12 von 25 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Insgesamt waren viele Mitarbeitende sowie Führungskräfte aus anderen Bereichen freundlich, respektvoll. Das Unternehmen hat grundsätzlich Potenzial
Fehlende Struktur, unklare Zuständigkeiten, mangelnde Einarbeitung und problematisches Führungsverhalten im SAP-Bereich. Meine Aufgaben kamen überwiegend über einen externen Berater, was die unklaren Zuständigkeiten im Team zusätzlich verstärkte; Unterstützung durch die SAP-Leitung fehlte. Im Rahmen meiner Aufgaben (u. a. Einsammeln nicht funktionierender bzw. nicht eingerichteter Geräte) kam ich mit IT-Beschwerden in Kontakt, hatte jedoch keine klare Rolle oder Handlungsspielraum. Zu Beginn wurde mein Einsatz sehr positiv hervorgehoben und ich übernahm viele zusätzliche Aufgaben; es wurden zudem Perspektiven angesprochen, z. B. die Möglichkeit einer Bachelorarbeit im Unternehmen. Umso schwerer nachvollziehbar war für mich die spätere Bewertung und der abrupte Perspektivwechsel – ohne klärendes Gespräch, konstruktives Feedback oder transparente Kommunikation über die weitere Planung. Trotz mehrfacher Nachfrage habe ich bis heute kein Arbeitszeugnis erhalten, obwohl mir dies zugesagt wurde
Mehr Struktur und klare Rollen für Werkstudierende, echte Einarbeitung sowie eine professionellere und wertschätzendere Führung – insbesondere auf Teamebene
Die Arbeitsatmosphäre war angespannt und wenig unterstützend. Besonders als Werkstudentin fehlte mir ein sicheres und wertschätzendes Umfeld
Nach außen wirkt das Unternehmen professionell, die internen Abläufe und das Führungsverhalten entsprachen diesem Bild jedoch nicht immer
Als Werkstudentin fehlte mir Flexibilität bei kurzfristigen Uni-Terminen. Unklare Erwartungen erschwerten die Vereinbarkeit von Studium und Arbeit
Keine strukturierten Entwicklungs- oder Weiterbildungsmöglichkeiten für Werkstudierende.
Bei diesem Gehalt hätte ich mir zumindest Entwicklungsmöglichkeiten gewünscht, die jedoch fehlten.
Dazu kann ich wenig sagen, da Umwelt- und Sozialthemen in meinem Arbeitsbereich kaum thematisiert wurden
Einzelne Kolleginnen und Kollegen waren freundlich und hilfsbereit, insgesamt fehlte jedoch ein funktionierender Teamzusammenhalt
Der Umgang mit Kolleginnen und Kollegen war überwiegend respektvoll; einige waren sogar sehr freundlich
Das Führungsverhalten wirkte unstrukturiert und wenig professionell. Unterstützung und Orientierung fehlten
Die Arbeitsbedingungen waren ausbaufähig, insbesondere durch fehlende Struktur, unklare Zuständigkeiten und mangelnde Betreuung
Die Kommunikation war häufig unklar und wenig transparent. Rückmeldungen kamen spät oder gar nicht.
kein fester Arbeitsplatz für mich, später wurde einem anderen Werkstudenten sehr schnell ein fester Platz mit Ausstattung gegeben
Viele Aufgaben hatten keinen fachlichen Lernwert und entsprachen nicht dem Profil einer Werkstudentenstelle im IT-/SAP-Bereich
Die Kollegen
Ständig wechseln der Führung
Ehrlich mit den Mitarbeitern umgehen
Ich habe viele Jahre gerne dort gearbeitet, aber die letzten Jahre waren einfach ernüchternd. Wer Engagement zeigt und mitdenken will, stößt schnell an Wände. Schade – das Unternehmen hätte mit dem richtigen Mindset, ehrlicher Führung und Vertrauen in die eigenen Leute deutlich mehr Potenzial.
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Willst du, dass ich dir jetzt noch die Einleitung für das kununu-Feld formuliere (z. B. „Bewertung als Techniker in der Arbeitsvorbereitung, ehem. Mitarbeiter, Standort Osnabrück, Arbeitszeit: Vollzeit“), damit du sie direkt kopieren und einfügen kannst?
