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Crane 
Worldwide 
Germany 
GmbH
Bewertung

Große Erwartungen, enttäuschende Realität

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2026 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Crane Worldwide Germany GmbH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war überwiegend von Unsicherheit, hohem Druck und häufigen Veränderungen geprägt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war in Phasen hoher operativer Belastung eingeschränkt. Planbarkeit war durch wechselnde Prioritäten und Prozesse nicht immer gegeben. Das Mobile Arbeiten wurde zuerst zugesagt, dann wieder gestrichen. Sollte man aus privaten oder familiären Gründen einen Termin haben wurde dieser vom mittlerem Management immer hinterfragt und nicht bestätigt oder mit unklaren Kommentaren behaftet. Das Wort Work wurde bei Crane neu definiert und bestand aus einem 10-12 Stunden Tag. Termine mit Crane USA wurden häufig um 18/19 Uhr gelegt und intern wurde man dazu gedrängt an diesen Terminen verpflichtend teilzunehmen.

Karriere/Weiterbildung

Keine Weiterbildung im Standort Hamburg möglich

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wurde fast pünktlich zum Monatsende gezahlt. Von einer Bonuszahlung war immer die Rede - leider wurde diese nie ausgezahlt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das soziale Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitarbeitern war aus meiner Sicht deutlich verbesserungswürdig. In herausfordernden Situationen standen betriebliche Ziele erkennbar im Vordergrund, während Unterstützung, Wertschätzung und Fürsorge gegenüber den Beschäftigten nur begrenzt wahrnehmbar waren. Dies hat mein Vertrauen in die Unternehmenskultur nachhaltig beeinträchtigt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war einer der wenigen positiven Aspekte und half dabei, die täglichen Herausforderungen zu bewältigen.
Gerade diverse Gespräche unter den Kollegen:innen hat die belastende Situation welche vom Managing Director ausging zu bestätigt.

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren Kollegen gibt es nicht mehr bzw. wurden gegangen.

Vorgesetztenverhalten

Im Zuge von Führungswechseln und neuen Managementstrukturen kam es zu deutlichen Veränderungen in Führung und Prozesssteuerung. Dies führte zu erhöhtem Abstimmungsbedarf und teilweise schwierigen Rahmenbedingungen für das Team. Der neue Managing Direktor verteilte Abmahnungen am Abreis-Block, welche in keinem Zusammenhang zum deutschen Arbeitsgesetz standen.

Arbeitsbedingungen

Die Rahmenbedingungen waren stark durch operative Anforderungen und strukturelle Veränderungen geprägt, was sich auf die Stabilität der Abläufe ausgewirkt hat.

Kommunikation

Entscheidungen und Prozessänderungen wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend kommuniziert. Transparenz und Nachvollziehbarkeit fehlten häufig. Eine Kommunikation auf "Augen Höhe" war leider fehl am Platz.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im internationalen Logistikumfeld waren grundsätzlich vielseitig, wurden jedoch durch häufige Prozessänderungen teilweise erschwert. Der Bereich Führung von Mitarbeiter wurde durch die Führungskräfte in Eigenverantwortung neu definiert.


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Gleichberechtigung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.