Toller Arbeitgeber!
Arbeitsatmosphäre
Ich habe das Arbeitsklima während meiner gesamten Zeit als sehr angenehm empfunden. Ich konnte sein wie ich bin und habe mich immer sehr wohl gefühlt. Es gab niemanden in der gesamten Agentur, mit dem/der ich nicht auskam, obwohl wir teilweise sehr unterschiedlich waren (hier hatte der Bereich Personal in der Regel ein sehr gutes Händchen). Insbesondere hatte ich sehr viel Glück mit meinem damaligen Team, auf das ich mich immer verlassen konnte und mit dem ich viel Spaß hatte – nicht nur während der Arbeit, auch auf Events (Weihnachtsfeiern, Agenturausflüge etc.), die regelmäßig stattfanden oder bei gemeinsamen Mittagspausen. Es kam gelegentlich vor, dass wir von der Geschäftsführung bekocht wurden. :-)
Work-Life-Balance
An Work-Life-Balance fehlte es mir persönlich nie! Es wurde viel Rücksicht genommen auf familiäre/private Situationen. Ich hätte damals, bis auf an einem festen Tag die Woche (Teamtag im Office), immer von zu Hause aus arbeiten können, was mir damals mit Kleinkind sehr entgegenkam. Da ich mich vor Ort in der Agentur sehr wohl gefühlt habe, musste ich diese Möglichkeit nicht immer in Anspruch nehmen. Es gab nie Probleme, wenn ein privater Termin während der Arbeitszeit stattfinden musste oder die Kinderbetreuung ausfiel, so lange Arbeitsergebnisse und Vereinbarungen im Team nicht negativ beeinträchtigt wurden. Hier vertraute man einander sehr. Meine Arbeitszeit konnte ich mir sehr flexibel einteilen (ohne jegliche Rechtfertigung) und Urlaub – in Abstimmung mit dem Team und der Projektplanung – auch kurzfristig nehmen oder umplanen. Top!
Karriere/Weiterbildung
Es gab Möglichkeiten, die eigene Rolle mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Was mir jedoch fehlte, waren strukturierte Fortbildungs- und Zertifizierungsmöglichkeiten sowie ein entsprechendes Budget im Bereich Projektmanagement. Gerade bei Mitarbeitenden mit hoher Eigenmotivation wäre hier aus meiner Sicht noch mehr Potenzial vorhanden gewesen.
Gehalt/Benefits
Im Vergleich zu anderen Aachener Agenturen war mein Gehalt solide, mit Luft nach oben. Ich hätte mir auf Dauer mehr Entwicklungsspielraum gewünscht, was nicht ausgeschlossen war.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Regionales Obst, regionales Catering, Mülltrennung, Wasserfilter, papierloses Büro durch vollständig digitale Prozesse, hybride/elektrische Firmenfahrzeuge usw. – ich finde, hier wird vergleichsweise schon auf sehr vieles geachtet.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen war immer sehr groß. Unser Miteinander war sehr kollegial bis freundschaftlich, respektvoll, unterstützend und äußerst wertschätzend. Insbesondere in meinem Team fanden wir bei Problemen immer sehr gute Lösungen.
Vorgesetztenverhalten
Meine Vorgesetzten verhielten sich mir gegenüber jederzeit korrekt und sehr wertschätzend. Ziele und Anforderungen waren realistisch, der Austausch auf Augenhöhe und Feedback konstruktiv. Nachdem ich Crolla Lowis verlassen habe, ist das Verhältnis weiterhin sehr gut geblieben, was für sich spricht.
Arbeitsbedingungen
Die Büroräume sind hell und einladend gestaltet und bieten Raum für Kreativität und Austausch. Es war immer alles da, was im Alltag benötigt wurde; wenn nicht, wurde es angeschafft. Der Lärmpegel war trotz Großraumbüros in der Regel angenehm, da es verschiedene Rückzugsmöglichkeiten sowie eine Telefonzelle gab. Insgesamt wurde auch viel Rücksicht aufeinander genommen. Die Belüftung der Räumlichkeiten, insbesondere im Sommer, bietet aus meiner Sicht noch Verbesserungspotential.
Die technische Ausstattung (Hardware wie Software) war stets auf dem neusten Stand. Eingesetzte Tools wurden regelmäßig hinterfragt und bei Bedarf angepasst, um Prozesse und Zusammenarbeit zu optimieren. Notwendiger Ersatz wurde umgehend organisiert. Hier wird nicht an der Ausstattung gespart!
Kleiner Verbesserungsvorschlag zur weiteren Optimierung der Arbeitsausstattung: AirPods bzw. hochwertige Headsets als Standard.
Kommunikation
Auch wenn es mich persönlich weniger betraf: vereinzelt wurde mehr übereinander anstatt direkt miteinander gesprochen. So war der Flurfunk oft überraschend schnell. Gleichzeitig möchte ich positiv hervorheben, dass Geschäftsführung wie Führungskräfte immer ein offenes Ohr hatten und sich bei größeren Veränderungen bemüht haben, diese möglichst transparent zu kommunizieren. In diesem Kontext wurde den Mitarbeitenden immer Raum gegeben, um Fragen zu stellen oder Probleme offen anzusprechen.
Gleichberechtigung
Aus meiner persönlichen Wahrnehmung heraus bestehen grundsätzlich vergleichbare Aufstiegsmöglichkeiten für alle Geschlechter. Gleichzeitig war und ist die Führungsriege überwiegend männlich geprägt; zu meiner Zeit waren lediglich zwei Frauen in einer Führungsposition, die übrigen Rollen waren von Männern besetzt. Zu strukturellen Rahmenbedingungen wie z. B. Entgeltgleichheit oder formalen Gleichstellungsrichtlinien kann ich keine fundierte Aussage treffen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren überwiegend sehr interessant – allein durch branchenübergreifende Kund:innen. Verbesserungsvorschläge zur Weiterentwicklung meines Aufgabenbereichs waren stets bei Vorgesetzten wie Kolleg:innen willkommen.