Ehrliche Kommunikation statt Schönrederei
• Führungskräfte sollten endlich wieder führen – nicht nur verwalten
• Auf die eigenen Mitarbeiter hören statt auf externe Berater
• Investitionen gezielt und sinnvoll tätigen, nicht nur billig einkaufen
• Mehr Vertrauen und Eigenverantwortung für erfahrene Mitarbeiter
• Wertschätzung nicht nur auf dem Papier
Früher war der Zusammenhalt wirklich stark – Kollegialität, gegenseitige Unterstützung und ein gewisser Stolz auf die Arbeit. Leider hat sich das in den letzten Jahren deutlich verändert. Mit der neuen Führungsebene kam ein rauerer Ton, Misstrauen und wenig Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Entscheidungen werden oft über die Köpfe hinweg getroffen, und konstruktive Kritik wird als Angriff verstanden.
Nach außen wird gern das Bild eines modernen Technologiebetriebs vermittelt – intern merkt man davon leider wenig. Viele Kollegen sind enttäuscht, weil sie das Unternehmen einmal wirklich gern mochten.
35 Stunden Woche ist vertraglich vereinbart, Home Office mit einem Tag in der Woche eher altmodisch.
Entwicklungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Wer sich weiterbilden will, muss Eigeninitiative zeigen und darf nicht zu viel erwarten. Techniker, Meister oder langjährige Fachkräfte werden selten gezielt gefördert.
Bezahlung ist im Branchendurchschnitt okay, aber kein Ausgleich für die aktuelle Stimmung im Betrieb. Tariflich solide, aber Leistungsanerkennung fehlt völlig.
Der Zusammenhalt war soweit in Ordnung… es kommt sehr stark darauf an in welcher Abteilung man arbeitet.
Einer der Hauptgründe, warum viele gute Leute das Unternehmen verlassen haben. Fachlich zum Teil okay, aber menschlich schwierig – kaum Rückendeckung, kaum Lob, dafür umso mehr Druck. Wer eigene Ideen hat oder Verbesserungsvorschläge bringt, stößt schnell an Grenzen. Statt auf die Erfahrung der langjährigen Mitarbeiter zu hören, wird lieber auf teures Consulting gesetzt – mit zweifelhaftem Nutzen. Millionen werden in Beraterverträge, Workshops und Projekte gesteckt, während die echten Probleme auf der Werksebene ungelöst bleiben.
Die Maschinenlandschaft ist teils deutlich veraltet, Wartungen werden oft aufgeschoben oder nur notdürftig erledigt. Wenn neue Maschinen angeschafft werden, passen sie selten richtig in die bestehende Produktionslinie – Hauptsache billig, statt das zu kaufen, was man wirklich braucht. Dadurch kommt es immer wieder zu Stillständen und unnötigen Problemen, die vermeidbar wären.
Viele Informationen versickern irgendwo auf dem Weg. Es wird viel über Prozesse gesprochen, aber wenig wirklich umgesetzt. Meetings wirken eher wie Pflichtübungen als echter Austausch.
Gehalt mit Sonderzahlungen
Metallrente und Benefits (Hansefit)
Immer wieder neue Produkte und Produktvielfalt
Hier kann durch Leistung auch ein Aufstieg erfolgen (es wird nicht nur auf irgendwelche Meister/Techniker gesetzt
Stellenweise sind noch sehr alte Strukturen zu finden
Die Führungsebenen bis nach oben sollten wieder mehr Liebe zum Standort entwickeln
Cunova entwickelt sich zu einem moderneren Unternehmen auch wenn dies stellenweise schneller gehen dürfte
Gehalt durch Tarifvertrag gesichert und in guten Level
Es wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt
Kollegialer Zusammenhalt stets vorhanden
Ältere Kollegen werden wertgeschätzt
Direkte Vorgesetzte handeln im Bewusstsein des Arbeitnehmers.
