Nicht zu empfehlen
Image
Das externe Image wirkt besser als das tatsächliche Arbeitsumfeld. Viele Mitarbeitende sind unzufrieden, aber äußern sich meist nicht offen, da eine Kultur der Angst herrscht.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist eingeschränkt. Krankmeldungen oder das Bedürfnis, früher zu gehen, werden mit unangemessenen Kommentaren kommentiert. Flexibilität existiert meist nur auf dem Papier.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden. Oft hängt es davon ab, ob man zu den bevorzugten Mitarbeitenden gehört. Objektive Kriterien konnte ich nicht erkennen.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsstruktur ist grundsätzlich in Ordnung, allerdings fehlt Transparenz bei Entwicklungen und Anpassungen. Sozialleistungen waren vorhanden, aber im Vergleich zu anderen Unternehmen gering
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird ein gewisses Bewusstsein kommuniziert, intern habe ich jedoch wenig konkrete Maßnahmen gesehen. Nachhaltigkeit spielt im Alltag kaum eine Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen ist grundsätzlich gut, da viele sich gegenseitig unterstützen, um den Druck auszugleichen. Allerdings leidet das Team durch das Führungsverhalten.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungskraft war problematisch: Viele Mitarbeitende hatten Angst vor ihr. Es gibt deutliche Bevorzugung einzelner Personen, während andere vor dem Team bloßgestellt oder klein gemacht werden. Kritik wird nicht konstruktiv aufgenommen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind häufig belastend. Es muss regelmäßig ein 30-Minuten-Teams-Call stattfinden, selbst wenn es keinen Inhalt gibt. Das sorgt für unnötigen Druck und Zeitverlust.
Gleichberechtigung
Gleichbehandlung ist nicht durchgehend gegeben. Entscheidungen scheinen häufig auf Sympathie statt Leistung zu basieren.

