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Bewertungen

96 von 358 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 55%
Score-Details

96 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Sehr unruhiger und veraltetes Arbeiten

2,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei CTS Eventim Solutions GmbH in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Unsicherheit, Zukunftangst, Verwirrung über Zuständigkeiten

Work-Life-Balance

Es wird immer mehr drauf gepackt und erwartet. Gewünscht ist 4 Tage Office.

Karriere/Weiterbildung

Wird angeboten, aber es wird keine Zeit gegeben.

Gehalt/Benefits

Keine Klagen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Office Pflicht

Kollegenzusammenhalt

Bestens.

Umgang mit älteren Kollegen

Bisher keine negativen Erfahrungen.

Vorgesetztenverhalten

Im oberen Management werden Mitarbeiter nur noch als austauschbar betrachtet. Dementsprechend ist das Verhalten.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüro, alte Stühle und Schreibtische, wenig Meeting oder Rückzugs Räume

Kommunikation

Es findet Kommunikation statt, jedoch Zuviel mit ständig wechselnden Entscheidungen.

Gleichberechtigung

Frauen werden nicht gleichberechtigt behandelt.

Interessante Aufgaben

Arbeit ist reichlich vorhanden.


Image

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Super Team in München!

4,1
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei CTS EVENTIM in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Möglichkeit, schnell viel Verantwortung zu übernehmen, nette Kollegen, faire Chefs, zentraler Standort

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Niedrige bis mittelmäßige Bezahlung, Schwierigkeiten aufzusteigen

Verbesserungsvorschläge

Mehr Homeoffice Möglichkeiten, die Kunden gerechter verteilen zwischen den verschiedenen Standorten und nicht einen Standort überlasten

Arbeitsatmosphäre

Sehr angenehme Arbeitsatmosphäre, liebe Kollegen und Chefs, toller Zusammenhalt. KEINE Person im Team fällt negativ auf, alle sehr hilfsbereit.

Image

CTS EVENTIM hat deutschlandweit einen sehr gutes Image im Veranstaltungsbereich. Teils namenhafte Kunden, wobei die Konkurrenz LN eher den amerikanischen Markt abfängt.

Work-Life-Balance

als Werkstudent darf man nicht mehr als max. 20 Stunden wöchentlich arbeiten, da wird auch drauf geachtet, dass das eingehalten wird. Die Festangestellten machen je nach Phase mal Überstunden, aber es gibt immer Mäglichkeiten diese abzubauen in ruhigeren Monaten.

Karriere/Weiterbildung

Als Werkstudent besteht eventuell die Möglichkeit auf Übernahme. Aber als Festangestellter ist es eher schwer Teamleiter Positionen oder ähnliches zu erlangen, da diese oft schon seit 10 Jahren oder länger von denselben Personen geführt werden

Gehalt/Benefits

Als Werkstudent marktübliches Gehalt oder vielleicht leicht darunter, als Vollzeitkraft eher niedrig bis mittelmäßig

Umwelt-/Sozialbewusstsein

kenne ich mich nicht aus

Kollegenzusammenhalt

wie gesagt, das Beste an der Arbeit.

Umgang mit älteren Kollegen

nichts auszusetzen. Die meisten Kollegen arbeiten bei CTS seit mind. über 5-10 Jahren, das spricht für das Unternehmen.

Vorgesetztenverhalten

Top, wirklich. Es gibt natürlich mal Beschlüsse von ,,oben", die den Mitarbeitern nicht gefallen, aber diese werden immer ,,wohlwollend" kommuniziert und angewendet. Sehr verständnisvolle Chefs.

Arbeitsbedingungen

Je nach Jahresphase mal stressig bei eher mittelmäßigem Gehalt und nur einem Tag Homeoffice Möglichkeit pro Woche, aber ansonsten eher entspannt und angenehm.

Kommunikation

Die Vorgesetzten kommunizieren Änderungen/Neuigkeiten/Neuanstellungen zeitnah. Es gibt immer Möglichkeiten, individuelle Wünsche anzusprechen.

Gleichberechtigung

nichts auszusetzen

Interessante Aufgaben

je nach Workload fallen mal mehr monotone Tätigkeiten an, aber es gibt viele Möglichkeiten, im Laufe der Zeit mehr Verantwortung und damit auch spannendere Tätigkeiten zu übernehmen.

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Viel verlangt, wenig gegeben – Kultur und Führung versagen