Findet auf allen Ebenen statt
Spannende Produkte und immer wieder neue Produktideen lassen den Job interessant bleiben
- Potenziell spannende Themenfelder
- Kolleg: innen, die helfen wollen
- Rollenveränderung ohne Beteiligung der Betroffenen
- Keine fachliche Führung
- Überforderung statt Begleitung
- Lästerkultur auf Leitungsebene
- Mangelnde Struktur, Kommunikation und Lernbereitschaft
- Kündigung während attestierter Krankschreibung
- Maximal ein Tag Home Office pro Woche (mit viel betteln und bitten)
- Rollenzuordnung vor (!) Vertragsunterzeichnung klären
- Schulungen und Onboarding ermöglichen
- Feedback- und Fehlerkultur aufbauen – ohne Bloßstellung
- Führungsverantwortung fachlich fundiert besetzen
- Respektvoller Umgang statt abwertender Kommentare über Dritte
Einzelne Kolleg:innen engagiert und freundlich. Das Klima wurde jedoch zunehmend durch Unsicherheit und Druck belastet.
Wenig Bereitschaft zur Entwicklung – man erwartet Können statt Lernbereitschaft. Wer sich einarbeiten möchte, steht schnell im Verdacht, sich „rauszunehmen“.
Einzelne Kolleg:innen halfen, wo sie konnten. Der Zusammenhalt war punktuell da – aber nicht stabil genug, um Führungsdefizite abzufedern.
Keine Einarbeitung, keine Begleitung – aber sofortige operative Erwartung. Auf Hinweise zu fehlender Erfahrung folgte keine Unterstützung, sondern Überforderung und Eskalation.
Öffentliche Kritik statt Vier-Augen-Gespräch, abwertende Kommentare über andere Mitarbeitende, beispiel einzelne HR Kollegen, inklusive.
Viel parallel, wenig koordiniert. Governance und ITSM sollen professionell sein, werden aber wie Notlösungen behandelt.
Eingestellt für IT-Infrastruktur. Wochen später wurde eine komplett andere Rolle zugewiesen: Governance, Security, Lieferantensteuerung.
Die Übernahme dieser Aufgaben erfolgte ohne jede Schulung oder strukturierte Übergabe – trotz klar geäußerter Bitte um Unterstützung, da entsprechende Erfahrung bislang nicht vorlag.
Statt Förderung gab es Druck, öffentliche Kritik und Aussagen wie: „Wofür braucht man denn einen halben Manntag zum Texte schreiben?“ – gerne im Beisein anderer.
Hinzu kam eine auffällige Lästerkultur innerhalb der Leitungsebene, etwa mit Sätzen wie: „Mitarbeitende X ist das schwächste Glied der HR-Abteilung.“
Fachlich fordernd, menschlich enttäuschend.
Flurfunk und Missverständnisse statt klarer Abstimmung.
Die Themen wären hochinteressant – mit Raum für Entwicklung. In der Realität: kein Konzept, keine Zeit, keine Orientierung.
Sonderzahlung wie zum Beispiel Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld
Ideen werden nicht angenommen oder es fehlt eine Umsetzung
Bessere Aufstiegsmöglichkeiten und sich modernisieren in den Abteilung
Das Gehalt und die Arbeitszeit sind fair. Der Kollegenzusammenhalt ist meistens sehr gut und dadurch hat man auch Spaß an der Arbeit.
Veraltete Denkweisen, viele schlechte Führungskräfte, oft sehr veraltete Hallen und Maschinen
Das Vertrauen in die Mitarbeiter muss endlich mal wieder steigen. Die Hallen und Maschinen müssten komplett überholt werden um überhaupt noch wettbewerbsfähig zu bleiben.
Je nachdem wo man in der Produktion eingesetzt wird ist auch die Arbeitsatmosphäre. Man muss aber leider sagen das die Arbeitsweise der meisten Vorgesetzten nicht gerade fördernd ist.
Die Firma gibt sich nach außen als innovativ und modern. Leider stimmt das in vielen Bereichen nicht so wirklich. Viele vorallem junge Mitarbeiter überlegen sich nach kurzer zeit wieder die Firma zu wechseln aufgrund etlicher Probleme.
Arbeitszeit und Urlaubtstage nach Tarifvertrag. Schichten können in den meisten Fällen bei dringenden Angelegenheiten entsprechend getauscht werden.
Gehalt ist immer pünktlich. Bezahlt wird nach Tarif also in den allermeisten Fällen Branchenüblich oder höher.
Umweltbewusstsein ist meiner Meinung nach kaum vorhanden. Ist allerdings in der Industrie auch kein Einzelfall.
Die meisten Kollegen verstehen sich sehr gut untereinander und verhalten sich auch fair. Gibt aber auch Bereiche wo das eher weniger zutrifft.
