Ich packe bald meine Koffer...
Gut am Arbeitgeber finde ich
flexible Arbeitszeiten, insbesondere, wenn man Kinder hat.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Personalpolitik
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte austauschen, klare Anweisungen, mehr Verbindlichkeit, weniger Selbstverwaltung
Arbeitsatmosphäre
Durch den hohen Homeoffice-Anteil begegnet man sich selten persönlich. Gerade deshalb wären kurze, wertschätzende Interaktionen vor Ort wichtig. Führungskräfte wirken jedoch häufig wenig präsent, und die Kommunikation bleibt oft vage. Klare Anweisungen, Prioritäten oder transparente Entscheidungen fehlen, was im Alltag zu Unsicherheiten führt.
Kommunikation
Die Bereichsleitung wirkt teilweise distanziert, und Probleme werden eher umschrieben als klar angesprochen. Direkte Vorgesetzte arbeiten stark operativ mit und können Führungsaufgaben deshalb nicht immer vollständig wahrnehmen. Insgesamt fehlt es an klaren Verantwortlichkeiten und strukturierter Abstimmung.
Kollegenzusammenhalt
Der Umgang ist freundlich, bleibt jedoch oft oberflächlich. Fachliche Kompetenz ist sehr unterschiedlich ausgeprägt: Es gibt einige Kolleg*innen mit fundiertem IT-Wissen, während ein Großteil der Belegschaft eher administrative Aufgaben mit Dienstleistersteuerung übernimmt. Das führt fast immer zu unnötiger Mehrarbeit, da es eindeutig an technischer Expertise fehlt.
Work-Life-Balance
Für mich persönlich ist die Work-Life-Balance in Ordnung, da ich mich gut von der Arbeit abgrenzen kann. Allerdings gibt es Mitarbeitende, die regelmäßig auch abends oder am Wochenende arbeiten. Dieses Verhalten wird weder gesteuert noch aktiv eingeschränkt, da auch Führungskräfte ähnlich arbeiten.
Vorgesetztenverhalten
Kritik wird selten offen adressiert. Gespräche über abwesende Mitarbeitende (auch auf Leitungsebene!) wirken unprofessionell und belasten die Vertrauenskultur. Private Beziehungen im Führungsumfeld tragen zusätzlich zu Irritationen bei.
Interessante Aufgaben
Effiziente Prozesse sind derzeit kaum erkennbar. Statt bestehende Verwaltungsabläufe zu vereinfachen, entstehen häufig neue, zusätzliche Strukturen. Ein Großteil des Arbeitstages besteht aus der Bearbeitung von E-Mails sowie aus Meetings, die oft wenig zielführend sind. Viele Besprechungen wirken unzureichend vorbereitet, was teilweise auch an der hohen Arbeitsbelastung und fehlenden Zeit für angemessene Vor- und Nachbereitung liegt.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung ist grundsätzlich gut, auch wenn nicht immer alles reibungslos funktioniert. Das Raumklima ist jedoch problematisch: Im Winter sind die Büros häufig zu kalt, im Sommer dagegen sehr warm. Zudem sind einige Büromöbel in die Jahre gekommen oder nur eingeschränkt funktionsfähig. Teilweise wirken die Stühle und Möbelstücke abgenutzt und sollten dringend ersetzt oder gereinigt werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Im Bereich Nachhaltigkeit besteht deutlicher Verbesserungsbedarf. Teilweise werden E-Mails unnötig ausgedruckt, was kaum zeitgemäß ist. Viele Geräte wie Computermäuse sind batteriebetrieben, ohne dass wiederaufladbare Akkus genutzt werden. Auch die Arbeitsplatzbeleuchtung ist wenig effizient: Schreibtischlampen mit Bewegungssensoren lassen sich nicht vollständig deaktivieren und schalten sich häufig ein, obwohl kein Bedarf besteht. Insgesamt wirkt das Nachhaltigkeitskonzept unausgereift und wenig ressourcenschonend.
Gehalt/Benefits
Gehalt kommt pünktlich. TVöD Bund
Image
Sehr gutes Image. Nach außen machen die anderen Abteilungen wohl eine sehr gute Arbeit!
Karriere/Weiterbildung
Wenig bis gar keine sinnvolle Weiterbildungen