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CTS Eventim Solutions GmbH (CTS Eventim AG) in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aktuell gibt man sich viel Mühe, eine Transformation voranzubringen. Ob das am Ende reichen wird oder eher verschlimmbessert, wird sich erst noch zeigen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ohne plausiblen Grund wurde Homeoffice extrem reduziert und Neueinstellungen als Full-Remote abgeschafft, obwohl man gleichzeitig den Mitarbeitenden zunehmend mehr abverlangt. Das Management lässt sich wohl am ehesten mit der US-Regierung vergleichen: Ständig werden neue Baustellen aufgemacht, meist wird chaotisch oder mit Aktionismus reagiert, und man strickt sich seine eigene Realität zurecht. Außerdem gibt es keine Offenheit oder Akzeptanz für Mitarbeitermeinungen und Kritik. Schade, dass strukturelle Probleme nicht selbst erkannt werden und Mitarbeitende hier erst darauf aufmerksam machen müssen.
Geschäftsführer und Vorstand reagierten jüngst auf die aktuellen Negativbewertungen mit der Antwort, dann sollen die Personen eben das Unternehmen verlassen. Man weigert sich einfach verstehen zu wollen, dass es Probleme in Kultur und Führung gibt. Man redet sich ein, dass wären nur Einzelmeinungen (obwohl firmeninterne Umfragen im IT-Betrieb das Gleiche spiegeln) oder hänge mit dem Change zusammen. Dabei ist es meiner Meinung nach zurückzuführen auf:
1. Änderung der HomeOffice Regelung
2. Einberufung von schlechten Führungskräften
3. mangelnde Wertschätzung
4. intransparente Kommunikation
Untermauern tue ich meine Behauptung damit, dass noch vor wenigen Jahren diese Probleme nicht existierten.
Daran sollte man lieber arbeiten, anstatt unliebsame Kununu-Bewertungen löschen zu lassen.

Verbesserungsvorschläge

Es sollte eine offene und vor allem bidirektionale Feedbackkultur etabliert werden, in der Rückmeldungen aus der Belegschaft ernst genommen und in Entscheidungen einbezogen werden. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Führungskräfte bei problematischem Verhalten gegenüber Mitarbeitenden konsequent zur Verantwortung gezogen werden. Des Weiteren sollte man wieder zu dem Homeoffice-Modell der Nach-Koronajahre zurückkehren, wo über Jahre hinweg die Firma Rekordumsätze erzielt hat. (Den Beleg dazu findet man auf der Coporate Eventim Seite wenn man nach "Rekordjahr" sucht. Gerne liefere ich hier diese Quelle, da man abermals versucht meine Bewertung löschen zu lassen obwohl die Fakten auf meiner Seite sind.)
Der Arbeitgeber sollte lieber mehr Zeit und Mühe in die Behebung der Missstände investieren anstatt hier legitime Bewertungen löschen zu lassen!

Arbeitsatmosphäre

In anderen Abteilungen mag es eventuell anders sein, aber im Betrieb herrscht Dauerstress, gepaart mit willkürlicher Härte seitens der Teamleiter. Man hat sich immer zu fügen und ist sprichwörtlich an allem schuld. Missmanagement seitens der Führungsebene wird auf die Mitarbeitenden geschoben. Respekt und Wertschätzung sucht man vergebens.

Image

Eigener Anspruch und Realität klaffen weit auseinander. Nach außen präsentiert man sich mittels Firmenpräsentationen offen, divers und modern, intern sieht es jedoch komplett anders aus.

Work-Life-Balance

Man hat für die Firma zu leben! Vorverkäufe, die oft erst am jeweiligen Tag bekannt gegeben werden, bestimmen die individuelle Arbeitszeit. Standardmäßig gibt es Wochenend- und Nachtarbeit sowie verpflichtende Bereitschaftsdienste. Hinzu kommen ständige Gründe, ins Bremer Büro fahren zu müssen. Karriere ist selbstverständlich auch nur möglich, wenn man quasi im Büro wohnt.

Karriere/Weiterbildung

Im Umfeld des IT-Betriebs ist mir bis heute keine Beförderung bekannt. Man setzt leider größtenteils auf Neueinstellungen, anstatt fähige Mitarbeitende in höhere Positionen zu bringen. Für diese Bemerkung versuchte man schon mehrfach meine Bewertung zu löschen. Der Arbeitgeber sollte lieber die öffentliche Kommentarfunktion nutzen, wenn das nicht der Wahrheit entsprechen sollte. Mir ist aber keine Beförderung im IT-Betrieb bekannt und bei dieser Tatsachenbehauptung bleibe ich auch. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, wenn das doch nicht stimmen sollte. Seit wenigen Wochen existiert zwar ein neues Karrieremodell, jedoch ohne klare Definition, wie man höhere Stufen erreichen kann.

Gehalt/Benefits

Sozialleistungen sind mir nicht bekannt. Gehaltserhöhungen (sofern es sie denn mal gab) lagen nie über der Inflationsrate. Trotzdem gibt es kontinuierlich Rekordumsätze für den Konzern bzw. die Aktionäre.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

De facto nicht vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Der hohe Druck schweißt zusammen. Man entwickelt eine Art Galgenhumor wie unter Mithäftlingen.

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter sind versiert darin, den Spagat zu schaffen, Mikromanagement bei gleichzeitiger Abwesenheit zu betreiben. Es werden permanent Regeln aufgestellt, die Tage später hinfällig sind, gleichzeitig aber als Grundlage für Abmahnungen dienen können. Kritik an Vorgesetzten wird systematisch ignoriert und als Problem der Mitarbeitenden ausgelegt. Führungskräfte halten es nicht für nötig, Firmenideale vorzuleben oder ehrlich und respektvoll mit Menschen umzugehen. Die einzige Konstante ist die Widersprüchlichkeit im eigenen Handeln und in dem, was gefordert wird. Eine Erklärung für ein solches Verhalten kann eigentlich nur Überforderung sein, was sicherlich auch auf Erwartungsdruck und die Führung zu vieler Teams gleichzeitig zurückzuführen ist.