Der Großteil der höheren Vorgesetzten hängt in der Vergangenheit fest. Die Denkweise und wie Sie mit Ihren Mitarbeitern umgehen ist oft nicht auf Vertrauen aufgebaut. Es wird durch einige Vorgesetzte Druck ausgeübt und man hat manchmal das Gefühl sehr stark kontrolliert zu werden. Trifft zum glück aber nicht auf alle Bereiche zu.
Etliche Maschinen sind sehr alt und werden schlichtweg nicht gewartet. Auf die Hinweise der Mitarbeiter geht man oft nicht ein. Die Hallen sind dazu oft in einem sehr schlechten Zustand. Hier gilt eher das Motto solange es noch irgendwie hält reicht es auch.
Anfangs nach der umformierung der Firma war die Kommunikation eigentlich ganz in Ordnung. Das hat über die letzten Monate, zumindest in einigen Hallen, aber drastisch nachgelassen. Es werden Entscheidungen getroffen über die man nichts oder nur sehr spät erfährt.
Die meisten Leute die ich in der Firma kennen gelernt habe haben eher eine sehr veraltete Denkweise.
In der Produktion ist die Abwechslung der Arbeit doch oft sehr eingeschränkt was allerdings auch mit dem Berufsfeld zu tun hat. Auf Wunsch von Mitarbeitern zu rotieren und mehr Abwechslung zu bekommen wird meistens nicht eingegangen.
Entlohnung
Führungsverhalten der Geschäftsführung. Viele Phrasen und leere Versprechungen.
Agieren anstatt permanent auf Probleme reagieren.
- Gehalt und Sozialleistungen
- Mittlerweile viele neue jüngere Mitarbeiter:innen
- Überwiegend kollegiales Miteinander
- IG-Metall Tarifbindung
- Existenz eines Betriebsrats
- HR-Abteilung versucht den Spagat zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht zu schaffen, ist nicht nur einseitig orientiert.
- Veralte Führungskultur
- Eingeschlaffene Scheuklappen-Mentalität, weil Mitdenken über Abteilungsgrenzen hinweg einem immer negativ ausgelegt wurde.
- Fehlende Veränderungsbereitschaft in einigen Bereichen durch zu lange Betriebszugehörigkeit und dadurch teilweise Betriebsblindheit.
- Viele Mitarbeiter haben nie eine andere Firma gesehen und denken das was bei cunova gelebt wird wäre normal oder zeitgemäß.
- Steht endlich zu dem "nova" in eurem Namen. Wer innovativ sein will muss auch anfangen "innovative" Arbeits-und Denkweisen an den Tag zu legen. Das fängt bei der Auswahl der neuen Führungskräfte an. Wenn ihr nur Führungskräfte mit altem Mindset und alter eingebrannter Führungskultur ins Boot holt könnt ihr keine innovativen zeitgemäßen Sprünge erwarten.
- Schult die Führungskräfte, damit die endlich einen zeitgemäßen Umgang mit den Mitarbeitern pflegen. Den meisten Führungskräften merkt man an, dass Sie nie eine Führungskräfte-Schulung durchlaufen haben. Verabschiedet euch endlich von der klassischen hierarchischen Führung aus den 90ern, darauf hat heute keiner mehr Lust.
- Führt einen Feedbackprozess ein bei dem die Mitarbeiter ihre Vorgesetzten anonym bewerten können und schaut ob die Führungskräfte auch die neuen Werten des "innovativen" cunova repräsentieren und auch leben
- Bindet die Teams bei der Auswahl von Neueinstellung neuer Kolleg:innen ein, um auch dessen Meinung bei neuen Mitarbeiter:innen zu berücksichtigen. Diverse Firmen machen das bereits vor.
- Bringt endlich wieder Ruhe in das Geschäft, viele Mitarbeiter sind durch den Carve-Out, das SAP S4 Go Live und den nun vermutlich anstehenden Börsengang bereits am Limit, ihr verbrennt aktuell viele Mitarbeiter. Diverse Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Abteilungen denken bereits über Kündigung nach und gucken sich aktiv um.
