Viel gelernt aber Rückblickend Stress pur
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Aufgabenvielfalt aber nur wenn man dem Druck gewachsen ist
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Keine Überstunden Vergütung
- Zuviel Druck der auf Azubis und Mitarbeiter ausgeübt wird
- Keine bis seltene Gehaltserhöhung
- Keine Benefits
- Einmischung der Geschäftsführung in die Entwicklung
- Keine Weiterbildung
Verbesserungsvorschläge
- Sich aus der Softwareentwicklung raushalten und die Entwickler und dem Entwicklungsleiter seine Arbeit in ruhe machen lassen
- Zeit in Softwareentwicklung investieren und vor allem in Weiterbildung um besseren Code zu schreiben
- Überstunden vergüten und für Azubis abschaffen
- Geld für IT Infrastruktur ausgeben
Arbeitsatmosphäre
Der Umgang mit einigen Kollegen war das einzige was einen davon abgehalten hat diese Firme sofort zu verlassen.
Der Umgang mit der Geschäftsführung ist sehr speziell, eigene Meinungen werden meistens ignoriert oder man wird einfach unterbrochen.
Ein Verständnis für die IT/Entwicklung ist auch nicht vorhanden. Die Softwareentwicklung mache ja nur 10% des Unternehmens aus (welches Softwaredienstleistungen verkauft?)
Geld für Arbeitsgeräte wie schnellere Computer/Arbeitsspeicher/Serverspeicher auszugeben wurde solange wie möglich verhindert.
Das endete dann sogar darin das wir regelmäßig Dateien auf unseren Servern komprimieren oder löschen mussten weil sonst die Festplatten voll gewesen wären.
Work-Life-Balance
Ist quasi nicht existent, Überstunden werden als Selbstverständlich angesehen, Zeiterfassung gibt es nicht.
Wenn ein Projekt zu "eskalieren" droht wird selbst von Azubis verlangt Überstunden zu machen und sein Privatleben zu Opfern.
Der Arbeitnehmer ist nur ein Tier das seine Arbeit zu leisten und zu funktionieren hat.
Karriere/Weiterbildung
Gibt es nicht
Sich während der Arbeitszeit damit zu befassen kommt beim Geschäftsführer nur als unproduktiv und nicht Profit-bringen an
Arbeitsbedingungen
Es existiert nur Stress und Termindruck weil man mehrere Projekte gleichzeitig zu bearbeiten hat.
Wenn man bei der Geschäftsführung bemängelt das man zu viele Projekte aufeinmal hat bekommt man zu hören das dass normal wäre und andere ja sogar mehr schaffen würden.
Insgesamt macht man viele Überstunden weil die Projekte regelmäßig eskalieren und die Kunden stress machen das Sie Ihre Software fertig bekommen möchten. Das verzögert sich natürlich alles weil man seine Arbeit durch mindestens 3 bis 4 Projekte teilen muss.
Als Krönung kann es jederzeit passieren das der Geschäftsführer reinkommt und die Priorisierung (wenn überhaupt vorhanden) wieder komplett auf den Kopf schmeißt.
Gehalt/Benefits
Gehaltserhöhungen gibt es nicht, es gibt Mitarbeiter die seit 10 Jahren im Unternehmen sind und keine Gehaltserhöhung bekommen haben
Insgesamt eine unterdurchschnittliche Bezahlung
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren stets vielfältig, auch wenn man von beginn an die Verantwortung aufgebrummt bekommt. Wenn man die erste Zeit überlebt hat gibt es fast nichts womit man nicht in Berührung kommt. Über Client Anwendungen, Datenbanken, Backend/Webservices war alles dabei.
