Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit März 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.3.2026
Bei Coolblue GmbH zeichnen die Bewertungen ein gemischtes Bild mit einer insgesamt neutralen Gesamtstimmung. Die Arbeitsatmosphäre und der Kollegenzusammenhalt werden positiv hervorgehoben, mit Beschreibungen eines freundlichen, hilfsbereiten Teams und einer angenehmen Arbeitsumgebung. Viele Mitarbeiter:innen schätzen besonders den respektvollen Umgang und die gute Integration neuer Kolleg:innen. Allerdings gibt es deutliche Kritikpunkte bei der Kommunikation, wo wichtige Informationen oft verloren gehen oder nicht effektiv weitergegeben werden. Auch das Führungsverhalten wird unterschiedlich bewertet - während einige Vorgesetzte als unterstützend und fair beschrieben werden, berichten andere von mangelnder Unterstützung und hierarchischen Strukturen. Die Work-Life-Balance wird als akzeptabel eingestuft, besonders...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Coolblue GmbH wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt eher kritisch bewertet. Während einige wenige Beschäftigte die zeitnahe Weitergabe wichtiger Informationen und deren direkte Verfügbarkeit positiv hervorheben, überwiegen die negativen Erfahrungen. Viele Mitarbeiter:innen berichten, dass wichtige Informationen oft verloren gehen oder gar nicht weitergegeben werden. Die abteilungsinterne Kommunikation funktioniert teilweise gut, jedoch gestaltet sich die abteilungsübergreifende Verständigung häufig schwierig. Einige Beschäftigte empfinden die Kommunikation als chaotisch und bemängeln widersprüchliche Anweisungen sowie eine defizitorientierte, monotone Informationskultur. Besonders kritisiert wird die unzureichende Transparenz bei wichtigen Themen wie KI-bezogenen Stellenabbau, was trotz eines nach außen freundlichen Erscheinungsbilds zu Unmut führt.
Bei Coolblue GmbH wird das Vorgesetztenverhalten von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Einige Beschäftigte loben ihre Führungskräfte für einen respektvollen Umgang, ehrliche Kommunikation und ein hilfsbereites Miteinander auf Augenhöhe. Sie beschreiben ihre Vorgesetzten als fordernd, aber fair, menschlich und unterstützend. Andere Stimmen zeichnen jedoch ein konträres Bild und berichten von hierarchischen Strukturen, mangelnder Unterstützung, defizitorientiertem Feedback und fehlender Einbeziehung in Entscheidungsprozesse. Kritisiert wird auch, dass Führungskräfte selten präsent seien, keine klare Kommunikation stattfinde und einige Mitarbeiter:innen bevorzugt behandelt würden, was sich negativ auf die Arbeitsatmosphäre auswirke.
Die Arbeitsatmosphäre bei Coolblue GmbH wird überwiegend positiv bewertet. Viele Mitarbeiter:innen schätzen das angenehme und respektvolle Arbeitsklima, in dem man sich auf Augenhöhe begegnet und gegenseitige Hilfe selbstverständlich ist. Besonders hervorgehoben wird das freundschaftliche Verhältnis im Team, die Wertschätzung durch Vorgesetzte und das Vertrauen in die Mitarbeiter:innen ohne Mikromanagement. Einige Beschäftigte empfinden die Stimmung jedoch als aufgesetzt und kritisieren die vorgetäuschte "Wir-sind-alle-Freunde"-Mentalität. In wenigen Fällen wird von Tratsch über Kolleg:innen und Kund:innen sowie einer negativen Atmosphäre berichtet, die zu einer hohen Fluktuation führt.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Coolblue GmbH werden von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Einerseits loben einige die zahlreichen Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens sowie die starken Trainingsangebote. Das firmeneigene Intranet bietet Workshops und Kurse an, und es werden spezielle Meetings für Praktikant:innen organisiert, um Entwicklungsmöglichkeiten zu besprechen. Andererseits kritisieren einige Mitarbeiter:innen, dass die Karriereentwicklung und Weiterbildung in Deutschland im Vergleich zum niederländischen Standort vernachlässigt werden. Beförderungen scheinen teilweise mehr von persönlichen Beziehungen als von Leistung abzuhängen, und die Führungsebene zeigt laut einiger Bewertungen wenig Unterstützung für Weiterbildung. Auch werden offenbar Gehaltsstrukturen als niedrig im Branchenvergleich empfunden und Karriereversprechen nicht immer eingehalten.
kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 67%
Score-Details
126 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ehrlich, offen, direkt
4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Düsseldorf gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Transparenz, Teamarbeit und Mentalität, Arbeitseinstellung, Work-Life Balance, Verständnis für Menschen, ihre Situationen und Unterschiede, Mental Health Fokus
Verbesserungsvorschläge
Gehaltsranges und/oder Benefits (vor allem mittleres Management) angemessener gestalten
Arbeitsatmosphäre
Lockere und vertrauensvolle Atmosphäre, viel Selbstständigkeit möglich
Image
Serh gut, gilt als locker und aufgeschlossen, jung und dynamisch und verkörpert auch die niederländische Arbeitsmentalität
Work-Life-Balance
Sehr gut, man kann sich größtenteils seine Tage und Arbeitszeiten selbst gestalten und auch in Absprache mit der Vorgesetzten Termine frei legen wie man will. Perfekter Ausgleich :)
Karriere/Weiterbildung
Viele Möglichkeiten, interne Bewerbungen werden sehr wertgeschätzt und auch von den direkten Vorgesetzten unterstützt
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt ist stabil aber nicht das Beste in der Branche, es wird mit anderen Sachen wie Flexibilität und Mentalität gepunktet
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt viele Projekte durch die die Umwelt geschont werden soll, vieles auch schon umgesetzt wie z.B. Recycling von Altgeräten und Neuaufbereitung
Kollegenzusammenhalt
Fantastisch! Das Team ist einfach super und alle Menschen bei Coolblue sind super lieb und hilfsbereit
Umgang mit älteren Kollegen
Super, zwar ein eher sehr junges Team aber jeder ist willkommen und solche Sachen wie Alter sind irrelevant
Vorgesetztenverhalten
Sehr gut, offene, respektvolle Kommunikation, direkte Ansprache bei Problemen. Manchmal gerne ein bisschen mehr Wertschätzung als Selbstverständlichkeit :)
Arbeitsbedingungen
Gut, viel Flexibilität und eigenständiges Arbeiten sowie planen von Terminen, heißt man kann sich vieles selbst gestalten, teils lange Anreisen an Standorte aber dafür viel Home Office Option
Kommunikation
Grundsätzlich super - ehrlich, offen, direkt - manchmal herrscht Verwirrung wer zuständig ist
Gleichberechtigung
Ist bereits in den Unternehmensstrukturen und den Werten verankert und wird auch voll ausgelebt, ich glaube jeder kann sich hier wohl fühlen und sein wie er ist
Interessante Aufgaben
Gute Abwechslung und Aufgabengestaltung, in meiner Rolle habe ich viele unterschiedliche Aufgaben sodass es nie langweilig wird
Toller, wertschätzender Arbeitgeber für ganz viele unterschiedliche Menschen!
4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Düsseldorf gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Zusammenhalt im Team - Motivation der Mitarbeitenden ohne starken Druck auszuüben - Benefits wie Weihnachts- und Urlaubsgeld plus Rabatte - Ständige Unterstützung von seinen Führungskräften - Starke Feedbackkultur - Lockerheit, die auch u.A. aus der niederländischen Mentalität kommt
Verbesserungsvorschläge
- Kommunikationsschleifen und -prozesse verbessern - Niederlande: größeres Verständnis für deutsche Prozesse und Bürokratie
Arbeitsatmosphäre
Austausch und Lob wird stark gefördert. Es gibt viel Kontakt auch zum Headquarter in Rotterdam und vor Allem Erfolge und Jubiläen werden immer gefeiert - das macht gute Stimmung.
Image
Viele sind sehr stolz bei einem so coolen Arbeitgeber zu arbeiten, der gerade so schnell und stetig wächst wie Coolblue in Deutschland - das merkt man deutlich.
Work-Life-Balance
Es wird stark darauf geachtet, dass nicht zu viele Überstunden gemacht bzw. wieder abgebaut werden.
Gehalt/Sozialleistungen
Es gibt Urlaubs- und Weihnachtsgeld, sowie ein faires Gehalt. Zudem gibt es Rabatte bei Coolblue selber!