- Verhandelt wieder eine zeitgemäße Homeoffice-Regelung, die aktuelle Regelung zeugt nur von Misstrauen in die eigenen Mitarbeiter und nicht von "innovativem" zeitgemäßen Arbeiten
- Fördert Innovation und fachlichen Austausch über alle Hierarchieebenen hinweg. Ein Unternehmen in dem selbst der Azubi zum Geschäftsführer ohne Scheu sagen kann, dass irgendwas besser laufen könnte wird Potenziale heben, nicht ein Unternehmen wo selbst das mittlere Management sich nicht traut dem C-Level fachlich zu widersprechen.
Veraltete nicht mehr zeitgemäße Denk- und Arbeitsweisen ziehen sich durch das gesamte Unternehmen. Proaktives handeln/mitdenken über Abteilungsgrenzen hinweg wird nach außen hin als erwünscht propagiert, aber ist ungern gesehen. Ehrliche konstruktive Kritik, die zur Verbesserung der Zusammenarbeit dienen soll ist ebenfalls nicht erwünscht (angehende Boeing-Kultur). Führungskräfte die nicht mit dem C-Level auf einer Linie sind werden mit Aufhebungsverträgen geschasst.
Man versucht nun nach außen hin auf modernes, innovatives und agiles Unternehmen zu machen und hat sich auf den richtigen Weg gemacht. Aber auch hier treffen die Realität auf Slogans wie "Wir halten, was andere versprechen". Man wirbt mit Homeoffice und in den meisten Bereichen wurde das aktiv den Mitarbeitern verwehrt oder schlecht geredet. Man wirbt damit innovativ zu sein, aber würgt Innovation in den Reihen der Mitarbeiter ab, sei es durch schlecht gerechnete Patent-Tantiemen und Eintragung von Vorgesetzten in den Patenten, schlecht geredete/gerechnete Zielvereinbarungen bei AT Gehältern oder durch nicht gerne gesehen Vorschläge im Rahmen des Vorschlagswesens. Verbesserungsvorschläge werden nicht als Geschenk/Potenzial gesehen, sondern als Einmischung in die eigenen Angelegenheiten empfunden. Man wirbt mit Agilität, aber die Benutzung von Videokonferenzlösungen wie Teams ist für viele noch befremdlich und es wird alles noch auf Papier festgehalten, anstatt es direkt digital zu dokumentieren.
Überwiegend herrscht Gleitzeit in den Abteilungen zwischen 6 bis 20 Uhr.
Gepaart mit den überwiegend vertretenden 35h-Verträgen und bei Tarifangestellten mit abfeierbaren Überstunden lässt sich der Beruf und das Privatleben gut vereinbaren.
Punktabzug gibt es definitiv für die nicht mehr zeitgemäße Homeoffice-Regelung von nur 1-Tag pro Woche (nicht übertragbar in die nächste Woche). Man hatte bereits eine moderate Homeoffice-Regelung von 10 Tagen pro Monat (frei einsetzbar) mit der alle glücklich gewesen wären, aber nein die alte Garde musste natürlich aus Misstrauen den eigenen Mitarbeitern gegenüber eine einigermaßen marktkonforme Homeoffice-Regelung wieder kippen. Selbst KME, was für absolut veraltete Arbeitsweisen bekannt ist macht uns mit 10 Tagen Homeoffice im Monat einen vor.
Alleine deswegen sollte man eigentlich das "nova" für Innovation in "cunova" streichen.
Eine Weiterbildungskultur ist hier nicht besonders ausgeprägt und wird auch nicht aktiv angegangen. Es gibt in einigen Bereichen eine Matrix anhand derer man die Weiterbildungspotenziale von Mitarbeitern aufzeigen und entwickeln soll, diese wird aber eher für Audit-Zwecke gepflegt als das wirklich Interesse an der Weiterbildung der Mitarbeiter bestünde.
Grundsätzlich kann man hier Karriere machen und auch gutes Geld verdienen, aber tendenziell eher nur wenn man mit der Linie der "alten Garde" konform ist, somit wird es für die jüngere Generation mit aktuellem Zeitgeist schwierig sich hier zu profilieren. Viele Führungsstellen werden aktuell mit Interimsmanagern besetzt, weil man hier eher Leute von extern sucht, was aber nicht unbedingt schlecht ist, um hier frischen Wind reinzubringen. Einige Interimsmanager scheinen aber nicht zu wissen, wie man Menschlichkeit schreibt.
Gehälter nach IG-Metalltarif mit ordentlicher Eingruppierung, somit für die meisten Berufsgruppen überdurchschnittlich hohe Gehälter.
