Enttäuschende Erfahrung am Standort München
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorheben kann ich das grundsätzlich interessante Aufgabenfeld, einzelne gute Kolleginnen und Kollegen sowie ein insgesamt solides Gehaltspaket. Auch das externe Image des Unternehmens ist stärker als mein interner Eindruck.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Besonders negativ waren für mich das Vorgesetztenverhalten, die schwache Kommunikationskultur, fehlende Wertschätzung und der Eindruck, dass persönliche Beziehungen teilweise mehr Gewicht hatten als fachliche Eignung. Das hat das Arbeitsumfeld für mich auf Dauer sehr unattraktiv gemacht.
Verbesserungsvorschläge
Dringend notwendig wären mehr Professionalität in Führung und Kommunikation sowie faire, nachvollziehbare Entscheidungen bei Förderung und Entwicklung. Solange persönliche Netzwerke gefühlt mehr zählen als Leistung und Kompetenz, wird sich an der Kultur wenig verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war für mich überwiegend angespannt und wenig wertschätzend. Statt eines unterstützenden Umfelds entstand eher der Eindruck, dass man funktionieren soll, ohne dass Motivation, Vertrauen oder ein gutes Miteinander wirklich gefördert werden.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen deutlich besser, als ich es intern erlebt habe. Das externe Image ist insgesamt positiv, mein persönlicher Eindruck im Arbeitsalltag hat dazu aber nur bedingt gepasst.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht durchschnittlich. Sie war nicht der Hauptkritikpunkt, wurde aber durch das allgemeine Umfeld und die Gesamtsituation auch nicht positiv getragen. Unterm Strich eher okay als wirklich gut.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein glaubwürdiges Umwelt- oder Sozialbewusstsein ist mir im Arbeitsalltag kaum aufgefallen. Falls solche Themen eine Rolle gespielt haben, dann aus meiner Sicht eher oberflächlich als tatsächlich sichtbar gelebt.
Kollegenzusammenhalt
Mit einzelnen Kolleginnen und Kollegen war die Zusammenarbeit gut und menschlich angenehm. Darüber hinaus habe ich den Zusammenhalt aber eher als durchwachsen erlebt. Ein wirklich starkes Teamgefühl oder ein spürbares Miteinander übergreifend im Unternehmen war für mich nur begrenzt vorhanden.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten meiner Führungskraft habe ich insgesamt als fachlich und menschlich enttäuschend erlebt. Unterstützung, fachliches Interesse, Förderung und eine echte Weiterentwicklung meines Bereichs haben für mich klar gefehlt. Statt Orientierung und Rückhalt hatte ich eher den Eindruck, mit meinem Thema weitgehend alleingelassen zu werden. Gleichzeitig habe ich meine Führungskraft nicht als jemanden erlebt, der gute Arbeit aus dem Team sichtbar macht oder aktiv fördert. Eigene Leistungen und relevante Impulse wurden aus meiner Sicht nicht fair sichtbar gemacht, während nach oben eher der Eindruck entstand, diese kämen von der Führungskraft selbst. Besonders problematisch war zudem, dass erkannte Schwächen und Verbesserungspotenziale häufig heruntergespielt wurden, anstatt sie offen anzugehen und daraus zu lernen.
Zusätzlich habe ich das Verhalten einer weiteren Führungskraft in München als sehr problematisch erlebt. Im Umgang mit Mitarbeitenden wirkte die Kommunikation teilweise abwertend und respektlos. Kritik wurde aus meiner Sicht nicht konstruktiv geäußert, sondern teils in einer Weise, die Mitarbeitende herabgesetzt hat. Besonders kritisch fand ich, dass dieses Verhalten übe
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen haben mich insgesamt nicht überzeugt. Wichtiger war für mich dabei vor allem, dass das Umfeld wenig unterstützend war und es an Strukturen gefehlt hat, die professionelles und wirksames Arbeiten wirklich erleichtern.
Kommunikation
Die Kommunikation habe ich als unklar, teilweise lückenhaft und wenig transparent erlebt. Erwartungen und Prioritäten wurden nicht sauber vermittelt, wodurch unnötige Unsicherheit entstanden ist. Aus meiner Sicht fehlte es an offener und verlässlicher Kommunikation.
Gehalt/Benefits
Gehalt und Sozialleistungen waren insgesamt in Ordnung und aus meiner Sicht einer der besseren Aspekte. Das konnte die strukturellen und kulturellen Schwächen des Arbeitsumfelds für mich aber nicht ausgleichen.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung und Chancengleichheit habe ich nur eingeschränkt wahrgenommen. Aus meiner Sicht wurden vor allem Personen gefördert, zu denen bereits persönliche Nähe oder eingespielte Beziehungen bestanden. Leistung und fachliche Eignung wirkten dabei nicht immer wie die entscheidenden Kriterien.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben hätten grundsätzlich deutlich mehr Potenzial gehabt. Inhaltlich war das Themenfeld nicht uninteressant, allerdings fehlten aus meiner Sicht die nötige Offenheit, Priorisierung und strategische Weiterentwicklung, um wirklich etwas daraus zu machen.