Kollegenzusammenhalt
Zusammenhalt wird sehr gefördert und Coolblue macht einen richtig guten Job, dass Leute eingestellt werden, die gut zueinander passen, aber auch verschiedenste Hintergründe haben. Viele Mitarbeiter:innen unternehmen auch privat etwas.
Umgang mit älteren Kollegen
Coolblue ist ein eher jüngeres Unternehmen und es gibt wenig ältere Mitarbeitende. Jedoch werden diese wie alle anderen gleich behandelt!
Arbeitsbedingungen
Die Büros sind gut ausgestattet. Da es noch kein Headoffice in Deutschland gibt, gibt es sicherlich noch Luft nach oben, aber man fühlt sich in den Depots und Stores sehr wohl!
Kommunikation
Die Kommunikation ist gut. Jedoch gehen wie bei anderen Unternehmen, die ähnlich dezentral aufgestellt sind, öfter mal Informationen unter. Daran könnte gearbeitet werden.
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft in Düsseldorf gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich fand gut, dass mir als Quereinsteiger mit Führungserfahrung eine Chance geboten wurde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich vor allem, dass offenbar keine klaren Ideen entwickelt wurden, wie gute Führung in den verschiedenen Positionen umgesetzt werden sollte. Nur weil Aufgaben aus anderen Ländern nach Deutschland übertragen und versucht wurden, hier an den Markt angepasst zu werden, bedeutet das nicht automatisch, dass die verantwortlichen Personen auch gute Führungskräfte sind. Motivation allein im Workaholics-Stil reicht nicht aus, um Führung effektiv zu gestalten.
Verbesserungsvorschläge
Lebt nach den Grundwerten die ihr auf eure Wände klebt.
Arbeitsatmosphäre
Zu Beginn war die Arbeitsatmosphäre sehr positiv: freundlicher Einstieg, viele Coffee-Talks und ein enges Netzwerk durch die überschaubare Unternehmensgröße. Die Aufbruchsstimmung und der Aufbauwille vieler Kollegen waren klar spürbar – das ist der Grund für die vergebenen zwei Sterne.
Im weiteren Verlauf verschob sich der Fokus meines Vorgesetzten stark auf Steuerung statt Unterstützung. Ich fühlte mich überwacht und erhielt Feedback überwiegend nur bei Defiziten. Positives oder anerkennendes Feedback für überdurchschnittliche Leistung kam kaum vor. Das empfand ich als demotivierend und nicht wertschätzend im Vergleich zum kommunizierten Anspruch des Unternehmens.
Image
Nach meiner Wahrnehmung entsprach das nach außen gezeichnete Image des Unternehmens kaum der gelebten Realität. Intern hörte ich zunehmend, dass viele Mitarbeitende, die nicht im Upper Management waren, Kritik an Abläufen und Entscheidungen äußerten. Die Rückmeldungen wurden meiner Einschätzung nach oft ignoriert, und offene Kritik konnte negative Folgen haben.
Die Außendarstellung als „jung, hip und freundschaftlich“ empfand ich als stark überhöht im Vergleich zur tatsächlichen Arbeitskultur. Für mich wirkte das Image des Unternehmens eher als Fassade, hinter der Profitinteressen und operative Realitäten die gelebten Werte überlagerten.
Work-Life-Balance
In den ersten Monaten war ich in einer Doppelführungsrolle, da keine Teamleiter für den Standort gefunden wurden. Das führte dazu, dass ich faktisch von Montag bis Freitag der erste im Haus und der letzte wieder raus war – zu jeder Zeit, für alle Aufgaben. Diese Situation war extrem belastend und erforderte erhebliche private Anpassungen, um überhaupt handhabbar zu sein.
Trotz wiederholter Rückmeldungen an meinen Vorgesetzten änderte sich wenig. Krankmelden fühlte sich nie wirklich möglich an, und Überstunden, oft deutlich über zehn Stunden pro Tag, waren Alltag. Auf dem Papier sah die Organisation strukturiert aus, die Realität entsprach dem jedoch nicht. Für mich und das Team wirkte die Arbeitsbelastung dauerhaft hoch, während die Unterstützung durch Führung begrenzt war.
