3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die gute Angebundenheit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
An sich interessante Projekte.
Das unsägliche Betriebsklima.
Eine Führungmentalität wie vor 20 Jahren, jede Kleinigkeit wird nach betriebswirtschaftlichem Kosten-Nutzen-Denken beurteilt.
Das völlig fehlende Reflexionsvermögen und die Fake-Offenheit und Empathie, welche genau in dem Moment verschwinden, wenn irgendetwas Geld kostet.
Das unflexible Arbeitszeitmodell.
Alles aus den obigen Punkten abzuleitende.
Führunsschulung GF und Teamlead.
Zuhören statt immer letztes Wort haben zu wollen.
Weniger personengebundenes Wissen, ordentliches Qualitäts- oder zumindest Prozessmanagement.
Es herrscht eine vollkommen erdrückende Stimmung, der konstante Stress wird nach unten weitergegeben.
Quasi keine Öffentlichkeitsarbeit, lediglich Stammkundschaft, bei dieser aber recht geschätzt.
Saison- und veranstaltungsabhängig teilweise sehr schlecht: ganze Wochenenden an Überstunden ohne echte Ausgleichschance aufgrund der hohen Fluktuation und des konstanten Fachkräftemangels - wird alles mit "so ist unsere Branche eben" gerechtfertigt. Ansonsten auch nur dann in Ordnung, wenn man sich selbst nicht ausbeutet und für die eigene Stundenanzahl einsteht. Hier werden dann aber schnell Vorwürfe laut, man bringe ja nicht genügend Einsatz.
Wenig Umweltbewusstsein, haufenweise Druckmaterial, Plastik etc. Chefin druckt E-Mails aus, um etwas darauf handschriftlich anzumerken und legt sie einem auf den Schreibtisch.
Weiterbildungsmöglichkeiten sind quasi reine Fantasie, auch wenn die Führung gelegentlich davon spricht.
Kein Einlernen, alles muss man sich selbst erarbeiten - bitte aber in der Freizeit, denn "Selbstorganisation und -investition werden nicht vom Gehalt abgedeckt" (10 Überstunden im Monat laut Vertrag dagegen schon...).
Aufstieg ist unmöglich: die Firma ist viel zu klein für sauber zu trennende Positionen und die zentralen Stellen sind dauerhaft besetzt.
Ganz gut und vertraulich unter den Nicht-Führungskräften, aber durch absolut intriganten Teamleader ("rechte Hand der Chefin") kein Vertrauen in das mittlere Management.
Manipulativ, geringschätzend, herablassend, gehässig.
Chefin misst alles in Schuld ("Hol-/Bringschuld") und hält sich, eigenen Aussagen zufolge, für die einzig erwachsene Person im Unternehmen.
Veraltete Hard- und Software (IT-Dienstleister mit Chefin befreundet), keine Home-Office-Option.
Weniger Kommunikation geht quasi nicht und wenn gesprochen wird, dann so gut wie immer nur über rein Funktionales und Inhaltliches. An sehr vielen Tagen wird so gut wie gar nicht miteinander kommuniziert, der Raum wird nur von stundenlangem Tippen und Klicken ausgefüllt. Jede Kommunikation "von oben" erfolgt immer gekünstelt verklausuliert (= Corporate Speech) und ist maximal vage gehalten, sodass man beständig zur Interpretation gezwungen ist und eigentlich nichts richtig machen kann. Alle paar Wochen hält die Geschäftsführerin gelegentlich mal einen Monolog auf die Arbeitsmoral der jungen Generation (sie war selbst erst Mitte 40), die unsäglichen Ansprüche von Menschen an Unternehmen etc. und betet damit letztendlich immer das komplette FDP-Bingo runter - die Ironie nicht erkennend, dass gerade eine solche Problemfixierung die ach-so-kostbare Arbeitszeit frisst.
Branchenüblich recht niedrig.
Gelegentlich unangenehme Sprüche, verdeckte klassische Rollenbilder ("Das sollen mal unsere Männer tragen.")
Die Arbeit an sich war interessant und abwechslungsreich, an den reinen Inhalten ist wenig auszusetzen, allerdings macht man auch sehr viel anderes mit, das eigentlich nicht in der eigenen Stellenbeschreibung steht.
Gute Anbindung. Direkt an einer U-Bahnstation.
Onboarding, Hierarchieebenen, Organisation der Arbeit, Arbeitszeitmodelle, kein mobiles Arbeiten
Mehr Vertrauen in die Mitarbeiter haben und mehr Rücksicht auf deren Bedürfnisse nehmen statt für alles immer ein Gegenargument parat zu haben.
Ich empfand die Arbeitsatmosphäre oft als angespannt.
Die Arbeitszeiten waren wenig flexibel. Mal eine Stunde früher kommen oder gehen war möglich. Wenn es aufgrund privater Termine mal mehr wurde, empfand ich die Stimmung direkt als schlecht.
Ich hatte den Eindruck, dass Weiterbildung außerhalb der Dienstzeit erwartet wird und während der Arbeitszeit unerwünscht ist. Das empfinde ich als inakzeptabel.
Ich empfang die Führung als matriarchisch und wenig partizipativ. Ich hatte den Eindruck, dass den Mitarbeitern wenig Vertrauen geschenkt wurde.
Teilweise recht laut durch längere Videokonferenz und Telefonate in einem Raum mit mehrere Personen und ohne räumliche Trennung. Die Räume sind aber sauber und gepflegt. Die Technik in Ordnung, wenn auch mobiles Arbeiten durch die Technik erschwer bzw. unmöglich gemacht wird.
Erwartungen und Anforderungen wurden meiner Meinung nach oft erst kommuniziert, wenn es zu spät war.
Teilweise sich wiederholende Routineaufgaben, teilweise interessante, herausfordernde Aufgaben.