Veränderung findet statt - jedoch nicht zum Guten.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Stabil und krisensicher solange es die deutsche chemische Industrie noch gibt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Geschäftsführung, die ausschließlich den Fokus auf Kosten legt und so gut wie keinerlei Zukunftsperspektive für das Unternehmen entwickelt.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Fokus auf zukünftige nachhaltige Ausgestaltung des Geschäfts und der Strategie statt kurzfristige EBIT Ziele und dem Fokus auf den Verkauf des Unternehmens.
Arbeitsatmosphäre
Man hat sich von dem Leiter der IT-Abteilung in beiderseitigem Einvernehmen getrennt. Ein Nachfolger ist seit über 6 Monaten nicht in Sicht. Keinem aus dem Führungsteam wurde offensichtlich zugetraut, die Abteilung in der Zwischenzeit führen. Man hat einen externen Berater als Interim Manager eingestellt, der zwar viel Erfahrung mit SAP und Projekten hat, jedoch keine Erfahrung mit IT oder der Führung großer Organisationen. Seither hat sich die Stimmung und die arbeitsatmosphäre deutlich verschlechtert. Keine klare Strategie und Ausrichtung der IT bzw. des Unternehmens für Zukunftsthemen wie KI oder Robotik. Kein Vertrauen in die eigenen Kompetenzen, teure Berater an jeder Ecke und gleichzeitig massiver Druck Kosten und Personal abzubauen. ... jedoch weitgehend ohne Unterstützung, Empowerment oder enabling durch die Geschäftsführer.
Kommunikation
Wie ich finde eine volle Katastrophe. Bis heute ist beispielsweise keinem klar warum der IT-Leiter gehen musste oder wie Entscheidungen getroffen oder begründet werden. Speziell aus dem oberen Management erinnert die Kommunikation eher an Durchhalteparolen als an eine Führung mit Plan.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt in der Abteilung und auch übergreifend in dem Projekten ist (noch) sehr gut. Die Kollegen wollen etwas erreichen und sind motiviert , dennoch vor allem durch das Verhalten des Top-Management und die jüngsten Entscheidungen zunehmend frustriert.
Work-Life-Balance
Durch die FTE Ziele permanente arbeitsverdichtung und mehr Arbeitslast für die einzelnen Mitarbeiter. Dennoch Dank tarifregelungen alles in allem sehr positiv.
Vorgesetztenverhalten
In der IT-Abteilung gibt es nahezu ausschließlich wirklich vernünftige und gute Team- und Abteilungsleiter, die sich mit den Mitarbeitern auseinandersetzen, diese entwickeln und einen wirklich fairen, anständigen und professionellen Umgang pflegen. Man bekommt viel Vertrauen und viel freiheitsgrade und gestaltungsmöglichkeiten als Mitarbeiter. Lediglich der aktuell für die IT zuständige Geschäftsführer praktiziert ein extremes Mikromanagement und zeigt keinerlei Vertrauen in die Führungsmannschaft der IT
Interessante Aufgaben
Die IT hat in der CURRENTA unglaublich spannende und vielschichtige Themen, große Projekte (z.b s4/Hana-Einführung, Transition und Neugestaltung des workplace) und viele Herausforderungen (Automatisierung und Digitalisierung)
Gleichberechtigung
In der IT sind irgendwo zwischen 10 und 15 Nationalitäten, der Anteil an Frauen ist für eine IT relativ hoch, es gibt viele junge Mitarbeiter aber auch genauso viele sehr erfahrene. Alles in allem sehr gut.
Umgang mit älteren Kollegen
Innerhalb der IT werden diese wertgeschätzt.
Arbeitsbedingungen
Die Büros in der IT sind im Vergleich zum Rest der CURRENTA ein echtes Highlight und muss sich selbst vor manchem Start-up nicht verstecken. Eine kleine Cafeteria sogar mit Massage Sessel, es gibt eine social area sogar mit billardtisch und einer Eistruhe. Die arbeitsmittel sind ergonomisch und modern.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
NIchts was besonders erwähnenswert ist
Gehalt/Benefits
Soweit ich es beurteilen kann durchaus attraktiv und wettbewerbsfähig.
Image
In Nordrhein-Westfalen gutes Image darüber hinaus eher unbekannt
Karriere/Weiterbildung
Bisher wurde auf die Entwicklung der Mitarbeiter sowie Weiterbildung sehr viel Wert gelegt . Aktuell wird das zunehmend mit dem kostenargument hinterfragt