Ihr Unternehmen?

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DAI 
(Deutsch-Amerikanisches 
Institut)
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

Das Haus der Kultur und der Demokratie, das seine eigenen Werte nicht lebt.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Heidelberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Manche Vorträge. Die Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Meine Einschätzung: Das Haus wird in den nächsten Jahren immer mehr an Niveau und Präsenz verlieren. Ein dauerhaftes Konzentrieren auf die Außenwirkung und Personenkult wird seinen Tribut zollen. Statt Kritik anzunehmen ist man sehr darauf bedacht, dass nichts öffentlich gemacht wird. Könnte ja dem Ruf schaden. Aber halt: Wessen Ruf eigentlich? Dem Ruf des Hauses, oder dem Ruf einzelner Personen?

Verbesserungsvorschläge

Hört endlich hin, was die Belegschaft zu sagen hat. Hört auf, euch auf die eigene Schulter zu klopfen, was für ein fantastisches Haus das DAI ist. Es wird nur auf Außenwirkung geachtet; dass es der Belegschaft nicht gut geht, ist bekannt, wird aber nicht konsequent angegangen. Warum eigentlich nicht?

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Misstrauen, wenig Wertschätzung, stark hierarchischen Strukturen und sehr viel "hinter dem Rücken"-Gerede. Man bekommt schnell das Gefühl vermittelt, austauschbar zu sein. Wer kann, geht. Sowohl neu eingestellte, wie auch erfahrene Mitarbeiter, die viele Jahre im DAI beschäftigt waren, kündigen.

Image

Das gute Image speist sich aus vergangenen Tagen und wurde von der Expertise derjenigen erarbeitet, die gegangen sind. Ich persönlich habe so lange das Gefühl vermittelt bekommen, dass ich lästig und ersetzbar bin, bis ich aus Verzweiflung lieber gekündigt habe. Wertschätzung von Herzblut und harter Arbeit ist leider Fehlanzeige. Ich kann hier nur jedem/ jeder raten: fragt bei einem möglichen Bewerbungsgespräch einfach mal nach dem Turnover in der Belegschaft seit Anfang 2025. Der spricht für sich.

Work-Life-Balance

Arbeiten mit einer Stechuhr (Stichwort Misstrauen). Wochenenddienste und Abenddienste. Zumindest kann man Überstunden abfeiern.

Karriere/Weiterbildung

Man kann sich nur wundern, welchen Menschen Karrieremöglichkeiten ermöglicht werden und wem nicht. Sich einzubringen und gute Arbeit ist meines Erachtens nicht der Schlüssel zum beruflichen Erfolg....

Gehalt/Benefits

Große Gehaltsunterschiede, keine Benefits. Gespart wird zuerst bei Teilen des Personals.

Kollegenzusammenhalt

Spaltung in 2 Lager. Unparteiisch zu bleiben ist hier nicht möglich. Aber viele der KollegInnen (sofern sie noch da sind und nicht gekündigt haben) sind großartig.

Umgang mit älteren Kollegen

Gut, wenn wir von Alter sprechen. Ein Stern, wenn wir von Dienstalter und Erfahrung sprechen.

Vorgesetztenverhalten

Kein Führung. Top Down. Keine Wertschätzung. KollegInnen kündigen, die Arbeit wird einfach auf weniger Köpfen verteilt. Mehr Arbeit, mehr Druck und mehr Verantwortung wird als "Chance" und "Entwicklung" verkauft.

Arbeitsbedingungen

Veraltetes Equipment. Die Räume sind in einem desolaten Zustand. Im Herbst regnet es durch die Fenster, im Sommer herrscht Hitze. Lediglich die Räume, die zu repräsentativen Zwecken genutzt werden, wurden renoviert: Bibliothek, Veranstaltungsraum, Zimmer der Direktorin.

Kommunikation

Bedeutet hier nur Senden. Empfangen oder gar empathisches Zuhören gibt es nicht.

Gleichberechtigung

Gibt es nicht. Es fängt beim Gehalt an und hört bei Verantwortung auf. Auch hier wieder Spaltung in 2 Lager. Besser man ist wohlgelitten.

Interessante Aufgaben

Ja, durchaus interessante Themen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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