Karriere/Weiterbildung
Im Mutterunternehmen in Holland waren Karriereentwicklung und Weiterbildung fester Bestandteil, etwa durch regelmäßige Updates vom CEO und transparente Entwicklungsmöglichkeiten. In Deutschland habe ich diese Strukturen praktisch nicht erlebt.
Nach meiner Wahrnehmung wurden Entscheidungen über Beförderungen und Weiterbildungen stark von persönlichen Beziehungen beeinflusst. Leistung allein schien dabei oft nicht ausschlaggebend zu sein. Mein direkter Vorgesetzter zeigte weder Initiative noch Unterstützung bei meiner Weiterbildung. Selbst bei konkreten Vorschlägen wirkte die Reaktion überheblich und bevormundend, was ich als demotivierend und respektlos empfand.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Sozialleistungen waren aus meiner Sicht unauffällig und boten keinen besonderen Mehrwert. Das Gehalt empfand ich dagegen als deutlich unter dem Branchendurchschnitt, insbesondere in Führungspositionen unterhalb des Upper Managements.
Für viele Mitarbeitende, inklusive Teamleiter:innen, entsprach die Vergütung meiner Wahrnehmung nach nicht dem Umfang und der Intensität der geleisteten Arbeit. Zuschläge oder Trinkgelder wurden gelegentlich hervorgehoben, wirkten aber insgesamt kaum ausgleichend und konnten die Belastung nicht kompensieren.
Diese Diskrepanz zwischen Arbeitsleistung und Gehalt erschwerte zudem die Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitenden, insbesondere an Standorten, die wirtschaftlich oder demografisch weniger attraktiv waren. Insgesamt wirkte die Vergütung aus meiner Sicht weder motivierend noch angemessen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viele Abläufe wirkten ineffizient und teilweise willkürlich. Pakete wurden beispielsweise über weite Strecken transportiert, obwohl sie an ein anderes Depot hätten gehen sollen. Entscheidungen erschienen häufig nicht nachvollziehbar und wurden streng kontrolliert, was die Umsetzung pragmatischer Lösungen erschwerte. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Umwelt- und Ressourcenaspekte im Tagesgeschäft kaum Berücksichtigung fanden.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb meines direkten Teams im Depot war der Kollegenzusammenhalt hervorragend. Entscheidungen wurden transparent getroffen, das Miteinander war offen und unterstützend – das Team funktionierte wirklich gut.
Außerhalb dieses Teams habe ich im Verlauf des Jahres eine zunehmend distanzierte und negativ geprägte Atmosphäre erlebt. Die gelebte Realität stand für mich in starkem Kontrast zu den Grundwerten „Freunde. Ehrlich. Direkt. Offen.“ – diese wurden außerhalb meines Teams kaum bis gar nicht umgesetzt. Führung und HR schienen sich eher auf Kontrolle und Machtspiele zu konzentrieren, wodurch die Kolleg:innen spürbar entwertet und auseinandergetrieben wurden. Für mich wirkte es so, als sei das Wohl der Mitarbeitenden in vielen Situationen nebensächlich.
Umgang mit älteren Kollegen
Mein Eindruck war, dass ältere Kolleg:innen im Unternehmen weder gezielt gefördert noch besonders wertgeschätzt wurden. Ausnahmen ergaben sich eher zufällig, etwa durch eigene Entscheidungen bei der Teambesetzung. Insgesamt empfand ich den Umgang mit älteren Kolleg:innen als durchschnittlich, ohne besondere Förderung oder Aufmerksamkeit.
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Vorgesetzter zeigte für mich kaum Leadership-Fähigkeiten. Die Arbeit wurde stark kontrolliert und gesteuert, Unterstützung und Begleitung fanden praktisch nicht statt. Feedback war überwiegend defizitorientiert, positives oder anerkennendes Feedback kaum vorhanden.
Offene und ehrliche Kommunikation war aus meiner Sicht nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis wirkte stark hierarchisch geprägt, geprägt durch ein System von befristeten Verträgen, das Offenheit und Vertrauen erschwerte. Ich hatte wiederholt den Eindruck, dass Entscheidungen und Abläufe ohne transparente Kommunikation getroffen wurden, wodurch ich oft ausgeschlossen war und keine Möglichkeit hatte, meine Perspektive einzubringen.