Sozialleistung wären z.B. eine betriebliche Altersvorsorge, Lease a Bike, Corporate Benefits, bezuschusste Kantine, Hansefit etc.
Branchentypisch eher nicht die höchste Priorität.
Kleinere Verbesserungsprojekte dienen mehr dem Schein als dass man wirklich umweltbewusst agieren möchte.
Überwiegend guter Kollegenzusammenhalt und freundliches Miteinander.
Es gab/gibt ATZ-Verträge, die der älterern Belegschaft den früheren Ruhestand bescheren könnten. Ansonsten ist mir hierzu nie etwas negatives aufgefallen.
Der Mehrheitsinvestorenwechsel von KME zu Paragon löste einige Umstrukturierungen aus.
Gut zu bewerten:
Viele "jüngere" Fachkräfte wurden zu Führungskräften erkoren und einige aus der Zeit gefallene Führungskräfte ihren Ämtern erleichtert.
Schlecht zu bewerten:
Bei der Auswahl neuer Führungskräfte wird anscheinend nicht wirklich Wert darauf gelegt, dass diese auch mit einer modernen/zeitgemäßen Führungskultur im Mindset daherkommen.
An vielen Stellen herrscht noch immer eine starre strikt hierarische Führungskultur wie in den 90ern. Ober sticht unter Mentalität anstatt ein kollegiales fachliches Miteinander auf Augenhöhe wo das beste Argument zählt. Starre Rollenbilder in den Köpfen einiger Führungskräfte verhindern provaktives Handeln der Mitarbeiter, weil diese befürchten müssen sich vorhalten zu lassen, dass das nicht deren Aufgabe wäre sich um so etwas Gedanken zu machen. Meiner Meinung ein sehr schädliches und nicht innovationsförderndes Mindset an einigen Stellen.
Bis vor kurzen mussten sich teilweise Mitarbeiter ihre eigene private Hardware und Peripherie zur Arbeit bringen, weil defekte Geräte nicht auf Firmenkosten ersetzt wurden. Hochbezahlte Mitarbeiter mussten an Arbeitsplätzen mit einem kleinen Monitor aus dem letzten Jahrhundert Vorlieb nehmen. Headsets oder Webcams gabs flächendeckend nicht.
Es gab keinen von der Firma gesponserten Kaffee oder Wasser, geschweige denn eine Spülmaschine oder bezahlte Spülmittel in den Küchen. Anstattdessen brachten sich die Mitarbeiter private Kaffeemaschinen und sogar Kühlschränke mit zur Arbeit.
Ein Teil der Räumlichkeiten wurde bereits renoviert und ist nun zeitgemäß ausgestattet, ein anderer Teil ist nicht renoviert und sieht so aus hätte man da seit 30 Jahren nichts mehr gemacht. Büromöbel teilweise noch aus gefühlt Nachkriegszeiten.
Das ist nun zum Glück überwiegend Thema von gestern, nun sind die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsausstattung hierzu zeitgemäß. Es wird Kaffee und Wasser gesponsort, es gibt nun Spülmaschinen und die Büro-Ausstattung ist nun endlich marktkonform (2x Monitore, schnurloses Headset, Webcam, schnurlose Maus und Tastatur, höhenverstellbare Tische)
Mit dem firmeninternen Intranet von Beekeper den richtigen Weg eingeschlagen. Führungskräfte geben jedoch oft wichtige Informationen nicht an Ihre Mitarbeiter weiter, obwohl sie von der Personalabteilung darauf hingewiesen wurden. Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen sind nicht einfach digital zugänglich, sondern man muss persönlich dafür vorstellig werden, um diese einsehen zu können. Hier scheint man die Mitarbeiter bewusst im Ungewissen lassen zu wollen.
Frauen die aufgrund ihres Alters in nächster Zeit über Familienplanung nachdenken "müssen" werden teilweise bewusst nicht eingestellt oder auf Führungspositionen besetzt.
Da letzendlich alles von Arbeitsweisen, Denkweisen, Prozessen, Produktionsanlagen und IT-System überwiegend veraltet oder nicht state of the art ist, hat man hier viel Potenzial etwas zu bewegen, sofern es nicht durch die "alte Garde" aufgrund konservativer Denkmuster blockiert wird.
