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Bewertung

Nach fast 2 Jahren kann ich sagen: Toller Arbeitgeber für Consultants! Ich fühle mich sehr wohl! Kaum Wehrmutstropfen

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei d-fine in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Unternehmenskultur, Gehalt, Fortbildungsmöglichkeiten, Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht finde ich nichts. Kritikpunkte siehe in der detaillierten Beschreibung

Verbesserungsvorschläge

- Mehr Möglichkeiten für Home-Office
- Flexiblere Reisekosten-Policy bezüglich Messezeiten und Hotelcaps

Arbeitsatmosphäre

Ich fühle mich wirklich wohl.

Kommunikation

Entscheidungen wirken meistens gut nachvollziehbar. Vom Manager gibt es oft direktes Feedback. Die Partnerschaft informiert monatlich in einem Newsletter und man hat mindestens einmal im Jahr ein persönliches Gespräch mit einem Partner (in Realität aber viel öfter). Die Kommunikation unter gleichgesetzten funktioniert auch super.

Kollegenzusammenhalt

Tolle Truppe! Man hilft sich, wo man kann. Ego-Trips sind mir noch nicht vorgekommen. Auch auf menschlicher Ebene läuft's.

Work-Life-Balance

Für Consultants im Blue-Track gilt: Montags bis 12 Uhr anreisen, Freitags frühestens um 14 Uhr abreisen. Einen Office-Day gibt es nicht. Home-Office ist selten und hängt vom Projekt ab. Ab Senior-Consultant (nach 2-3 Jahren) kann man sich auf Teilzeit und einen lokalen Einsatzradius bewerben, was aber nicht unbedingt garantiert ist. Die Reisezeit gilt hier nicht als Arbeitszeit. Man verbringt also 5 Tage beim Kunden und 2 Tage daheim. Von der Arbeitszeit komme ich auf 40-42 Stunden Arbeit + 4-8 Stunden Zugfahrt. Ich habe allerdings auch von Kollegen gehört die wesentlich mehr arbeiten müssen (insbesondere Manager). Wahrscheinlich habe ich da bisher Glück gehabt.
Des Weiteren gibt es noch den Orange-Track (Stellenbezeichnung "Analyst"): Diese Leute sind lokal eingesetzt, weswegen die Balance hier (zum Nachteil der Ausbildungsprogramme und Beförderungsmöglichkeiten) besser ist. Da ich aber selber Consultant um Blue-Track bin, kann ich das nicht allzu genau bewerten.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten verhalten sich den Angestellten gegenüber sehr professionell und interessiert. Die Wertschätzung ist auf jeden Fall gegeben. Hier wird nicht leichtfertig die Boss-Karte gespielt.

Interessante Aufgaben

Bewerber und Neueinsteiger erhalten oft den Eindruck, als bestünde ein Großteil der Projekte aus Machine-Learning, Blockchain und ähnlich "hippen" Themen. Allerdings ist dies selten der Fall. Die Brot-und-Butter-Projekte der Firma sind die Schnittstellen von klassischer IT und fachlichen (Banking & Insurance) Themen. Auch muss man sich häufig mit fragwürdigen MS-Office-Lösungen des Kunden herumschlagen. Wenn solche Projekte schnell wechseln, fällt dies aber nicht negativ ins Gewicht. Dann macht es Spaß, sich in die bestehenden Infrastrukturen einzuwühlen und zu lernen, wie das Arbeitsklima beim Kunden ist.
Bleibt man aber länger als nur ein paar Monate auf solchen Projekten (was oft vorkommt), fühlt man sich schnell überqualifiziert. Andererseits kann man in lang laufenden Projekten aufgrund eines bestimmten Skills eine Art Guru-Status erwerben, was einen dann zum beliebten Ansprechpartner macht.

Gleichberechtigung

Der niedrige Frauenanteil resultiert m.E. aus dem Geschlechterverhältnis der Mathe- und Physik-Absolventen, die einen großen Teil der Neueinsteiger ausmachen. Ich (als weißer Mann) kann keine Diskriminierung erkennen. Die Gehälter sind transparent und nicht verhandelbar. Nach sexuellen Vorlieben wird nicht gefragt und Kollegen unterschiedlicher Herkunftsstaaten sind vertreten.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind meistens Manager oder Partner. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in dieser Firma Altersdiskriminierung vorkommt. Ich habe auch noch nie davon gehört.

Arbeitsbedingungen

Im Allgemeinen habe ich nichts zu meckern. Übernachtungen in 4-5-Sterne Hotels sind die Regel. Hier gibt es allerdings auch ein Problem: Zu Messezeiten muss man oft in eher unkomfortablen Herbergen in einer angrenzenden Stadt absteigen, da die Messe-Caps nicht flexibel genug sind.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel gereist. Geschätzte 90% der Reisen finden mit dem Zug statt, 10% mit dem Flugzeug. Des Weiteren produzieren die Berater lediglich etwas CO2. Ich glaube, das ist voll okay.

Gehalt/Sozialleistungen

Im Vergleich zu den großen Beratungen ist das Gehalt evtl. insgesamt geringer, aber gemessen an den zu leistenden Arbeitsstunden wieder sehr gut. Gehaltssteigerungen sind sehr solide.

Image

Hohes Ansehen beim Kunden. Wir sind als kompetente Experten geachtet. Wir haben nicht das Image des Laberberaters.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt etliche interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten. Besondere Schmankerl sind einige MBA Programme und ein Studium für Software-Engineering in Oxford. Diese werden voll bezahlt und man wird teilweise auch von der Arbeit freigestellt. Die Karriereleiter in der Firma ist steil und es gibt gute Gehaltssteigerungen.