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d-fine 
GmbH
Bewertung

Mehr Aufmerksamkeit für die Gedanken und Wünsche der Mitarbeiter wäre hilfreich!

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei d-fine GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Weiterbildungsprogramme
- Büros
- Fokus auf MINT

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Firmenidentifikation
- Kommunikation
- Beförderungssystem
- Vorgesetztenverhältnis

Verbesserungsvorschläge

- Sprecht mehr mit euren Mitarbeitern. Hört euch deren Vorstellungen und Wünsche an und reagiert auch entsprechend darauf, bevor dieser dann enttäuscht das Weite sucht

- Fördert den Zusammenhalt und die Identifikation mit der Firma. Es gibt bisher kein Wir-Gefühl, man weiß auch nicht womit man sich identifizieren soll, bis auf den gemeinsamen MINT Faktor

- Mehr Projekte und Chancen im quantitativen Bereich. Die Leute mit Kenntnissen und Interesse sind da, nutzt das, auch wenn das kurzfristig vielleicht Einbußen bedeutet.

- Gestaltet eure Beförderungen dynamischer. Durchschnittlich 5-6 Jahre zum Manager und insgesamt 11-12 Jahre zum Partner sind zu lang. Gerade weil man durch seine eigene Performance kaum Chancen hat wesentlich schneller aufzusteigen. Bei anderen Beratungen wird man Partner, bevor man bei d-fine Manager wird.

Arbeitsatmosphäre

Beratungstypisch oftmals mit viel Stress verbunden. Häufig auch vom Kunden geprägt, jedoch wenig Initiative von d-fine Seite es angenehmer zu gestalten.

Kommunikation

Miserabel! Man ist in seiner Projektsituation isoliert und bekommt rundherum fast nichts mit. Kommunikation mit Vorgesetzten ist teilweise auch schwierig, da sie zum Teil selten vor Ort sind und man dem Kunden überlassen wird. Durch Corona haben sich solche Effekte noch verstärkt.

Kollegenzusammenhalt

Größtenteils gut, wenig die typische Konkurrenzsituation, dadurch wird sich auch oft geholfen. Abzüge gibt es dadurch, dass man abseits seiner Projekte andere Kollegen fast gar nicht kennen lernt und sich so auch kein Zusammenhaltsgefühl entwickelt.

Work-Life-Balance

Wochenenden und Feiertage sind meistens frei. Nichtsdestotrotz nimmt die Arbeit den Hauptteil der Zeit ein. Überstanden werden teilweise erwartet und nicht finanziell oder zeitlich ausgeglichen. Durch das viele Reisen sind Hobbies und private Aktivitäten nur schwer auszuüben.

Vorgesetztenverhalten

Projektmanager wirken meistens gestresst und sind oftmals nur schwer zu erreichen. Dann wird viel des Drucks auf die Consultants weitergegeben. Teilweise ist man gänzlich auf sich alleine gestellt und reportet in unregelmäßigen Abständen dem Vorgesetzten. Persönlicher Kontakt zu Partnern ist bei mir zumindest selten da gewesen.

Interessante Aufgaben

Sie stehen in der Stellenausschreibung oder werden auf den Recrutingveranstaltungen angepriesen. In der Realität sieht es aber dann anders aus. Erwartet man als Mathematiker oder Physiker quantitative Aufgaben, so wird man doch zumeist enttäuscht sein. Das meiste sind klassische IT Dienstleistungen, d.h. Datenbankentwicklung und Integration, Software-/ Schnittstellenanpassungen, Releasewechsel oder Regulatorik.

Die angepriesenen, spannenden Bereiche wie Data Science & AI, Mobility oder FinTech sind sehr klein und hart umkämpft. An Projekte dort kommt man nur durch Glück oder Beziehung heran.

Man erlebt dadurch oftmals die Enttäuschung der Kollegen oder das Anbiedern bei Fachbereichen, die hin und wieder diese quantitativen Projekte haben. Viele Kollegen gehen aber auch wieder, wenn sie realisieren, dass d-fine nur wenig in den beworbenen Bereichen zu bieten hat.

Gleichberechtigung

Schwierig einzuschätzen, da man persönlich bei d-fine wenig Kontakt zu Frauen, PoC, LGBTQ, etc. hat. Man ist aber definitiv bemüht um Gleichberechtigung.

Das Top Management weist aber eine Frauenquote von unter 10% auf. Allgemein ist die Frauenquote sehr gering, was aber durch den Recruitingschwerpunkt in MINT und durch das Beratungsumfeld zumindest etwas zu erklären ist.

Arbeitsbedingungen

Laptop und Handy werden gestellt. Reisebuchungen sind zum Teil katastrophal und hier wird in meinen Augen nicht genug getan, um es dem Mitarbeiter so angenehm wie möglich zu machen. Ansonsten stark vom Kunden und der dortigen Situation abhängig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viele Bestrebungen und Initiativen im Bereich Umweltbewusstsein. Leider aber auch viele Reisen und auch Flugreisen.

Gehalt/Sozialleistungen

Definitiv überdurchschnittlich im Gesamtvergleich, aber im branchenspezifischen Vergleich eher unterdurchschnittlich. Die angebotenen Sozialleistungen entsprechen dem Standard.

Image

Man gilt oftmals als Fachidiot und wird auch so wahrgenommen. Dadurch genießt man beim Kunden einen guten Ruf, als Macher und Problemlöser. Allgemein ist man außerhalb des Kernbereiches aber sehr unbekannt, gerade unter den Beratungen dieser Größe. Exit zum Kunden ist jedoch dennoch meist möglich, aber dann eben in Fachabteilungen und nur selten in Managementpositionen.

Karriere/Weiterbildung

Es steht eine Vielzahl an Master/MBA Programmen und Zertifikaten zur Auswahl. Aufgrund von Kostensteigerungen laufen die beliebten Oxford Programme leider aus.
Interne Schulungen sind möglich, aber teilweise wird die Teilnahme von den Projektmanagern zugunsten des Projektes nicht gern gesehen oder abgelehnt.