Insgesamt empfand ich das Vorgesetztenverhalten als belastend, demotivierend und kontraproduktiv für eine funktionierende Zusammenarbeit.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen empfand ich insgesamt als durchschnittlich. Bei meinem Depot waren bei Eröffnung viele vorbereitete Maßnahmen noch nicht umgesetzt, obwohl ursprünglich ein vollständiger Start kommuniziert wurde. Ich musste selbst viel mit anpacken und regelmäßig hinter den entsprechenden Abteilungen hinterher sein, damit Abläufe funktionierten. Insgesamt lag die Umsetzung für mich unter dem erwartbaren Standard.
Kommunikation
Einige Kommunikationsformate empfand ich als gut strukturiert. Die monatliche „Germany“-Demo bot transparente Einblicke in Zahlen und aktuelle Projekte, und Meetings mit meinem Vorgesetzten ermöglichten den Austausch über den aktuellen Fokus in den Teams. Dies schuf einen gewissen Mehrwert und half, den Überblick zu behalten.
Trotzdem wirkte die Kommunikation insgesamt häufig eintönig und stark defizitorientiert. Unterstützung wurde meiner Wahrnehmung nach eher über Kontrolle als über echtes Begleiten angeboten. Auf gesamtdeutscher Ebene empfand ich die Kommunikation als unzureichend. Veranstaltungen wie der monatliche Stammtisch in Düsseldorf boten für mich aufgrund der Entfernung kaum Mehrwert. Im Vergleich dazu erschien die Kommunikationskultur im Mutterunternehmen deutlich aktiver.
Gleichberechtigung
Theoretisch gab es Möglichkeiten für Gleichberechtigung, jedoch war der Frauenanteil im Team und bei Bewerbungen sehr gering. Im direkten Umfeld meines Teams waren kaum Frauen vertreten.
Die Kommunikation und Hervorhebung von einzelnen Frauen in Führungspositionen wirkte auf mich häufig eher als Selbstdarstellung denn als gelebte Wertschätzung. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Gleichberechtigung zwar formal möglich war,
praktisch aber wenig gefördert oder aktiv gelebt wurde.
Interessante Aufgaben
Mein Quereinstieg in die Logistik begann mit einer zweiwöchigen Einarbeitung in der Zentrale. Der Prozess ist sehr umfänglich und musste größtenteils in Eigenleistung einstudiert werden.
Im Arbeitsalltag fiel es mir schwer, langfristig interessante Aufgaben zu finden. Die Routinen der Last-Mile-Delivery wiederholten sich stark, und die Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen oder Prozesse mitzugestalten, waren sehr begrenzt. Auch die Führungsaufgaben boten wenig Spielraum für Abwechslung oder Entwicklung. Hinzu kam, dass die Motivation durch mein Vorgesetztenverhalten konstant beeinträchtigt wurde. Insgesamt empfand ich den Aufgabenbereich als eintönig und zu wenig herausfordernd, um wirklich zu wachsen oder die volle Verantwortung einzubringen.
Am Anfang ist alles super, doch der Schein ist trügerisch.
2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Düsseldorf gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliches Gehalt, sollte allerdings selbstverständlich sein. Homeoffice
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die ersten anderthalb Jahre bei Coolblue waren in Ordnung, es hat Spaß gemacht und das Miteinander mit den Kolleg*innen war gut. Doch ab einem bestimmten Punkt hat alles deutlich nachgelassen. Die interne Kommunikation ist katastrophal: Wichtige Informationen werden nicht weitergegeben, und das führt zu unnötigem Stress, vor allem im Kundenservice. Besonders problematisch ist die Rückgabe von Arbeitsmaterialien. Ich habe im September gekündigt, und wir haben mittlerweile Januar, und ich besitze immer noch Arbeitsmaterialien, weil sich niemand darum kümmert. Die Personalabteilung ist hierbei eine absolute Katastrophe, es fehlt an jeglicher Kommunikation. Auch die Urlaubsregelungen sind kompliziert und teils unfair behandelt. Häufig treten technische Probleme auf, die dann dem eigenen Internet oder der eigenen Schuld zugeschrieben werden, obwohl es oft interne Fehler sind. Zudem ist die Weiterentwicklung innerhalb der Firma nahezu nicht existent. Trotz hervorragender Leistungen und hoher Zielerreichung gibt es keine Perspektive auf beruflichen Aufstieg. Der Druck, die vorgegebenen Werte zu erreichen, ist hoch, und wer dies nicht schafft, wird leider gekündigt. Im Kundenservice muss man sich zudem oft beleidigende und respektlose Kunden anhören, was durch interne Fehler noch verschärft wird. Alles in allem also ein Arbeitgeber, der in vielen Bereichen deutliche Schwächen zeigt.