Den Zusammenhalt zwischen den Kolleginnen und Kollegen, die sich toll engagieren! Diese Firma hat echt viel potenzial ein Arbeitgeber fürs Leben zu sein, doch die Punkte, die ich hier kritisiere, treiben nicht nur mich, sondern auch viele andere in die erneute Jobsuche.
Die Geschäftsführung kämpft aktiv gegen den Veränderungswillen den Beschäftigten an und demotiviert viele Mitarbeiter.
Mehr Freiheiten für die Mitarbeiter
Weniger Kontrollzwang
Mehr Offenheit für Neues
Mehr Wille zur Veränderung zu einem modernen Unternehmen.
Wären die tollen, vom Marketing und anderen Mitarbeitern organisierten Aktionen nicht, müsste man hier 0 Punkte geben, da das Management alles versucht, einem die Laune bei der Arbeit zu vermiesen. Großes Lob an die vielen Kollegen und Kolleginnen, die dieses Unternehmen, trotz allem, so toll gestalten!
Die Selbstdarstellung der Firma ist gut, wenn man Kollegen über die Firma reden hört, kommt diese immer weniger gut weg.
Seit Kurzem nur noch einen Tag Home-Office in der Woche, nicht auf andere Wochen übertragbar, klares No-Go und ein Schritt in Richtung Mittelalter. Dass in vielen Abteilungen Home-Office ein Schimpfwort ist, ist auch der verstaubten Arbeitseinstellung vieler im mittleren Management geschuldet, von denen vielen eindeutig schon zu lange bei cunova sind und noch nie modern gearbeitet haben.
Den Zusammenhalt zwischen den Kollegen empfinde ich als hervorragend. Der ständige Kampf gegen die veralteten Strukturen und gegen das Management schweißt zusammen. Habe selten in meinem Arbeitsleben so viele nette, engagierte Menschen kennengelernt, die auch wirklich dafür brennen das Unternehmen nach vorn zu bringen, das zieht sich durch fast alle Abteilungen, selbst durch die Personalabteilung durch.
Gibt auch gute Vorgesetzte, aber je höher man kommt, umso mehr lässt das Verhalten nach. Besonders die Interimsmanager sind von einem Schlag Menschen, denen ich lieber nicht den Rücken zudrehen möchte. Auch das Verhalten der Geschäftsführung ist selten ertragbar. Auf der Karriereseite von cunova steht "Wir halten, was andere versprechen" dies ist leider auch hier mehr Wunsch als Wahrheit. In den Bewerbungsgesprächen wurden selbst Kollegen, die noch nicht lange dabei sind und als es schon klar sein musste, dass die 10 Tage Home-Office im Monat nicht mehr aktuell sind, als Benefit versprochen. Die GF steckt bedauerlicherweise in der Vergangenheit fest und vertraut ihren Mitarbeitern absolut nicht. Dies erzeugt Frustration in vielen Abteilungen, und ich kenne einige Kollegen, die nur auf ein gutes Jobangebot warten.
Je nach Abteilung und Gebäude kann man mit den Möbeln und Büros Glück oder Pech haben. Wenn man Glück hat, bekommt man schöne, moderne und höhenverstellbare Büromöbel; wenn nicht, dann hat man Büromöbel, die älter sind als mancher Kollege. Wenn man Pech hat, sitzt man dann noch in einem Büro, in dem es zieht oder mit anderen Baumängeln. Diese Büros werden aber angeblich zumindest im Verwaltungsgebäude.
Informationen zu bekommen ist je nach Abteilung, Vorgesetzten und Draht zu bestimmten Kollegen Glücksspiel. Zwar gibt's durch das Intranet (Beekeeper) oft Informationen, aber das wirklich Wichtige erfährt man über den Flurfunk und erst später vom Vorgesetzten. Oftmals ändern sich Entscheidungen oder Gegebenheiten, ohne dass man jemals die Gründe erfährt.
IG Metall Tarifvertrag, Metallrente und sonst auch gute Benefits.
Die Aufgaben stimmen zwar nicht ganz mit dem überein, was mir versprochen wurde, aber das scheint hier vielen so zu gehen. Oft gibt es Unklarheiten bei den Kompetenzen und man muss sich selbst suchen, was man genau machen will. Sonst sind die Aufgaben ganz spannend.
So verdient kununu Geld.