Arbeitsbedingungen

Ein lautes Großraumbüro, das notorisch zu klein ist, wenn die Homeoffice-Kollegen aus allen Teilen Deutschlands gleichzeitig zu den Teamwochen in die Firma kommen müssen. Zudem sind weder Klimaanlagen noch höhenverstellbare Schreibtische vorhanden.

Kommunikation

Man weiß manchmal wochenlang nicht, in welchem Team man eigentlich ist oder was „da oben“ entschieden wurde. Aussagen, Prioritäten und Prozessregeln wechseln wie die Wochentage.

Gleichberechtigung

Man behandelt alle gleich schlecht. Leider sind Frauen kaum in der IT vertreten. Noch seltener trifft man Frauen nur in der Führungsebene an.

Interessante Aufgaben

Teilweise. Alltag wird aber dominiert von technischen Altlasten und Prozessen die sich selbst im Weg stehen.


Umgang mit älteren Kollegen

2Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wenig Aufstiegschancen, hohe Belastung, eingeschränkte Feedbackkultur und Führungskräfte die absolutistisch regieren

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CTS Eventim Solutions GmbH (CTS Eventim AG) in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenn man sich die Bewertungen hier so durchliest, weiß man wenigstens, dass kaum noch fähige Leute mit gesundem Verstand bei EVENTIM anfangen werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aktuell wird offenbar alles daran gesetzt, unbequeme Mitarbeiter loszuwerden. Firmenchefs auf Sylt entscheiden einfach einseitig, dass Homeoffice eingeschränkt werden muss, und alle Managementebenen begrüßen dies dann als im Sinne des Unternehmens.
Außerdem gibt man sich viel Mühe Bewertungen (wie bei mir hier) sperren zu lassen, anstatt die Probleme anzugehen.

Verbesserungsvorschläge

Im Unternehmen braucht es dringend einen offenen Dialog, bei dem Feedback nicht nur einseitig weitergereicht wird. Missmanagement und Schikanen gegenüber Mitarbeitern sollten Konsequenzen für Führungskräfte haben.
Zudem müssten die Anliegen der Belegschaft stärker berücksichtigt werden, zum Beispiel bei Regelungen zum Arbeiten von zu Hause aus – vor allem angesichts der umfangreichen Anforderungen an die Beschäftigten. Schade, dass es hier keinen Betriebsrat gibt.

Arbeitsatmosphäre

Teamleiter rühmen sich damit, endlich härter durchzugreifen. Aus Angst vor einer Abmahnungen traut sich niemand mehr, etwas Kritisches zu sagen.

Work-Life-Balance

Viele willkürliche Termine (Olympia oder DOIT-Teamwochen) um die man seinen Urlaub drum herum planen muss, sowie viele Überstunden. Kurzfristig angesetzte Vorverkäufe führen dazu, dass man sich jederzeit Zeit für die Firma freihalten soll. Hinzu kommen erzwungene mehrtägige Quartalstreffen in Bremen sowie ständige Gründe, im Büro erscheinen zu müssen. Es gibt zudem ein klares Statement seitens des Managements, dass Full-Remote-Homeoffice nicht mehr rekrutiert wird und normales Homeoffice auf 4:1 eingeschränkt werden muss.

Karriere/Weiterbildung

Ein Karrieremodell existiert nur als PowerPoint. Trotz intensiven Nachdenkens kenne ich niemanden, der in den letzten Jahren eine Beförderung erhalten hat. Managementpositionen werden, soweit mir aus dem IT-Betrieb bekannt, hauptsächlich durch Neueinstellungen besetzt. Aufstiegschancen: gleich null.

Weiterbildungen werden genehmigt, sofern sie nicht zu teuer sind und zu den Quartalszielen des Teamleiters passen.

Gehalt/Benefits

Regelmäßig werden 50 % des Konzerngewinns als Dividende ausgeschüttet und damit 1:1 in die Tasche des einzigen Großaktionärs und Firmengründers geleitet. Gehaltserhöhungen sind sehr selten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein ist offenbar nur gegenüber den Aktionären vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Aufgrund der fehlenden Perspektiven gehen gute Leute leider, was seitens der Firma jedoch offenbar in Kauf genommen oder sogar gewünscht wird.

Vorgesetztenverhalten

Extrem problematisch und teilweise bereits an der Grenze zum Mobbing. Arbeitsdruck wird von oben nach unten weitergereicht, und wenn unrealistische Ziele nicht erreicht werden, sind natürlich die Mitarbeiter schuld. Außerdem werden Regeln aufgestellt, die nur für Untergebene gelten. Führungskräfte stehen quasi über dem Gesetz und müssen weder mit gutem Beispiel vorangehen, geschweige denn Rechenschaft für ihr Verhalten ablegen.

Arbeitsbedingungen

Lautes Großraumbüro, in dem man seinen Tisch neuerdings buchen muss. Zudem gibt es eine Zeiterfassung in Jira, die penibel von Vorgesetzten kontrolliert wird.

Kommunikation

Gelegentliche Meetings des Vorstands, bei denen kritische Fragen nicht zugelassen sind oder übergangen werden. Selbst Versuche, mit agilen Coaches, Teamleitern oder dem Geschäftsführer über Missstände zu sprechen, waren zwecklos und bewirkten eher das Gegenteil.

