Pro und Contra
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Homeoffice Möglichkeiten (siehe hierzu allerdings unten auch die negativen Punkte)
- Kantine mit bezuschusstem Essen, sowie Obst und diverse Getränke
- Altersvorsorge, Berufsunfähigkeitsversicherung, zusätzliche Krankenversicherung mit Jahresbudget von 300€
- Kostenloses Inhouse Gym
- Tiefgaragenplätze für alle Mitarbeitenden
- Kostenlose Produkte oder zum vergünstigten Preis. Möglichkeit Nutzung von corporate benefits.
- Endlich ab 2026 eine verpflichtende Zeiterfassung (obwohl dies auch schon viel früher hätte erfolgen sollte)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Faktisch nur 29 statt 30 Urlaubstage. Am 24. und 31.12. MUSS jeweils ein halber Tag Urlaub genommen werden.
- Es gibt zwar Homeoffice Möglichkeiten, seit September 2025 gibt es allerdings nur 2 Homeoffice Tage und man muss Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ins Office kommen. Es gibt aber auch hin und wieder Tage, an denen man auch am Montag oder Freitag verpflichtend im Büro sein muss, ohne dafür einen Ausgleichstag im Homeoffice zu erhalten. Man hat den Eindruck, cosnova möchte am liebsten, alle Mitarbeitenden komplett ins Büro zurückholen. Der Widerstand wäre momentan zu groß und so hat man das Gefühl, man ebnet hierfür schrittweise den Weg. Nicht ohne Grund sind die Mahlzeiten montags und freitags in der Kantine umsonst ;-)
- Laute Großraumbüros
- Durch Umstrukturierungen merkt man, dass sich die Stimmung teilweise ändert. Sparmaßnahmen oft an falschen Stellen und in Abteilungen. Einige sind anscheinend gleicher als andere ;-)
- Cosnova zahlt unterdurchschnittliches Gehalt. Hat man erst einmal angefangen hier zu arbeiten, kann man nicht großartige Gehaltssprünge machen, auch wenn man befördert wird. Hier hilft auch nicht, dass man ab 2026 die Gehaltsstruktur angepasst hat (Teil vom bisherigen Bonus kommt dauerhaft aufs Monatsgehalt, hierfür dann weniger Prozent Bonus). Im monetären Vergleich machen die vielen Benefits dies auch nicht wett.
- Abteilungsabhängig: sehr unflexibel bei der Möglichkeit, Working from abroad zu machen, was cosnova ja offiziell für zwei Wochen im Jahr ermöglicht. Zum einen sehr schwierig, wenn man zeitnah aus dem europäischen Ausland arbeiten möchte. Da wird gesagt, man müsse dies Monate vorher beantragen. Beantragt man wiederum Monate vorher, weil man seinen Aufenthalt im Ausland durch Flug- und Unterkunftsbuchungen frühzeitig planen muss, hat man das Gefühl, auf das Wohlwollen der Vorgesetzten zu hoffen, da dies dann letztendlich auch erst recht kurzfristig genehmigt wird und eine sinnvolle Planung unmöglich macht.
Gleiches unflexibles Verhalten auch beim Sabbatical, welches cosnova für vier Wochen im siebten Jahr der Betriebszugehörigkeit ermöglicht!
Liebe cosnova: wenn ihr Sabbatical und Working from abroad als Benefit anbietet, solltet ihr dafür auch Sorge tragen, dass seitens einiger Abteilungen und Vorgesetzten keine Steine in den Weg gelegt werden.
- Abteilungsabhängig: es gibt Abteilungen und Vorgesetzte, die Mitarbeitenden förden und man auch Möglichkeiten hat, sich weiterzuentwickeln und aufzusteigen. In meiner Abteilung leider nicht. Hier werden Steine in den Weg gelegt und bewusst Aufstiegschancen von vornherein negiert. Dies passiert leider, wenn man „Führungskräfte“ ohne Führungsqualitäten auf bestimmten Positionen behält.
- Es gibt keinen Betriebsrat!

