Nicht mehr das was es mal war
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man kann hier wirklich etwas lernen und in tollen Projekten etwas bewegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ein Kollege hat mal gesagt "CORE ist wie Jugend forscht", es gibt wenig Knowledge in der Company dementsprechend sind alle Projektergebnisse mit viel Schmerz verbunden, da die Dinge einfach noch nie jemand gemacht hat. Der Arbeitgeber empfindet auch gar keine Fürsorgepflicht für die eigenen Mitarbeitenden, man wird hier verheizt wortwörtlich bis zum geht nicht mehr.
Verbesserungsvorschläge
Setzt wieder mehr auf Qualität bei der Mitarbeitendenauswahl und das was beim Klienten abgegeben wird.
Setzt wieder mehr auf Präsenz und holt die Teams zusammen zum Arbeiten, es versauern alle im Home Office Silo, das würde für die Kultur und Atmosphäre sicher besser sein.
Hört euren Mitarbeitenden besser zu und nehmt ernst was in den Fragerunden gefragt wird und dahinter steht, seid authentischer und ehrlicher in der Kommunikation.
Passt entweder die Gehälter an oder schraubt bei der Arbeitsbelastung zurück, alles einfach so zu lassen wie es ist, ist eine Frechheit.
Plant die Projekte beim Klienten besser und nehmt nicht alles in den Scope was auch noch über den Zaun geworfen wird. Das hilft überhaupt nicht Qualität abzuliefern, ein ehrliches "Nein" zu manchen Dingen würde auch den Respekt des Klienten gewinnen.
Arbeitsatmosphäre
Aktuell sehr schlecht, die meisten Kollegen und Kolleginnen wollen das Schiff verlassen. Die Integration in den Mutterkonzern wird zum xten Mal angestrebt, die buzz words bleiben die gleichen, eine Strategie gibt es nicht. Es ist definitiv auch nicht mehr das was es mal war, ziemlich vieles ist weggestrichen worden an "Benefits" und Beratungsmäßig "coolen" Dingen nur die sehr hohe Arbeitsbelastung ist geblieben. Da kann die Stimmung halt auch nicht so gut sein.
Image
Das Image war mal sehr gut, es wird zunehmend schlechter. Ist ja auch kein Wunder wenn man sich die anderen Kommentare der letzten Zeit hier mal anschaut.
Work-Life-Balance
Urlaube werden häufig nicht respektiert. Normale Arbeitstage gehen gerne bis 21 Uhr und länger. Falls man mal unter der Woche privat ab 19 Uhr etwas vor hat, schleicht man sich mit schlechtem Gewissen raus.
Auch lang angekündigte private Verpflichtungen die ausnahmsweise mal verhindern das man bis zum bitteren Ende arbeitet, werden häufig missgelaunt kommentiert von so mancher senioren Person.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt: Es ist eben Beratung, da existiert das nicht.
Sozialbewusstsein: Also andere Firmen machen ja bei irgendwelchen Charity und Spendenaktionen mit das gibt es bei CORE so nicht.
Karriere/Weiterbildung
Karriere kann man mit etwas Glück und Können relativ schnell machen bei CORE.
Trainings: Gerade für Berufseinsteiger denke ich sehr interessant. Wenn man ein bisschen dabei ist kommt man schnell am Ende des Trainings curriculums an. Gerade für seniorere Levels ist hier nur wenig / nichts dabei.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt immer mal wieder nette Leute, es gibt aufjedenfall eine Cliquenbildung durch die Projektarbeit, im Großen und Ganzen ist das aber schon sehr fair untereinander.
Umgang mit älteren Kollegen
Die älteren Kollegen haben hier eigentlich alle Narrenfreiheiten an die traut sich keiner ran.
Vorgesetztenverhalten
Hier gibt es sehr sehr große Unterschiede, hier kann man auf Partner und Direktor-Ebene viel verschiedenes erleben.
Arbeitsbedingungen
Ist in den letzten Jahren massiv schlechter geworden. Das Hauptquartier am Wannsee ist abhanden gekommen, was mit das traurigste in der Historie ist. CORE ist jetzt in den EPAM Offices einquartiert, die aufjedenfall überhaupt nicht an den in der Management Beratung benötigten Standard herankommen. Klienten kann man da eigentlich nicht einladen, da die Offices von den EPAM Kollegen bis zum Nachmittag sehr übel zugerichtet sind. Die Ausstattung ist auch eher recht billig und nicht hochwertig.
Technische Ausstattung ist irgendwie in Ordnung man kann schon in den Projekten arbeiten. Kopfhörer etc. muss man sich selber zulegen, wenn man was brauchbares haben will.
Kommunikation
Es wird versucht eine proaktive Kommunikation zu gestalten, allerdings ist meist recht wenig hinter dem Gesagten. In Fragerunden bei denen Fragen eingestellt werden können und das auch anonym sind immer mal wieder "Fragen abhanden gekommen" die anscheinend lästig waren bzw. die Fragen werden selten ehrlich beantwortet.
Könnte in Zukunft aber besser werden, da die schlimmsten Finger auf Partnerebene das Unternehmen verlassen haben.
Gehalt/Benefits
Ich denke im Einstieg ist das ok, je weiter man die Leiter hochklettert desto unangemessener wird das Gehalt und ist dann definitiv nicht mehr konkurrenzfähig. Seit der Übernahme von EPAM sind die Gehälter und die Steigerung des Gehalts deutlich begrenzt. Wenn man einen alten Vertrag hat und lange dabei ist geht es sicher aber bei allen die neu anfangen wird schon sehr auf das Geld geguckt. Die Gehälter sind auch selbst auf den selben Leveln extrem unterschiedlich, da verdienen Kollegen und Kolleginnen manchmal viel mehr ohne jegliche Erfahrung als jemand der / die schon ein bisschen dabei ist.
Interessante Aufgaben
Die Projekte und Tätigkeiten fand ich immer gut und spannend. Leider muss man das Rad ziemlich häufig neu erfinden, weil viel Knowledge abgewandert ist.