Gleichberechtigung

Frauen sind insgesamt – insbesondere aber in Managementpositionen – kaum bis gar nicht vertreten.

Interessante Aufgaben

Man springt voll auf den Zug der KI-Blase auf, hat größtenteils aber Legacy-Systeme zu betreuen.


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Umgang mit älteren Kollegen

1Hilfreichfindet das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Starke Teams und spannende Aufgaben überschattet von Hierarchie und Politik

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei CTS Eventim in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spannende und herausfordernde Aufgaben
Sehr starke Kolleg*innen und tolle direkte Teams
Spannende Produkte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Politische und hierarchische Unternehmenskultur
Teilweise fehlende Transparenz und Wertschätzung
Starre Office-Regelungen
Begrenzte Diversität in höheren Positionen
Teilweise wenig vertrauensvolle Kommunikation und Führungskultur

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz und Vertrauen in der Unternehmenskultur
Stärkere Förderung von Diversität und Gleichberechtigung, insbesondere in Führungsrollen
Weniger politische Dynamiken und mehr Fokus auf Zusammenarbeit und Qualität
Modernere und flexiblere Arbeitsmodelle
Mehr sichtbare Wertschätzung im Arbeitsalltag
Konsequenter respektvoller Umgang mit Mitarbeitenden auf allen Ebenen

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war innerhalb der direkten Teams häufig positiv, unterstützend und kollegial. Gleichzeitig wurde das allgemeine Umfeld jedoch oft als kalt, unfreundlich und politisch, wodurch in den Teams stellenweise Unsicherheiten und Konkurrenzdruck entstanden sind. Die Stimmung im Hamburger Büro ist sehr eisig.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen modern, innovativ und erfolgreich. Intern habe ich jedoch teilweise eine andere Realität wahrgenommen, insbesondere in Bezug auf Kultur und Führung.

Work-Life-Balance

Die starre 4-Tage-Office-Präsenzpflicht wirkte für mich nicht mehr zeitgemäß und ließ wenig Raum für individuelle Flexibilität oder moderne Arbeitsweisen.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten wirkten für mich nur begrenzt greifbar und teilweise wenig transparent. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass die Hürden für Weiterentwicklung sehr hoch angesetzt waren.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung empfand ich im Verhältnis zu Anforderungen und Unternehmenserfolg nicht immer als angemessen. Gleichzeitig wirkten Sozialleistungen und Benefits im Vergleich zu anderen Unternehmen eher zurückhaltend, insbesondere vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Erfolgs, den das Unternehmen kommuniziert und erzielt hat.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wurde ein modernes und verantwortungsbewusstes Bild vermittelt. Intern hätte ich mir jedoch mehr Fokus auf soziale Themen, Fairness und nachhaltige Mitarbeiterbindung gewünscht.

Auch im Alltag wirkten Themen rund um Nachhaltigkeit teilweise wenig konsequent umgesetzt, beispielsweise gab es aus meiner Wahrnehmung nicht einmal klare Mülltrennung im Büro.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt innerhalb meines direkten Teams war sehr stark und einer der Hauptgründe, weshalb ich gerne dort gearbeitet habe. Viele Kolleg*innen waren engagiert, hilfsbereit und menschlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Dazu kann ich persönlich keine fundierte Einschätzung geben.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe sowohl positive als auch schwierige Erfahrungen mit Führungskräften gemacht. Teilweise entstand der Eindruck, dass Außenwirkung und Positionierung gegenüber höheren Ebenen wichtiger waren als nachhaltige Teamführung oder die Perspektiven von Individual Contributors. Zudem empfand ich den Umgang mit Mitarbeitenden nicht immer als vertrauensvoll oder wertschätzend.

Arbeitsbedingungen

Die Büros selbst waren modern gestaltet, jedoch empfand ich die Arbeitsumgebung im Alltag häufig als wenig förderlich für konzentriertes Arbeiten. Durch Großraumbüros mit schwieriger Akustik und die Vielzahl paralleler Team-Calls entstand oft ein dauerhaft hoher Geräuschpegel. In Kombination mit der 4-Tage-Office-Präsenzpflicht wirkte dies auf mich wenig produktiv und nur bedingt zeitgemäß.

Zudem entstand bei ergonomischen Arbeitsmitteln der Eindruck, dass diese nicht niedrigschwellig zugänglich waren, sondern erst unter Vorlage eines Attests ermöglicht wurden.

Kommunikation

Kommunikation wirkte häufig top-down und nicht immer transparent. Kritische Gespräche und Feedback wurden aus meiner Sicht zwar gesucht, jedoch entstand oft der Eindruck, dass diese Themen nicht nachhaltig aufgenommen oder adressiert wurden.

Formate wie „Ask Us Anything“-Sessions oder Townhalls sollten Transparenz fördern, wirkten jedoch teilweise eher oberflächlich und inhaltlich wenig substanziell. Zudem fiel auf, dass Inhalte und Transkripte dieser Sessions im Nachgang nicht dauerhaft zugänglich waren, wodurch Kommunikation und Aussagen nicht langfristig nachvollziehbar blieben.

