Schwierig für Berufsteinsteiger
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gleichbereg.
Umfangreiches, dokumentiertes technisches Wissen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
IT Landschaft mit vielen Systembrüchen.
Zeitkontenmanagement (Stand 2026: immer noch kein Einstempeln im Home Office).
Verbesserungsvorschläge
Mehr Wertschätzung leben.
Vorgesetzte breiter beurteilen (auch von-unten-nach oben, auch weiche Faktoren).
Schwächen erkennen, zugeben und rigoros an der Verbesserung arbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Firmenleitbild (Diversity-Equality-Integration) und gelebte Unternehmenskultur harmonieren m.E. oft nicht miteinander, ein Dilemma für Fairness und Vertrauen im täglichen Umgang.
Kommunikation
Ich habe erlebt, dass Emails von oben nach unten oft nur durchgereicht werden, die praktische Umsetzung bleibt eher dem Einzelnen überlassen.
Im Ergebnis führt das zu unterschiedlichen Interpretationen und heterogenem Verhalten der Mitarbeiter.
Kollegenzusammenhalt
Schwankt je nach Team/Abteilung, ich habe mehr positives als negatives erlebt.
Work-Life-Balance
.. 35h-Woche (Stand 2026).
Urlaub wird i.d.R. gut geplant und auf Familie Rücksicht genommen.
Vorgesetztenverhalten
Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind nicht immer gegeben.
Interessante Aufgaben
Je nach Abteilung gibt es auch interessante Aufgaben.
Und je nach Wahl (oder Vorschrift) der genutzten IT-Mittel kann auch die Durchführung interessant und bereichernd sein.
Gleichberechtigung
.. in Richtung 100 Prozent!
Umgang mit älteren Kollegen
50plus-jährige werden eher selten eingestellt.
Die Wertschätzung eines älteren Kollegen ist individuell verschieden, hängt vom Team und Vita ab.
Arbeitsbedingungen
.. in Richtung 100 Prozent.
Es gibt einen Beauftragten für Arbeitssicherheit.
Jeder Arbeitsplatz hat Laptop plus zwei Bildschirme.
Helle Räume.
Keine Klimaanlage im Sommer (außer Führungs- und Personaletage).
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Heizungen lokal bedient, keine Müllsortierung.
Lieferkettengesetz ist im Tagesgeschäft kein Thema, wird aber jährlich berichtet.
Gehalt/Benefits
Über dem Branchenschnitt.
Image
Im Kunststoffmarkt bekannt für gute Qualität.
Aber auch im Ruf teuer zu sein.
Nach vielen M&As und noch mehr Umorganisationen sind Zuständigkeiten umkämpft und von innen wie auch von außen schwer erkennbar.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt Sprachkurse (2026) und es gab in der Vergangenheit Traineeprogramme für Starter.
Einfache, kleine Fort- und Weiterbildungsanträge haben wenig Aussicht auf Erfolg. Ggfs gesetzlich verankerten bezahlten "Bildungsurlaub" nehmen und Kurs eigenfinanzieren.