Unsozialer geht es kaum
Arbeitsatmosphäre
Anfangs schien alles super zu laufen und man stellte sich als offenes, kommunikatives, familienfreundliches und soziales Unternehmen dar. Die Du-Kultur wurde sofort gelebt.
Leider entwickelte es sich schnell dahin, dass keine Entscheidungen getroffen werden konnten, ohne ALLES mit der Geschäftsführung abzusprechen. Man wurde indirekt regelmäßig an seine Sachbearbeiterrolle erinnert.
Es wurden Meetings veranstaltet, um zu besprechen, wie man korrekt Meetings abhält. Bei Kollegen, die schon lange dabei waren, wurde nicht nur ein Auge zugedrückt, sondern gleich beide. Zwar ist das auf der einen Seite „sozial“ – dann bitte aber auch für alle Mitarbeiter und nicht nur für bestimmte.
Aus dem anfangs kommunikativen Unternehmen wurde ein ineffizientes und wenig kommunikatives Unternehmen. Aus familienfreundlich wurde ,,mangelnde Flexibilität'' im Mitarbeitergespräch, und aus sozial wurde ständiges Lästern hinter dem Rücken.
Die Geschäftsführung versucht, das Unternehmen im Griff zu haben, blendet dabei aber aus meiner Sicht das Offensichtlichste aus und ist nicht kritikfähig.
Ich bin froh, dass ich dort weg bin.
Arbeitsbedingungen
Mit HO Möglichkeit wurde geworben. Es wurde dann ein ,,Wir kommen auf dich zu''.
Gleichberechtigung
Hier hat der Vorstand das Sagen, sodass hier alles i.O. ist.