Gleichberechtigung

Diversität wirkte aus meiner Sicht insbesondere auf höheren Ebenen nur begrenzt vertreten. Mehr unterschiedliche Perspektiven in Führungspositionen würden dem Unternehmen gut tun.

Ich hatte nicht den Eindruck, dass Gleichberechtigung auf allen Ebenen aktiv gelebt wird. Einzelne Aussagen und Strukturen haben bei mir Zweifel daran aufkommen lassen, wie offen und inklusiv die Unternehmenskultur tatsächlich ist.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren spannend, anspruchsvoll und fachlich sehr interessant. Ich konnte viel lernen und mich fachlich weiterentwickeln.

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Umstrukturierung - leider in die falsche Richtung

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CTS Eventim Solutions GmbH in Bremen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Offener kommunizieren, nicht nur sagen das man das tut. Außerdem Führungskräfte in modernen Techniken der Mitarbeiterführung schulen und diese auch überprüfen!

Arbeitsatmosphäre

Durch immer neue Umstrukturierungsmaßnahmen hat die Arbeitsatmosphäre massiv gelitten. Was vor wenigen Jahren noch ein forderndes, aber faires Umfeld war, ist nun eine von Misstrauen geplagte Umgebung in der Mitarbeiter mehr rechtfertigen müssen, dass sie ihre Position verdient haben als das sie ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen können.

Work-Life-Balance

Deutlich gesunken, seit regelmäßig auch in Entwicklungsabteilungen Bereitschaften und tlw. sogar Schichtbetrieb angesagt sind. Noch ist das zwar alles auf "freiwilliger" Basis und wird auch entlohnt, aber eine Alternative wenn von den (kleinen) Teams mal keiner kann, existiert nicht.

Karriere/Weiterbildung

Obwohl jedes Jahr Entwicklungsziele angegeben werden, ist es doch sehr mühsam, tatsächlich an Konferenzen oder (externen) Weiterbildungen teilzunehmen

Gehalt/Benefits

Gehalt ist gut, alles darum herum deutlich verbesserungsfähig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden, gerade beim Thema AI wird sich gar nicht um entsprechende Einflüsse Gedanken gemacht.

Kollegenzusammenhalt

Die direkten Kollegen sind der Fels in der Brandung, vermutlich auch durch die geänderten Prozesse und Führungsstrukturen findet man die meiste Unterstützung bei den direkten Kollegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Mir ist hier weder etwas besonders Gutes noch Schlechtes bekannt.

Vorgesetztenverhalten

Ziele der Umstrukturierung, extremer Fokus auf AI Einsatz und mangelnde Kommunikation.
Es fehlen absolute Grundlagen der modernen Mitarbeiterführung.

Arbeitsbedingungen

Remote Arbeit ist unerwünscht, die Ausstattung und Raumgestaltung in den Büros aber leider ziemlich weit unter modernen Standards. Kaum höhenverstellbare Tische, offene Großraumbüros mit einem entsprechenden Geräuschpegel und auch keine sichtbaren Anstrengungen das zu verbessern.

Kommunikation

Wie schon mehrfach angemerkt, verbreitet sich der witzig gemeinte Spruch "Das K in Eventim steht für Kommunikation". Leider entspricht das auch in etwa der Qualität der Kommunikation sowohl von der Geschäftsführung als auch von direkten Führungskräften.
Trotz regelmäßiger Meetings ist der Informationsfluss sehr träge und auch Aufnahme von Feedback zumindest in meiner Wahrnehmung sehr begrenzt.

Gleichberechtigung

In Führungspositionen sind Frauen rar, und es wirkt zumindest so, als sei es deutlich schwieriger, eine weitreichende Karriere zu führen.
Aussagen aus der Geschäftsführung, dass wenn man alle Positionen mit Personalverantwortung einbezieht ja die weißen Männer in der Unterzahl seien, empfine ich als besorgniserregend.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind interessant, wenn auch manchmal auch hier die Prioritäten unklar sind und dann häufige Kontextwechsel nötig sind. Das ist aber natürlich abhängig von der konkreten Delivery Unit.


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Toxic culture, poor leadership, and worsening conditions – works council urgently needed

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CTS Eventim AG, Hamburg in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Get a works council

Work-Life-Balance

The company is pushing hard to enforce 4 days in the office. The offices feel stuck in the 90s — loud open-plan spaces with constant noise, endless meetings, and almost no quiet areas or phone booths for calls. Focusing on actual work has become very difficult.
Even though many colleagues are spread across different locations, remote work is heavily discouraged. Missing office days can quickly lead to a written warning. Work-life balance has clearly worsened under the new leadership.
I hope a works council is established soon so employees can push back against these unrealistic expectations.

Karriere/Weiterbildung

Career growth is almost non-existent. The company frequently changes performance frameworks and evaluation systems without clear communication. They recently introduced a “modern” peer feedback process, but most managers and employees have no idea how to give constructive feedback. The whole system feels chaotic, inconsistent, and unfair, making any real career progression impossible.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nothing

Kollegenzusammenhalt

The colleagues themselves are still one of the few positive aspects of the job. However, even they are gradually starting to care less about the company and are becoming increasingly disengaged.

