Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
CTS EVENTIM erhält von Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamtbild. Besonders die Einführung einer strikten Präsenzpflicht von vier Tagen pro Woche polarisiert: Viele Bewertungen sehen darin den Hauptgrund für eine stark verschlechterte Work-Life-Balance, da Familien kaum berücksichtigt werden, Überstunden unkommentiert bleiben und Bereitschaftsdienste an Wochenenden sowie Feiertagen zunehmen. Die Arbeitsbedingungen vor Ort verschärfen die Lage: Laute Großraumbüros, veraltetes Mobiliar, kaum höhenverstellbare Schreibtische und fehlende Rückzugsmöglichkeiten prägen den Alltag – ein Widerspruch zum nach außen kommunizierten Bild eines modernen Technologieunternehmens.
Die Kommunikation wird als ausgeprägt top-down beschrieben, Entscheidungen treffen Mitarbeiter:innen oft als vollendete Tatsachen. Das Vorgesetztenverha...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei CTS EVENTIM wird von Nutzer:innen als deutlich negativ bewertet. Im Mittelpunkt der Kritik steht die Anwesenheitspflicht im Büro: Eine „Office First"-Politik verpflichtet Mitarbeiter:innen, vier Tage pro Woche vor Ort zu erscheinen, während Führungskräfte sogar ein Fünf-Tage-Modell erfüllen sollen. Viele Bewertungen beschreiben, dass damit gewohnte Homeoffice-Regelungen weitgehend abgeschafft wurden, obwohl deren Effektivität über Jahre belegt gewesen sei. Besonders Eltern empfinden die Regelung als belastend, da familiäre Verpflichtungen kaum Berücksichtigung fänden.
Hinzu kommen kurzfristige Bereitschaftsdienste, Wochenend- und Nachtschichten sowie nicht anerkannte Überstunden, die die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben weiter erschweren. Wenige Nutzer:innen berichten hingegen, dass Urlaubsanträge früher problemlos genehmigt wurden und Überstunden in ruhigeren Phasen abgebaut werden konnten – diese positiven Eindrücke stehen jedoch im starken Kontrast zur vorherrschenden Meinung.
Die Arbeitsbedingungen bei CTS EVENTIM werden von den Nutzer:innen deutlich negativ bewertet. Im Mittelpunkt der Kritik stehen die Großraumbüros, die als laut, überfüllt und veraltet beschrieben werden. Fehlende Rückzugsmöglichkeiten, eine Clean-Desk-Policy mit wechselnden Sitzplätzen sowie mangelnde Klimaanlage und schlechte Akustik belasten den Arbeitsalltag. Ergonomische Ausstattung wie höhenverstellbare Schreibtische ist nur schwer zugänglich, und die Büromöbel gelten als veraltet.
Hinzu kommt, dass die Präsenzpflicht im Büro – teils vier Tage pro Woche – die Situation durch Überfüllung weiter verschärft. Die technische Infrastruktur wird ebenfalls als nicht zeitgemäß kritisiert, wobei wenige Nutzer:innen die Hardware als akzeptabel einschätzen. Bürokratische Prozesse und schlecht dokumentierte Altsysteme erschweren effizientes Arbeiten zusätzlich. Insbesondere unter der neuen Führung empfinden viele Mitarbeiter:innen die Gesamtsituation als verschlechtert.
Die Arbeitsatmosphäre bei CTS EVENTIM wird von Nutzer:innen als belastet wahrgenommen. Als zentraler Auslöser gilt die Rückkehr zur Präsenzpflicht im Büro: Viele Bewertungen beschreiben eine spürbar angespannte Stimmung, seitdem Homeoffice-Optionen abgeschafft wurden. Mitarbeiter:innen fühlen sich dabei von der Unternehmensführung nicht gehört, da Bedenken mit allgemeinen Phrasen abgetan und individuelle Lebensumstände ignoriert werden. Hinzu kommen Berichte über Misstrauen, Kontrolle und mangelnde Wertschätzung, die das Arbeitsklima belasten. Auch anhaltende Umstrukturierungen sowie Mikromanagement und Zeiterfassungsdruck tragen zur negativen Grundstimmung bei.
Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von einer angenehmen Atmosphäre innerhalb ihrer direkten Teams und beschreiben den Kolleg:innenzusammenhalt als positiv. Allerdings steht dieses Bild im Widerspruch zur mehrheitlich kritischen Einschätzung, wonach das Gesamtklima von Konkurrenzdenken, Verunsicherung und einer hierarchisch geprägten Unternehmenskultur bestimmt wird.
Der Kollegenzusammenhalt bei CTS EVENTIM wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele schätzen ihre direkten Kolleg:innen als hilfsbereit, engagiert und freundlich – für einige ist das kollegiale Miteinander sogar der einzige Grund, im Unternehmen zu bleiben. Besonders in einzelnen Teams wird eine starke gegenseitige Unterstützung hervorgehoben, die auch in stressigen Phasen trägt.
Gleichzeitig berichten einige Nutzer:innen, dass der Zusammenhalt stark teamabhängig ist und in Teilen nachgelassen hat. Als Gründe nennen sie Umstrukturierungen, veränderte Führungsstrukturen und zunehmend konkurrenzorientiertes Denken. Wenige beschreiben ein Klima, in dem Eigeninteressen überwiegen und gegenseitige Unterstützung fehlt. Der Weggang guter Mitarbeiter:innen wird ebenfalls als belastend für den Teamgeist wahrgenommen. Das Bild ist damit zweigeteilt: Dort, wo der Zusammenhalt funktioniert, gilt er als echte Stärke – strukturelle Veränderungen stellen ihn jedoch auf die Probe.
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