Es war ein gutes traditionelles Unternehmen, leider nicht mehr der Fall..
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Pünktliches Gehalt, ist wohl der einzige gute Punkt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Um weiter zu kommen, muss ein "Ja"-Sager sein.
- ständige Kontrolle
- kein Vertrauen in die geleistete Arbeit
Verbesserungsvorschläge
- In Zukunft investieren: Neue Lagertechniken, Förderung junger Leute
- Menschlichkeit zeigen, auf Mitarbeiter eingehen
Arbeitsatmosphäre
Es gab kaum Lob für Mitarbeiter, die eine gute Leistung erbracht haben. Es herrscht seit Jahren Personalmangel, dahergehend arbeiteten Zeitarbeiter zeitweise mehr als 10 Stunden am Tag, das über Wochen, es wurde in Kauf genommen.
Kommunikation
Relevante Informationen wurden nicht vernünftig und im vollen Umfang weitergegeben. Es wurde lediglich mit einem gesprochen, wenn etwas schief gelaufen ist und das nicht im guten Ton.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist im Wareneingang besser als im Warenausgang. Im Warenausgang ist in Schichten aufgeteilt. Die einen können miteinander, die anderen eher nicht.
Work-Life-Balance
Bei einer 40-Stunden-Woche hat man kaum Freizeit, wenn man sich im Schichtbetrieb befindet. Montag bis Freitag hat man lange Tage, der Freitag ist ein "kurzer" 6 Stunden Tag (abzgl. Pause).
Vorgesetztenverhalten
Bei dem Punkt muss man theoretisch abschalten. Wenn man einige Dinge anspricht, wird entweder nichts getan oder es wird als "Arbeitsverweigerung" betitelt, wenn man sich mit direkten Kollegen vergleicht. Es wird direkt kontrolliert, wenn man die Arbeit getan hat.
Interessante Aufgaben
Zu Anfang gab es eine Tätigkeit, die relativ interessant war und man eine Herausforderung erhielt. Leider durfte man danach andere Tätigkeiten ausführen, die sehr wenige an den Tagen gemacht haben. In dem Unternehmen herrscht das Motto "Einmal Azubi, immer Azubi".
Gleichberechtigung
In der Theorie haben alle Geschlechter die gleichen Aufstiegschancen, bevorzugt werden "Ja"-Sager.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden deutlich besser behandelt als jüngere.
Arbeitsbedingungen
Die Beleuchtung ist nach und nach besser geworden. Der Boden in den alten Hallen ist nicht gut. Die Stapler/Maschinen sind überwiegend stark veraltet. Und keine neue Lagertechniken, die das Arbeitsleben vereinfachen. Das alte bewährte (Hoch-)Regallager ist der Standard und der "neueste" Schrei.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen hin, wird das Umweltbewusstsein gestärkt. Aber nach innen gibt es kaum ein Bewusstsein an die Mitarbeiter dafür.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt spiegelt sich nicht in der Leistung wider. Es gibt keinen Tarifvertrag, es gibt lediglich persönliche Verhandlungen bzgl. des Gehaltes. Ausgelernte Azubis werden nicht annährend so gut bezahlt, wie auswärtige Mitarbeiter, die man noch einarbeiten muss.
Image
Das Image hat leider in den letzten Jahren stark abgenommen. Ist schnell merkbar, auch wenn man erst kurz im Unternehmen ist. Die älteren Arbeitnehmer, die seit Jahrzehnten dort sind, schwelgen in Erinnerung, wo das Image noch gut war. Selbst Kunden sagen dies.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt in der hauseigenen Akademie Schulungen, Fort- und Weiterbildungen. Bildungsurlaub wird nicht gerne gehört und gewährt, obwohl dies gestzlicher Bestandteil ist.