Vorgesetztenverhalten

The new leadership team, primarily ex-McKinsey, lacks real-world operational experience. Those who had any practical background delivered outright disastrous results. Their management style is arrogant, overly theoretical, and completely detached from reality. They rely heavily on buzzwords and frameworks while showing little understanding of the actual business or empathy for the team. Poor decision-making, combined with heavy politics and favoritism, has significantly damaged trust and morale.

Arbeitsbedingungen

Salaries are significantly below market rate and have not kept up with inflation. The strict return-to-office policy forces 4 days per week in outdated, uncomfortable offices with loud open-plan spaces and poor facilities. Overall working conditions are substandard and have clearly worsened under the new leadership.

Kommunikation

Since the new leadership took over, the company culture has deteriorated significantly. Morale is at an all-time low, and the number of written warnings and disciplinary actions has increased dramatically.
The new managers lack basic management skills and experience. Many seem more focused on internal politics, favoritism, and protecting their own positions than actually leading or supporting their teams. Communication is poor, decisions feel arbitrary, and there’s a noticeable atmosphere of fear and distrust.

Gleichberechtigung

There is very little gender diversity in the company. The vast majority of employees and especially the leadership team are male, with almost no women in visible or senior roles. Equal opportunities feel more like a buzzword than reality

Interessante Aufgaben

The work consists largely of repetitive, monotonous tasks with very little variety or intellectual challenge. There are hardly any modern technologies or innovative projects — instead, the majority of the time is spent on outdated systems and tedious migrations. The role feels stuck in maintenance mode rather than offering any meaningful or interesting work.


Arbeitsatmosphäre

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Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

5Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Neue Führung verstärkt existierende Probleme, statt sie zu lösen

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CTS Eventim Solutions GmbH in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Interessante technische Challenges und wirklich gute Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Katastrophale Kommunikation und offensichtliche Gleichgültigkeit gegenüber den Mitarbeitern.

Arbeitsatmosphäre

Es war mal deutlich besser. Man steht permanent unter Druck, unter anderem durch Micromanagement. Es wird enormer Wert auf teils minutengenaue Zeiterfassung über Jira Tickets gelegt, ohne dass für Mitarbeiter transparent ist, wozu diese extrem genauen Daten benötigt werden, was viel Zeit kostet und zu Frustration führt, insbesondere weil der Eindruck entsteht, dass es am Monatsende wichtiger ist, dass man (mindestens) seine 8h pro Arbeitstag gebucht hat, mit Toleranz nur nach oben, als dass Aufgaben erledigt werden.

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Gerade intern aktuell eher schlecht

Work-Life-Balance

Was im IT-Betrieb schon lange ein Problem war, setzt sich mittlerweile auch mehr in den Softwareentwicklungsabteilungen durch: Es werden mehr und mehr, auch sehr kurzfristige Bereitschaftsdienste, sowie auch (Nacht-)schichtdienste von den Mitarbeitern gefordert, gerne auch an gesetzlichen Feiertagen. Das wird zwar auch bezahlt, aber es wird für eine absolute Selbstverständlichkeit gehalten, dass alle Mitarbeiter jederzeit bereit sind, ihre Jobs höher zu stellen als Feiertage mit der Familie

Karriere/Weiterbildung

Man versucht sich aktuell durch die Einführung eines "Career Frameworks" wie eine hippe Tech-Firma aus den USA zu geben. Leider ist das Framework so designed, dass es effektiv nur durch teamübergreifende Arbeit möglich ist, über den zweit-niedrigsten Level hinauszukommen - viele Mitarbeiter mit exzellenten technischen Skills, die sie aber nur in ihrem Team einsetzen können, werden dadurch auf der Strecke bleiben, auch wenn sie seit Jahren exzellente technische Arbeit leisten. Dies scheint nicht unabsichtlich zu sein, sondern explizit mit dem Ziel, möglichst viele "Engineers" in möglichst niedriger Seniorität mit entsprechendem Gehalt zu halten.

Kollegenzusammenhalt

Was an Rückendeckung durch Vorgesetzte fehlt, versuchen viele wirklich gute Kollegen wettzumachen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ist weitestgehend in Ordnung, soweit ich das sehen kann, zumindest sind mir keine größeren Probleme bewusst.

Vorgesetztenverhalten

War schon früher nicht überragend, aber ist insbesondere im letzten Jahr deutlich schlechter geworden. Man hat sich McKinsey an Bord geholt und hat eine große "Transformation" gestartet, um die "Effizienz zu steigern". Dabei wurden viele Teams umgebaut und man hat das Gefühl, dass Führungskräfte mehr mit der Transformation als solche beschäftigt sind, als mit der Führung ihrer Mitarbeiter. Die Kommunikation wird unklarer oder bleibt ganz aus, der Führungsstil ist deutlich autoritärer geworden. Kritik der Mitarbeiter an der Umstellung wird mit "Trust the Process"-artigen Durchhaltephrasen abgewiegelt. Insgesamt entsteht ein Eindruck, dass man versucht, Headcount zu reduzieren, ohne explizit Leute zu entlassen, sondern durch Verschlechterung der Bedingungen. Dieser Eindruck verstärkt sich dadurch, dass mittlerweile auf mehreren Führungsebenen bei Kritik explizit geäußert wird, dass wenn man den Eindruck hat, dass man nicht mehr zum Unternehmen passt, man sich vielleicht einen anderen Job suchen sollte.

