Ihr Unternehmen?

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Curt 
Beuthel 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Schlechte Kommunikation, viele Kündigungen und ein toxisches Klima - Der schlechte Ruf hat sich leider bestätigt.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Curt Beuthel GmbH & Co. KG in Wuppertal gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Siehe unten, gibt es leider nur sehr wenige positive Aspekte. Vereinzelte Kolleg:innen waren bemüht und freundlich, doch strukturell funktioniert im Unternehmen vieles nicht so, wie es sollte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider sehr vieles. Ich habe in meiner Zeit dort viel Engagement gezeigt und mich stark eingebracht, wurde aber am Ende tief enttäuscht.
Besonders schwierig ist der Umgang der Geschäftsführung mit eigenen Fehlern – anstatt Verantwortung zu übernehmen oder sich zu entschuldigen, wird häufig die Schuld bei anderen gesucht.
Insgesamt fehlt es an Selbstreflexion, Respekt und echtem Interesse am Wohl der Mitarbeitenden.

Verbesserungsvorschläge

Die wesentlichen Probleme lassen sich in den vorangegangenen Punkten klar erkennen – dort steht, wo Veränderungen dringend nötig sind.
Wichtig wäre, endlich wieder den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Mitarbeitende sind keine Zahlen, sondern Persönlichkeiten, die respektvoll behandelt werden wollen.
Niemand sollte durch sein Arbeitsumfeld das Gefühl haben, dass ihm das Leben zur Hölle gemacht wird. Ein respektvoller Umgang, klare Kommunikation und ehrliche Wertschätzung wären der erste Schritt in die richtige Richtung.

Arbeitsatmosphäre

Schon von Beginn an war die Stimmung im Unternehmen angespannt und von Unsicherheit geprägt. Das Arbeitsklima ist stark belastet: Mobbing, Intrigen und mangelnde Offenheit gehören leider zum Alltag. Anstatt dass Abteilungen zusammenarbeiten, herrscht häufig ein Gegeneinander. Wenn Konflikte entstehen, werden sie nicht gelöst, sondern oft zu persönlichen Themen gemacht.
Viele Mitarbeitende haben das Gefühl, ständig unter Beobachtung zu stehen, und leben in der Sorge, selbst die Nächsten zu sein, die gehen müssen. (Beuthel 'Krankheit' - tägliches Nachschauen, ob die eigene Stelle ausgeschrieben wurde)

Ein Klima des Misstrauens und der Angst dominiert den Alltag – echte Zusammenarbeit oder Vertrauen sind kaum möglich. Viele sind durch die Situation psychisch stark belastet. Beim Probearbeiten wirkt vieles zunächst positiv, doch sobald man beginnt, zeigt sich schnell, wie angespannt und ungesund die tatsächliche Atmosphäre ist. Viel schlechtes und ungelerntes Personal, welches dann auch nicht gut genug Eingearbeitet wird und darunter leidet dann das wirklich gute Personal.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen deutlich besser, als es intern tatsächlich ist. Der äußere Schein trügt – viele Praxen, Krankenhäuser, Ärzte, MFA's, Pflegeeinrichtungen und Kund:innen kennen die internen Probleme längst, was den Ruf des Unternehmens spürbar beeinträchtigt.
Gerade im Vertrieb ist es schwierig, dieses angeschlagene Bild nach außen wieder geradezurücken, da die fehlende Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen offen wahrgenommen wird.
Auch fällt auf, dass manche der sehr positiven Bewertungen nicht der Realität entsprechen. So wurde im vergangenen Jahr eine besonders gute Bewertung für den Vertrieb abgegeben, obwohl das Team zu diesem Zeitpunkt nur aus zwei Personen bestand – beide hätten eine solche Rückmeldung nicht hinterlassen. Viele Mitarbeitende aus dem Vertrieb sind im Laufe der Zeit gegangen, doch die Verantwortung für Misserfolge wurde meist bei den Einzelnen gesucht, nicht in den Strukturen.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich kann die Work-Life-Balance im Vertrieb anfangs als ausgeglichen beschrieben werden. Sobald jedoch Urlaub oder Krankheitszeiten auftreten, zeigt sich schnell, dass es an klaren Vertretungsregelungen fehlt.
Offene Aufgaben stauen sich in solchen Fällen an, was häufig zu ungerechtfertigten Vorwürfen gegenüber den Mitarbeitenden führt, obwohl die Verantwortung für die fehlende Vertretung nicht bei ihnen liegt.
Zudem kommt es immer wieder vor, dass Beschäftigte auch an Wochenenden oder während ihres Urlaubs kontaktiert werden. Das erschwert eine echte Erholung und führt zu zusätzlichem Stress.