Verbesserungsvorschläge
Es wurden bereits oft genug Verbesserungsvorschläge erörtert, werden gehört und dann in die Ecke gelegt.
Image
Untereinander wird gesprochen und das alles ist absolut nicht positiv.
Work-Life-Balance
Samstags arbeiten, ist okay. Allerdings wurde öfters gefragt wer arbeiten kann, da man chronisch unterbesetzt ist. Urlaub kann nur in vorgegeben Perioden konsumiert werden, es gibt viele Sperrzeiten. Allerdings hat man oft die Möglichkeit die Stunden ( bei Überstunden) am Tag zu verkürzen.
Karriere/Weiterbildung
Für Menschen mit Vitamin B in der Firma ja...
Kollegenzusammenhalt
War okay
Umgang mit älteren Kollegen
Eher ein jüngeres Team, es gab auch ältere Herrschaften. War alles okay aus meiner Sicht.
Arbeitsbedingungen
Homeoffice das war super. Allerdings 2 Sterne Abzug weil es gefühlt jeden Tag zu irgendwelchen systembedingten Störungen kommt.
Kommunikation
Meetings werden gehalten, allerdings werden wirklich wichtige Informationen nicht korrekt oder gar nicht weitergegeben.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt wird überpünktlich gezahlt. Man hat die Chance auf ein klein wenig mehr Gehalt. Dafür muss man aber die vorgegeben KPIs erreichen. Allerdings ist die Höhe für mich persönlich zu wenig und zeigt daher keine Wertschätzung sehr guten Mitarbeitern gegenüber.
Interessante Aufgaben
Anfangs war alles interessant, es hat mir auch Spaß gemacht. Nach 3 Jahren allerdings ist es ziemlich monoton.
Es tut uns leid, dass deine Zeit bei Coolblue anders verlaufen ist, als du es dir erhofft hast. Gerne würden wir einmal mit dir darüber sprechen. Stehst du dem auch offen gegenüber? Dann schicke eine E-Mail an arbeitenbei@coolblue.de.
Mit einem Lächeln, Max von Coolblue
Leider nur mehr Schein als Sein
2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Düsseldorf gearbeitet.
Vorgesetztenverhalten
So gut wie nie zu sehen. Nur auf der Fläche wenn höherer Besuch kommt. Oder wenn's Ärger gibt. Lob scheint im Vokabular nicht zu existieren.
Kommunikation
Mails, Mails, Mails, Mails über Fehler in irgendwelchen Lagern. Aber wirklich Wichtiges kriegt man wenn man Glück hat nur durch Zufall nebenher mit.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Max von Coolblue
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast eine Bewertung zu schreiben. Das hilft uns dabei jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Wir würden gerne mehr über deine Erfahrung hören, die du beschreibst. Stehst du dem auch offen gegenüber? Dann sende uns eine E-Mail an arbeitenbei@coolblue.de.
Mit einem Lächeln, Max von Coolblue
Alles für ein Lächeln
4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Düsseldorf gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Positive Arbeitsatmosphäre, man hilft sich gegenseitig
Work-Life-Balance
Kann ich noch nicht sagen aber auf Freizeitwünsche wird eingegangen
Kollegenzusammenhalt
Herzliche Aufnahme gutes Miteinander, hilfsbereit
Vorgesetztenverhalten
Professionell, keine Probleme
Kommunikation
Mannist immer untereinander im Austausch, Feedback erwünscht, manchmal dauern die Rückmeldung
Interessante Aufgaben
Trotz jahrelanger Erfahrung im stationären Handel, sind die aufgaben interessant und abwechslungsreich
Basierend auf 176 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Coolblue durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt im Durchschnitt der Branche Sonstige Branchen (3,5 Punkte). 54% der Bewertenden würden Coolblue als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 176 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und Arbeitsatmosphäre den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 176 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Coolblue als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Sozialleistungen noch verbessern kann.