Arbeitsbedingungen

Entwicklungshardware ist modern. Allerdings arbeitet man in sehr lauten Großraumbüros ohne feste Plätze.
Besonders die ohne für die Mitarbeiter ersichtlichen Grund vorgenommene Streichung von Homeoffice (4+1) führt zu großen Problemen: Die Büros (insbesondere in Hamburg) sind viel zu klein für die Menge an Mitarbeitern, und teilweise sitzen Menschen in Fluren und Durchgängen an Schreibtischen. Aus der Führungsetage hört man regelmäßig, dass man sich des Problems bewusst sei, passiert ist allerdings seit Monaten nichts.

Kommunikation

Es hat sich nicht ohne Grund unter den Kollegen das geflügelte Wort durchgesetzt: "Das K in Eventim steht für Kommunikation". Man spricht viel von Transparenz, und dass man Entscheidungen offenere treffen will - am Ende. Es gibt regelmäßige "Ask us Anything" Termine, bei denen zwar explizit auch "kritische Fragen" erwünscht sind - allerdings werden diese grundsätzlich sehr ausweichend beantwortet, was keine Aussicht auf Besserung gibt.

Gehalt/Benefits

Einstiegsgehalt war gut. Anpassungen in den Jahren darauf tendenziell eher unter Inflation - also eine effektive Gehaltskürzung

Gleichberechtigung

Frauen haben es eher schwer, in Führungsrollen zu kommen.

Interessante Aufgaben

Interessant sind die Aufgaben durch die komplexen Anforderungen und Lastszenarien definitiv.

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Fachliche Expertise trifft auf Führungs-Vakuum

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CTS Eventim Solutions GmbH gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die Führungsebene benötigt dringend ein Coaching in moderner Mitarbeiterführung und technischem Verständnis.

Arbeitsatmosphäre

Als Mitarbeiter steht man unter permanentem Rechtfertigungsdruck, während die eigentliche Facharbeit durch operative Hektik und schlechte Planung der Führungsebene entwertet wird. Wertschätzung ist ein Fremdwort, man fühlt sich eher als austauschbares Rädchen im Getriebe denn als wichtiger Experte. Der einst gute Zusammenhalt leidet massiv unter dem zunehmenden Konkurrenzdenken, das durch die intransparenten Strukturen noch befeuert wird.

Karriere/Weiterbildung

keine

Kollegenzusammenhalt

Einst war das Team der einzige Grund, morgens noch einzuloggen, doch mittlerweile hinterlässt die toxische Führungskultur auch hier tiefe Risse.

Vorgesetztenverhalten

Anstatt Rückendeckung und Orientierung zu bieten, glänzen sie durch Abwesenheit oder autoritäre Ansagen nach dem Top-Down Prinzip. Kritikfähigkeit? Fehlanzeige.

Arbeitsbedingungen

Anstatt moderne, effiziente Workflows zu fördern, wird man in einem Dickicht aus bürokratischen Prozessen und mangelhaft dokumentierten Altsystemen gefangen gehalten. Es ist paradox: Während man nach außen als modernes Tech-Unternehmen glänzen will, arbeitet man intern mit organisatorischen Methoden aus dem letzten Jahrhundert.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist ein einziges Chaos aus Widersprüchen und Intransparenz. Informationen werden nicht proaktiv geteilt, sondern man muss ihnen ständig hinterherlaufen.
Besonders frustrierend sind die permanenten Richtungswechsel: Prioritäten, die am Vormittag noch als "geschäftskritisch" deklariert wurden, sind am Nachmittag hinfällig.
Es ist bezeichnend, dass unter den Kollegen intern mittlerweile gescherzt wird, dass das "K" in Eventim für Kommunikation steht.


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Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Dauerstress ohne echte Anerkennung

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CTS Eventim Solutions GmbH in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Grundsätzlich gab es Aufgaben mit fachlichem Potenzial und Themen, an denen man in einem besseren Umfeld sicher gerne arbeiten würde. Das Unternehmen hat nach außen eine gewisse Strahlkraft, und einzelne Tätigkeiten können durchaus interessant sein. Leider wurde das für mich im Alltag zu oft durch interne Strukturen und kulturelle Probleme überschattet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht fand ich vor allem die fehlende Wertschätzung, die unklare Kommunikation, die ständigen Wechsel bei Prioritäten und die hohe Arbeitsbelastung ohne ausreichende Orientierung. Ebenfalls negativ empfand ich die bürokratischen Prozesse, die geringe Sichtbarkeit von Führung sowie die aus meiner Sicht wenig transparente Handhabung von Weiterbildung, Gehalt und Entwicklungschancen.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht wäre es dringend sinnvoll, Führung wieder sichtbarer und verlässlicher zu machen. Prioritäten sollten klarer gesetzt und nicht ständig kurzfristig verändert werden. Außerdem würden transparentere Kriterien für Gehalt, Entwicklung und Beförderungen aus meiner Sicht viel Vertrauen zurückbringen. Ebenso wichtig wäre es, Prozesse zu vereinfachen, sauber zu dokumentieren und eine Kultur zu fördern, in der Probleme lösungsorientiert statt über Schuldzuweisungen bearbeitet werden.