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden und wenn, würde die Teamleitung einem nicht dabei helfen bzw. Wünsche erst gar nicht ermöglichen.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter unterscheiden sich stark und wirken insgesamt wenig nachvollziehbar. Langjährige Mitarbeitende verdienen teils deutlich weniger als neu eingestellte Kolleg:innen, und Gehaltserhöhungen sind offenbar nicht gewollt – auf entsprechende Anfragen folgt meist ein klares „Nein“.
Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld gibt es nicht. Als Benefits stehen im Wesentlichen Rabatt-Apps, vermögenswirksame Leistungen und eine Helios-Karte für Krankenhausaufenthalte zur Verfügung.
Seit diesem Jahr wurden 30 Urlaubstage eingeführt. Obstkörbe werden zwar angeboten, jedoch in zu geringer Menge – wer zuerst kommt, hat Glück. Immerhin gibt es kostenlosen Kaffee.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist stark von Misstrauen geprägt. Viele Mitarbeitende sind sich letztlich selbst die Nächsten, da Angst und Unsicherheit den Umgang miteinander bestimmen.
Es gibt zwar kleine Gruppen, in denen ein gewisses Miteinander funktioniert, doch das bleibt die absolute Ausnahme.
Das Verhalten mancher Führungskräfte trägt zusätzlich dazu bei, dass Spannungen zwischen Kolleg:innen entstehen oder Konflikte gezielt geschürt werden.
Selbst wenn Mitarbeitende mitbekommen, dass jemand unfair oder respektlos behandelt wird, greift kaum jemand ein – meist aus Angst, selbst in Ungnade zu fallen oder den Arbeitsplatz zu riskieren.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden ist problematisch. Wer schon lange im Unternehmen ist, darf sich vieles herausnehmen und wird nur selten in seinem Verhalten hinterfragt.
Anstatt Erfahrung als Vorbildfunktion zu nutzen, entsteht dadurch häufig eine ungesunde Dynamik, in der sich einige aufgrund ihrer Betriebszugehörigkeit deutlich mehr erlauben können als andere.
Darunter leiden insbesondere jüngere Kolleg:innen, die oft mit weniger Respekt behandelt werden und sich im Team nur schwer behaupten können.

Alle die noch dort sind und leiden - Löst euch und bitte meldet euch beim Betriebsrat.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Führungskräfte wird von vielen Mitarbeitenden als ungerecht und unausgeglichen empfunden. Es gibt deutliche Unterschiede in der Behandlung einzelner Personen, wodurch schnell der Eindruck entsteht, dass bestimmte „Lieblinge“ bevorzugt werden.
Vertrauliche Gespräche mit der GF bleiben nicht immer vertraulich – Inhalte werden teilweise weitergegeben, was das Vertrauen zusätzlich untergräbt.
Auch die hohe Fluktuation in der GF zeigt, dass es auf dieser Ebene erhebliche Unstimmigkeiten gibt. Besonders kritisch ist jedoch das Verhalten einiger Teamleitungen: Viele handeln in erster Linie im eigenen Interesse und für die GF, fördern Konkurrenz statt Zusammenarbeit und tragen aktiv zu einem Klima von Mobbing und Misstrauen bei.
Die Geschäftsführung wirkt häufig überfordert und reagiert in Stresssituationen impulsiv, anstatt ruhig und lösungsorientiert zu führen. Die GF kennt die offensichtlichen Probleme oder 'Problemmacher' aber diese werden gekonnt ignoriert. Die jungen leiden durch die älteren. Manche Bäcker sollten kleine Brötchen backen und manche Kater beißen sehr schnell zu.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen könnten unterschiedlicher kaum sein. Wie bereits erwähnt, unterscheidet sich das Equipment von Mitarbeitenden teils deutlich – jeder Arbeitsplatz ist anders ausgestattet, und selbst einfache Arbeitsmaterialien wie Notizzettel müssen regelrecht erkämpft werden.
Im Vertrieb erschwert zusätzlich, dass benötigte Werbematerialien oder sogenannte „Goodies“ für Ärzt:innen nur schwer erhältlich sind. Anfragen werden häufig hinterfragt oder abgelehnt, was die Arbeit im Außendienst deutlich komplizierter macht und das Unternehmen nach außen wenig professionell wirken lässt.
Auch Benefits wirken unausgereift und willkürlich: Zwischenzeitlich gab es Obst als Zusatzleistung, das dann wieder gestrichen und später erneut eingeführt wurde – mittlerweile gibt es immerhin kostenlosen Kaffee.

Kommunikation

Fehlende Transparenz und teilweise widersprüchliche Aussagen führten zu Verunsicherung. Die Kommunikation im Unternehmen ist insgesamt schwierig und oft von Misstrauen geprägt. Informationen werden nicht offen geteilt, sondern häufig zurückgehalten oder nur innerhalb einzelner Gruppen weitergegeben.
Viele Teamleitungen gehen bei Problemen oder Fehlern direkt zur Geschäftsführung, anstatt die Themen zunächst im eigenen Team anzusprechen oder gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Dadurch entsteht ein Klima des Gegeneinanders, in dem sich jeder selbst der Nächste ist.
Zwar wurde vor einiger Zeit ein SharePoint-System eingeführt, das den Informationsfluss verbessern soll, doch in der Praxis müssen sich Mitarbeitende viele wichtige Informationen weiterhin selbst zusammensuchen. Ein transparenter, respektvoller Austausch findet kaum statt.

Gleichberechtigung

Nicht vorhanden. Es fängt bei den massiv unterschiedlichen Gehälter an. Auch die ungleiche Ausstattung der Mitarbeitenden sorgt regelmäßig für Unmut. Unterschiedliches Arbeitsmaterial und Dienstwagen führen immer wieder zu Spannungen und Neid im Team, da manche deutlich bevorzugt erscheinen und andere sich benachteiligt fühlen.

Interessante Aufgaben

Das Unternehmen bietet grundsätzlich viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben, die großes Potenzial hätten. Leider wird dieses Potenzial durch die internen Strukturen und das schlechte Betriebsklima stark eingeschränkt.
Solange sich intern nichts grundlegend ändert, wird das Unternehmen sein eigentliches Potenzial nicht ausschöpfen können und langfristig Schwierigkeiten bekommen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.