Anspruch und Realität passen nicht mehr zusammen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Moderne Büros
Bezuschusste Kantine, Getränke & Obst
Inhouse-Gym, Tiefgarage
Zusatzversicherungen
Kostenlose bzw. vergünstigte Produkte
Offiziell vorhandene Homeoffice-Möglichkeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vertrauensarbeitszeit faktisch abgeschafft
Sehr detaillierte, strenge Policies mit kontrollierendem Ton
Präsenzpflicht wird schrittweise ausgeweitet
Homeoffice wirkt geduldet, nicht gleichwertig
Lange Wartezeiten bei Urlaubsfreigaben
Uneinheitliche Prozesse zwischen Abteilungen
Hohe Fluktuation und schwierige Einarbeitung
Kaum echte Mitbestimmung (kein Betriebsrat)
Verbesserungsvorschläge
Mehr Konsistenz zwischen kommunizierten Werten (Vertrauen, Flexibilität, Eigenverantwortung) und deren Umsetzung im Arbeitsalltag.
Stärkere Förderung einer zeitnahen, dialogorientierten Feedbackkultur.
Führung stärker an Teamrealität und operativer Komplexität ausrichten.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war lange Zeit offen und kollegial, hat sich jedoch durch Umstrukturierungen, steigende Kontrolle und formalisierte Prozesse spürbar verändert.
Teamgefühl wird zwar kommuniziert, im Alltag aber durch Druck, Präsenzpflicht und wenig Planungssicherheit konterkariert.
Kommunikation
Die Kommunikation im operativen Tagesgeschäft funktioniert grundsätzlich gut und kollegial. Informationen werden meist transparent geteilt und es gibt eine hohe fachliche Austauschbereitschaft unter den Mitarbeitenden. Verbesserungspotenzial besteht vor allem bei der zeitnahen und konsistenten Kommunikation von Erwartungen und Entscheidungen auf Führungsebene.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist insgesamt gut. Man unterstützt sich im Tagesgeschäft und hilft sich gegenseitig bei Engpässen. Durch hohe Arbeitslast, Umstrukturierungen und Fluktuation leidet der Zusammenhalt jedoch zunehmend, da Stabilität und gemeinsame Ausrichtung fehlen.
Work-Life-Balance
Formell vorhanden, praktisch eingeschränkt.
Feste Präsenztage, zusätzliche Pflicht-Bürotage ohne Ausgleich und lange Entscheidungswege bei Urlauben schränken die tatsächliche Flexibilität deutlich ein.
Früh eingereichte Urlaubsanträge bieten keine verlässliche Planungssicherheit.
Vorgesetztenverhalten
Eher kontroll- und regelorientiert.
Feedback kommt teilweise zeitversetzt und formal, statt zeitnah und klärend.
Komplexe Sachverhalte werden im Alltag oft vereinfacht betrachtet, was zu unnötigem Druck führt.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wird offiziell gelebt und ist im Unternehmen sichtbar. Unterschiede ergeben sich weniger auf formaler Ebene als vielmehr durch abteilungsabhängige Führung und Entscheidungsprozesse.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit erfahrenen und älteren Kolleginnen und Kollegen ist respektvoll. Fachwissen wird grundsätzlich geschätzt. In einzelnen Bereichen wäre eine stärkere Einbindung von Erfahrung in Entscheidungsprozesse wünschenswert.
Gehalt/Benefits
Stark abteilungsabhängig.
In manchen Bereichen gibt es Entwicklungsmöglichkeiten, in anderen sind Aufstieg und Weiterentwicklung faktisch gedeckelt.
Interne Wechsel sind möglich, aber oft nicht aktiv gefördert.
Image
cosnova hat nach außen ein modernes, positives Image. Intern wird dieses Bild zunehmend durch formale Strukturen und Kontrollmechanismen relativiert, was zu einer wachsenden Diskrepanz zwischen Außen- und Innenwahrnehmung führt.
Karriere/Weiterbildung
Stark abteilungsabhängig.
In manchen Bereichen gibt es Entwicklungsmöglichkeiten, in anderen sind Aufstieg und Weiterentwicklung faktisch gedeckelt.
Interne Wechsel sind möglich, aber oft nicht aktiv gefördert.