Arbeitsatmosphäre

Aus meiner persönlichen Sicht war die Arbeitsatmosphäre in den letzten Jahren zunehmend angespannt. Ich habe den Umgang häufig als hektisch und wenig wertschätzend erlebt. Gerade wenn Probleme auftraten, hatte ich oft den Eindruck, dass eher nach Verantwortlichen gesucht wurde, statt gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.

Image

Nach außen mag das Unternehmen einen anderen Eindruck vermitteln. Intern habe ich die Realität jedoch deutlich kritischer erlebt. Für mich klafften Außendarstellung und tatsächlicher Arbeitsalltag spürbar auseinander.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance habe ich persönlich als schwierig empfunden. Durch die Vielzahl an Aufgaben aus unterschiedlichen Richtungen entstand bei mir dauerhaft das Gefühl, nie wirklich fertig zu werden. Die wechselnden Prioritäten und der hohe Erwartungsdruck haben aus meiner Sicht zusätzlich dazu beigetragen, dass konzentriertes und planbares Arbeiten kaum möglich war.

Karriere/Weiterbildung

Besonders enttäuschend fand ich die fehlende Unterstützung bei Weiterentwicklung. Trotz wiederholter Nachfragen über mehrere Jahre hinweg hatte ich nicht den Eindruck, dass sinnvolle Weiterbildungen ernsthaft gefördert wurden. Auch Beförderungen wirkten auf mich wenig transparent und eher abhängig davon, ob man die richtigen Kontakte hatte, als von nachvollziehbarer Leistung oder Entwicklung.

Gehalt/Benefits

Die Gehaltsentwicklung habe ich als enttäuschend erlebt. Wenn es überhaupt Anpassungen gab, empfand ich diese als selten und so gering, dass sie die allgemeine Kostenentwicklung aus meiner Sicht nicht annähernd ausgeglichen haben. Insgesamt hatte ich nicht den Eindruck, dass Vergütung und Belastung in einem guten Verhältnis stehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In diesem Bereich ist mir nichts besonders Positives im Arbeitsalltag aufgefallen. Insgesamt hatte ich eher den Eindruck, dass kulturelle und zwischenmenschliche Themen intern keine besonders hohe Priorität hatten. Ein glaubwürdiges soziales Verantwortungsgefühl zeigte sich für mich im täglichen Umgang jedenfalls nicht ausreichend.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich seit der Umstrukturierung deutlich schwächer erlebt. Aus meiner Sicht nahm das Konkurrenzdenken zu, während gegenseitige Unterstützung spürbar abnahm. Teilweise wirkte es auf mich so, als würden Mitarbeitende eher gegeneinander positioniert als zu echter Zusammenarbeit ermutigt.

Umgang mit älteren Kollegen

Dazu kann ich aus eigener Erfahrung keine belastbare Einzelbeobachtung benennen. Mein genereller Eindruck war jedoch, dass individuelle Erfahrung und gewachsene Fachkenntnis insgesamt zu wenig sichtbar wertgeschätzt wurden. Der Fokus lag aus meiner Sicht stärker auf internen Dynamiken als auf nachhaltiger Nutzung von Erfahrung im Unternehmen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten von Führungskräften habe ich als wenig hilfreich erlebt. Seit der Umstrukturierung hatte ich persönlich den Eindruck, dass mein direkter Vorgesetzter kaum noch sichtbar war und nur begrenzt nachvollziehen konnte, wie mein Arbeitsalltag tatsächlich aussieht. Gerade in einem ohnehin unübersichtlichen Umfeld hätte ich mir deutlich mehr Orientierung, Präsenz und Rückendeckung gewünscht.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen habe ich in organisatorischer Hinsicht als belastend empfunden. Viele Prozesse wirkten auf mich unnötig kompliziert, bürokratisch und teils unzureichend dokumentiert. Das hat aus meiner Sicht effizientes Arbeiten eher behindert als unterstützt.

Kommunikation

Die interne Kommunikation habe ich als unklar und teilweise widersprüchlich wahrgenommen. Prioritäten änderten sich aus meiner Sicht sehr häufig, ohne dass dies nachvollziehbar eingeordnet wurde. Das führte für mich regelmäßig zu Frust, weil zunächst eingeforderte Themen kurze Zeit später wieder zurückgestellt wurden und anschließend trotzdem Erwartungsdruck entstand

Gleichberechtigung

Entwicklungsmöglichkeiten wirkten auf mich insgesamt wenig transparent. Ich hatte nicht den Eindruck, dass Leistung allein ausschlaggebend dafür ist, wer vorankommt. Dadurch entstand für mich kein besonders fairer oder nachvollziehbarer Eindruck.

Interessante Aufgaben

Inhaltlich gab es grundsätzlich Aufgaben mit Potenzial. In meiner persönlichen Erfahrung ging dieses Potenzial aber oft durch ständige Umpriorisierungen, operative Hektik und bürokratische Hürden verloren. Dadurch blieb für mich zu wenig Raum, Themen wirklich sinnvoll und mit der nötigen Tiefe voranzubringen.

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