Starke Außenwirkung, schwache Unternehmenskultur – meiner Meinung nach nicht für langfristige Perspektiven geeignet
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Produkte, insbesondere die Calisthenicsparks, sind hochwertig, sinnvoll und machen Spaß zu verkaufen
Technische Ausstattung (z. B. höhenverstellbare Tische, Software) ist funktional und unterstützt effizientes Arbeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Autoritärer Führungsstil, wenig Offenheit für Feedback
Widersprüchliche Kommunikation und mangelnde Verlässlichkeit bei Absprachen
Lästern über ehemalige Mitarbeitende und fehlende Professionalität im Umgang
Fokus auf Außenwirkung statt Mitarbeiterwohl
Fehlende Struktur bei Weiterbildung und Entwicklung
Verbesserungsvorschläge
Das Produktportfolio – insbesondere im Bereich Calisthenicsparks – ist aus meiner Sicht eines der besten am Markt. Die Arbeit an einem so hochwertigen Produkt macht grundsätzlich viel Freude und bietet echtes Identifikationspotenzial.
Leider wird dieses Potenzial durch den aktuellen Führungsstil und den internen Umgang miteinander deutlich abgeschwächt.
Eine offenere, wertschätzendere Kommunikation – insbesondere im Hinblick auf aktuelle und ehemalige Mitarbeitende – sowie ein vertrauensvoller Umgang mit Absprachen und Erwartungen würden das Arbeitsklima spürbar verbessern. Wenn der Fokus stärker auf Teamkultur statt auf Selbstdarstellung gelegt würde, könnte sich das Unternehmen zu einem wirklich attraktiven Arbeitsplatz entwickeln.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre im Unternehmen war stark von Unsicherheit geprägt. Konstruktive Kritik wurde häufig als Angriff gewertet, wodurch ein offenes und vertrauensvolles Arbeitsklima kaum entstehen konnte.
Kommunikation
Kommunikation war aus meiner Sicht oft unklar und widersprüchlich. Anforderungen änderten sich kurzfristig, was die Arbeit unnötig erschwerte. Rückfragen wurden selten wertschätzend aufgenommen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen war positiv. Durch die gemeinsamen Herausforderungen entstand ein unterstützendes Miteinander, das den Arbeitsalltag, bis auf kleine Ausnahmen spürbar erleichtert hat.
Work-Life-Balance
Offiziell gab es flexible Arbeitszeiten. In der Realität wurde deren Nutzung allerdings kritisch gesehen, was für mich die Idee einer echten Work-Life-Balance infrage stellte.
Vorgesetztenverhalten
Die Führung war autoritär und wenig offen für andere Sichtweisen. Nach meiner Erfahrung wurde Feedback nicht sachlich reflektiert, sondern persönlich genommen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren grundsätzlich vielfältig, allerdings fehlten moderne Prozesse. Es wurde viel nach dem Prinzip „work hard, not smart“ gearbeitet, was aus meiner Sicht wenig effizient war.
Gleichberechtigung
Es gab keine erkennbaren Maßnahmen zur Förderung von Gleichberechtigung. Themen wie Vielfalt oder Inklusion spielten im Unternehmen nach meinem Eindruck keine aktive Rolle, aus meiner Sicht war dies jedoch in dem Zeitraum meiner Tätigkeit nicht notwendig oder wurde intuitiv richtig gemacht.
Umgang mit älteren Kollegen
Nach meinem Eindruck wurde gezielt eine junge, dynamische Teamkultur gefördert, während ältere Mitarbeitende eher gemieden oder nicht in Betracht gezogen wurden. Es entstand das Gefühl, dass Erfahrungen oder Perspektiven älterer Kolleg:innen im Unternehmen nicht erwünscht waren. Eine bewusste Förderung von altersgemischten Teams oder generationenübergreifendem Arbeiten war nicht erkennbar.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung war solide. Höhenverstellbare Schreibtische und funktionierende Software haben ein reibungsloses Arbeiten grundsätzlich ermöglicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein aktives Umwelt- oder Sozialbewusstsein war im Unternehmen nicht wahrnehmbar. Nachhaltigkeit oder gesellschaftliche Verantwortung spielten im Arbeitsalltag keine Rolle.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war aus meiner Sicht nicht angemessen zum geleisteten Aufwand. Sozialleistungen wie vermögenswirksame Leistungen wurden trotz mehrfacher Nachfrage nicht gewährt.
Image
Das Unternehmen gibt sich nach außen sehr erfolgsorientiert, doch intern erlebte ich eine andere Realität. Die Selbstdarstellung wirkte für mich wenig authentisch und spiegelte nicht die tatsächlichen Verhältnisse wider.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten waren kaum vorhanden. Als einzige Maßnahme wurden Verkaufstrainings empfohlen, die ich persönlich nicht als nachhaltig oder individuell fördernd empfand.