wurde stark kontrolliert und gesteuert, Unterstützung und Begleitung fanden praktisch nicht statt. Feedback war überwiegend defizitorientiert, positives oder anerkennendes Feedback kaum vorhanden.
Offene und ehrliche Kommunikation war aus meiner Sicht nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis wirkte stark hierarchisch geprägt, geprägt durch ein System von befristeten Verträgen, das Offenheit und Vertrauen erschwerte. Ich hatte wiederholt den Eindruck, dass Entscheidungen und Abläufe ohne transparente Kommunikation getroffen wurden, wodurch ich oft ausgeschlossen war und keine Möglichkeit hatte, meine Perspektive einzubringen.
Insgesamt empfand ich das Vorgesetztenverhalten als belastend, demotivierend und kontraproduktiv für eine funktionierende Zusammenarbeit.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen empfand ich insgesamt als durchschnittlich. Bei meinem Depot waren bei Eröffnung viele vorbereitete Maßnahmen noch nicht umgesetzt, obwohl ursprünglich ein vollständiger Start kommuniziert wurde. Ich musste selbst viel mit anpacken und regelmäßig hinter den entsprechenden Abteilungen hinterher sein, damit Abläufe funktionierten. Insgesamt lag die Umsetzung für mich unter dem erwartbaren Standard.
Kommunikation
Einige Kommunikationsformate empfand ich als gut strukturiert. Die monatliche „Germany“-Demo bot transparente Einblicke in Zahlen und aktuelle Projekte, und Meetings mit meinem Vorgesetzten ermöglichten den Austausch über den aktuellen Fokus in den Teams. Dies schuf einen gewissen Mehrwert und half, den Überblick zu behalten.
Trotzdem wirkte die Kommunikation insgesamt häufig eintönig und stark defizitorientiert. Unterstützung wurde meiner Wahrnehmung nach eher über Kontrolle als über echtes Begleiten angeboten. Auf gesamtdeutscher Ebene empfand ich die Kommunikation als unzureichend. Veranstaltungen wie der monatliche Stammtisch in Düsseldorf boten für mich aufgrund der Entfernung kaum Mehrwert. Im Vergleich dazu erschien die Kommunikationskultur im Mutterunternehmen deutlich aktiver.
Gleichberechtigung
Theoretisch gab es Möglichkeiten für Gleichberechtigung, jedoch war der Frauenanteil im Team und bei Bewerbungen sehr gering. Im direkten Umfeld meines Teams waren kaum Frauen vertreten.
Die Kommunikation und Hervorhebung von einzelnen Frauen in Führungspositionen wirkte auf mich häufig eher als Selbstdarstellung denn als gelebte Wertschätzung. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Gleichberechtigung zwar formal möglich war,
praktisch aber wenig gefördert oder aktiv gelebt wurde.
Interessante Aufgaben
Mein Quereinstieg in die Logistik begann mit einer zweiwöchigen Einarbeitung in der Zentrale. Der Prozess ist sehr umfänglich und musste größtenteils in Eigenleistung einstudiert werden.
Im Arbeitsalltag fiel es mir schwer, langfristig interessante Aufgaben zu finden. Die Routinen der Last-Mile-Delivery wiederholten sich stark, und die Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen oder Prozesse mitzugestalten, waren sehr begrenzt. Auch die Führungsaufgaben boten wenig Spielraum für Abwechslung oder Entwicklung. Hinzu kam, dass die Motivation durch mein Vorgesetztenverhalten konstant beeinträchtigt wurde. Insgesamt empfand ich den Aufgabenbereich als eintönig und zu wenig herausfordernd, um wirklich zu wachsen oder die volle Verantwortung einzubringen.